Texte

Misslungene Texte

Ja, es gibt Schreibblockaden. Und es gibt Tage, an denen man etwas schreiben kann, es jedoch schlussendlich am liebsten wieder verwerfen will, weil es schlichtweg nicht gut genug war. Abseits dessen, schreibt man zudem noch Texte, die einen selbst zwar durchaus gefallen, allen anderen jedoch nicht. Dann wiederum glaubt man einen wirklich guten Abschnitt verfasst zu haben, legt sich zu Bett, liest den Text nach der erholsamen Nacht erneut und muss feststellen, dass er ebenfalls in den virtuellen Abfalleimer landen darf. Nun oder in den echtem Eimer, je nach dem. Ich persönlich neige dazu meine Gedanken mit einem Kugelschreiber niederzuschreiben, irgendwie überkommt mich dann eine gewisse Nostalgie, durch das Kratzen über dem Papier, die leisen raschelnden Geräusche sind irgendwie inspirierend.

Doch, keine Panik, alle man beruhigen: Niemand ist ein stetiger Meister, nein gewiss nicht. Wir leben alle durch unsere Erfahrungen und Fehler. Für einen misslungenen Text muss man sich nicht schämen, nein, er zeigt einem nur, was man beim nächsten Mal besser schreiben sollte.

Schließlich liest man auch zwischendurch Bücher, die tatsächlich auf dem Markt erschienen sind, die einem beim Lesen überhaupt nicht gefallen, doch auch diese Worte sind wichtig, denn sie verdeutlichen was für ein Schriftsteller man nicht sein möchte.

Schreibt, denn egal wie das Wort lautet, ob Gut oder Schlecht, es wird euch zu einem besseren Schriftsteller machen.

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4 Kommentare zu „Misslungene Texte

  1. Ich schreibe auch gern mal nicht am PC. Meist mit dem Bleistift, damit ich Sätze leichter umändern kann. Das gibt mir die nötige Ruhe, über das nachzudenken, was ich gerade verfasse. Und ich lösche fast keine meiner Notizen, Ideen oder Gedankenfetzen. Nicht weil diese Texte gut sind, sondern weil mich das Geschriebene irgendwann noch mal zu etwas Neuem inspirieren könnte. Fehler sind ja ganz natürlich und keine Schande. Schöner Beitrag. +Mika+

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    1. Sehe ich genauso! Ich habe diverse Notizbücher und blättre gerne dort herum, wenn mir mal was nicht einfällt oder ich einen Startschub brauche. Und während man an einer Story sitzt kommen einem so viele Ideen, dass sie vielleicht erst in einem anderen Kontext Verwendung suchen, alles kann wiederverwertet werden =)=

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