Texte

Im Traum

Wisst ihr, als ich in etwa so alt war wie ihr, da war ich wenigstens genauso neugierig und begierig auf diese Welt dort draußen. Ich wollte alles wissen, erfahren und erleben. Nichts war gefährlich genug. Keiner konnte mich bremsen. Vor allem nicht, wenn es sich um Träume handelte. Oh, man konnte mir wohl unterstellen, dass ich ganz verrückt nach ihnen war. Es verging kein Tag, an dem ich nicht träumerisch umherlief und mir allerlei absonderliche Dinge vorstellte. Ich war jedes Mal bis über die Maße enttäuscht, wenn der Tag begann und meine Träume unterbrochen wurden. Mit der Zeit träumte ich auch tagsüber, erdachte mir Abenteuer und Geschichten, von denen noch nie jemand zuvor gehört hatte. Es faszinierte mich, dass im Land der Träume alles möglich war. In unserer Welt sind so viele Grenzen, Gesetze, Verbote und Richtlinien, die uns in unseren Tun hindern. Doch im Traum können wir tun, was wir wollen. Dort beginnt unser Leben.

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