Schreiben

Traumsequenzen in einem Buch

Gegenüber Träumen in Büchern war ich eine lange Zeit hinweg eher skeptisch auferlegt. Sie können einen wichtigen Punkt in einem Buch hinterlassen, andere jedoch verwenden sie ohne jeglichen Nutzen und können nur verwirrend sein.
Doch kam ich nicht umher zu erkennen, dass ein großer Teil der Bücher, die ich gelesen habe, zwischendurch Traumsequenzen beinhalteten und so habe ich heute auch selbst in meinem aktuellen Manuskript einen Traum hineingeschrieben.

Wozu Traumsequenzen?

Durch einen Traum des Protagonisten kann der Leser indirekte Details erfahren oder in die irre geleitet werden. Den Traum kann man nutzen, um den groben Verlauf der Geschichte in Metaphern auszudrücken. Es sollte allerdings nicht zu offensichtlich sein, damit man das Ende oder die weiteren Geschehnisse nicht tatsächlich vorweg nimmt.

Worüber handeln die Träume?

Denkt am besten an eure eigenen Träume. Oft erscheinen sie recht verwirrend. Manchmal rennt man stets vor etwas davon oder ist auf der Suche. Dann taucht man in vollkommen irrationale Welten, die tatsächlich irgendwie den eigenen Alltag widerspiegeln. Abgesehen davon, dass ein Traum in einem Buch die Handlung metaphorisch wiedergeben kann, lässt man dadurch den Protagonisten noch echter wirken. Schließlich träumen wir auch, wieso sollte es unserer Hauptfigur nicht genauso ergehen?

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4 Kommentare zu „Traumsequenzen in einem Buch

  1. Ich mag traumhafte Sequenzen sehr. Störend finde ich sie nur, wenn sie zu lang sind oder aber einen Roman einleiten. Ersteres, weil der Traum dann zur Last wird, es passiert ja nicht wirklich etwas. Letzteres, weil das zu oft gemacht wird. Es ist einfach nicht mehr originell genug.

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      1. Oh ja, das ist mir auch schon passiert. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Traum zu Beginn ist, ich im Glauben gelassen werde, es ist die Realität und dann… wacht der Protaginst auf, schwitzt, streicht sich durch das Haar und der nächste Teil ist sterbenslangweilig. :-/

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