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Schulzeit – und dann kam das Leben

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Mit den Gedanken stillschweigend abschweifen und träumen. Freunde tagtäglich sehen, wie selbstverständlich. Sich verlieben, schweben und fallen. Lästern, Lachen und hin und wieder Lernen. Zurechtmachen. Sein Ich finden. Selbstdarstellung. Erfinderisch. Nachdenklich werden, gezwungen zu denken, Anregungen erhalten und mitreden. Interesse zeigen und Interessen finden. Plötzlich die Welt entdecken, mit den Augen begutachten und auf ihr laufen, als gehöre sie uns. Einen tatsächlich strukturieren Alltag aus Unterrichtseinheiten, Pausen, Essen und Feiern.
Und dann unerwartet erreicht uns das Ende. Der Fall ist tief, schmerzhaft und eiskalt.
Die träumerische Luftblase, die uns von der Welt dort draußen abschirmte zerbricht fürchterlich und hinterlässt eine Leere, die aussichtslos scheint. Die Welt erscheint weitaus größer, gar unerreichbarer als zuvor. Grenzen stellen sich auf. Pflichten müssen erfüllt werden. Der Alltag wird durchrüttelt und wir geraten in ein Meer aus Unsicherheiten und Zukunftsängsten. Das Leben schreitet mit erschreckender Geschwindigkeit auf uns zu und lässt uns keine Zeit zum denken. Rasches Handeln muss folgen. Entscheidungen können nicht überdacht, sondern müssen getroffen werden.
Die Welt wartet nicht.

X

Sarah

Titelbild: Pixabay

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2 Kommentare zu „Schulzeit – und dann kam das Leben

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