Schreiben

Nachdem Schreiben – Zeit verstreichen lassen

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Stephen King sagt, man solle nach der ersten Rohfassung einige Wochen verstreichen lassen, bevor es an die Überarbeitung geht.

So direkt habe ich darüber zuvor noch nicht nachgedacht, muss ich gestehen.
Sobald ich mit einem Manuskript fertig war, wollte ich irgendwie automatisch Abstand gewinne. Bewusst habe ich das gar nicht getan. Doch jetzt, da ich darauf aufmerksam geworden bin, muss ich Schmunzeln.

Einen klaren Kopf bekommen

Erst durch das Zeitverstreichen gewinnt man eine gesunde Distanz zu der eigenen Geschichte. Die eigenen Worte erscheinen viel klarer und plötzlich sieht man Fehler, derer man sich zuvor gar nicht bewusst gewesen ist. Man liest sonst blind.
Außerdem erkennt man dann, welche Dinge wohl fehlen mögen oder was  heraus gestrichen werden muss.
Es ist wichtig sich von Passagen trennen zu können. Nicht alles ist für einen Leser unbedingt interessant. Wenn man selber merkt, dass man den Worten nicht folgen kann oder gar Zeilen überspringt, dann wird es ein Fremder wohl kaum lesen wollen, oder?

Weiter geht’s!

Schaut auch gerne Mal bei meiner Facebook-Seite vorbei, um bei meinem derzeitigen Projekt, der Anthologie: Flucht in ein sicheres Leben, immer auf dem Laufenden zu bleiben.

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Sarah

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6 Kommentare zu „Nachdem Schreiben – Zeit verstreichen lassen

  1. Abstand zu gewinnen ist unglaublich wichtig. Ganz meine Meinung. Ich persönlich kann meine Rohfassungen jedoch nicht gut mehrere Wochen in der Schubladenland liegen lassen. Meistens gebe ich nach zwei Wochen auf, verzweifle dann an der Überarbeitung und brauche so lange für ein paar Seiten Text, dass ich die Fehler im restlichen Manuskript trotzdem aufspüre.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
    +Mika+

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    1. Ich hab bei einigen gelesen, dass sie sogar Monate verstreichen lassen, doch auch meine Geduld lässt zu wünschen übrig. Ich will es am liebsten sofort komplett fertig haben. Doch vielleicht ist mehr Distanz doch besser… danke dir und einen guten Start in die Woche 🙂

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      1. Also Monate geht gar nicht. Ich habe gemerkt, dass ich dann den Ton der Geschichte verliere und nicht mehr weiß, wo ich ansetzen soll. Kontinuität halte ich für sehr wichtig und geduldig bin ich in der Hinsicht auch nicht. 😉

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  2. Der Rat, ein paar Monate vor der Überarbeitung verstreichen zu lassen, ist perfekt. Nur wer kann das schon? Ich bin auch viel zu schnell mit der Veröffentlichung und habe noch bei jeder Lesung den Text intuitiv abgeändert. Allerdings bei der nächsten Lesung dann an anderen Stellen. Es ist nicht einfach. Man muss auch mal sagen, so ist es gut, denn ich könnte die Geschichte sich an jeder beliebigen Stelle anders entwickeln lassen. Lieber ein neues Manuskript anfangen, als immer wieder am alten rumdoktern, oder?

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