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Die Seele des Autors

  
Sind die Gedanken, Gefühle, Emotionen und Werte innerhalb eines oder mehrerer Bücher ein Spiegel des Autors? Erfahren wir so etwas über die Persönlichkeit oder kann ein Schriftsteller alles auch gänzlich verschleiern?

Natürlich ist ein Schriftsteller, der einen Kriminalroman verfasst kein blutrünstiger Killer, der seine Fantasien versucht durch Worte zu befriedigen. Genauso ist ein Autor, der einen Roman über die Perspektiven eines Rassisten schreibt nicht gleich ein Schreiber aus der Rechten Szene. Die Inhalte geben nicht gleich den Charakter oder die Gedankenwelt des Autors wider. 

Doch ich glaube, dass der Charakter oder vielmehr gewisse Ansichten durch Bücher erkenntlich werden können. Will der Autor etwas vermitteln? Warum wählt er gerade dieses Thema?  Welche Werte vertritt derjenige oder möchte sie gar hervorheben? 

Die Seele eines jeden Autors spukt zwischen den Zeilen umher und beeinflusst die Geschichte ebenfalls durch die eigenen Gefühle und Charakter. Es ist nicht das Offensichtliche, sondern die unscheinbaren Dinge. 

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Sarah

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5 Kommentare zu „Die Seele des Autors

  1. Interessante Fragen. Sie fallen auch immer wieder bei Lesungen, habe ich bemerkt. „Wie autobiografisch ist das denn …?“. Ich denke, dass die „Prämisse“ das ist, was die Autoren „sagen“ wollen – also geben sie ihre Meinungen von sich. Belletristik verstehe ich als eine Art Metapher, eine Aussage wird in eine Geschichte verpackt.
    Was Gefühle angeht, finde ich, dass man nichts schreiben kann, das nicht auch in einem steckt. Jeder Mensch hat viele Facetten, auch solche, die ihm unheimlich sind oder die wir an uns selber ablehnen. Je mehr davon, desto besser für die Charaktere, die wir beschreiben! Und je schwieriger ein Charakter für uns ist, desto interessanter wird die Introspektion, woran es liegt (aber das geht die Leser gar nichts an 🙂 )
    Nina

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  2. Interessanter Gedanke – wenn ein Charakter schwer umzusetzen ist, wiedersagt es vielleicht dem Autor, oder aber man traut sich nicht so viel preiszugeben.
    Ja, als Metapher der Gedankenwelt könnte man es auch bezeichnen, ein schöner Vergleich 🙂
    X
    Sarah

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