Rezensionen

Rezension: Arya und Finn

Bewertung:  ★ ★ ★ ☆ ☆ (3/5)

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Inhalt:
Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.

Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr.

Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.*

Was mir gut gefiel:
Die einzelnen Charaktere hat Lisa Rosenbecker sehr gut ausgearbeitet. Jedem wird eine gezielte Rolle zugeordnet, die einen wichtigen Teil zu der Handlung beiträgt. Arya ist eine sehr starke weibliche Persönlichkeit, was mir sehr gut gefällt. Hier liegt keine Geschichte über eine Jungfrau in Nöten vor, sondern über zwei Freundinnen, die mit Willensstärke und Mut ihren Zielen folgen. Die drei Männer der Geschichte tragen den Unterhaltsamen Teil bei. Durch sie wird der ganzen Story erst der Charme einer märchenhaften Geschichte verliehen.
Die Welt, in der die Geschichte spielt wurde sehr schön ausgearbeitet. Die Idee, dass sich das Setting in einem Königreich abspielt, hinterlässt einen romantisch bis melancholischen Anklang, der mich irgendwie an Kindheitsgeschichten erinnert hat.
Die Idee mit Aryas Gabe war sehr originell. Die Umsetzung und spätere ausführliche Ausübung mit Fabulim und dem magischen Wald empfand ich als einer der intensivsten Stellen im Buch.

Was mir nicht so gut gefiel: 
Bis zur Hälfte konnte das Buch mich sehr überzeugen, dann jedoch flaute die Spannung ab und es lief eher in einer schönen Nacherzählung weiter. Die Geschichte der Charaktere war es schließlich und der flüssige Schreibstil, der mich zum weiterlesen brachte. Allerdings fehlte mir zwischendurch der Aha-Moment.
Einige Punkte schienen mir nicht vollends ausgearbeitet. Im Vordergrund steht dabei der Auftrag mit dem Elena die Reise überhaupt erst antritt: Sie will ihr Volk besser kennenlernen. Bis zur Hälfte gelingt dieser Gedanke sehr  gut (vor allem in Hinblick auf die Aktion-Szene und die Auspeitschung). Allerdings wird danach kaum noch ein Gedanke daran vergeben. Der Fokus richtete sich danach nur noch auf Arya und Finn. Natürlich handelt das Buch von den beiden, doch irgendwie hätte ich mir an der Stelle dennoch mehr Inhalt  gewünscht und weitaus mehr Komplikationen und Zwischenfälle.

Fazit: 
Eine märchenhafte Geschichte für gemütliche Lesestunden, die einen als Leser jedoch nicht herausfordern. Trotzdem hinterlässt die Geschichte durch den Charme der Charaktere einen schönen Lesegenuss. Obendrein bin ich selbst ein Teeliebhaber und kann mich über die Teezeiten zwischen den Zeilen keineswegs beschweren :3.

SR ❤

Inhaltsangabe: Drachenmondverlag

 

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