Rezensionen

Rezension: Silber – Das erste Buch der Träume

Bewertung:  ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

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Inhalt:
Liv Silber liebt Geheimnisse. Als sie einst in einem Traum ihre neuen Mitschüler auf einem Friedhof antrifft, sogar jene, die sie nicht einmal beim Namen gekannt hatte, beginnt sie ihre Träume zu hinterfragen. Eigenartiges tut sich auf. Als dann jedoch ihre Mitschüler genauso Informationen über sie kannten, die sie ihnen im echten Leben noch nie zuvor preisgegeben hatte, brodelt die Neugierde in ihr auf und sie macht sich auf die Suche das Geheimnis der Jungs aufzudecken, dabei ahnt sie nicht, in welch Gefahren sie sich begibt.

Was  mir gut gefiel:
Zuerst einmal hatte mich die Idee angesprochen, dass Träume ein aussagekräftiges Element in dem Roman spielen sollen. Darüber hinaus wurde bereits in dem Klappentext angedeutet, dass sie in Träumen wirklich leben konnte und dem wollte ich auf dem Grund gehen. Die Art und Weise, die Kerstin Gier diese Traumwelten umgesetzt hat, waren herrlich. Die Charaktere stechen durch ihre unterschiedlichen Sprachstile und Eigenschaften deutlich hervor und können wunderbar auseinander gehalten werden. Dabei hat Kerstin Gier sehr unterschiedliche und einzigartige Personen erschaffen, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ließt sich wunderbar. Das Buch wurde in keinem Augenblick langweilig, im Gegenteil: Manchmal musste ich verwundert aufblicken, um festzustellen, dass es bereits viel zu spät geworden war.
Das Ende wurde gut in Szene gesetzt. Es war zwar ein kleiner Klassiker á la Jungfer in Not, doch das macht nichts, es passte zum Genre optimal hinein (und erinnerte mich muss ich gestehen etwas an das Ende des ersten Twilight Buches, wenn ich so recht überlege…). Ein guter Abschluss, der gleichzeitig mehr fordert.

Was mir nicht so gut gefiel:
Nun, viel Kritik, muss ich gestehen, gibt es nicht. Das einzige Manko wäre, dass der Teil mit Arthur (Achtung Spoiler!) und seinem Wahn nach dem Dämon und den Träumen hätte etwas stärker geschildert werden können. Irgendwie kam mir das zu kurz. Allerdings ist das nicht weiter wild, denn ich denke, dass Kerstin Gier in diesem Buch bewusst zuerst die Liebesstory in den Vordergrund gesetzt hat.

Fazit:
Ein Buch für Träumer, definitiv. Mit einigen Geheimnissen und Rätseln, deren Auflösung noch bis hin zu den nächsten Büchern auf sich warten lassen. Das Buch ist optimal für Liebesschmöker, Geheimnisliebhaber, Highschool-Filme-Fans, Twilight der anderen Form, England-Fans und Lesefüchse.

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2 Kommentare zu „Rezension: Silber – Das erste Buch der Träume

  1. Freut mich, dass dir das Buch gefallen hat! Meins war es leider nicht. Ich konnte nicht so recht warm werden mit Liv und hatte mir auch ein bisschen was anderes vorgestellt. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwatungen, weil mir die Edelsteintrilogie so gut gefiel.

    Liebe Grüße!

    P.S: Aww, der kleine Hutmacher *-*

    Gefällt 1 Person

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