Schreiben

Selfpublishing und wie die erste Woche verlief

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Vor rund einer Woche habe ich meine Kurzgeschichte »Der Sandkornzähler« im Selfpublishing als Ebook veröffentlicht. Was ist alles in der Zeit geschehen?

Die Entscheidung zur Veröffentlichung

Eigentlich war geplant gewesen die Geschichte zu Weihnachten hochzuladen, um meinen Lieben dort draußen ein kleines Geschenk von mir zukommen zu lassen. Doch leider griff das Leben dazwischen, in Form eines Wasserohrbruchs (tja, wie es aussieht sind auch Autoren nur kleine Menschen und da passieren dann leider auch so menschliche Zwischenfälle) und die Veröffentlichung verschob sich weiter nach hinten. Irgendwie war ich im ersten Moment so traurig darüber, dass ich vorerst die Veröffentlichung gar nicht mehr durchziehen wollte. Als wäre dies ein Wink des Schicksals, der mich irgendwie davon abhalten wollte.
Doch im neuen Jahr fühlte ich mich direkt beflügelt einfach weiter zu machen. Schreiben ist ein Handwerk, welches seine Zeit braucht und Schritt um Schritt gelangen wir voran. Das ist sehr aufwendig, bereitet allerdings so viel Spaß, dass die Arbeit dahinter kaum zu spüren ist. Die Stunden verfliegen so schnell, dass ich jedes Mal verwundert aufschaue, wenn bereits die Nacht einbricht.

Das Cover

Auch wenn es nur eine Kurzgeschichte ist, gebührte der Geschichte dennoch ein Cover. Ich lud mir Gimp herunter und beschäftigte mich zwischen Weihnachten und Silvester damit, alle möglichen Tutorials im Internet zu durchforsten. Dabei habe ich eines gemerkt: Ich komme eher damit zuerecht Anweisungen zu lesen und anhand von Bildschritten nachzuvollziehen, als mir ein Video dazu anzusehen. Irgendwie regen mich Videos nur auf. Entweder passt mir die Stimme nicht, oder die Erklärungen dazu, oder es geht zu langsam, oder so schnell, dass ich andauernd stoppen muss. Meeeh. Lieber lese ich es in meiner Geschwindigkeit und kann mir so anständig alles angucken und rumprobieren. Herauszufinden, wie welche Funktionen richtig anspringen, hat seine Zeit gekostet, doch es hat sich gelohnt 🙂 Dabei hat der meiste Spaß wohl das Stöbern durch Pixabay gemacht.
Meine nächsten Cover werde ich wohl auch selbst erstellen 🙂 Solange niemand etwas daran zu nörgeln hat, hehe.

Buchsatz

Ja, das war vielleicht eine Herausforderung. Wieder brachten mir Videos eher nicht so viel Nachvollziehbarkeit ein. Ein Blogeintrag hat mir am Ende am meisten geholfen zu stehen, was ich eigentlich falsch mache :’D Der Buchsatz nimmt ebenfalls viel Zeit ein, bei mir, obwohl es nur 20 Seiten sind, satte 10 Stunden. Beim nächsten Mal werden es wohl etwas weniger Stunden sein, es sei denn ich habe bis dahin vergessen, wie es geht. Hehe.
Ich rate allerdings jedem sich die nötige Zeit zu nehmen. Wenn ein Buch/Ebook blöd formatiert ist, macht es Lesen nicht sonderlich viel Spaß. Alles muss passen. Schaut euch sonst selbst Bücher an, die ihr sehr mögt und guckt, wie es dort eigentlich aussieht. Das hilft sehr, um zu verstehen, was der eigene Text noch so benötigt.

Veröffentlichung

Eigentlich war mein Plan das Ebook für immer kostenlos anzubieten. Allerdings geht das wohl nicht auf Amazon. Oups. Ja, gut. Eine Woche als Aktion war allerdings erlaubt 🙂 Schließlich wollte ich vorrangig euch dort draußen kennenlernen, wissen, was ihr denkt und ob das, was ich dort eigentlich schreibe, zu irgendetwas taugt. Aus dem Grund sind mir vor allem die Rezensionen ungemein wichtig. So weiß ich, ob euch das Buch gefallen hat, oder auch nicht. Und zukünftige Leser erfahren so, was auf sie zukommt. Also schaut gerne auf der Amazonseite vorbei und hinterlasst mir ein paar Worte 🙂 Ich wäre euch sehr dankbar dafür ❤

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Und nun? Wie geht es weiter?

Da es doch ein paar Menschen dort draußen gab, die Freude an der Geschichte haben, erwäge ich noch ein paar Kurzgeschichten zu veröffentlichen 🙂 Der erste Roman wartet zwar bereits in der Schublade, doch der benötigt noch seinen Feinschliff und dieser braucht leider etwa Zeit 🙂 Ein Roman ist dann doch etwas mehr Arbeit, als eine Kurzgeschichte, hehe. Vielleicht wird die nächste Kurzgeschichte in Spinoff zu meinem Roman, um etwas Vorgeschmack zu liefern 🙂 ihr dürft gespannt sein.

Bis dahin,

SR

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12 Kommentare zu „Selfpublishing und wie die erste Woche verlief

  1. Bin ganz deiner Meinung, dass Videos meist eher aufregen als zu helfen. Man hört was, vergisst es direkt wieder, skipt zurück, findet die richtige Stelle nicht wieder, schmeißt irgendwas an die Wand und am Ende hat man nix davon gehabt. Ich lese deshalb auch lieber und fuckel mich dabei direkt in die Materie rein. Wenn du willst, könntest du ja mal ein paar Links veröffentlichen, die dir bei deinem Unterfangen geholfen haben. Ich bin immer auf der Suche nach Tipps, die sich mit dem ganzen Technikkram auseinandersetzen, da ich davon einfach überhaupt keinen Plan habe.

    Ansonsten viel Glück mit deiner Geschichte und weiteren.

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  2. Huhu Sarah,

    mir hat deine Kurzgeschichte ja auf Anhieb gefallen. Auch das Cover fand ich total schön und ehrlich gesagt hatte ich gedacht, dass du dafür einen Designer beauftragt hast. Aber anscheinend hast du dafür ein Händchen 😉
    Ich arbeite ziemlich ungern mit Gimp, obwohl ich darin einen Kurs gemacht habe. Aber ich finde es irgendwie trotzdem ziemlich kompliziert. Aber es bietet viel, das steht mal außer Frage.

    Liebste Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

    1. Es freut mich, dass du vorbeischaust 🙂
      Wow danke für deine unglaublich lieben Worte 🙂 es freut mich sehr, dass dir das Cover und die Geschichte so gut gefallen haben 🙂 Das ehrt mich total 🙂 schließlich schreiben wir beide 🙂 Von einer Kollegin Lob zu bekommen ist wirklich etwas besonderes 🙂
      Ich arbeite sehr gerne mit kreativen Werkzeugen 🙂 Daher wollte ich mich mal an die Arbeit an Covern wagen 🙂 es hat einige Stunden gedauert, bis ich den Dreh raus hatte und immer noch fehlen mir einige Skills, um wirklich alles umsetzen zu können, was mir so vorschwebt. Das gewisse Feingefühl fehlt mir noch 😀 Ich bin auf deine zukünftigen Geschichten ebenso gespannt :3

      Liebe Grüße
      Sarah

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  3. Ein sehr schönes Zitat, was sich da auch deinem Bild befindet! Und ja, ich kenne das. Ich traue mich auch nicht, meine eigene Geschichte zu veröffentlichen, aber erstmal muss sie fertig und veröffentlichungsreif werden, das kann dauern 😀

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