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Rezension: Underground

Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆(3/5)

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Worum geht’s?

Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.*

Was hat mir gefallen?

Eine wirkliche Meinung konnte ich mir tatsächlich erst am Ende bilden… das Buch fühlte sich wir ein Wirrwarr eines Labyrinths an. Hinter jedem denkbaren Ausgang versteckt sich etwas, womit ich zwischendurch nicht gerechnet hatte. Was ja auch irgendwie gut ist. Immerhin soll es ein Thriller sein und diese sind ja dafür bekannt einen etwas durcheinander zu bringen und in die falsche Richtung zu lenken, damit das Ende total überraschend ist. Nun ja. Ich beginne mal, schließlich ist das hier der gute Teil:
Es werden viele Charaktere vorgestellt, die allesamt gänzlich unterschiedlich sind. Zu Beginn werden bei jedem hier und dort Geheimnisse gestreut und ich habe begonnen eigene Vermutungen über die jeweiligen Personen aufzustellen. Das spornte mich zunächst an, das Buch schnell durchzulesen und eine gewisse Spannung kam auf, weil man unbedingt jedes Geheimnis aufdecken möchte.
Die Buchidee an sich, fand ich sehr ansprechend. Ein Bunker. Eine Pandemie. Alle sollen sterben? Im Bunker sterben welche. Interessant. Klingt nach viel psychologischem Hintergrund: Wie verhalten sich Menschen, wenn sie eingesperrt unter der Erde, miteinander zurecht kommen müssen. Und das mit gänzlich Fremden?
Die Familien sind sehr verrückt, was ich zuerst etwas eigenartig fand, zum Schluss jedoch feststellte, dass es anders auch nicht hätte sein können. Nur solche Personen hätten so eine Entscheidung getroffen und sich in einem Bunker einsperren lassen. Daher passte es sehr gut zusammen. Denke ich.
Großes Lob: Das Ende. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich habe mich ab dem ersten Drittel für einen Verdächtigen entschieden und war bis zum Schluss auch überzeugt, dass es derjenigen sein würde. Dabei schienen mir so viele Zeichen dafür vorhanden zu sein… und gleichzeitig lag ich total falsch. Gut gelungen.

Was hat mir nicht gefallen?

Der Anfang war für mich etwas schwierig. Der Schreibstil war schleppend. Den Verlauf konnte ich manchmal nicht wirklich nachvollziehen. Damit der Inhalt wirklich so stattfinden konnte, mussten einige, zum Teil nicht wirklich nachvollziehbare Ereignisse passieren. Das wird wohl mein größtes Problem gewesen sein, weshalb ich mich teilweise auch mit dem Inhalt schwer tat. Darüber hinaus konnte ich fast niemanden wirklich gut leiden, doch das ist wiederum auch ein guter Punkt, da es so auch reichlich Diskussionsbedarf gab.

*SPOILER*: Ein mittelkleiner Kritikpunkt: Der Klappentext lässt etwas anderes ahnen. Ich mein: Der Grippevirus war nach 10 Seiten überhaupt nicht mehr wichtig. Dazu das Ende: WTF?! WLAN?! Echt jetzt?! Wie gesagt: Etwas eigenartige Zusammenhänge.

Fazit

Es ist eine Samstagabendstory, die ich auch recht schnell verschlingen konnte. Es liest sich leicht und die Idee mit dem Bunker ist wirklich interessant.

*Randomhouse

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2 Kommentare zu „Rezension: Underground

    1. Ich würde eher davon abraten 🙂 ist war wohl ganz ok, aber es gibt nunmal Bücher, die deutlich interessanter geschrieben wurden. Welches Buch wohl sehr gut sein soll, ist Blackout. Es handelt von den Folgen, die ein Stromausfall in Europa haben würde. Das wäre mein nächstes Buch 🙂 vielleicht wäre das ja was für dich 🙂

      Gefällt 1 Person

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