Rezensionen

Rezension: Edelstein-Trilogie

Bewertung: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

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Worum geht es?

Die Edelstein-Trilogie umfasst eine dreibändige Romanreihe, angefangen mit Rubinrot, folgend Saphirblau und als Schlusslicht endet das Smaragdgrün. Die Bücher wurden von Kerstin Gier verfasst.
Diese Reihe handelt von der sechzehnjährigen Gwendolyn Shepherd, die ein Zeitreisegen in sich trägt. Allerdings wurde stets angenommen, dass ihre Cousine Charlotte eigentlich dieses Gen vererbt hat, wodurch auch nur sie seit ihrer Geburt auf das Ereignis der Zeitreisen vorbereitet wurde. Dementsprechend abenteuerlich verläuft schließlich Gwendolyns Leben, als sie plötzlich unvorbereitet durch die Zeit gerissen wird. Doch was wäre schon eine Zeitreise, wenn man sie nicht zu zweit erleben kann? Neben ihrer Familie, existiert noch eine weitere, die dieses Zeitreisegen in sich trägt: Die Familie de Villiers.

Was hat mir gefallen?

Wo soll ich bloß anfangen? Ich habe diese Bücherreihe so schnell durchgelesen, dass ich gar nicht die Zeit dazu hatte, für jedes einzelne Buch eine Rezension zu verfassen.
Aus dem Grund gibt es jetzt einen allumfassenden Beitrag.
ICH LIEBE DIESE REIHE!
Es ist einige Zeit vergangen, viele Bücher gingen ein und aus, doch keines hat mich so wirklich umgehauen. Nun gut, die Silber-Reihe empfand ich als sehr amüsant, allerdings hat das letzte Buch dann alles zerschmettert, so dass ich eher mit einem geknickten Lächeln zurückblicke.
Um die Edelstein-Trilogie habe ich lange einen gewaltigen Bogen gemacht und das, obwohl mir meine beste Freundin vor Ewigkeiten dringend zum Kauf geraten hatte. Allerdings wollte ich nicht vom ganzen Hype am Ende total enttäuscht sein. Whaaaaaaat?! So ein Mist. Hätte ich mal zur selben Zeit gelesen, wie alle anderen Würmer da draußen auch, dann hätte ich mich wenigstens im Fan-Fame-Modus baden können und nun bin ich mutterseelenallein und muss mit meiner total geflashten Euphorie zurecht kommen. Dafür bekommt ihr nun einen gewaltigen Beitrag. Hehe.
Ihr merkt, ich bin total aufgeregt. Und habe eigentlich noch gar nichts zu den Büchern gesagt, außer, dass ich hier wie ein Teenie herumplappere und diese Bücherreihe nur noch in den Himmel loben möchte (Fan-Modus: Aus).
So. Dann wollen wir mal: Mein Lob beginnt ja schon beim Schreibstil von Kerstin Gier. Die Frau hat einen Humor, ich fall tot um. Zudem habe ich es selten erlebt, dass ich eine Reihe mit jedem weitern Buch immer besser finde. Rubinrot war bereits ein guter Auftakt und hätte von meiner Seite aus ruhig ein wenig dicker ausfallen können, dann hätte ich mehr vom Lesespaß gehabt, doch damit provoziert man schließlich auch zu lang anhaltende Geschichten, vor denen mal sich ganz schnell zurückzieht, daher wird es wohl eine gute Idee gewesen sein, es am kürzesten zu halten. Die drei Bücher lesen sich auch eher wie einen sehr langen Schmöker, was vor allem daran liegt, dass sie immer an den interessantesten Punkten aufhören. Oh. Shit. Wäre ich gestorben, wenn ich bereits mit dem Lesen beim ersten Veröffentlichungstermin mit Rubinrot begonnen hätte. Meine Güte, ihr müsst vielleicht gelitten haben. Eieiei, so etwas Gemeines aber auch. Vielleicht mache ich das nun immer so bei Kerstin Gier: Erst mal mit dem Lesen anfangen, wenn alle Bücher draußen sind. Anders wäre das doch nicht auszuhalten!
Nun gut, zurück zum Thema: Kerstin Gier begeistert mich vor allem deshalb, weil sie ein wirklich ausgeprägtes Vokabular hat. Es klingt mal zur Abwechslung nicht alles gleich, sondern wie ein großer Pool voller Buchstaben. Wirklich herrlich. Sie schreibt unglaublich gut. Es macht mich ganz neidisch :’D Ich lese ihre Bücher so unfassbar gerne, die Zeit vergeht so schnell, dass ich kurz vorm Zusammenbruch stehe, wenn es bereits Mitternacht ist und ich noch hundert Seiten habe, aber der Wecker am nächsten Tag bereits um 5 klingelt (Merke: Beim nächsten Mal erst Freitag mit dem lesen anfangen, dann ist das nicht so ein Stress!).
Durch diesen sehr flüssigen und vielfältigen Schreibstil setzt sie ihre Figuren perfekt in Szene. Ich liebe sie alle ❤ Hach Madam Rossini :3 so eine geniale Idee. Ach, was rede ich da: Jede Figur ist wundervoll 🙂 Und dabei verliert man bei all den unterschiedlichen Figuren nicht einen Augenblick lang den Überblick, im Gegenteil: Man hat als Leser das Gefühl sich mittendrin als Zuschauer zu befinden und Teil dieser total irrwitzigen Geschichten zu sein.
Meine absolute Lieblingsfigur: Xemerius. Hach. So eine coole Idee!
Und ich war wirklich dankbar dafür, dass es sich nicht nur um diese Liebesgeschichte drehte. Andernfalls hätte ich mir die Reihe wohl eher nicht zu Herzen genommen. All die Geheimnisse und allein die Ideen rund um das Zeitreisen waren einfach total unglaublich! Die Inschriften und Bücher, die hier und dort ihren Einfluss gefunden haben, haben alles rundum abgerundet. Dazu noch mit zwischenzeitlichen Informationen aus den jeweiligen Epochen bestückt, ohne den Lesefluss unnötig zu stören, war wirklich ein super Leseerlebnis.

Was mir nicht so sehr gefiel?

Nun, ich könnte eigentlich sagen, dass ich alles super fand. Was auch fast so war. Nur hätte es ruhig ein paar Bände mehr geben können! Oh menno! Da ist sooo viel Potential ._. allein der Aufwand muss doch wenigstens noch mit ein paar weiteren Bänden entschädigt werden! Nein? Schade!

Fazit?

Lest es. Schnell.

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4 Kommentare zu „Rezension: Edelstein-Trilogie

  1. Ich liebe diese Bücher. Total. Ich habe sie letzten Sommer nochmal rereadet und liebe sie immer noch. Dazu habe ich damals auch einen Beitrag geschrieben. Ich denke auch, dass ich sie irgendwann nochmal lesen werde. Sie sind einfach so wundervoll und ich freue mich schon mega auf Kerstin Giers neues Buch, das dieses Jahr erscheint. Die Frau kann einfach schreiben wie keine andere!

    Gefällt 1 Person

    1. Uh, kannst du mir einen Link hinterlassen zu deinem Beitrag über die Bücher? =)
      Hach, ja, oder? Sie schreibt einfach super genial ❤ ihr Schreibstil lässt einem die Geschichte richtig fühlen… einfach herrlich 🙂 ich freue mich auch schon und bin mal gespannt, was sie sich dieses Mal hat einfallen lassen 🙂

      Gefällt mir

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