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Ah! Es geht los. CAMP ZEIT!

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Packt eure Stifte ein, haltet die Notizblöcke bereit, doch vor allem: Vergisst nicht euren Wordcount einzutragen!

Was ist eigentlich los? Hä?

Tja nun. Es ist wieder einmal Zeit für den NaNoWriMo. Aber WAS? Es ist doch gar nicht November! Ganz richtig! Denn im April findet das Camp statt. Wuhu! Ein Glück, dann müssen wir alle nicht so lange warten, um uns Mental einen kleinen Hieb zu verpassen, damit der Wordcount steigt und die Projekte etwas flotter vorangehen.

Camp NaNoWriMo

Beim Camp gibt es zum National Novel Writing Month einen Unterschied. Vielleicht auch zwei. Denn im Camp legen wir unsere Ziele, die wir zu schreiben gedenken, selbst fest. Ja, ganz recht. Sollen es nur 10 000 sein, dann ist es eben so. Andererseits: Wenn man etwas wagemutig sein möchte, können es auch gut und gerne 100 000 Wörter sein. Alles ist möglich, Schreiberlinge ❤
Der zweite Unterschied: Es gibt Cabins. In Cabins tummeln sich Writing-Buddies zusammen, um gemeinsam zu schreiben, sich zu motivieren, auszuheulen oder einfach um etwas anzugeben, wer denn am besten an welchem Tag geschrieben hat. Es ist wirklich super hilfreich zu wissen, dass dort jemand vielleicht gerade genauso verzweifelt ist, oder aber, dass man mit dem Schreiben nicht der einzige auf der Welt ist, sondern ein paar Millionen anderer Menschen genau dasselbe lieben. Das ist schon irgendwie ziemlich cool!

Angriff auf den Wordcount

In meinem letzten Beitrag ging es um den Wordcount, weshalb er so wichtig ist, und wie wir Autoren unseren Schreibfortschritt miteinander vergleichen. Der Wordcount spielt vor allem in solchen NaNoWriMo Monaten eine große Rolle. Täglich muss die Anzahl der erreichten Wörter hinzugefügt werden. Wenn man sich nicht täglich ranhält, kann es passieren, dass das eigentliche Ziel gar nicht erreicht wird. Am Ende sieht man plötzlich noch einen gewaltigen Berg, der noch darauf wartet geschrieben zu werden und dann geht die Lust zu schreiben schnell verloren. Einen täglichen Schreibrythmus zu erreichen ist dabei sehr wertvoll.
Natürlich trägt ein jeder von uns eigene Laster. Die Arbeit. Schule. Studium. Beziehung. Freunde & Familie. Und nun ja, vielleicht einfach noch andere Hobbies. Und schwupp ist der Tag so vollbepackt, dass man das Gefühl hat, nie wieder zum schreiben zu kommen. Doch glaubt mir. Bereits 15 Minuten, und ich glaube die hat jeder Mal übrig, reichen vollkommen aus, um sich selbst ein Ziel zu setzen. Schritt für Schritt kommt man so dem Wort Ende entgegen und schafft es sein Manuskript trotz des restlichen Lebens fertigzustellen.

Plotbunny

Einfach wild drauf losschreiben. Davon rate ich stark ab. Es führt leider zwangsweise zu einer unglaublich aufwendigen Überarbeitung. Die Geschichte sollte zu Beginn ihre klare Struktur erhalten. Der Plot muss ausgefeilt werden, der rote Faden sollte mehr als deutlich hervorstechen. Natürlich birgt das vorab sehr viel Arbeit. Allerdings schreibt sich der Text danach gefühlt wie von selbst. Außerdem setzt man sich in der Zeit der Vorbereitung automatisch sehr genau mit den eigenen Charakteren auseinander und kann sich das Gesamtbild der Geschichte viel deutlicher Vorstellen. So wirkt der Text gleich viel authentischer und der Leser hat später ein weitaus größeres Lesevergnügen. Außerdem entstehen so eher keine Schreibblockaden, denn der Text scheint wie von lest zu fließen.

Was sind eure Ziele für das Camp? Habt ihr euch in Cabins eingeteilt und richtige Writing Buddies gefunden?

Viel Erfolg & lasst die Tasten krachen ❤

SR

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4 Kommentare zu „Ah! Es geht los. CAMP ZEIT!

  1. Dieses Mal habe ich mich in keine Cabin eingeteilt und auch noch kein konkretes Wortziel gesetzt, da ich dieses Mal irgendwie auch wegen der Buchmesse den Vorlauf etwas verschlafen habe^^. Ich habe mir aber – endlich mal – mein Manusript, an dem ich arbeiten möchte – erstellt, angelegt und hoffe, idealerweise so um die 20.000-25.000 Wörter zu schreiben (das wäre toll, und weiter reicht mein Plot wohl auch nicht *g*).

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    1. Hallo Erik 🙂
      ach das klingt doch super 🙂 Wörter sind Wörter, ganz egal wie viel wir schaffen werden 🙂 Ich wünsche dir da sehr viel Erfolg 🙂 und wer weiß, wenn der Plot erst einmal steht, dann schreibt sich die Geschichte plötzlich wie von selbst und plötzlich werden aus 25 k satte 50 k 🙂 das geht schneller als man denkt :3 die Geschichte entwickelt dann irgendwie ein Eigenleben, haha.

      Liebe Grüße
      Sarah

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  2. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal auch die Möglichkeit, ein Ziel in Seiten, Zeilen, Stunden oder Minuten zu definieren, statt in Worten.

    Ich habe mir daher ein Zeitziel gesetzt (30 Stunden – also jeden Tag im Schnitt eine), was nicht besonders hoch ist, aber da ich beruflich grade sehr eingespannt bin und im Mai dann auch eine lernintensive Prüfung (Privatrechtsgrundlagen) habe, geht es nicht anders.

    Wünsche dir viel Spass und viel Erfolg beim Campen ^^

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    1. Achso! Das ist mir noch gar nicht aufgefallen 😮 huch, den Teil muss ich wohl übersehen haben ^_^‘ schön, dass du mich darauf hinweist 🙂 das ist natürlich eine super Idee, da schließlich nicht jeder in Wörtern denkt :3
      Ach, eine Stunde am Tag ist doch besser als rein gar nichts 🙂 Das kann auch schon sehr viel bewirken 🙂 eine gewisse Regelmäßigkeit ist am Ende sowieso das, was uns am meisten vorwärts bringt 🙂 Die Geschichten müssen mit der Zeit wachsen, so wie sie diese brauchen 🙂

      Gefällt 1 Person

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