Schreibwelt

Ich bin ein #Schreibnächtler

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Da gibt es etwas in meinem Leben, was seit geraumer Zeit zu einem großen Bestandteil geworden ist. Etwas, was ich nie mehr müssen möchte, etwas, dass mir unfassbar viel bedeutet: Die Schreibnacht. Und anlässlich des Jubiläums von satten 40 Schreibnächten, möchte auch ich ein paar Worte schreiben.

Was ist eigentlich los?

Am kommenden Samstag, den 29. April, startet die 40. Schreibnacht. Das sind verdammt viele Abende, mit unglaublich vielen Menschen, die nun mit einer grandiosen Feier gekrönt wird. Denn bei diesen Schreibnächsten handelt es sich nicht um irgendwelche Schreibabende. Es sind die Schreibnächte. Die Community umfasst mittlerweile weit über 2000 User, die allesamt dasselbe Ziel vor Augen tragen: Schreiben. Und das aus Leidenschaft und wohlmöglich für immer.
Jeden Monat wird eine Schreibnacht veranstaltet, in der wir uns gemeinsam online versammeln, um an unseren Hauseigenen Tastaturen unsere Texte zum leben erwecken. Und das gemeinsam. Die vermeintliche Meinung wir Autoren wären Einzelgänger, die einsam im Kämmerlein na ihren Manuskripten arbeiten, lässt sich angesichts dieser Community kaum bestätigen. Wir sind Rudeltiere und wir lieben es.
Und weil so eine 40. Schreibnacht etwas sehr besonderes ist, haben sich Paulina und Elise etwas einfallen lassen. Etwas sehr besonderes. Sie haben die Aktion #Schreibnächtler ins Leben gerufen, bei dem jeder, der Teil dieser Schreibgemeinschaft ist, etwas über sich und das Forum preisgeben kann. Die Geschichte hinter sich selbst und der Schreibnacht. Und mit diesem Beitrag möchte ich euch von mir selbst als Schreibnächtler sehr genau erzählen, in 14 Fragen der beiden Schreibnächtler.

Vierzehn Fragen und meine Antworten als Schreibnächtler

1. Kannst du dich an deine erste Schreibnacht erinnern und wenn ja – wann war die?

Leider kann ich das so ganz explizit nicht. Es wird irgendwann Anfang des vergangenen Jahres gewesen sein, allerdings habe ich mich wohl an dem Abend erst registriert und war mit dem Forum im ersten Moment etwas sehr überfordert. Zu Beginn war ich erst einmal nur Beobachterin und wollte mich umschauen, was an dieser Schreibnacht eigentlich so besonders ist. Anscheinend ziemlich viel, denn ich bin geblieben und kann mir nicht vorstellen wieder zu gehen.

2. Was sind deine ultimativen Schreibnacht-Essentials?

Puh. Zunächst einmal viel Koffein. Sehr viel. So viel, dass es angesichts meiner Körpergröße bestimmt nicht ganz legal ist. Und Süßkram. Unmöglich viel Süßkram. So viel Süßkram, dass sich mein Zahnarzt nach jeder Schreibnacht auf seine Arbeit freut (oder so in etwa). Darüber hinaus dürfen Notizblöcke, unzählige Kugelschreiber und die passende Musik auf keinen Fall fehlen.

3. Was war dein liebster Schreibnacht-Moment?

Ein einziger Moment? Das kann ich so gar nicht festhalten. Für mich besteht die Schreibnacht aus vielen unglaublichen Momenten, die bei mir ein gewaltiges Gefühl von Geborgenheit entfalten.

4. Hast du schon einmal ein Buch durch die Schreibnächte fertig gestellt? Wenn ja, stell es uns doch vor!

Durch eine offizielle monatliche Schreibnacht selbst nicht. Dazu war das Timing immer falsch, weil es grundsätzlich immer vorher oder deutlich später endete. Allerdings wäre ich ohne die Schreibnacht nicht so weit gekommen, überhaupt meine Geschichten wirklich zu beenden, danach zu überarbeiten und mir einen wirklichen Weg zur Veröffentlichung aufzubauen. Der Sandkornzähler zum Beispiel, den habe ich im April geschrieben und es war eines meiner ersten Geschichten, die durch die Schreibnacht ins Leben gerufen wurde.

5. Gibt es für dich gute Schreibnacht-Mucke? Was hörst du gerne in diesen langen Nächten?

Oh, das ist ganz davon abhängig, was ich eigentlich gerade schreibe und an welchem Projekt ich sitze. Irgendwie muss es zum Setting passen, da findet sich eigentlich immer recht schnell etwas. Und unser wundervoller Plattenplausch im Schreibnachtforum hat immer einige Playlists und Musikideen, bei denen ich gerne reinhöre.

6. Bist du ein Früh-Aufhörer oder überlebst du auch mal die Geisterstunde (Hast du schon einmal bis 3 Uhr geschrieben)?

Jetzt kann ich mich ja outen. Ich bin so ein ausgearteter Nachtmensch, dass meine liebsten Schreibstunden zwischen 1 Uhr und 5 Uhr morgens sind. Da ist es so unfassbar ruhig, dort draußen in der Welt, dass ich meinen eigenen Weg zum schreiben finde.

7. Wie weit bist du gerade mit deinen Projekten? Wirst du Schreiben, Plotten oder Korrigieren?

Da wir uns derzeit im Camp-Monat des NaNoWriMo befinden, habe ich mir ein Schreibziel von 50 k gesetzt. Durch das Bloggen habe ich einige Wörter bereits verzeichnen können, doch leider fehlen im Prosa noch einige. Derzeit sitze ich an einem neuen Romanprojekt, weil ich zu meinem alten noch etwas Abstand brauche, um es genauer zu korrigieren und zu überarbeiten. Also wird am Wochenende geschrieben und das ziemlich viel! Geplottet ist bereits alles, so dass es für mich hoffentlich eine sehr wortreiche 40. Schreibnacht wird.

8. Wenn du Jemanden einladen könntest, der noch nicht Teil der Schreibnacht ist, wen würdest du da auswählen (tag!)

Obwohl die liebe Mika leider kein Fan von Foren ist, wäre sie meine erste Wahl. Irgendwann lotse ich sie schon zu uns hin. Denn wir sind alle super lieb und Mika passt einfach wunderbar zu unserem verrückten Haufen Schreibnächtler.

9. Welchen special Guest fandest du besonders klasse?

Ähm. Ich kann mich an meinen ersten Specialguest erinnern und das war Cornelia Funke. Ich war so geflashed, dass sie sich für uns jungen Autoren ihre Zeit genommen hat, um unsere Fragen zu beantworten. Das war schon ziemlich cool. Worüber ich etwas traurig war, sie verpasst zu haben, war Jenny May Nuyen. Ich mag ihre Geschichten sehr und habe genüsslich die Fragen und Antworten im Rückblick gelesen. Das ist echt super. Für die Zukunft würde ich mich sehr auf Sebastian Fitzek freuen, weil ich glaube, dass er eine ziemlich coole Socke ist!

10. Zeig uns ein Bild, dass du während der Schreibnacht aufgenommen hast und teile mit uns diesen ganz speziellen Schreibnacht-Flair!

Hahahahahaha. Der ist gut. Als ob ich vorzeiglich wäre, wenn ich mich bei der Schreibnacht im rosa Bademantel, Einhornhausschuhen und vollgestopft mit Süßigkeiten vor der Tastatur sitze.

11. Hast du schon einmal an einem der Schreibnacht- Treffen (ob regional oder bei Buchmessen) teilgenommen oder hast es noch vor?

Uuuuuuh! Mein erstes offizielles Treffen wird in ein paar wenigen Wochen in Münster stattfinden und ich bin jetzt schon total aufgeregt deswegen und etwas sehr nervös, weil ich glaube ich die Neue sein werde, die dort noch niemanden kennt, hehe. Und ich freue mich gewaltig.

12. Bist du bei der nächsten Schreibnacht dabei? Woran wirst du schreiben?

Wie jetzt? Du meinst die 40. Schreibnacht? DIE 40. SCHREIBNACHT? Alberne Frage.

13. Hast du schon einmal das Buch eines anderen Schreibnächtlers gelesen?

Gelesen nicht, allerdings liegen viele auf meinem Kindl. Der Sub, ihr versteht, er wächst und gedreiht und ich sorge dafür, dass die Größe immer beachtlich bleiben wird. Hehe.

14. Hier ist Platz für deine ganz speziellen Geburtstagswünsche!

Hach liebe Schreibnacht ❤ Danke, Jennie, dass du so viel Zeit aufopferst und uns diesen Ort geschaffen hast, für uns Schreibnächtler. Das ist wirklich wundervoll :‘)

 

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2 Kommentare zu „Ich bin ein #Schreibnächtler

    1. Das coole an der Schreibnacht ist außerdem, dass sie das ganze Jahr, also immer, zugänglich ist 🙂 dort gibt es dann monatlich die Schreibnacht, wo es heiß hergeht, was Schreiberei betrifft und ansonsten findet man immer irgendwen im Forum, mit dem man gemeinsam schreiben oder sich motivieren kann 🙂

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