Schreibwelt

Mein Motivationsmonster Igor

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Igor. Na, wenn das kein Traumkerl ist, dann weiß ich auch nicht. Keine Sorge, Darling. Dein Nebenbuhler ist ein ganz harmloses Kerlchen. Denn der liebe Igor ist ein Motivationsmonster. Genauer gesagt: Mein Motivationsmonster.

Was ist eigentlich los?

Tja nun. Da gibt es diese Seite. Sie heißt: Monstermotivation. Nion gehört dieser Blog, auf dem sie uns mit Motivation anreichern möchte und die Monster ins Leben gerufen hat. Die Monster sind unsere kleinen Schreib-Haustiere, die uns Autoren daran erinnern sollen, dass wir schreiben sollen. Dabei füttern wie unsere Monster mit – natürlich – Wörtern. Ich mag mir nicht so recht vorstellen, was passiert, wenn wir mal nicht schreiben und somit keine Wörter zum Festmahl bereit stehen, doch kann mir vorstellen, dass einem dann das Sorgerecht entzogen wird.
Denn die Monster werden von uns adoptiert. Ja, ganz recht. Dabei steht eine große Auswahl zur Verfügung. Jedes kleine Monster hat seine eigenen Vorlieben und sieht obendrein noch total unterschiedlich aus. Da ich gerne wieder in einen täglichen Schreibrythmus hineingeraten möchte, habe ich mir IGOR ausgesucht. Denn Igor möchte gerne täglich mit 600 Wörtern gefüttert werden. Das ist ein Ziel was ich sehr schön finde und hoffe es auch jetzt jeden Tag zu erreichen. Wenn nicht… nun, dann gibt es von der Monstermama garantiert viel Ärger und das möchte ja niemand.

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Ist er nicht schnuckelig? ❤

Warum brauche ich ein Monster?

Die Frage wäre wohl eher: Wer braucht keins? Dieses Monster kann ich wohl mit dem inneren Schweinehund vergleichen, den es zu überwinden gilt. Und nun ja. Autoren müssen auch manchmal einen kleinen Arschtritt kriegen, um irgendwie vorwärts zu kommen. Gerade, wenn man neben dem Schreiben noch einen anderen Beruf ausübt, dazu noch Familie, Freunde, Haushalt und Netflix (ja, …), kann es schnell dazu kommen, dass das Schreiben irgendwie auf der Strecke bleibt. Es gibt Zeiten, und dies sind zum Glück die Guten, da fließen die Texte, die Geschichte formt sich, als hätte sie bereits ewig gewartet niedergeschrieben zu werden. Doch auch Autoren sind nur Menschen und das Schreiben läuft nun mal nicht jeden Tag so. Auch wir haben mal eher nicht so gute Tage, eher mal auch beschissene Tage. Und dann wieder in den Flow zu gelangen, kann sich schleppend voran bewegen. Doch so ein netter Igor, den besucht man gerne am Tag. Und der Igor, der sorgt dafür, dass das schlechte Gewissen zu nagen beginnt, wenn der liebe Schreiberling Prokrastination auf höchstem Niveau ausübt, statt zu schreiben. So wie zum Beispiel gerade jetzt. In diesem Moment schreibe ich diesen Beitrag über mein Monster Igor, statt in meinem Manuskript das Schlusswort zu finden. Denn viel fehlt nicht mehr, um meinem nächsten Roman den Grundriss zu verschaffen, doch irgendwie graut es mir davor mich im Moment mit dem Text zu beschäftigen. Igor hingegen sieht das anders. Denn Igor hat HUNGER. Igor möchte essen. Eigentlich ergeht es Igor genauso wie mir, wahrscheinlich esse ich noch ein kleines bisschen (viel) mehr und daher wäre es ihm gegenüber auch ungerecht, wenn ich ihm seine wohlverdienten 600 Wörter nicht heute noch überreiche.
Also. Los geht es.
Denn-
Sollten wir nicht alle gerade eigentlich schreiben?


Kennt ihr die Motivationsmonster? Habt ihr selbst eines adoptiert? Schaut unbedingt bei der lieben Nion vorbei. Dort wird alles genau erklärt, was eigentlich los ist und wie ihr auch so ein schnuffeliges kleines Monster bekommt.

Lasst die Tasten krachen,

SR

 

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8 Kommentare zu „Mein Motivationsmonster Igor

  1. Igor ist ja auch toll! :). Meine kleine heißt Kulli :). Ich habe aber auch ein Wochenmonster adoptiert, da das für mich besser passt :). Kulli braucht 1.200 Wörter die Woche – ich hätte zwar gern 1.500 gehabt, konnte ihr aber nicht widerstehen. Hoffe es stört sie nicht, wenn ich ab und mal mal mehr schreibe :).

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    1. Das habe ich deiner Seite schon gesehen 🙂 ja, ich hoffe, dass ich mit meinem Ziel nicht zu hohe Erwartungen gesetzt habe ^^‘ irgendwie wollte ich damit bezwecken endlich wieder täglich zu schreiben und dann funkt das Leben wieder dazwischen und aaarg! Egal, das schaffe ich schon 😀 deshalb ist Igor ja da, damit ich ein schlechtes Gewissen kriege 😀

      Ich denke nicht, dass es sie stört, wenn du etwas mehr schreibst. Dann hat sie auch mehr zu futtern 😀

      Gefällt 1 Person

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