Rezensionen

Rezension: Silber – Das dritte Buch der Träume

Bewertung: ★★★☆☆

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Fakten

Titel: Silber – Das dritte Buch der Träume
Autorin: Kerstin Gier
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: S. Fischer Verlag

Worum geht es?

Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut.
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …*

Wie hat es mir gefallen?

Hach, ja. Die Idee hinter dieser Reihe hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen.
Bis ungefähr zur Hälfte des Romans war ich wirklich vom finalen Band recht angetan. Die radikalen Einfälle von Kerstin Gier haben der Geschichte einen gewissen Kick verliehen, und einen großen Spannungsbogen geschaffen. Leider fiel dieser Bogen dann rapide Bergab und endete in einer Auflösung, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Mich beschlich der Eindruck, dass der Autorin gegen Ende die Zeit zum Schreiben und Kreativwerden ausgegangen ist. In der Danksagung schrieb sie bereits, dass sie das Buch weit nach dem Abgabetermin verschieben musste. Allerdings hätte sie es wohl noch etwas länger hinauszögern sollen, denn irgendwie fehlen mir hier einige Seiten, die das Buch erst hätten wunderbar werden lassen. Das Ende kam viel zu schnell daher, es war plötzlich vorbei. Nach all den Geheimnissen und großen Ideen wurde alles zum Schluss etwas plump gelöst.
Darüber hinaus gefällt mir die Entwicklung von Liv überhaupt nicht. Ihre Handlungen kann ich irgendwann einfach nicht mehr nachvollziehen und mich in ihre Gefühlswelt überhaupt nicht hineinversetzen.

Fazit

Nach einem gelungenen Auftakt ein etwas schwaches Ende. Schade, Kerstin Gier! Dieser Roman konnte mich diesmal leider nicht überzeugen und lässt mich etwas enttäuscht auf die Reihe zurückblicken.


Quellen:
Klappentext: Fischer Verlag

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