Einmal im Jahr für immer

Briefe an einen Toten

Heute wird es wieder ein Zitat für euch geben, als Überbrückung für den Klappentext. Ja, tatsächlich bin ich mit diesem noch nicht ganz zufrieden und unfertige Dinge mag ich nicht präsentieren, da geht die Qualität definitiv vor.

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Ja, es geht um Tod. Um Trauer. Das habe ich euch bereits im vergangenen Beitrag mit meinem ersten Zitat verraten.
Dieses Mal erfahrt ihr noch eine wichtige Kleinigkeit dazu: Die Protagonistin heißt Amelie. Amelie Red. Und sie verliert ihren Ehemann an den Tod. Dabei fängt sie an Briefe an ihn zu schreiben, um ihm von ihrem Leben erzählen zu können, auch, wenn sie weiß, dass sie auf diese Worte keine Antwort erhalten wird.
Die Briefe werden nicht im Vordergrund stehen. Es ist vielmehr ein Teil ihrer Trauer, um mit dem abschließen können, was ihr widerfahren ist. Denn ihr Mann ist nicht irgendwie gestorben. Nicht einfach so. Denn das WIE ist es, was Amelie Red verfolgt und nicht loslässt.

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Briefe zu schreiben, weil sie den Weg der Kommunikation zu ihm verloren hat. Das ist Amelies Beweggrund. Sie will jemandem von ihrem Leid, ihrer Trauer und dem, was ihr widerfahren ist erzählen, doch sie kann es niemandem anvertrauen, außer ihrem Mann. Also beginnt sie hier und dort Briefe zu schreiben. Briefe an einen Toten.
In meinem Roman wird es nicht nur um den Tod und die Trauer gehen, sondern auch darum, weshalb das Leben so wichtig ist. Wieso wir weiterleben dürfen, auch wenn wir das Gefühl haben, dass ein beachtlicher Teil unseres Lebens fort ist. Für immer verloren.

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Was denkt ihr? Könnt ihr euch darunter schon etwas vorstellen? Wie gefällt euch die Idee dieser Briefe?

Alles Liebe,
Sarah

 

 

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8 Kommentare zu „Briefe an einen Toten

  1. Liebe Sarah,
    Briefe zu schreiben an einen Verstorbenen – das ist eine schöne Idee. Hat man einen Verlust erlitten, spricht man ja auch oft noch mit denjenigen in Gedanken, auch wenn sie schon längst nicht mehr bei einem sind. Ich bin gespannt, was es mit dem Tod des Mannes auf sich hat und ob Amelie durch das Schreiben der Briefe das Geschehene verarbeiten kann. Du spannst uns aber auch auf die Folter 😀 😉
    Liebe Grüße,
    Anna

    Gefällt 2 Personen

    1. Hey Anna!
      ich fange demnächst wieder an das erste Buch ACOTAR zu lesen, also solltest du Zeit finden, ich steige mit ein! Haha.

      Ja, das erhoffe ich mir durch die Briefe. Vor allem hoffe ich, dass die Art, wie Amelie trauert und schließlich die gesamte Auslösung und der Verlauf authentisch rüberkommen.
      Ein zwei wichtige Details habe ich noch gar nicht genannt, bei denen ich sehr neugierig bin, wie sie ankommen werden 🙂
      Ja, ich stelle es mir persönlich schön vor, selbst solche Briefe zu schreiben. Genau! In Gedanken führt man oft noch Gespräche, etwas, was zu intim ist, um es mit jemand anderen zu teilen. Solche Briefe könnten genauso hilfreich sein.
      Danke für deinen lieben Kommentar!
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

      1. Hey Sarah,
        du fängst ernsthaft wieder mit dem ersten an? Okay, das ist natürlich ein Anreiz, mit dir zusammen zu lesen 🙂 Mal sehen, wie schnell ich mit den geplanten Büchern durch bin!
        Auf die zwei fehlenden Details bin ich ja mächtig gespannt 🙂
        Liebe Grüße,
        Anna

        Gefällt 1 Person

  2. Ja, in der tat, fange ich noch einmal mit dem ersten an. Allein, weil ich mir da keine Zitate rausgeschrieben habe 😀 Es hat bei mir allerdings keine Eile, solltest du also noch deine Urlaubslektüre durchlesen wollen, dann hetze nicht wegen mir durch 😉 ich bin noch bei den Shadowhunters, haha.
    Alles Liebe,
    Sarah

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  3. Die Idee gefällt mir auch gut. Im März haben wir den Schwiegervater verloren – ich denke das wäre für die Schwiegermutter auch ein gutes Ventil. Vorallem wenn man auch mal bisschen Sauer auf den Verstorbenen ist. Er ist schliesslich gegangen ohne Vorankündigung. Ich denke das ist eine gute Methode sich „auszutauschen“
    Liebe Grüsse

    Gefällt 1 Person

    1. Oh wow, danke, dass du dich so mitteilst. In meinem Roman geht es um etwas ähnliches, denke ich. Denn Math ist auch gegangen, ohne Vorankündigung.
      Ja, der Austausch ist wirklich wichtig. Mit allen Emotionen, die dabei hineingeraten. Wut, Trauer, manchmal auch Glück oder Zweifel.
      Liebe Grüße
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Sarah,
    Ein sehr schöne Idee. ❤ Erinnert mich ein wenig an P.S. Ich liebe Dich. Da war es zwar andersherum, aber sie hat durch die Briefe irgendwie ja auch den Kontakt zu ihrem verstorbenem Mann gehalten. Es ist romantisch und gleichzeitig so unendlich traurig, weil die Antwort immer offen bleiben wird.
    Ich bin schon sehr gespannt auf dein Buch. 🙂
    LG
    Ella

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    1. Hey Ella,
      ja, da hast du tatsächlich recht 🙂 Ich mochte den Roman von Cecelia Ahern sehr. Dabei hat er ihr durch seine Anweisungen geholfen, vorwärts zu kommen und sie konnte sich so langsam von ihm losseilen. Das war echt traurig und sehr schön. Ich hoffe, dass ich ähnliche Reaktionen hervorrufe :‘)
      Das freut mich :3 ich hoffe ich werde den Erwartungen gerecht :‘)

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

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