Schreibwelt

Ein sommerliches Zitat

Am vierten Tag des Autorenwahnsinns von Schreibwahnsinn geht es um ein sommerliches Zitat. Das kommt mir wirklich sehr gelegen, da ich euch sowieso wieder ein Zitat präsentieren wollte. Dadurch fiel die Wahl sehr leicht.

Autorenwahnsinn4.png

Ja, das Zitat ist irgendwie etwas Nichtsaussagend, vor allem, was den Inhalt des Buches betrifft. Oder vielleicht doch nicht?

Als ich gelesen habe, dass ich ein sommerliches Zitat raussuchen soll, war mein erster Gedanke: Das wird man bei mir nicht finden. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto klarer erschien mir, dass eben das Gegenteil der Fall ist: Denn der Sommer erscheint irgendwie auch, in seiner Schönheit und in dem Wandel, den Amelie durchleiden wird. Sommerregen. Schön und irgendwie traurig, meint ihr nicht? Ich empfinde es manchmal so. Bei einem Sommerregen sind die Menschen draußen auf den Straßen, weil es nicht so unangenehm ist, dort im Regen zu verweilen. Davor flüchtet kaum jemand unter Dächern oder in die Häuser, weil zuvor wahrscheinlich die Hitze über die Straßen klaffte. So ein Sommerregen kann eine ganz schöne Erleichterung mit sich bringen, die Gemüter besänftigen, die Luft bereichern und alles irgendwie friedlicher wirken lassen, als es vielleicht eigentlich ist. Wenn am Ende schließlich auch noch ein Regenbogen den Himmel schmückt, ist es vollkommen und irgendwie ein herrlicher Tag.

(Und wenn wir mal weniger romantisch sind, dann ist es auch total ekelig. Ich finde ja eigentlich, dass sich so ein Sommerregen wie Schweiß vom Himmel anfühlt, aber das kann man ja jetzt nicht sagen, es soll ja melancholisch und schön klingen) 

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Was verbindet ihr mit dem Sommerregen? Habt ihr euch schon einmal darüber Gedanken gemacht?

Alles Liebe,
Sarah

 

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6 Kommentare zu „Ein sommerliches Zitat

  1. Hallo Sarah,

    ich finde es ist tatsächlich im ersten Moment kein typisches Sommerzitat. Jeder will mit Sommer nur Sonne und Hitze verbinden.
    Aber so sind die Sommer bei uns nicht. Sie werden immer wieder unterbrochen von Regen und manchmal von Wärmegewittern, wie ich sie so liebe.

    Liebe Grüße

    Laura

    Gefällt 1 Person

      1. Hey Sarah,

        oh London, das erinnert mich an meine Schülerreise zum Englisch-lernen. Da haben wir einen Tagessauflug nach London gemacht. Ich hatte mir die Stadt immer größer vorgestellt, dafür war sie in echt viel schöner und verwinkelter.
        Ich glaube ich habe noch keinen Roman gelesen der in London spielt 🙂

        Alles Liebe

        Laura

        Gefällt 1 Person

      2. Hey Laura,
        ja guck, dann wäre vielleicht meiner dein erster 🙂 Ja, London ist echt etwas wunderbares. Die Stadt ist durch ihre Altstadt und gleichzeitige Moderne sehr faszinierend. Ich habe es mir irgendwie zugestopft vorgestellt, aber das ist es gar nicht.
        Alles Liebe,
        Sarah

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  2. Sommerregen…
    Viele Gedanken, überrascht werden, wenn man in der Stadt ist. Keinen Schirm. Sich zuerst überlegen, wo man hinflüchtet, wo man sich unter stellt. Und dann feststellen: Ist ja gar nicht schlimm, ist Wasser, ist nicht kalt, ist nicht unangenehm. Weitergehen und irgendwie das Gefühl geniessen.
    Gruss
    Jörg

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