Buchwelt · Rezensionen

Rezension: Slammed

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Fakten

Titel: Slammed (dt.: Weil ich Layken liebe)
Autorenname: Colleen Hoover
Verlag: Simon&Schuster (dt.: Dtv)
Seitenzahl: 317 Seiten

Inhalt

Following the unexpected death of her father, eighteen-year-old Layken becomes the rock for both her mother and younger brother. She appears resilient and tenacious, but inside, she’s losing hope. Then she meets her new neighbor Will, a handsome twenty-one-year-old whose mere presence leaves her flustered and whose passion for poetry slams thrills her.

Not long after a heart-stopping first date during which each recognizes something profound and familiar in the other, they are slammed to the core when a shocking discovery brings their new relationship to a sudden halt. Daily interactions become impossibly painful as they struggle to find a balance between the feelings that pull them together and the forces that tear them apart. Only through the poetry they share are they able to speak the truth that is in their hearts and imagine a future where love is cause for celebration, not regret.*

Meine Lesezeit

Ja, ich weiß. Wohlmöglich bin ich der letzte Schlumpf auf diesem Planeten, der Colleen Hoover für sich entdeckt. But who cares? I LOVE HER!

Layken verliert ihren Vater und zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Michigan. Dort lernt sie bereits recht früh ihren neuen Nachbarn Will kennen und verliebt sich in ihn. Die Art und Weise, wie diese Lovestory startet, hat mich sehr überrascht. Obwohl Colleen Hoover sehr schnell in die Geschichte vorprescht, hat man als Leser nicht das Gefühl, es wäre nicht echt. Laykens Sicht ist so nah, dass ich jeden Moment nachvollziehen und miterleben konnte. Ich hatte das Gefühl genau dort zu sein. Durch diese Nähe zu Layken und Will und der intensiven Art und Weise, wie Hoover uns als Leser in diese Story führt, durchlebte ich durchweg ein absolutes Gefühlschaos. Ich war hin und hergerissen. Konnte meine Augen kaum von den Wörtern trennen. Alles geschieht so schnell und gleichzeitig nicht schnell genug. Ich konnte einfach nicht AUFHÖREN zu lesen. Es war schrecklich. Ich fühlte so sehr mit Layken mit, dass es mein Herz zwischendurch ebenso in Stücke riss. Diese Geschichte zerfetzt die eigenen Gedanken, lässt einen bluten, sterben und leben zugleich.
Die Beziehung zwischen Will und Layken ist auf eine sehr besondere Art und Weise unglaublich emotional und tiefgründig, dass es mich persönlich sehr berührt hat. Will mochte ich auf Anhieb, dabei konnte ich gar nicht genau sagen, weshalb es so war. Vermutlich seine durchdachte Art und gleichzeitig seine offensichtlichen Schwächen. Das machte ihn irgendwie total charmant.

Death. The only thing inevitable in life.

Den Aspekt der Poetry Slams habe ich GELIEBT. Oh ich liebe Poetry Slams SO SEHR. Ich habe solche schon oft besucht und habe mir direkt wieder einen Termin vorgemerkt, weil ich meine Sehnsucht nach ihnen wieder entdeckt habe. Im Buch wurden sie so gut geschildert, dass ich direkt etwas nostalgisch wurde. Die Slams haben mir im Übrigen wahnsinnig gut gefallen, vor allem der pinke Luftballon und jeder einzelne Slam von Will. Hinreißend, auf den Punkt gebracht und tiefgründig, dass es wehtut.
Die Probleme, die in diesem Roman behandelt werden, finde ich großartig gewählt. Ja, es wirkt vielleicht etwas überladen, aber ist das Leben nicht geradeso? Ich empfand es entgegen vielen Meinungen als unfassbar Realitätsnah und echt. Das Leben wählt keine Gerechtigkeit. Das Leben wählt eben nicht den richtigen Zeitpunkt. Und ich denke genau das hat Colleen Hoover wunderbar vermittelt.
Ouh, was mir unglaublich gut gefallen hat, waren die Song-Auschnitte zu jedem Kapitelanfang. LOVE THAT. Und sie spiegelten die jeweiligen Kapitel so gut wieder, dass ich bei manchem Zitat fast schon Angst hatte weiterzulesen.

Life happens. Shit happens. And it happens a lot. To a lot of people.

In dem Buch gingen mir nicht nur die Geschichten von Layken und Will sehr nahe, sondern auch die Nebengeschichten. Dabei ist mir Eddie sehr ans Herz gewachsen. Ihre Art kann ich einfach nur als absolut umwerfend und supercool bezeichnen. Und ich liebe Laykens Bruder Kel. Er ist wunderbar einzigartig und so gut in Szene gesetzt! Manchmal dreht ich die Welt rückwärts, das hat er uns auf seine Art so schön gezeigt, ich habe es geliebt.

So you keep your ocean,
I’ll take the lake.

Übrigens: Ich LIEBE den Namen Layken und finde den deutschen Titel so cool, dass sich daraus der Name Will ableitet, so cute und genau der richtige Kitsch-Faktor für den Roman.

Mein Fazit

Eine wunderschön berührende und zugleich unfassbar tiefgründige Liebesgeschichte. Für Fans von Nicholas Sparks kaum wegzudenken. Die Charaktere weisen eine Tiefe und Echtheit auf, die mich überrascht und mitgerissen hat. Unbedingt lesenswert, zieht die Taschentücher, dieser Roman hat es in sich.

Blogger des Vertrauens

Nicci von Trallafittibooks
Leselurch
Wortmalerei

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Colleen Hoover

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5 Kommentare zu „Rezension: Slammed

  1. Ich hab Colleen Hoover auch erst diesen Sommer für mich entdeckt… bist also nicht die einzige 😉
    Danke für deine schöne Rezension! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. LG Tina

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Tina,
      JUHUUU 😀 dann sind wir beide zwei Spätzünder, dafür haben wir jetzt immer noch ALLE Bücher von ihr vor uns und das ist auch irgendwie toll, oder? Haha.
      Ouh, das freut mich zu hören! Lieben Dank ❤
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

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