Rezensionen

Rezension: Crashed – Unfolding 3

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Fakten

Titel: Crashed – Unfolding 3
Autorenname: Penny L. Chapman
Seitenanzahl: 359 Seiten
Genre: New Adult
Verlag: Selfpublishing
Preis: Taschenbuch 11,99 € – E-Book: 2,99 €

Inhalt

HARLAN Auf den ersten Blick erinnerte sie mich an jemanden, den ich vor langer Zeit kannte. Ich bin entsetzt, denn sie ist das komplette Gegenteil von ihr. Jetzt hat sie sich in meine Clique und mein Leben gedrängt und stellt es auf den Kopf. Wie soll ich Frieden finden, wenn sie mich jeden Tag an das erinnert, was ich getan habe? Das, was ich zu vergessen versuche? Komm mir nicht zu nah …

STORM Zuerst fand ich ihn nur attraktiv. Aber je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, desto weniger verstand ich ihn. Immer wirkte er nachdenklich. Er erträgt meine Nähe nicht, doch ich will herausfinden, was er in sich begraben hat, denn wir sind uns vielleicht ähnlicher, als er denkt.*

Meine Lesezeit

Tiefgründig. Nachdenklich. Erschreckend. 

Den dritten Band der Unfolding-Reihe von Penny L. Chapman habe ich mit einem Satz gelesen. Es ist kaum vorstellbar, aber ich war so glücklich, als ich zum ersten mal Harlans Sicht gelesen habe. ENDLICH SPRICHT DER TYP! UND SO VIEL! Das war einfach der Schock meines Leseerlebnisses. Zwei Bände lang schweigt dieser Mann und hier erfährt man einfach alles. Ich glaube ich habe mich noch nie zuvor so sehr darauf gefreut, die Perspektive eines anderen Protagonisten zu lesen, als in dieser Reihe. Harlan schweigt so laut, dass er meine Neugier von allen wohl am meisten geweckt hat. Ich wollte wissen, wie er tickt, was er denkt, was dort hinter seinen Gedanken wirklich verborgen liegt.

Ich bin kein König, ich habe keinen Thron.
Meine Freunde irrten sich. Ich war ein Monster.
Schlimmer als mein Vater oder Tyler.
– S. 66 –

Ich habe es so genossen, seine Sicht kennenzulernen. Dabei tauchte noch eine weitere Neuheit in diesem Roman auf, die ihren kurzen Auftritt gegen Ende von Band zwei hatte: Storm. Was für eine Frau! So lebendig! Und durchgeknallt wie keine Zweite. Es war berauschend erfrischend ihre herrlich positive Perspektive zu lesen, die gleichzeitig so viel vermittelt, nämlich, dass nichts wirklich so ist, wie es eigentlich scheint.

„Einen Sturm.“
„Und du magst keinen Sturm?“
„Ich will mich nicht darin verlieren.“
Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und streckte meinen Hals ein Stück.
„Küss mich.“
– S. 52 –

Die Clique kam bei diesem Roman zum Glück nicht zu knapp vor. Im Gegenteil: Sie mischten bei der Angelegenheit zwischen Storm und Harlan richtig mit! Und das war so schön! Wie ein Familienzusammentreffen. Es ist so angenehm diese Charaktere immer und immer wieder neu zu entdecken, mehr über sie und ihr bisheriges Leben zu erfahren und sich in ihre Geschichten in den Passagen noch einmal zu verlieren.

Ich glaube nicht an Liebe auf den ersten Blick, aber daran, dass man sich sofort zu jemandem hingezogen fühlen konnte. Daran, dass man jemanden spüren wollte, obwohl man ihn nur einmal gesehen hatte.
– S. 52 –

Harlans Geschichte habe ich so nicht erwartet. Durch seine Verschlossenheit durch die vorangegangenen Romane, konnte ich mir über sein Leben gar keine Vorstellung machen. Er war schweigsam. Man wusste, da lauert etwas. Allerdings konnte ich nicht ansatzweise erahnen, was er verbirgt. Es hat mich schockiert. Es schmerzte zu lesen, was ihm widerfahren ist. Ich bin erstaunt, wie er es aus dieser Finsternis wieder hinausgeschafft hat. Und wieder hat Penny L. Chapman bewiesen, wie grandios ihre Ideen sind, wie unglaublich gut sie die Tiefe der Charaktere darstellen kann und wie nah man sich ihnen und ihren Erlebnissen fühlt, allein durch ihre Sprache.

Ihn aufzuhalten, würde nichts bringen. Harlan war wie ein tiefer See. Voller Geheimnisse, die es zu bewahren galt. Ich war der Sturm, der über ihn hinwegzog und alles an die Oberfläche brachte.
– S. 52 –

Einige Plottwists lauern in diesem Roman auf uns, allerdings konnten mich nicht alle gleichermaßen überzeugen. Was der Spannung jedoch nicht wehgetan hat. Vermutlich bin ich das Chapman-Niveau derart gewohnt, dass ich das Limit unbegrenzt offenstehen gelassen habe. Man erwartet förmlich schockiert und erschüttert zu werden, was zweifelsfrei mehrfach zugetroffen hat.

Übrigens: Farren und Kieran bleiben weiterhin meine absoluten Lieblinge. Ich freue mich jedoch schon auf Band 4 und bin nach dem Ende gespannt, was Elisha für uns zu bieten hat. 

Mein Fazit

Im dritten Roman hören wir Harlans Gedanken schreien und ich liebte jeden Moment davon. Der Mann, der niemals spricht, erzählt uns seine Geschichte. Es war schockierend, authentisch und aus dem Leben, wie es niemand besser darlegen könnte, als die Königin ihres eigens erschaffenen Genres: Penny L. Chapman. Lest diese Reihe, sie wird euch zerstören und am Boden liegen lassen, doch dieser Schmerz lohnt sich.

Blogger des Vertrauens

Nicci von Trallafittibooks
Becca von Beccas Leselichtung
Michi von Bücherschmöcker
Ümi von Umivankebookie

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Quelle:
Klappentext: Amazon

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5 Kommentare zu „Rezension: Crashed – Unfolding 3

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