Das darfst du aber nicht! – Tabuthemen

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Durch den Beitrag aus der Kategorie Die Buchnachbarinnen, der den höflichen Umgang miteinander im Netz unter anderem thematisierte, wurde ich zu dem heutigen Beitrag inspiriert. Seit dem ich diesen Blog führe, sind mir immer Mal wieder Kommentare aufgefallen, dir vor allem auf eines abzielten: Den Verbot der eigenen Meinung.

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Sowohl im Bereich des Lesers und der Buchblogwelt als auch in der des Schreibers und der Autorenwelt ist es mir immer häufiger aufgefallen, dass Inhalte, die provozieren, die anders oder neu sind, sehr schnell und zudem noch ziemlich heftig an den Pranger gestellt werden. Ein sogenannter Shitstorm bricht aus und zerreißt wirklich jeden kleinen scheinenden Funken, den das Original zu Beginn noch besessen hat. Dabei bemerken die Kritiker oftmals gar nicht, dass gerader dieser Weg dem Objekt der Kritik gerade noch mehr Aufmerksamkeit schenkt und dadurch Verkäufe steigen. Das nennt man gezielte Marketingstrategie, doch dazu später mehr.

Shitstorm [ˈʃɪtstɔɹm] (zusammengesetzt aus englisch shit „Scheiße“ und storm „Sturm“) bezeichnet im Deutschen das lawinenartige Auftreten negativer Kritik gegen eine Person oder ein Unternehmen im Rahmen von sozialen Netzwerken, Blogs oder Kommentarfunktionen von Internetseiten bis hin zur Schmähkritik. [Wikipedia]

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Tabuthemen verbieten

Wenn man ein Vielleser ist, kommt es irgendwann vor, dass man auf Bücher stoßt, die heiß diskutiert werden. Oft sind es Bücher, die polarisieren, bei denen die Meinungen grundsätzlich vollkommen auseinander gehen: Die einen hassen sie, die anderen lieben sie. Bei solchen Büchern versteht irgendwann niemand mehr Spaß. Eigene Meinungen dürfen nicht mehr geäußert werden. Man muss darauf achten, was man wie formuliert, um ja niemandem auf den falschen Fuß zu treten. Und ab einem gewissen Grad kommt dann der Punkt, bei dem man sich nicht einmal mehr traut, überhaupt irgendetwas zu dem Thema zu sagen, aus Angst, direkt die halbe Bloggerwelt gegen einen zu hetzen.
Das klingt dramatisiert? Vollkommen überzogen? Übertrieben gar?
Machen wir mal eben eine kleine Zeitreise.
Erinnert sich noch irgendjemand daran, als, es wird letzten Sommer gewesen sein, Paper Princess von dem Autorenduo Erin Watt in Deutschland auf den Markt kam und direkt zum Bestseller wurde? Paper Princess, das hübsche goldene Buch mit dem Krönchen auf dem Cover, mit Glitzer und einem schönen Titel. Recht schnell haben sich zwei Seiten formatiert: Die einen feierten den Roman für seine Anzüglichkeit und den Gossip-Girl-Stil die anderen zerrissen ihn und wedelten mit Feminismus-Plakaten durch die Gegend.
Irgendwann wurde es beleidigend. Die Autorinnen wurden an den Pranger gestellt. Wie können sie nur so etwas schreiben? Wie kann der Verlag dieses Buch bloß rausbringen? Was erlauben sie sich eigentlich? So etwas darf man nicht!
Gerade im Bereich der Kunst, sei es in der des Schreibens, der Malerei oder der Musik, wird Meinungsfreiheit unfassbar groß geschrieben und verteidigt. Das versteht nicht jeder. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Solange dieser Satz eingehalten wird, solange wir aneinander achten, solange wir uns mit Respekt und Anstand entgegenkommen, kann jegliche Kritik und Meinung geäußert werden. Sobald es beleidigend, verletzend und bewusst zerstörerisch angegangen wird, ist es meiner Meinung nach unnötig.
Ich persönlich mochte beispielsweise Paper Princess nicht. Was nicht bedeutet, dass ich dieses Buch in der Luft zerrissen habe. Ich habe sogar eine Empfehlung ausgesprochen an jene, die sich in diesem Genre wohlfühlen. Geschmäcker sind unterschiedlich und genauso ist es auch im Bereich der Buchwelt. Trotzdem fühlen sich immer wieder auserkorene Alleswisser dazu berufen jeden durch den Dreck zu ziehen, der ihre Meinung nicht teilt. Das gilt übrigens für beide Parteien: Auch jene, denen das Buch gefällt, sammeln sich zu einem Rudel zusammen und veranstalten eine Heugabel-Hetzjagt auf all jene, die den Roman, den sie in den Himmel loben, nicht leiden können. Beiderseitige Achtung ist wichtig. Lesen und lesen lassen. Man kann es nicht oft genug betonen und wiederholen. 

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Tabuthemen ansprechen

Tabuthemen sind wichtig. Sie lösen Gedanken aus, die vorher nicht gewagt wurden. Doch, vielleicht kläre ich zuerst, was überhaupt ein Tabu ist.

Ta·bu̱, Substantiv [das]
eine Sache, die nicht getan un/oder über die nicht (öffentlich) gesprochen werden darf.

Sexualität galt lange Zeit in öffentlichen Diskussionen als Tabu. 

[Google]

Dinge, über die nicht gesprochen werden darf. In einer Zeit, in der wir es gewohnt sind, über alles aufzuklären und es wagen allerhand Fragen zu stellen, ist es kaum vorstellbar, dass es dennoch Themen gibt, die unter dem Teppich gekehrt werden und ein Ansprechen sogar verpönt wird. Es ist hingegen wichtig diese verbotenen Themen anzusprechen. Sie sorgen für Klarheit, Offenheit und ein ehrliches Miteinander. Sexualität ist weiterhin ein Thema, über welches wir ungerne sprechen, es sogar vermeiden. Und in einigen Kreisen ist es immer noch ein Bereich, über den nicht diskutiert oder gesprochen werden darf. Es wird einfach nicht gerne gesehen. Aus dem Grund geraten gerade Bücher aus dem New Adult Bereich immer wieder in Verruf: Sie sprechen ganz offen sexuelle Themen an, die in alle erdenklichen Phantasien ausarten. Diese Geschichten, die ausgedacht sind und lediglich der Unterhaltung dienen, werden verurteilt und es wird gefordert darunter ein Siegel zu setzen: Lesen verboten.
Dabei geht es nicht einmal nur um die Dirty Dishes, also den etwas schmutzigeren Romanen, sondern auch um die Auslebung unterschiedlicher Sexualitäten: Homosexualität, Pansexualität, Bisexualität… sobald diese Themen in Romanen angeschnitten werden, erheben sich unterschiedliche Seiten, die sich dafür oder dagegen aussprechen.
Doch es ist nicht nur der Bereich der Sexualität, der verboten wird. Es sind allerhand Themen, die sich viele gar nicht trauen anzusprechen: Depressionen, Magersucht, Borderline, Selbstverletzung oder ganz simpel die Ernährungsorientierung. Es sind immer wieder Themen, die Extreme hervorrufen und uns Menschen auf Probleme und Neuheiten aufmerksam machen, die wir oft gar nicht sehen wollen. Denn: Sonst müssten wir uns mit diesen Dingen auseinandersetzen, sie könnten gar unser Denken und unser Leben beeinflussen und das widerstrebt uns im ersten Moment, aus einem einfachen Grund: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn etwas ungewöhnliches unseren Alltag kreuzt, will nicht jeder gleich darauf aufmerksam gemacht werden.
Es ist jedoch wichtig. Unfassbar wichtig. Wir müssen auf Tabuthemen aufmerksam machen und dürfen sie nicht verschweigen. Je mehr Aufklärung dadurch entsteht, desto mehr Möglichkeiten der Toleranz und Akzeptanz können aufgebaut werden. Allerdings ist es in dem Rahmen immer wichtig möglichst sensibel damit umzugehen und aneinander mit Höflichkeit entgegenzutreten. Es ist absolut nicht notwendig mit Beleidigungen, Verboten oder Sturheit aufeinander zuzukommen. Beiden Parteien hilft es nicht weiter, so neue Bereiche auszulegen.

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Tabuthemen ausnutzen

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit Tabuthemen zu eigenen Interessen zu nutzen oder zu missbrauchen. So manch einer nutzt Themen bewusst, um einen Shitstorm auszulösen, denn eines ist gewiss: Je größer die Provokation, desto mehr Leser werden sich dagegen auflehnen und umso mehr Aufmerksamkeit erhält schließlich der Roman/das Kunstwerk/die Arbeit. Außerdem ist es eine gezielte, sehr effektive Marketingstrategie, die mit Gewissheit Früchte tragen wird und zum Erfolg führt. Allerdings sei es auch hier zu bemessen, wie weit man sich dabei aus dem Fenster lehnen möchte. Sofern man niemanden persönlich angreift, verletzt oder entblößt, vermag es ein Geniestreich zu sein, der die Masse anregt und sogar gewollt zu negativer Kritik führt, damit das Werk in aller Munde gelangt.
Jedoch gibt es auch hier schwarze Schafe, die glauben keine Grenzen achten zu müssen und auf Kosten anderer Erfolg einheimsen. So bewegen wir uns sehr schnell in den Bereich des Missbrauchs von Themen, um selbst an einen möglichst großen Erfolg zu gelangen. Auch das ist eine gezielt eingesetzte Taktik. Oft wird die Öffentlichkeit erst auf Werke aufmerksam, die so stark polarisieren, dass diese negative Flut die Medien von ganz alleine erreicht. Und dann berichten sie. Alle. Jeder. Und geraten so in die Falle des Urhebers, der genau das mit seinem Werk bezweckt hatte. Solltet ihr also etwas persönlich zu geschmacklos finden, meinen es überschreite definitiv die Gürtellinie, ist beleidigend, verletzend oder widerspräche den Menschenrechten, so solltet ihr diese Beiträge lieber melden, als selbst das Feuer weiter anzuheizen, denn genau darauf wird hingespielt und je mehr darüber gesprochen wird, desto bekannter wird das Werk.

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Und nun?

Traut euch weiterhin Tabuthemen anzusprechen. Scheut euch nicht vor Wahrheiten, neuen Weltanschauungen oder dem Unbekannten. Es gibt noch so vieles zu entdecken, wofür es sich lohnt Zeit zu investierten und Romanseiten zu füllen.

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LoveSarah

19 Antworten auf „Das darfst du aber nicht! – Tabuthemen

  1. Sehr gut ! Vielen Dank für diesen Artikel.
    Alles darf geschrieben werden, alles darf angesprochen werden.

    Die Grenze liegt wirklich an der unantastbaren Würde des Menschen

    Und da sind die Shitstormer meist verletzender als das Tabubrechende Werk
    Grüße
    Jörg

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Sarah,

    wahre Worte und sehr passend. Tabuthemen sind manchmal wirklich problematisch für Menschen, obwohl einiges durchaus „harmlos“ ist (Homosexualität zum Beispiel) Natürlich gibt es trotzdem Dinge wo man sich manchmal denkt, muss das sein? aber ganz ehrlich, dann lese ich es eben nicht, wenn es mir nicht gefällt. Mittlerweile bin ich an einem punkt angelangt, wo ich sagen muss, dass mir meine Lesezeit viel zu Kostbar ist, um sie so zu vergeuden.

    Gerade Paper Princess ist da ein wirklich gut gewähltes Beispiel. Ich habe es nicht gelesen, weil ich wusste, ich würde mich wahnsinnig darüber aufregen. In dem Buch lief meiner Meinung nach einfach zu viel Falsch, es wurde zu viel romantisiert und ich persönlich hätte mir gewünscht, dass der Verlag vielleicht etwas differenzierter damit um geht. Auf der anderen Seite hat es mich aber auch ein bisschen geschockt, wie viele Menschen diese Reihe absolut toll finden. Es ist irgendwie schon auch schwierig, das ganze nicht wertend anzugehen, muss ich ehrlich gestehen.

    Dein Beitrag hat auf jeden Fall mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Es gelingt dir wirklich immer wieder ganz fantastisch, Worte dafür zu finden.

    Alles lIebe,
    Marion <3

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Marion,
      das sehe ich absolut genauso. Ich lese ganz oft aus reinem Interesse solche Bücher, die so zwiegespaltene Meinungen hervorrufen. Und wenn es mir dann nicht gefällt: Pech gehabt. Aber ich würde niemals jemanden deswegen diffamieren oder beleidigen – wieso auch? Es nutzt ja nichts und ich finde man selbst degradiert die eigene Persönlichkeit auf dasselbe Niveau. Naja.

      So wie du über Paper Princess denkst, ist es doch wunderbar! Ich war auch stellenweise schockiert und einfach verwundert, wie man den Roman überhaupt gutheißen mag. Ich liebe New Adult – aber doch nicht so albern! Und trotzdem schätze ich diejenigen, die diese Reihe dennoch lesen, einfach weil sie mir nicht damit schaden oder mich schlechtsehen, nur weil ich es nicht mag.

      Hach, vielen lieben Dank für deine Worte!

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  3. Hi Liebes!

    Ein ganz toller Beitrag! Danke!
    ich finde ‚Paper Princess‘ ist ein wundervolles Beispiel. Ich selbst war mir damals nicht sicher, was genau ich von dem Buch halten sollte und das habe ich in meiner Rezension, meines Erachtens nach, auch so ausgedrückt. Außerdem habe ich auch gesagt, dass ich trotzdem die Fortsetzung lesen würde.
    Genau darum geht es nämlich, wie du so schön geschrieben hast: Lesen und lesen lassen. Alles andere führt doch zu nichts.

    Liebste Grüße,
    Wiebi

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebste Frau Webers <3
      vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar! :)
      Tatsächlich habe ich überlegt, trotz, dass mir der Roman eher weniger gefallen hat, die Reihe dennoch zuende zu lesen. Denn: Ich bin einfach viel zu neugierig! Und es ist immer noch eine Romanreihe, eine erfundene Story.
      Lesen und lesen lassen <3

      Alles Liebe,
      deine Sarah

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Buchnachbarin!
    Danke für deine Mühe und deine Auseinandersetzung mit der Thematik.

    Besonders diesem Absatz kann ich nur zustimmen:

    „Je mehr Aufklärung dadurch entsteht, desto mehr Möglichkeiten der Toleranz und Akzeptanz können aufgebaut werden. Allerdings ist es in dem Rahmen immer wichtig möglichst sensibel damit umzugehen und aneinander mit Höflichkeit entgegenzutreten.“

    Ich finde es sehr sehr wichtig, Aufklärung zu fördern und Menschen damit zu zeigen, dass man gewisse Themen ansprechen DARF, aber ebenfalls ein angemessener Ton bewahrt werden sollte.
    Vermutlich kommen die größten Anteile von Intoleranz und Hass daher, dass Menschen einfach nicht Bescheid wissen und sich unbewusst fürchten, abgeneigt sind und die Dinge grundsätzlich ablehnen oder als „unnormal“ empfinden.

    Liebe! <3

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebste Buchnachbarin,
      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar!

      Ja, das ist es eben. Dieses gefährliche Halbwissen bis gar kein vorhandenes Wissen führt dazu, dass sich Vorurteile bilden, aus Ängsten heraus oder Befürchtungen, die vollkommen unbegründet sind. Leider nutzen gerade rechte Gruppierungen diese Ängste und streuen falsche Informationen, um eben diese Verunsicherung noch anzuheizen. Dasselbe gilt für die Bloggerszene, bei denen Randgruppierungen versuchen sich in Szene zu setzen, indem sie gegen eine Romanreihe hetzen, nur um des Hetzenswillen. Einfach schade und supertraurig.

      Alles Liebe,
      deine Buchnachbarin

      Gefällt 1 Person

  5. Hi Sarah, ich halte es auch damit, dass es für jeden Leser das passende Buch gibt und nur weil mir etwas nicht gefällt oder ich es anstößig finde, nehme ich mir trotzdem nicht heraus, das Buch auch jedem anderen verbieten zu wollen. Es gibt allerdings Themen, die für mich ein rotes Tuch sind und bei denen ich dann ganz klar hinschreibe, dass ich es aus diesen Gründen nicht weiterempfehlen kann. Ich persönlich ziehe dann meine Konsequenzen und lese die Autor*innen nicht mehr. Aber es ist natürlich jedermanns gutes Recht, das anders zu sehen als ich und ich gehe niemanden für seine Meinung an.

    Gefällt 1 Person

  6. Als du das mit Paper Princess angesprochen hast, habe ich direkt an Sarah Ja Maas Reich der sieben Höfe oder davor Throne of Glass denken müssen. Ich mag beide Buchreihen aus verschiedenen Gründen nicht und es ist für mich stets sehr mühsam diese Anscícht, die ich mit vielen Punkten innerhalb der Bücher gut begründen kann, zu verteidigen, zu rechtfertigen. Einfach weil das Buch meist so viele Superlative auslöst a la „das wunderbarste und wundervollste Buch, was ich jeh gelesen habe! Zu Tränen gerührt! Es hat mein herz zerissen! Ich bin unendlich dankbar für das Schaffen der Reihe, die mein Leben bereichert hat!“ usw. es gibt nur das eine Extreme oder das andere, als könne ein Mensch nur lieben oder hassen.
    Nichts desto trotz wrden immer beie Meinungen, beide Gesch,äcker und unterschiedliche Ansichten existieren, das ist nunmal so und das ist auch gut so.
    Daher finde ich es wichtig, dass du es ansprichst, das Tabuthemen wichtig sind, auch um sich damit auseinanderzusetzen.
    Bis heute habe ich meine Meinung bzw Beitrag zu Reich der sieben Höfe Band 1 und vor allem Band 2 nie veröffentlicht, weil ich keinen Nerv hatte auf die Kommentare, die kommen würde, die mir meine Meinung ausreden und schlecht machen würden (wie eben schon genug anderswo erlebt) obwohl es doch so viel einfacher wäre, einfach beide Seiten hinzunehmen und zu akzeptieren :)
    Danke dir für diesen beitrag!

    Gefällt mir

  7. Guten Morgen!

    Ein wirklich toller Beitrag, den ich sehr gut nachvollziehen kann.
    Tabuthemen sind wichtig und sollten definitiv angesprochen werden, einfach um sie mal ins Denken der Menschen zu bringen, weil einfach zu viel darüber geschwiegen wird. Wie du schon sagst liegt das Problem dann aber eher darin, wie „danach“ damit umgegangen wird.
    Ich seh es immer noch so, dass wir eine Meinungsfreiheit haben und damit auch eine kreative Schaffensfreiheit – ich selber habe tatsächlich Paper Princess gelesen, obwohl es gar nicht mein Genre ist, einfach weil mich die Diskussionen darum neugierig gemacht hatten.
    Für mich wars eine einfache, lockere Erotikgeschichte, die aber tatsächlich wichtige, wenn auch kleine, Botschaften mit drin hatte. Und zwar ganz im Gegenteil zu den „Gegnern“ die es verteufelt hatten :D Man muss halt genau hinschauen, aber da spielt wieder die Wahrnehmung mit rein. Jeder von uns hat einen anderen Erfahrungsschatz und nimmt bestimmte Dinge, Situationen, Menschen und Bücher eben anders wahr. Das sollte man einfach aktzeptieren ;)

    Ich hab deinen Beitrag heute in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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