Monatsrückblick: April

Lange Zeit habe ich diesen Rückblick vernachlässigt, einfach, da sich meine Routine ergeben hat und ich zu diesem Punkt irgendwie nicht mehr zurückgefunden habe. Das möchte ich mit diesem Monat ändern und wieder jeden Monat einen Rückblick einführen, angefangen bei April. Na, was ist alles im April passiert? Ich bin selbst ganz aufgeregt!

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Gelesene Bücher?

Ich muss gestehen, dass ich jetzt erst einmal in meinen Blogbeiträgen zurückscrolle und selbst nachsehen muss, was ich genau für Missetaten begangen haben. Angefangen hat der Monat anscheinend mit einer unglaublich großartigen Lektüre: Nevernight. Im April habe ich wohl den King of Writing endlich kennengelernt, obwohl mir Jill und Nicci bereits vermehrt und sogar sehr eindringlich mitteilten wie begeistert sie von Jay Kristoff und seiner Welt waren, so habe ich erst während meiner Erkältung über Ostern zu dem Roman gegriffen – und wurde wider eigenen Erwartungen vollkommen in den Bann gezogen. Ich wusste in dem Moment, da ich zu lesen begann, dass ich ein Jahreshighlight in den Händen hielt. Und ich wurde nicht vom Gegenteil belehrt: Es gehört definitiv unumstritten zu meinen Highlights 2018. Hier könnt ihr meine Rezension zu Nevernight nachlesen.

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Als ich mich auf die Fahrt nach London begab, habe ich mit wenigen Erwartungen den Roman Die Maske begonnen. Mit so einer grotesken Tiefgründigkeit habe ich absolut nicht gerechnet. Dieser Roman war definitiv durch die fast schon kunstvolle Art die Thematik zu Tage zu bringen eines meiner Highlights aus diesem Monat. Es beschreibt das Leben in seiner Hässlichkeit, wie ich es zuvor noch nicht gelesen habe. Definitiv eine Empfehlung an jeden, der besondere Literatur genießt.

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Ja, man könnte meinen mein Monat war eher dürftig, was gelesene Bücher betrifft, dafür handelte es sich um zwei großartige Highlights, die ich mit Genuss verschlungen habe.


Und was ist noch passiert?

Im Fokus stand im April, eigentlich ganz ungewollt, die Bloggerwelt und im allgemeinen die Bücherwelt und wie sie mich als Leserin und Autorin beschäftigt. Dabei sind einige Artikel im April entstanden, über die ich hier gerne noch ein paar Worte verlieren möchte.
Arbeiten am BlogDurch meine geliebte Jill und ihren Beitrag inspiriert, habe ich euch im April erzählt, wie viel Zeit ich eigentlich in meinen Blog investiere und wie viel Arbeit eigentlich wirklich hinter den Beiträgen, der Gestaltung und der Bearbeitung steckt. Dabei erzähle ich natürlich nur aus meinen eigenen Erfahrungen, es ist keineswegs ein Muss oder ein Rezept dafür, wie ein Blog zu halten ist. Allerdings habe ich immer wieder Anfragen oder generell Nachfragen zum Bloggen selbst erhalten, so dass dieser Artikel quasi wie gerufen kam. Über die vielen Reaktionen habe ich mich wahnsinnig gefreut. Es ist schön zu sehen, wenn man mit den eigenen Worten auf das Interesse so vieler Leser trifft.

Buchnachbarinnen

Außerdem stand in diesem Monat auch ein Beitrag der Kategorie Die Buchnachbarinnen an, eine Beitragsreihe, in der Nicci und ich gemeinsam Kolumnen schreiben, über Themen, die uns beide gleichermaßen beschäftigen. Ich liebe es mit Nicci solche Artikel zu verfassen, der Austausch ist berauschend und die Zusammenarbeit wirklich ein Genuss. Das Thema, was dieses Mal behandelt wurde, betrifft vor allem den Ton, der mit der Zeit im Internet zur normalen Umgangsform mutiert ist. Es scheint mittlerweile kaum möglich, sich einfach nur der Freude willen für jemanden zu freuen. Schnell tauchen unnötige Sprüche oder Nachfragen auf, schnell wird Neid und Missgunst gestreut, wo es absolut nicht notwendig ist. Niccis Beiträg könnt ihr übrigens hier nachlesen. TABU
Kurz darauf schrieb ich einen Beitrag über Tabuthemen, dem ich den Titel Das darfst du aber nicht verlieh. Entstanden ist die Idee dahinter bereits vor einigen Monaten, als die große Diskussion um Paper Princess ausbrach und die Bloggerwelt sich in zwei Lager aufteilte. Damals wurde die Thematik des Romans an den Pranger gestellt, mitunter wurden die Leser und Autoren beleidigt und runtergezogen, was die Grenzen bei weitem  überschritt. Als Schreiber musste man bereits Angst kriegen, seine eigene ehrliche Meinung überhaupt zu Papier zu bringen, ohne sich gleich einem Shitstorm auszusetzen. In meinem Beitrag plädiere ich für die eigene Meinung, Aufgeschlossenheit und vor allem einem angemessenem Tonfall, jeder Partei gegenüber.
Doch damit immer noch nicht genug. Kurz darauf ergab sich ein Thema, was mich als Autor wurmte, es betraf die Qualität von Büchern gemessen an der Schreibzeit. Auslöser für diesen Artikel war ein Beitrag von Sebastian Fitzek, in dem er das Erscheinungsdatum seines Romans „Der Insasse“ ankündigte. Dabei ergaben sich mitunter Kommentare, die die Qualität seiner neusten Bücher anprangerten, da er sie angeblich zu schnell schreibe und entsprechend nicht mehr genug Zeit in die Qualität seiner Romane stecke. Meine Gedanken zu diesem Thema könnt ihr in in meinem Beitrag SCHREIBMASCHINEN-MUTANT: EIN BUCH PRO MONAT, EIN BUCH PRO JAHR – DARF MAN DAS? nachlesen.


Was ist neu?

Unter anderem habe ich mein Blogdesign in diesem Monat erneuert. Das Alte habe ich bereits viel zu lange beibehalten, gerade die einseitige Blogstruktur hat mich bereits etwas länger gestört, weshalb ich mir diese neue, übersichtlichere Gestaltung ausgesucht habe. Und ich muss ganz ehrlich gestehen: Ich bin verliebt in das Design!
Daneben habe ich im April begonnen englische Rezensionen und Wochenrückblicke zu verfassen. Der Gedanke dahinter hat sich vor allem dadurch ergeben, da ich selbst mittlerweile die meisten Bücher auf Englisch lese und so vielleicht auch Leser aus anderen Ländern erreiche. Über den Austausch bin ich mittlerweile sehr angetan und freue mich bereits auf neue Blogger und Leser, die ich dadurch kennenlernen kann.

Review: The Last Magician
Review: Paper Butterflies
Review: It ends with us
Review: Slammed

Neben den englischen Rezensionen habe ich im vergangenen Monat auch die Seite Lieblingsblogger ins Leben gerufen. IMG_3481-2Die Idee hatte ich durch meine Buchnachbarin Nicci.  Der Blogroll erschien mir immer zu kurz ausformuliert, gleichzeitig wollte ich keine ins Nirvana führende Liste erstellen, die den Blog nicht enden lässt. Eine entsprechende Seite kam in dem Punkt wie Gerufen.
Im April ist noch etwas großartiges geschehen: Meine allerliebste Jill kam zu Besuch und ein großes Buchgang-Wochenende mit viel Essen, Büchern, Quatschen und Liebe stand an. Ich bin froh, meine liebste Jill bereits im Mai zu meinem Geburtstag wiederzusehen.
Was sonst in meinem Leben geschehen ist, könnt ihr gerne in meinen sonntags stattfindenden Wochenrückblicken nachlesen. Ich genieße die Leselaunen, um meine Woche Revue passieren zu lassen.

Woche in Worten: Lesen und Schnupfen
Woche in Worten: Buchbloggerliebe
Woche in Worten: Englische Woche
Woche in Worten: London is calling!
Woche in Worten: Wir sind Sherlock

 

LoveSarah

 

4 Antworten auf „Monatsrückblick: April

  1. Moin Birdie,

    sage mir … WANN schreibst Du all die Beiträge??! Gefühlt dudelte meine Mailbenachrichtigung alleine Deinetwegen in den letzten Tagen so an die 23 Mal. Mindestens. Und dann eben schon wieder. ‚Echt jetzt?‘ – war so der erste Gedanke. Da komme dann selbst ich ja nicht mehr mit Kommentieren hinterher. 😋

    Aber – ich bin im Bilde. Jaha. Dein erstes Foto gesehen … ‚Ah ja, London was calling.‘ Weißte Bescheid. 🤪

    Dein Monat hatte es ganz schön in sich. Einmal ein gelungener Rundumschlag in der Bloggerwelt. Du darfst Dich jetzt Chuck Norris der Buchblogger nennen. 😂 Dafür hat sich doch die ganze Mühe gelohnt. 🤭

    Ich bin ja auf Deiner Lieblingsblogger-Liste! 😲 Habe ich gerade entdeckt. Und ich fühle mich grad mal granatenmäßig gebauchpinselt. 🤩 So was aber auch …

    Die Idee mit dem Monatsrückblick finde ich übrigens toll. Überhaupt habe ich in den letzten Tagen auf verschiedenen Blogs einige interessante Ideen entdeckt. Ich sinniere noch, ob und was ich davon umsetzten werde. Zwischen Wollen und Können liegen bei mir mitunter ja Welten. Da passt ganz Prythien mitsamt seiner Unterwelt dazwischen. Mindestens. 😎

    Ach – und Du hast auch Geburtstag? Ist Mai der Geburtsmonat der Buchblogger? Du bist schon die Dritte im Bunde.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und ganz viel Sonne (im Herzen). 🌞❤

    Herzallerliebste Grüße
    Britta

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  2. Liebe Buchnachbarin,
    im April war ja wieder richtig was los!
    Und zwei so tolle Bücher, das ist doch super. Jetzt bin ich sehr gespannt auf Die Maske.
    Dein neues Blogdesign liebe ich nach wie vor sehr und an dieser Stelle danke ich dir nochmal für deine große Hilfe bei meinem neuen Theme <3 Ich bin dir wirklich unendlich dankbar.
    Die Buchnachbarinnen Beiträge machen auch mir immer super viel Spaß, ich bin schon ganz gespannt, was uns als nächstes in den Sinn kommen wird :)

    Superliebe! <3

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