Beitragsreichweite: Wie komme ich dagegen an?

XXXImmer wieder sehe ich Beiträge oder Ausrufe, die darüber handeln, wieso die Reichweite sinkt, was man dagegen unternehmen kann oder welche Gründe wohl vorliegen, dass diese sinkt oder schwankt oder nicht steigt. Da ich mir selbst natürlich auch Gedanken um meine eigene Reichweite mache, versuche ich auch stets nachzuforschen, und zu prüfen, wie meine Beiträge und die Art wie ich sie online stelle, diese beeinflussen. Heute möchte ich meine Erfahrung gerne mit euch teilen. All das bezieht sich natürlich auf meine ganz persönliche Sicht. Es ist kein Leitfaden, kein Muss, kein Richtig oder Falsch. Nur eine Hilfe für all jene, die vielleicht einen Ratschlag suchen oder gerne ausprobieren möchten, wie sie ihre Reichweite beeinflussen können. 

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Qualität

Ob Blog, Facebookseite, Instagram oder Twitter: Auf jeder Plattform ist es wichtig, mit einer gewissen Qualität zu punkten. Qualität ist natürlich nicht wirklich messbar, vor allem nicht im künstlerischen Bereich. Wir setzen uns kreativ mit Büchern und dem Schreiben auseinander, wie soll dabei die Qualität angekreidet werden? Ist es nicht nur subjektives Empfinden? Vielleicht in manchen Bereiche, wie zum Beispiel dem Büchergeschmack, die Anordnung und Gestaltung von Fotos oder das bevorzugte Genre. Manch einer wird sich wundern, warum gerade Letzteres wohl bemängelt wird, immerhin besitzt ein Genre ja eigentlich keine Zuordnung von Qualität, oder? Eigentlich sollte man davon ausgehen, allerdings gibt es einige Leser, die meinen, dass Unterhaltungsliteratur eine mindere Qualität hätte. Meiner Meinung nach ist das alles eine Form von Geschmacksache. Es sind Bücher, die Geschichten erzählen, die uns berühren, die uns fordern, emotional oder intellektuell. Beides stellt eine große Herausforderung dar und so weit muss man in einen Menschen erstmal vordringen können, mit den geschriebenen Geschichten. Ganz gleich, aus welchem Genre der Roman nun stammt: Wenn damit etwas im Leser ausgelöst wird, sei es Freude, Trauer, überhaupt ein Empfinden, oder gar einen gewissen Selbstfindungsprozess, eine Wiederfindung oder eine ganze Verkettung von Gedanken auslöst, die sich mit neuen Themen auseinandersetzen, denen man unter anderen Umständen vielleicht nicht so nah gekommen wäre, nun dann werden große Geschichten geschrieben. Doch darum geht es jetzt eigentlich nicht. Ich drifte ab.

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Qualität. Wenn wir also vom Genre und den künstlerischen Aspekten absehen, was können wir denn wirklich an Qualität erreichen? Nun, aus meiner persönlichen Erfahrung und nach meinem eigenen Ermessen, ist es nicht verkehrt einen Text auf Grammatik und Rechtschreibung zu prüfen. Ja, es gibt einige Blogs, Seiten usw., die darauf keinen Wert legen. Ich persönlich schon. Mir ist es als Leser von anderen Blogs und Portalen auch enorm wichtig, dass sich der Text ansprechend liest. Natürlich sind hier und da ein paar Patzer nicht zu verdenken. Nach dem Veröffentlichen finde ich immer mal wieder noch Fehler, die ich nachträglich bearbeiten muss. Das ist kein Weltuntergang. Allerdings graut es mir davor, wenn ich den Sinn von Sätzen nicht verstehe oder dem Content nicht wirklich folgen kann, weil mich der Text in den Wahnsinn treibt. Formulierungen ohne DASS oder mit EINZIGSTE oder ÖFTERS oder dergleichen trüben meinen Lesegenuss. Das muss nicht jedem so ergehen, doch ich denke, eine ordentliche Rechtschreibung schadet nicht, mehr Leser und eine höhere Qualität an den Tag zu legen. Solltet ihr Probleme mit der Rechtschreibung haben, ist das überhaupt kein Problem. Ich selbst prüfe meine Texte oft genug, wenn ich irgendwann gar nicht mehr merke, was im Buchstabenwald eigentlich los ist. Kostenlos stellt der Duden beispielsweise diese Rechtschreibprüfung zur Verfügung, die ich wirklich empfehlen kann: Duden Rechtschreibprüfung.
Darüber hinaus schadet es nicht, zwischendurch ein paar Wörter, bei denen ihr euch unsicher seid, einfach zu googeln. Das sind wenige Klicks, die euren Text enorm aufwerten können. Auch wenn es sich nur um kurze Twitter-Nachrichten oder Instagramposts handelt: Es sieht nicht sonderlich schön aus, wenn die Fehler überwiegen oder der Text kaum zu lesen oder verstehen ist.

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Neben der Rechtschreibung tritt noch die Optik in den Vordergrund. Ja, natürlich ist das ein rein subjektives Empfinden, allerdings punkten nun mal hochwertige Fotos mehr und ziehen ein weitaus größeres Publikum an, als total verpixeltes, im Keller geschossenes Bildmaterial. Ergibt Sinn, oder? Selbstverständlich ist es euch selbst überlassen, wie ihr eure Fotos in Szene setzt. Doch wenn ihr euch beispielsweise bei Instagram einmal umseht und selbst merkt, welchen Accounts ihr gerne folgt, werdet ihr schnell merken, dass die Fotos eine beeindruckende Qualität aufweisen. Angefangen beim Lichteinfall, der Qualität der Kamera und genutzte Bearbeitungsprogramme. Natürlich müsst ihr nicht Unmengen investieren, um gescheite Fotos zu bekommen, es gibt reichlich Gratisapps, die euch bei der Aufbereitung helfen. Meist liegen im Smartphone bereits Bearbeitungsprogramme vor, die die Beleuchtung, die Schärfe und Farben verbessern können. Mir persönlich reicht das nicht aus. Ich fotographiere derzeit noch mit meinem Smartphone, da meine Spiegelreflex tatsächlich mittlerweile schlechter ist, doch ich erwäge in der Zukunft für eine gescheite Kamera zu sparen. Neben der richtigen Kamera, gibt es jedoch noch andere Möglichkeiten die Fotos aufzupeppen. Zum einen ist die Helligkeit ein wahnsinnig großer Faktor. Selbst, wenn euer Zimmer nicht die größten Fenster hat, mit Fotoboxen könnt ihr gerne auch im Keller Fotos schießen, oder unter der Bettdecke. Sie werden wesentlich besser aussehen, als ohne Lichteinfall. Am besten sollten Fotos unter natürlichem Sonnenlicht geschossen werden, nutzt die hellen Sommertage daher unbedingt aus! Neben dem Licht, nutze ich noch ein Fotobearbeitungsprogramm von Photoshop. Es ist eine günstige Vorversion, bei der ich nicht direkt ein Abo abschließen muss und es nennt sich Lightrooms. Für meine Zwecke ist es genau richtig und hilft mir, meine Fotos zu verbessern.
Ein weiterer Tipp bezieht sich auf den Hintergrund, in dem der Roman oder was auch immer ihr ablichten möchtet, drapiert wird. Wenn ich noch das Mittagessen vom Vortag sehe, so wie alte Socken oder den Nachbarn, der auf dem Foto überhaupt nichts verloren hat und vollkommen Fehl am Platz Richtung Kamera schielt, dann ist es nicht wirklich ansprechend. Selbstverständlich ist das alles, wie schon oben erwähnt, Geschmacksache, ein schöner Hintergrund, ein hübsches Setting -Bücherregal- tut es auch. Ich habe beispielsweise auf den meisten Fotos meinen Galaxy-Schal mitabgelichtet. Ich liebe mein Motiv sehr, verändere die Perspektive immer ein bisschen, lichte aber auch mal zwischendurch mein Bücherregal ab, oder mich selbst, haha.

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Quantität

Ist viel gleich besser? Nun, zumindest erreicht ihr mit mehr Beiträgen mehr Leute. Wenn ich beispielsweise einen Blog aufrufe, der nur eine Handvoll Beiträge hat, dann habe ich mich in wenigen Minuten durchgeklickt und finde keinen größeren Reiz mehr. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass ihr aufs Gebrechen hin unbedingt schnell und viel posten sollt! Oft werde ich gefragt, wie ich, neben Rezensionen, die schließlich durch Lesen und Schreiben ihre Zeit in Anspruch nehmen, auf so viele Beiträge im Monat komme. Wenn man sich viel in der Bücherwelt rumtummelt, springen einen schnell Themen entgegen, die einen selbst reizen oder nach denen viel gefragt wird. Entsprechend entstehen dann die Beitragsideen. Allerdings hatte ich damit in meinen Anfängen auch meine Schwierigkeiten. Vor allem, als es darum ging, überhaupt erst einmal in dieser Welt Anschluss zu finden. Doch an der Stelle sei schnell geholfen: Es gibt viele Arten von Beiträgen, die eine gewisse Regelmäßigkeit und einen Standard beherbergen. Dabei spreche ich von fixen Beiträgen, die andere Blogger ins Leben gerufen haben, von denen man sich selbst inspirieren lassen kann, auf diese Weise schnell zu Lesern findet und selbst entdeckt, was einem am Herzen liegt. Das beste Beispiel dafür ist die beliebte Montagsfrage, die von Buchfresserchen organisiert wird. An jedem Montag wird eine Frage online gestellt, zu der jeder einen eigenen Beitrag verfassen und sich anschließend auf Svenjas Blog verlinken lassen kann. So lernt man relativ schnell viele neue Blogger kennen, kann durch andere Blogs stöbern und erfährt einen regen Austausch zu den jeweiligen Themen. In meinen Anfängen bin ich der Montagsfrage ebenfalls nachgegangen und habe diese Zeit sehr genossen. Mit den aufkommenden Beiträgen jedoch, wusste ich nicht zu jeder Frage einen ganzen Artikel zu verfassen, da manche auch mit einem einfachen Ja oder Nein zu beantworten waren oder mit einem schnellen Satz. Aus dem Grund habe ich nach ein paar Wochen mit der Montagsfrage aufgehört, kann sie jedoch jedem weiterhin sehr empfehlen, ich selbst stöbere immer noch zwischendurch auf der Seite, wenn mich eine Frage reizt und lese mir ein paar Antworten und Ideen durch.

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Jill [Letterheart] ist im Punkt Regelmäßigkeit wirklich große Klasse. Von Mittendrin Mittwoch, über Vorgestellt & Vorgeschwärmt über SuB Sunday ist bei ihr so einiges an Beiträgen zu festen Zeitpunkten dabei. Ich liebe allen voran ihren Mittendrin Mittwoch, bei dem sie zwischendurch berichtet, wie ihre buchige Woche so läuft. Dabei gibt es ein paar feste Fragen, beispielsweise bezüglich Serien, Currently Reading und derzeitigen Bloggeraktionen, zu denen sie sich dann äußert.
Ich kann nachvollziehen, dass so eine wöchentliche Regelmäßigkeit einen manchmal erschlagen kann. Es ist auch gar nicht notwendig, dass man am Anfang direkt alles und zu jedem Zeitpunkt macht. Eine Routine für das eigene Wohlbefinden beim Bloggen ergibt sich ganz von selbst. Zwingt euch zu keinen Beiträgen, auf die ihr eigentlich überhaupt keine Lust habt! Die Liebe und die Leidenschaft zum Bloggen steht an erster Stelle und sollte nicht durch eine Überladung oder ein Gefühl von Überforderung getrübt werden.
Bei mir auf dem Blog findet ihr an regelmäßigen Beiträgen beispielsweise den Wochenrückblick Woche in Worten in Form der Leselaunen, die mittlerweile von Nicci [Trallafittibooks] organisiert werden. Jeden Sonntag berichte ich dabei über meine gesamte buchige Woche und plaudere auch etwas über mein privates Leben. Meine letzte Leselaune hatte folgendes Thema: Lese-Euphorie.
Neben wöchentlichen Beiträgen, gibt es noch monatliche fixe Beiträge, denen ich gerne nachgehe. Allen voran steht dabei mein Monatsrückblick und meine Leseplanung im Vordergrund. Jill erzählt noch, welche Bücher bei ihr eingezogen sind. Daneben verfassen Jill und Nicci noch regelmäßig sogenannte Stöberbeiträge, bei denen sie interessante und sehenswerte Artikel anderer Blogger verlinken, auf die sie selbst aufmerksam geworden sind und die sie gerne weiterempfehlen. Ich liebe diese Beiträge, da ich selbst etwas faul bin und die beiden mir die Arbeit abnehmen und ich über ihre Artikel auf die interessantesten Blogs und Beiträge stoße. Wirklich großartig, um sich zu vernetzen und neue Blogs kennenzulernen! Jills Beitrag ging vor wenigen Tagen online und nennt sich [Aufgestöbert] Blog, Bücherliebe & Miteinander.
Nicci hat vor kurzem eine neue Beitragsform eingeführt, bei der sie regelmäßig über ihre Glanzstücke aus der Vergangenheit berichten möchte: Glanzstücke | Zusammen sind wir Helden ist ihr aktueller Beitrag dazu, schaut gerne vorbei!
All das sind Möglichkeiten,  regelmäßig über die eigene Buchwelt zu berichten, ohne den Blog nur mit Rezensionen und unregelmäßigen Abstechern dahinwelken zu lassen. Gleichzeitig bieten diese Artikel auch genug Content, so dass eure Beiträge nicht oberflächlich wirken oder zu unpersönlich.

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Vielfältigkeit

Warum verfolgen wir eigentlich andere Blogger? Rezensionen kann ich mir theoretisch auch ganz bequem auf Amazon, Goodreads oder Lovelybooks durchlesen, dazu muss ich nicht gleich diversen Blogs folgen und mich durch die Seiten klicken, oder? Meist ist es die Person dahinter und die Aufmachung des Blogs, die uns zu den jeweiligen Seiten ziehen und uns neugierig stimmen. Je mehr Persönlichkeit und Vielfältigkeit die Seite hat, desto interessanter für den Leser. Das werdet ihr an euch selbst auch merken: Schließlich besucht ihr nicht zehn unterschiedliche Portale, die über Nachrichten berichten, sondern eine, die euch gefällt. Genauso folgt ihr nicht zehn Blogs, die sich absolut ähnlich sind und sich im Content kaum bis gar nicht unterscheiden. Die Persönlichkeit des Blogs und entsprechend der Mensch, der dahinter steckt, lockt uns immer wieder auf die Seiten zurück. Sei es der Humor, die Art zu schreiben, die hübschen Bilder oder eben der Inhalt, der uns geboten wird.
Bezüglich des Inhalts kann einiges geleistet werden. Nur weil das hier beispielsweise ein Buchblog ist, bedeutet es nicht, dass ich nicht auch über andere Themen berichten kann. Dieser Blog handelt nämlich eigentlich über mich. Zwar nimmt das Lesen und Schreiben fast meinen ganzen Lebensraum ein, doch ich reise auch viel, ernähre mich vegan und teile gerne meine Erfahrungen aus allen möglichen Bereichen. Aus dem Grund schreibe ich derzeit beispielsweise im Hintergrund einen Beitrag über Vegan in London. Oder aber ich diskutiere über Themen, die mir persönlich am Herzen liegen und über die ich mich austauschen möchte. Wie beispielsweise in meinem Beitrag über die Wichtigkeit von negativer Kritik.
Bei Michi [Bücherschmöker] findet ihr zum Beispiel das Buchblog 1 x 1, einer regelmäßigen Beitragsreihe, in der sie Tipps und Ratschläge rund um die Buchblogwelt mit auf dem Weg gibt und dies auf eine unglaublich strukturierte und übersichtliche Art. Zuletzt stöberte ich bei ihr, als sie ihren Artikel Buchblogger 1 x 1 Special – DSGVO für Dummies (+Blogger-Checkliste) online stellte.
Bei Nicci dreht sich letzter Zeit alles um Comics. Dabei hat sie vor kurzem ein Interview mit ihrem Comichändler des Vertrauens geschrieben, der wahnsinnig interessant ist und einen super Einblick in die Comicwelt bietet.
Becca [Beccas Leselichtung] und ich haben neuerdings eine ganz eigene Beitragsreihe ins Leben gerufen: Filme, die mein Herz berührt haben. Jeden Samstag möchten wir euch über unterschiedliche Filme berichten, die unser Leben bereichert, zerstört oder anderweitig beeinflusst haben. Am vergangenen Samstag ging zum Beispiel bei uns der Beitrag Filme, die uns das Gruseln lehrten online.
Bei Ivy finden sich sehr ausführliche Reiseberichte wieder, ihr aktueller handelt über ihre Liebe zur Stadt der Liebe: Paris! Becca hat sich aktuell auch ihrer letzten Reise gewidmet und erzählt über ihren großartigen Amsterdam-Trip.
Wie ihr seht: Es gibt reichlich Möglichkeiten den eigenen Blog möglichst vielfältig zu gestalten. Dabei sind euch praktisch keine Grenzen gesetzt. Erzählt, was euch beschäftigt. Kleiner Tipp: Es mag kitschig klingen, aber schreibt über das, was euch bewegt, was wirklich von Herzen kommt, je tiefer und ehrlicher der Beitrag, je mehr euch das Thema selbst bewegt, desto schöner und intensiver kommt das, was ihr eigentlich mitteilen wollt, auch beim Leser an.

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Erreichbarkeit

Nun kommen wir zum letzten Bereich: Die Erreichbarkeit. Keine Sorgen, es bedeutet nicht, dass ihr eure Telefonnummer oder eure WhatsApp-Nummer im Internet hinterlassen müsst, um einen möglichst intimen Austausch mit euren Leser zu pflegen. Allerdings ist es wichtig, im Internet gesehen zu werden. Wenn ihr euch nicht in den sozialen Netzen mitteilt, weiß niemand, dass ihr existiert. Das mag im ersten Moment etwas grob klingen, allerdings liegt die Lösung leicht bei der Hand: Zeigt der Welt, dass ihr da seid. Dabei müsst ihr nicht einmal persönlich auftreten. Beispielsweise folge ich vielen Bloggern, deren Gesicht ich nicht einmal kenne. Doch mit eurem Bloggernamen könnt ihr in diversen Portalen auftreten. Natürlich müsst ihr euch nicht bei allen möglichen sozialen Medien anmelden. Überlegt euch am besten, was euch am meisten liegt und woran ihr Spaß habt. Solltet ihr euch ausschließlich auf euren Blog beschränken wollen, kann ich das vollkommen nachvollziehen. Dann wäre es wichtig, gleichermaßen auf andren Blogs zu stöbern, Kommentare zu hinterlassen, sich gegenseitig zu vernetzen. Wagt ihr den Schritt aus eurem Schneckenhaus nicht heraus, dann werdet ihr nicht gesehen und geht in der großen Masse der Buchblogs unter.
Neben dem Auftreten in den Medien, ist bei der Erreichbarkeit auch eine gewisse Regelmäßigkeit wichtig. Wenn ich das Gefühl habe, nicht zu wissen, ob euer Blog eigentlich noch existiert, weil ihr seit Wochen kein Lebenszeichen von euch gegeben habt, dann verliere ich schnell mein Interesse und sehe mich anderweitig um. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr jeden Tag, am besten rund um die Uhr, aktiv sein müsst. Den Maßstab eurer Regelmäßigkeit setzt ihr ganz von selbst. Und wieder ist es nur ein Hinweis darauf, wie es vielleicht besser funktionieren könnte, um einen intensiven Austausch mit euren Lesern zu pflegen.


So, das war es soweit von meiner Seite. Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt? Wie ergeht es euch in der Bloggerwelt? Was sind eure liebsten Beiträge? Ich bin gespannt, hinterlasst mir gerne Links zum Stöbern!

LoveSarah

19 Antworten auf „Beitragsreichweite: Wie komme ich dagegen an?

  1. Ein wunderbar ausführlicher und gut zusammengefasster Bericht in dem ich dir nur in allen Bereichen zustimmen kann! :) Natürlich kann man trotz der Beachtung all dieser Punkte eine niedrige Reichweite haben aber das liegt dann vermutlich aus einem Zusammenspiel von anderem Dingen. Ansonsten auch Danke für die Verlinkungen, da klicke ich mich am Wochenende mal durch. Und ja, ich schreibe einzigstes öfters und das 😂😂(leider).
    Liebe Grüße Nadine

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Nadine,
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Klick dich auf jeden Fall durch, die Beiträge sind wirklich großartig! :)
      Oh nein hahaha 😄 da habe ich dich wohl gedanklich ertappt, hihi.
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  2. Liebe Sarah,

    ein wirklich ausführlicher und interessanter Bericht. Ich kann dir wirklich nur zustimmen, Reichweite kommt nicht von selbst und man muss schon einiges dafür tun. Du hast sämtliche Punkte wirklich schon erklärt und zusammengefasst. Natürlich kann man nicht immer alle Punkte einhalten, aber was mir zum Beispiel sehr wichtig ist, sowohl auf meinem eigenen, als auch auf anderen Blogs, ist Qualität und vor allen Dingen Vielfältigkeit. Wenn ich eine Rezension lese die kaum länger ist als der Klappentext selbst, dann schwindet mein Interesse, den Blog weiter zu verfolgen.

    Ich persönlich tue mich zwar echt schwer damit, regelmäßig zu posten, die Leselaunen haben sich bei mir irgendwie auch wieder in Luft aufgelöst, aber bei anderen mag ich diese Beiträge ganz besonders. Ich bin einfach jemand, der, sobald es heißt, irgendwelche „Regeln“ zu befolgen, ganz schnell keine Lust mehr hat haha das trifft zwar nicht auf meinen Job zu, das wäre ja verheerend haha aber alles was so mein Privatleben betrifft, kommt von mir immer sehr spontan und aus einer Laune heraus und wenn ich weiß, dass ich am Mittwoch oder am Sonntag ganz unbedingt und auf jeden Fall diesen einen Beitrag schreiben und veröffentlichen muss, dann wird das nichts. Deshalb habe ich auch keine monatlichen Leselisten … dafür bin ich zu sehr Freigeist glaube ich haha :D

    Ein wirklich toller Beitrag! Danke dafür!

    Liebste Grüße
    Ivy

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Ivy,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Natürlich sind das alles nur Ratschläge, am Ende muss man selbst schauen, womit man am bequemsten zurecht kommt :)
      Die Vielfältigkeit und Qualität setzt du auf jeden Fall mit großem Beispiel voran großartig um <3
      Du Rebell, hahaha. Freigeister müssen auch sein, hihi. Ich liebe die Leselaunen so sehr, dass ich sogar schon paar Tage vorher zurechtschreibe und dann am Sonntag noch einmal alles checke und erst dann hochlade und beende :) Ich habe auch irgendwie immer 10 offene Entwürfe, die ich dieTage dann erst bearbeite und schreibe.

      Danke <3

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  3. Liebe Sarah,
    ein toller Beitrag, aus dem man viel mitnehmen kann. Danke dafür!
    Ich finde es bei Blogs ebenfalls wichtig, dass man weiß, wer schreibt. Ich lege ja in gewisser Weise wert auf die Meinung des Bloggers und mag es, wenn sich die Persönlichkeit aus den Texten erahnen lässt. Gerade dafür bieten sich die von dir genannten Formate gut an. Gerade Lese- und Wochenupdates finde ich immer besonders spannend. Aber auch Kolumnen, durch die man die direkte Stimme des Autors hört, finde ich klasse. Wie deinen Beitrag jetzt. Er ist persönlich und ehrlich und dazu so sympathisch.
    Den Punkt der Rechtschreibung finde ich auch immer wichtig. Am besten sind da Rezensionen, die von Fehlern übersät sind und dann hilfreiche Sätze einbinden wie „Das Buch hat mir gut gefallen, denn es war wirklich gut“. Einfach nur leere Sätze, die mich auch nicht weiterbringen. Dazu noch den Klappentext und als Fazit „Leseempfehlung“ schreiben 😅 Da bin ich auch schnell wieder weg… Ich finde es auch immer schön, wenn man seinen Text mit ansprechenden Bildern ausschmückt und den Beitrag so abrundet 🙃
    Liebe Grüße,
    Janika

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    1. Liebe Janika,

      Awww vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar!
      Hahaha, jau solche nichtsaussagenden Sätze, bei denen man sich wundert, ob derjenige jetzt eigentlich das Buch wirklich gelesen und verstanden hat oder nur den Klappentext kennt :D
      Ja, da bin ich ganz bei dir. Ich lese Rezensionen auch total gerne, vor allem, wenn ich ein Buch schon kenne. Dann schwelge ich noch einmal in Erinnerungen und wenn der Text super kurz ist oder keine Persönlichkeit hat, ich nicht das Gefühl habe, dass der Blogger überhaupt nicht bei der Sache ist, dann schwindet mein Interesse sehr schnell wieder.

      Alles Liebe,
      Sarah

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  4. Du hast das gut zusammen getragen. Ich denke aber, dass man abwägen muss zwischen seinen Idealen und dem Erfolg. Wenn ich nicht social media-affin bin oder nicht soviel Arbeit investieren möchte, dann gehe ich unter. Aber ich hab getan, was mir wichtig ist. Ich wollte z.B. nichts über mich erzählen. Für den Leser ist es doof, aber ich hab mich damit gut gefühl. Bloggen ist ein Teil unseres Lebens – der Teil, in dem man Gedanken äußert. Aber vlt. nicht der Teil, in dem man vieles von sich zeigt. Mir ist es wichtig, dass der Autor etwas Eigenes zeigt – das kann eine Betrachtungszweise, ein Schwerpunkt in Rezis sein. Auch als Leser muss man akzeptieren, dass man nicht alles weiß. Und trotzdem vertraut man dem Blogger.

    Ich mag SEO und Verlinkungen :-)

    Am Ende ist auch die Frage: Was erhofft man sich von mehr Reichweite, mehr Anerkennung? Kann man diese Wünsche anders erreichen? Bloggen ist nicht die einzige Möglichkeit, um gehört zu werden.

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    1. Liebe Evy,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Natürlich sind das alles nur Ratschläge :) Am wichtigsten ist es, sein eigenes Wohlbefinden zu ermessen und zu verstehen, was einem wichtig ist. Ich gebe zu, dass meine Überschrift dahingegen ein bisschen provokant ist, hihi.
      Ja, das stimmt! Man muss nicht unbedingt etwas über sich selbst preisgeben, um dem Blog seine Persönlichkeit zu verleihen. Wenn die Beiträge ehrlich sind, erkennt man schnell, was hinter dem jeweiligen Autor/Blogger usw. steckt :)

      Alles Liebe,
      Sarah

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  5. Liebe Buchnachbarin,
    ich kann dir bei den genannten Punkten nur zustimmen.
    Für die Reichweite ist letztendlich jeder selber verantwortlich, nicht Facebook, nicht WordPress, Google, oder Merkel.
    Es ist ziemlich cool, dass du auch ein paar Aktionen genannt hast, ich habe damals auch mit der Montagsfrage den Einstieg in die Welt gemacht, hihi. Und so wie du habe ich nach einigen Wochen gemerkt, dass ich manchmal nichts dazu sagen kann, oder in einem Satz antworten könnte.
    Ich liebe die Leselaunen <3 Und ich finde es großartig, dass sich da mittlerweile so viele angeschlossen haben UND natürlich dass ich sie nun leiten darf.
    Das mit den Fotos ist echt so eine Sache. Ich befürchte manch einer hat da einfach gar kein Gespür für. Ich frage mich auch immer, was das für dunkle Kellerfotos sein sollen. Und ich musste so lachen – das Essen vom Vortag, Socken oder der Nachbar :-D Gamsig.

    Danke für diesen tollen Beitrag und deine große Mühe und DANKE fürs Verlinken <3

    Liebe!
    Die Buchnachbarin.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Buchnachbarin,
      irgendwie habe ich erst jetzt deinen Kommentar entdeckt. Was ist da los :D
      Wahrscheinlich habe ich dir danach direkt privat geschrieben, hihi.
      KELLERFOTOS! Jau :D Haha. Das ist es. Dieses Gejammere bringt niemanden weiter. Nur man selbst arbeitet an seinem Blog, seinem Account wo auch immer, und ist dafür zuständig, wie erfolgreich man ist.
      Es ist mega cool, dass du nun die Leselaunen leitest! Das freut mich wahnsinnig für dich! :)

      Dankeschön du Liebe <3

      Gefällt 1 Person

      1. Kein Problem! Hauptsache du vergisst nicht, zwischendurch ins Dashboard zu glotzen, bevor sich dort wieder 400 Kommentare ansammeln, haha :-D

        Da hast du recht!

        Hach danke <3 ich freue mich auch sehr darüber.

        Gefällt mir

  6. Hallo,

    ich stimme dir zu, es ist wichtig, dass ein Buch den Leser berührt, nicht unbedingt, dass es Genre XYZ angehört. Ich finde auch vollkommen ok, das sich verschiedene Blogger auf verschiedene Genres spezialisieren – ich muss es ja nicht lesen, wenn mich ein Genre überhaupt nicht interessiert. ;-)

    Für mich ist es auch wichtig, dass meine Beiträge möglichst fehlerfrei sind, auch wenn sicher hier und dort ein Fehler durchschlüpft. Ich empfehle auch öfter die Duden Rechtschreibprüfung oder Seiten wie https://rechtschreibpruefung24.de/.

    Inzwischen mache ich Buchfotos kaum noch mit Deko oder speziellem Hintergrund, sondern eher einfach auf dem Lesesofa oder dem Couchtisch. Aber ich achte auf ausreichendes Licht!

    Aktionen wie die Montagsfrage oder Gemeinsam Lesen empfehle ich Anfängern auch gerne! :-) Da findet man direkt mal ein wenig Anschluss.

    Tolle Tipps!

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mikka,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Fehler schleichen sich ja immer mal wieder hinein. Das ist bei dem eigenen Text kaum zu vermeiden. Allerdings kann man einiges tun, um es zu vermeiden und grade das bewusstere Schreiben und das wiederholte Lesen, machen es einem dann doch leichter und sorgen dafür, dass einige Fehler beseitigt werden können.

      Buchfotos müssen ja überhaupt nicht groß aufwendig gestaltet sein. Ich selbst habe oft einfach nur meinen Galaxy-Schal. Allerdings ist die Lichtqualität unglaublich wichtig. Aber an sich ist natürlich alles reine Geschmacksache :)

      Dankeschön!

      Ouh vielen lieben Dank fürs erneute Verlinken! Das sehe ich mir mal direkt an :)

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  7. Liebe Sarah,

    ein schöner Beitrag zu Aspekten, über die ich mir kürzlich sehr viele Gedanken gemacht habe. Lange stand ich zwischen der Bemühung ‚andere‘ Dinge zu tun, regelmäßig zu posten und dabei viel Spaß haben. Das Resultat war bei mir persönlich: Stress, Druck und die Frage ‚Soll ich das überhaupt noch weitermachen?‘ Ich glaube, dass ich nun einen Kompromiss für mich gefunden habe, worunter meine Reichweite leiden kann und vermutlich auch wird, aber ich habe immer noch Spaß an dem, was ich tue. Wenn ich mir Druck mache, dann verliere ich früher oder später den Spaß. Und wenn ich anfange meine Seite mit denen anderer zu vergleichen, dann verliere ich das Selbstbewusstsein. Aber jetzt schweife ICH ab :D

    Liebe Grüße
    Ümi <3

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