Meine Liebe zur Freiheit

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Heute findet in Irland eine Abstimmung statt, die mir persönlich sehr wichtig ist: Es findet ein Volksentscheid statt, der darüber abstimmt, ob das umstrittene Abtreibungsverbot nach Paragraph 8 noch weiterhin rechtskräftig bleiben soll oder abgeschafft wird. So manch einer wird sich vielleicht fragen, was das mit Freiheit oder meiner Überschrift zu diesem Beitrag zu tun hat: Meine Liebe zur Freiheit. Nun, ich sehe es als meine Freiheit an, über meinen Körper, mein Leben, meinen Geist und meiner Zukunft selbst entscheiden zu dürfen. Und ja: Dazu gehört auch das Thema Abtreibung. Doch es ist nur der erste Denkanstoß gewesen, der mich zu dem großen Thema Freiheit verleitete. Ich möchte euch hiermit allgemein auf das Thema Freiheit aufmerksam machen, was es für mich bedeutet und vor allem: Welche Freiheiten wir mehr schätzen sollten und für welche wir noch kämpfen müssen. Obwohl Freiheit etwas Selbstverständliches sein sollte, so ist sie es noch lange nicht, ganz entgegen dem, was uns Medien oft vermitteln wollen.

Übrigens: Ja, dieser Beitrag wird anecken. Ja, hier werden sogenannte Tabu-Themen aufgegriffen. Ja, dies entspricht hier meiner persönlichen Meinung und wenn ich ganz offen sagen darf: Wem das nicht passt, der muss mir nicht folgen. Dies hier ist mein Blog, es handelt von meinem Leben, meinen Gedanken und meinen Überzeugungen. Sollte sich jemand angegriffen fühlen, der kann meinem Blog gerne entfolgen. 


Freiheit über meinen Körper

Es klingt banal, doch das ist es nicht: Eigentlich könnte angenommen werden, dass ich über meinen Körper selbst bestimmen darf. Das bedeutet genau: Wie ich ihn gestalte, was ich anziehe, welche Körperteile ich vielleicht verändern möchte, welche Körperform ich gerne hätte, welche Operationen ich machen, welche ich dulden und welche ich auf keinen Fall zulassen würde. Ganz eindeutig: Wie ich mit meinem Körper umzugehen gedenke. Rein logisch könnte man annehmen, dass mir da niemand dazwischenpfuschen darf. Schließlich ist das hier meins. Das gehört mir. Es ist sehr eindeutig. Da klebt überall meine DNA, mein Kopf, mein Geist, alles gehört mir. Da wäre es kaum vorstellbar, dass es mir verboten wäre, irgendetwas daran zu ändern, oder?

Sexualität

Bis 1994 wurden homosexuelle Handlungen nach § 175 des Strafgesetzbuchs in Deutschland noch sträflich gefahndet. Man konnte mit bis zu 10 Jahren Haft rechnen. Homosexuelle durften sich nicht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit berufen. Sexuelle Handlungen wurden als sittenwidrig bezeichnet. Dass so ein Gesetz überhaupt erst in Kraft getreten ist, schockiert mich derart, dass ich mein Entsetzen eigentlich kaum in Worte fassen kann. Mit wem ich schlafe, mit dem ich meinen Körper teile, geht niemandem etwas an! Dies ist mitunter eine Freiheit, die wir in Deutschland und vielen anderen Ländern bereits genießen dürfen. Diese Freiheit wird allerdings vielen noch nicht zuteil. In einigen Ländern wird sogar die Todesstrafe verhängt. Um euch einen Eindruck zu verschaffen, könnt ihr euch gerne diese Statistik ansehen, die eine sehr genaue Grafik veranschaulicht und erklärt, in welchen Ländern Homosexualität noch als Straftat gilt.

Abtreibung

Mir ist bewusst, dass Abtreibung ein sehr heikles Thema ist, vor allem, da in Deutschland nur unter gewissen Umständen darüber gesprochen werden darf. Doch es muss thematisiert werden. Wir müssen aufhören, es zu tabuisieren. Nur durch Sprache können wir Toleranz, Aufklärung und Verständnis in die Köpfe aller bringen. In vielen Ländern ist der Schwangerschaftsabbruch gesetzwidrig und wird mit Gefängnisstrafen gefahndet. Auch in Deutschland. Nur unter ganz bestimmten Umständen ist es hier erlaubt, eine Abtreibung vorzunehmen. Bevor man überhaupt bis zu diesem Punkt kommt, muss sich eine Frau zunächst rechtfertigen, warum sie die Schwangerschaft nicht will. Dies muss sie nicht nur dem Frauenarzt gegenüber erläutern, sondern auch einem Gremium gegenüber, die dann wiederum die Einverständniserklärung abgeben. Sollte dieses Gremium die Gründe nicht für gut genug befinden, muss die Schwangere das Kind austragen. Wenn ich das mal vorführen darf: Fremde entscheiden, was ich mit meinem Körper machen darf. Fremde entscheiden, ob meine persönlichen Gründe gut genug sind. Welche Gründe eine Frau auch immer haben möge, einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen: Es ist ihre Entscheidung. Es ist ihr Körper. Es ist ihr Leben. Ja, ich kenne die Gegenstimmen: Aber das Ungeborene hat auch ein Leben! Dementsprechend darf ein Schwangerschaftsabbruch auch nur bis zu einer gewissen Woche vorgenommen werden. Ich möchte und darf (!) über die genauen Umstände auch gar nicht eingehen, wie wann und weshalb es zu welchen Zeitpunkten erlaubt ist, oder nicht. Ich bin keine Frauenärztin und kein Aufklärungsjournal. Darum geht es mir bei weitem nicht. Doch ich bin eine Frau. Und als Frau will ich über meinen Körper selbst entscheiden dürfen, ohne mich vor Fremden bloßstellen und seelisch auseinander pflücken zu lassen, damit sie mir eine Erlaubnis für etwas geben, was eigentlich nur mein eigenes Einverständnis tragen dürfte. In Deutschland gibt es dazu einen Paragraphen, der längst überholt ist: § 219a. Aufgrund dieses Paragraphen, darf auch nicht näher auf dieses Thema in Deutschland eingegangen werden.
Kurz möchte ich noch einmal auf die heute stattfindende Debatte in Irland eingehen: In Irland ist es generell verboten Abtreibungen vorzunehmen. Um mal ein ziemlich unmenschliches Beispiel zu nennen: 2015 wurde eine Minderjährige in Irland durch eine Vergewaltigung schwanger. Entsprechend wollte sie das Kind abtreiben. Da ihr dies verwehrt wurde, ging sie in den Hungerstreik. Daraufhin wurde sie vom Gericht dazu gezwungen, das Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen, da sie das Leben des Kindes gefährde. Sie wurde gezwungen dieses Kind auszutragen. Sie wurde zu einem Kaiserschnitt gezwungen. Danach wurde ihr das Kind umgehend abgenommen und an die Behörden übergeben. In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Liebe – Ehe

Vor kurzem habe ich Olga von Bernhard Schlink gelesen, wobei mir etwas ganz Spezielles aufgefallen ist: Die Ehe wurde früher vorgeschrieben. Es war gesetzwidrig mit einem Mann zu schlafen, wenn man nicht mit ihm verheiratet war. Überhaupt war es nicht möglich einfach irgendjemanden zu heiraten. Zwar existierte nicht wirklich die Zwangsheirat, doch es entsprach einer gewissen gesellschaftlichen Norm, wen man heiraten durfte. Benahm man sich nicht entsprechend dieser Moral, wurde man praktisch ausgestoßen, fand schwer einen Job und wurde öffentlich an den Pranger gestellt. Es wurde nicht aus Liebe geheiratet, sondern aus finanziellen Gründen. Oder familiärem Ansehen. Dass wir aus Liebe heiraten ist eine Freiheit, die wir uns noch gar nicht so lange leisten können.
Es ist eigentlich kaum vorstellbar, dass erst seit dem 1. Oktober 2017 (also noch nicht einmal seit einem Jahr!) homosexuelle Ehen in Deutschland erlaubt sind. Wieso maßt sich jemand an, über die Liebe anderer zu urteilen und zu meinen, darüber bestimmen zu dürfen? Es kommt mir nicht in den Sinn. Es übertrifft mein absolutes Vorstellungsvermögen, wie jemand derart anmaßend sein kann. Übrigens: In Irland ist die homosexuelle Ehe seit dem 22. Mai 2015 erlaubt. 

Tattoos, Piercings & Kleidung

Das klingt jetzt vielleicht für unser Zeitalter zunächst etwas überholt, doch das ist es nicht: Erst kürzlich fand eine Debatte hinsichtlich Tätowierungen im Beruf statt. Ein Polizist wurde in Deutschland nicht eingestellt, weil er ein Tattoo auf dem Unterarm trug. Darauf klagte er dagegen an und gewann den Prozess. Dennoch urteilte das Gericht nur unter Vorbehalt: Nicht alle Tätowierungen sind im Beruf erlaubt.
Und ich frage mich: Was sagt eine Tätowierung über die Kompetenzen eines Menschen aus? Einen Menschen aufgrund seiner Körperkunst zu verurteilen ist anmaßend. Aus dem Grund bin ich persönlich für anonymisierte Bewerbungen: Nur die Kompetenzen zählen. Natürlich ist auch der Charakter wichtig, allerdings lässt dieser sich wohl kaum durch das äußere Erscheinungsbild genau benennen.

All das sind Punkte, die meinen Körper bestimmen. All das sind Themen, die noch nicht überall frei ausgelebt oder vollstreckt werden dürfen. Vor allem sind es oft Themen, die minder aufgeklärt sind und mit Vorurteilen und Halbwissen in den Medien ausgepeitscht werden.


Presse- und Meinungsfreiheit

Als ich am Dienstag in Berlin in der Buchhandlung Dussmann durch die englische Abteilung stöberte, fand ich den Roman Here I stand, der Kurzgeschichten enthält, die alle das Thema Freiheit beinhalten. Dabei geht es um mehrere Schwerpunkte: Zum einen um Freiheiten, die wir uns schätzen sollten und zum anderen um Freiheiten, die wir sehr selbstverständlich hinnehmen, die jedoch nicht überall auf der Welt zum Tragen kommen. Dass dieses Buch überhaupt veröffentlicht wird, finde ich großartig. Es spricht ein unfassbar wichtiges Thema an. Doch ich weiß genauso gut, dass das Buch nicht in allen Ländern zugänglich sein wird. Dass wir in Deutschland unsere Meinung kundtun dürfen, dass wir einen freien Zugang zum Internet haben, uns selbst Informationen beschaffen und für unsere Meinung kämpfen dürfen, ist in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit und wird zudem strafgesetzlich gefahndet. Es ist nicht so, dass es in Deutschland immer so gewesen wäre. Es ist ein weiter Weg gewesen, die Presse- und Meinungsfreiheit durchzusetzen, die durch Artikel 5 des Grundgesetzes bei uns mittlerweile fest verankert ist und auf welche wir uns oft genug beruhen. Allerdings ist es in Deutschland noch nicht so frei, wie wir es uns erhoffen. In diesem Beitrag der Organisation Reporter ohne Grenzen wird Deutschland nur auf Platz 16 gelistet. Es zeigt, dass wir weiterhin die Veränderung bewirken müssen und nicht jede Freizeit für selbstverständlich abtun dürfen. Genauer bedeutet es auch, dass wir Grenzen, die uns auferlegt werden, auch hinterfragen sollten. Ein gutes Beispiel habe ich oben genannt: In Deutschland darf nicht über Schwangerschaftsabbrüche aufgeklärt werden. Wieso nicht? Wieso darf dieser Teil aus der Pressefreiheit entnommen werden? Gerade auf unsere Meinungsfreiheit machen wir immer wieder aufmerksam.
Dadurch, dass wir in den Medien von Ländern erfahren, in denen Journalisten in Gefängnissen für ihre Beiträge gesteckt oder gar umgebracht werden, wird uns unsere Freiheit umso deutlicher vor Augen geführt. Es ist wichtig, dass diese Themen nicht in Vergessenheit geraten.


Dieses Thema hat gewiss noch weitere Facetten. Ich möchte euch auch gerne dazu einladen, eure eigene Meinung zur Freiheit kundzutun. Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag provokant ist und einige dazu verleiten wird, in große Diskussionen zu eskalieren. Aus dem Grund möchte ich hier noch einmal folgendes betonen: Bei diesem Beitrag handelt es sich um meine persönliche Meinung. Sollten Diskussionen entstehen, bitte ich an dieser Stelle einen höflichen Umgangston einzubehalten und jede Meinung zu respektieren.

#meineliebezurfreiheit


LoveSarah

 

16 Antworten auf „Meine Liebe zur Freiheit

  1. Wow Sarah.
    Ein wundervolles Thema!
    Und eine tolle Meinung, wenn auch ich ein wenig davon abweiche.
    Aber das hier zu erläutern würde nur unnötig lang dauern und diese Zeit widme ich lieber dem Lesen und Kochen.
    Nichtsdestotrotz bewundere ich dich, dass du das so schön verpackt hast.
    Bei den Tattoos und Piercings bin ich voll bei dir.
    Ich musste mir mein Recht, meinen Piercing auf der Arbeit tragen zu dürfen auch hart erkämpfen. Auf der einen Seite geht es natürlich um Sicherheit, auf der anderen hätte ich einfach keine Lust, ihn täglich zu entfernen und dass ich ihn jetzt tragen darf/oder einfach tue, ist meine Entscheidung gewesen. Solange dazu niemand was sagt, heißt das für mich: Alles ok.

    Und auch bei der Homoehe bin ich deiner Meinung. Genauso wie beim Rest deines Beitrags. Ich fand es sehr schockierend zu lesen, dass in Irland ein Kind zu so einer Bürde gezwungen wurde. Die ist doch geschädigt fürs Leben. Alter Falter.

    #MeineLiebezurFreiheit

    <3
    Micky

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    1. Liebe Micky,
      dankeschön für deinen langen Kommentar :)
      Ich denke, es ist immer wichtig, solche Themen anzusprechen. Allen voran auch, um Vorurteile und das altbekannte gefährliche Halbwissen aufzuklären. Ich glaube viele setzen sich viel zu wenig mit solchen Themen überhaupt erst richtig auseinander und verweilen bei ihren alteingesessenen Vorurteilen, ohne eigentlich sich wirklich näher damit beschäftigt zu haben.

      Ja, es ist wirklich tragisch, was in Irland alles passiert ist, passieren musste, bis das Gesetz abgeschafft wurde. Ich habe mich sehr über die neuen Gesetze und Regelungen gefreut und hoffe, dass Deutschland in der Hinsicht endlich aufholt.

      Alles Liebe,
      Sarah

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  2. Hui. Sehr guter und wichtiger Beitrag.
    Ich muss sagen dass ich gar nicht wusste, was für Bestimmungen es bei uns zum Thema Abtreibungen gibt. Dass das vorher besprochen werden muss, war mir klar, aber ich wusste nicht, dass man letztendlich gar nicht selbst die Entscheidung treffen muss. Das heißt ja wohl, dass darüber ganz eindeutig mehr gesprochen werden muss und ich danke dir, dass du dazu beiträgst.
    Viele Gesetze sind wirklich längst überholt und ich finde es immer wieder schockierend. Daran merkt man so richtig, dass es eben nicht die jüngeren Generationen sind, die Einfluss auf solche Dinge haben, sondern alles von den älteren Politikern beschlossen wird, die es sowieso nichts mehr angeht – gerade solche Themen wie Abtreibung.

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    1. Vielen lieben Dank für einen tollen Kommentar! Es freut mich sehr, dass sich eine Befürworterin mal meldet, vor allem, da das Thema doch sehr abzuschrecken scheint.
      Ja, ich war auch schockiert und habe über die genauen Umstände, wie das eigentlich hier in Deutschland abläuft, nur durch etliche Posts auf Twitter am Weltfrauentag erfahren. Der Hashtag #gegen219a hat mich neugierig gemacht und ich las mich in die Materie ein.
      Ja, ich denke auch, dass es gerade die Politiker, da es sie persönlich absolut nicht betrifft, einfach nicht genug interessiert und sie teilweise in ihren Vorurteilen festgefressen sind. Ich finde es schade, dass wir in Deutschland bei solchen wichtigen Themen keine Volksabstimmungen haben.
      Alles Liebe,
      Sarah

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  3. Liebe Buchnachbarin,
    danke für diesen starken Beitrag.
    Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen und finde es echt krass, wie hinterwäldlerisch wir in manchen Dingen noch sind. Da wird einem echt anders, wenn man mal näher drüber nachdenkt und sich auch mal so die Jahreszahlen durch den Kopf gehen lässt, wo Dinge zum guten geändert wurden.
    Ich glaube jeder tätowierte, gepiercte Mensch konnte sich schon mal dumme Sprüche anhören. Ich weiß manchmal gar nicht was das soll und vor allem was die Intention dahinter ist. Und deshalb einen Job nicht zu bekommen ist absolut affig (abgesehen von Tattoos die Motive abbilden, die gewaltverherrlichend, rassistisch oder was weiß ich was sind).
    Mein Körper, meine Regeln. Was für eine unglaubliche Unglaublichkeit, dass es das Gesetz vorgibt, dass ich a) nicht aufgeklärt werden darf was bestimmte Dinge betrifft und b) nicht selber bestimmen darf. Unfassbar.
    Als wäre Aufklärung über Schwangerschaften gleichzusetzen mit Werbung für Smartphones. Ach jo, jetzt wo ich die Werbung sehe gehe ich mal los, oder was? Oh man.

    Liebe Grüße. <3

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    1. Liebe Buchnachbarin,
      hach, ich muss gestehen, dass ich auch mit etwas Angst an diesen Beitrag rangegangen bin, vor allem hinsichtlich all jener, die eben gegen all die Dinge sind, die mir so viel bedeuten.

      Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat, das bedeutet mir unglaublich viel!
      Es ist schon wirklich grotesk, wenn man mal drüber nachdenkt, wie weit Deutschland in seinen Grundprinzipien noch zurückliegt und unserer Gesellschaft Steine in den Weg legt.
      Mein Körper, meine Regeln, du sagst es <3 Es ist einfach anmaßend einem anderen Menschen vorschreiben zu wollen, wie derjenige zu leben hat.

      Hahaha, genialer Vergleich. Einfach dumm! Dumme und vorurteilsverschreckte Menschen.

      Liebe!

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      1. Das glaube ich dir sofort <3
        Diese Diskussionen sind auch einfach ermüdend. Zwar hat man seine eigene Meinung, aber es ist immer etwas anstrengend, wenn sie nicht einfach toleriert, sondern hinterfragt wird, ausdiskutiert wird, gar als falsch dargestellt wird.. aber so wie ich das hier sehe sind die Kommentare ja bisher sehr angemessen.

        Das finde ich auch echt strange.. man denkt man ist im 21. Jh angekommen aber irgendwie ist die Technik und alles andere viel weiter, als die menschlichen Gehirne, Ansichten, Werte.

        <3

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  4. Huhu Sarah,

    spannender Beitrag, der viele wichtige und richtige Punkte enthält. Jeder sollte über seinen Körper selbst entscheiden dürfen und sich nicht dafür rechtfertigen müssen. Da stimme ich dir voll zu.
    Ich wüsste nur gerne, wo du das mit dem Gremium bei Schwangerschaftabbrüchen her hast, also dass man da nicht selbst entscheiden darf. Ich meine, man wird beraten und bekommt eine Bescheinigung, dass man beraten wurde und dennoch den Eingriff durchführen möchte. Mehr nicht. Habe aber jetzt auch nicht eingehender gesucht. Es wird allerdings auf jeder der bekannten Seiten betont, dass man letztlich die Entscheidung selbst treffen muss.

    LG Alica

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    1. Liebe Alica,
      nachdem man sagt, dass man die Schwangerschaft abbrechen möchte, muss man zuerst zu eine Art Vorstand (ich kann dir gerne später die genauen Daten raussuchen, ich habe damals mehrere sehr ausführliche Beiträge dazu gefunden) vor denen man rechtfertigen muss, weshalb man abbrechen will. Dieses Gremium oder wie man es nennen möchte, besteht oft aus katholischen Gemeinden, die natürlich streng gegen die Abtreibung sind. Wenn man es zum Beispiel „einfach nur, weil man kein Kind haben will und aus Versehen Schwanger wurde“ abtreiben möchte, lehnen solche Leute einen meist ab, man kann jedoch dann andere Ort aufsuchen, um noch einmal ins Gespräch zu kommen. Am Ende schafft man es natürlich, irgendwie ein Ja zu bekommen, doch ganz ohne Umwege ist es in Deutschland nicht möglich, leider.
      Vielen dank für deinen Kommentar und deine Nachfrage :) ich schaue später nochmal genauer nach und verlinke dann die Artikel dazu!
      Alles Liebe,
      Sarah

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      1. Danke für die ausführliche Antwort. :)
        Ich finde es ohnehin nicht so optimal, dass die meisten Beratungsstellen kirchlich geprägt sind. Unabhängigere Organisationen wären für die Beratung wünschenswerter.

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