Meine Liebe zu den Nevernight-Chroniken

In meinen Rezensionen zu Nevernight – Die Prüfung und Nevernight – Das Spiel habe ich mich bereits zügeln müssen, nicht in gewaltigen Ekstasen zu verfallen und wenigstens einigermaßen sachlich zu bleiben. Allerdings schien mir, dass meine Liebe zu dieser Reihe und dem Autor noch nicht deutlich genug zum Vorschein kam. Oder vielleicht doch und der ein oder andere ist bereits etwas genervt? Nun, dennoch kriege ich nicht genug davon und kam absolut nicht umher, einen Beitrag über Die Nevernight-Chroniken zu schreiben und weshalb Jay Kristoff für mich mittlerweile zu den größten Autoren unserer Zeit gehört.


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Schreibstil

Die Art wie Jay Kristoff schreibt ist unfassbar bemerkenswert. Seine Ausdrucksweise und Formulierungen werden von ihm gezielt gesetzt, um die perfekte Atmosphäre in seinen Geschichten zu erschaffen. Dabei ist sein Wortschatz außerordentlich umfangreich.  In den Romanen wird der Leser herausgefordert, die Gedanken werden mit seinen Worten betört. Jay Kristoff scheut sich nicht davor, Neues auszuprobieren und fügt der Sprache und der Strukturierung eine sehr persönliche Note hinzu: Durch Wiederholungen gleicher Momente, die jedoch durch unterschiedliche Situationen ausgelöst werden, setzt er dem Leser gleichzeitig ein Schaudern und ein Lächeln auf die Lippen. Er beschreibt Anzüglichkeiten mit denselben Beschreibungen wie einen Mord und setzt beides in einen Bezug zueinander. Die Geschichte erhält durch seine gezielt gewählten Begriffe, einen unglaublichen Wiedererkennungswert. Seien es die Begrüßungen, die direkte Anrede an den Leser oder ganz banal und doch gerade für die Nevernight-Chroniken ein essentieller Part: Flüche.

„Never Flinch.“ A cold whisper in her ear. „Never fear. And never, ever forget.“
Nevernight | Jay Kristoff

Und damit meine ich an dieser Stelle keine Zauberflüche, sondern tatsächliche Schimpfwörter. Wenn Autoren versuchen, die Sprache durch Schimpfwörter und der Lockerheit von Jugendslang etwas gegenwärtiger und gleichzeitig cooler wirken zu lassen, scheitert es oft meines Empfinden nach und es wirkt deplatziert. Manchmal erschrecke ich mich sogar, wenn ich Flüche wie scheiße oder ähnliches lese und denke mir: Hm… das passt aber so gar nicht in den Gesamtkontext. Doch Jay Kristoff weiß sehr genau, wie seine Protagonisten denken, wie sie reden und vor allem: Wie sie fluchen. Er nutzt Flüche so, dass sie die Charaktere menschlicher wirken lassen und ohne, dass man als Leser das Buch zuklappen möchte oder die Augen verdrehen will. Es passt perfekt in die Aufmachung und die Art und Weise, wie die Protagonisten denken, handeln und miteinander sprechen.

“The books we love, they love us back. And just as we mark our places in the pages, those pages leave their marks on us. I can see it in you, sure as I see it in me. You’re a daughter of the words. A girl with a story to tell.”
Nevernight | Jay Kristoff

Wer jetzt annimmt, dass die Romane im lockeren Jugendstil geschrieben werden, der irrt sich: Neben Flüchen, setzt Jay Kristoff ganz unvermittelt plötzlich einen Shakespeare-Slang ein, der einen als Leser zunächst überrascht und dann wiederum perfekt in die Atmosphäre des Romans und den jeweiligen Protagonisten hinein passt. Die Sprache schwankt zwischen altertümlich und modern, je nachdem, in welcher Szene und welcher Umgebung wir uns befinden. Und obwohl man annehmen könnte, dass dadurch alles recht wirr oder unstrukturiert aussehen könnte, so trügt auch dieser Gedanke: Der Autor weiß, wie er mit der Sprache umgehen muss, um seine Werke so authentisch und realistisch wirken zu lassen, dass wir als Leser das Gefühl haben genau mittendrin zu leben. Diese Welt, die er kreiert, erscheint so echt, dass es fast schon wie eine Nacherzählung und nicht wie ein ausgedachter Fantasyepos ausgelegt werden könnte.

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Worldbuilding

In die Geschichte von Nevernight werden wir als Leser sehr langsam eingeleitet. Nach und nach beginnen wir zu verstehen in was für einer Welt wir uns hier wiederfinden und wie genau sie aufgebaut ist. Dabei hat sich Jay Kristoff mit einer gewissen Detailtreue ein imposantes und eindrucksvolles Worldbuilding erschaffen. Beim Schreiben hat er bei den kleinsten, für den normalen Betrachter fast schon gewöhnlichsten Dingen begonnen und ist dann in die weltübergreifenden Ebenen übergegangen. So viel sei schon einmal verraten: In den Nevernight-Chroniken existieren drei Sonnen, die allesamt unterschiedliche Zyklen haben und dafür sorgen, dass die Romanfiguren fast jeden Tag und vor allem in jeder Nacht in Helligkeit leben müssen. Vollkommene Finsternis existiert nur in einem gewissen Zeitraum – doch an dieser Stelle möchte ich diesbezüglich nicht zu viel verraten.

„Hear me, Niah“, Mia whispered. „Hear me, Mother. This flesh your feast. This blood your wine. This life, this end, my gift to you. Hold him close.“
Mai | Godsgrave | Jay Kristoff | page 18

Jay Kristoff hat durch diese äußerlichen Umstände bereits eine gewaltige Startvorlage für sämtliche Vorkommnisse der Romanreihe hingelegt. Es fängt bei Banalitäten wie den Schlafmöglichkeiten, dem Schlafzyklus und überhaupt dem Schlafverhalten der Bewohner dieser Welt an. Darüber hinaus entfalten sich zu bestimmten Lichtzyklen übernatürliche Kräfte. Und damit alles noch skurriler und außergewöhnlicher wird, erhält unsere Protagonistin Mia eine Schattenkatze! In einer Welt, die hauptsächlich aus Licht besteht, zieht Mia ihre Kraft aus den Schatten. Ein genialer Schachzug! Neben den Sonnen, gibt es unterschiedliche Gesellschaftsstrukturen, Königreiche, Lebewesen und Lebensformen. Es ist von Göttern und ihren Fähigkeiten die Rede, wie sie die Gesellschaft beeinflussen und die gesamte Denkweise dieser Welt.

No place for pride here. No place for pain. Only steel. And blood. And glory.
– Mia | Godsgrave | Jay Kristoff | page 208

Wie bei High Fantasy üblich, findet sich auch in dieser Romanreihe eine Karte zu Beginn der Romane wieder. Städtenamen wie Godsgrave oder Örtlichkeiten und Gemeinden wie die Red Church tragen durch ihre Namen und ihre Definitionen eine gewisse Magie mit sich und eine Schwere, die ihre jeweilige Bedeutung reflektiert. Allerdings hat Jay Kristoff in seiner Reihe keine neue Sprache eingeführt, was ich ehrlich gesagt recht angenehm finde, da es mittlerweile in fast jedem High Fantasy Roman geradezu zur Etikette wird. Jay Kristoff hingegen sucht sich andere Elemente, die diese Welt zu etwas Besonderem und Unvergesslichem werden lassen.

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Charaktere

Jay Kristoff spart nicht mit unterschiedlichen Charakteren. Bereits im ersten Band werden uns unzählige Personen und Lebewesen, ja sogar Götter und verstorbene Könige (dazu später mehr, siehe Fußnoten!) vorgestellt. Sie begleiten uns über die Handlung hinweg, die einen recht intenstiv, die anderen im Hintergrund agierend. Allerdings ist bis zum Schluss Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten: Jay Kristoff hat sich zu jedem Charakter sehr genaue Vorstellungen ausgemalt, wie sie jeweils für den Verlauf der Geschichte zum  Tragen kommen sollen. Niemand taucht aus Versehen auf und gilt nur der Zierde. Hier existiert keine Charakterdekoration, damit der Roman auch schön dick wird und mit unnötigem Firlefanz und unwichtigen Nebengeschichten von Personen ausgeschmückt wird, die absolut nichts mit der Story an sich zu tun haben: Hier ist alles wichtig. Hier trägt jeder seine eigene Geschichte, seine eigene Rolle. Ja, man könnte sagen, dass Jay Kristoff in seinen Romanen keine Statistenrollen vergibt, sondern ausschließlich Haupt- und Nebenrollen. Dabei schafft er es in seiner gekonnten Art wie er uns die Charaktere so lebendig wie nur irgendwie möglich in Szene setzt. Mit durchdachten Eigenschaften, Körperbewegungen, Details, Perfektionen und Macken, die wir nur mit bestimmten Charakteren in Verbindungen bringen, lässt er jeden in unseren Gedanken lebendig werden. Sollte es zu dieser unglaublichen Reihe jemals eine Verfilmung geben, hoffe ich sehr, dass die Macher sich an die Romanvorlage halten. Die Figuren leben nämlich bereits viel zu real in meinen Gedanken und ich wäre enttäuscht, wäre Mia beispielsweise eine blonde Schönheit.

„A Girl like you has no place in this sort of business.“
„Believe me, Captain“, Mia replied. „You’ve never met a girl like  me.“
Mia and the Captain | Godsgrave | Jay Kristoff | page 36

Obwohl wir eine recht beachtliche Anzahl an Charakteren kennenlernen und bis zum Schluss immer wieder neue hinzukommen, so habe ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck gehabt, mit der Fülle übermannt zu werden. Durch die authentische Darstellung, der Tiefe ihrer Präsenz und der Lebendigkeit der Konversationen, bleibt jeder im Gedächtnis hängen, selbst, wenn die Szenen nur kurz gewesen sind. Es bedarf keiner Erinnerung wer eigentlich was getan hat: So wie Jay Kristoff schreibt, wie er uns jeden Charakter vorstellt, weiß man sehr genau, wer vor einem steht.
Und mit der Zeit beginnt man jedem zu misstrauen. Jeder scheint ein Mörder, Betrüger oder Verräter zu sein und selbst am Ende des zweiten Romans bin ich mir immer noch nicht sicher, wem ich eigentlich vertrauen kann. Dem Autor ganz gewiss nicht.

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Mr. Kindly

Eine Figur muss ich an dieser Stelle ganz besonders in den Vordergrund drängen: Mister Kindly, die Schatttenkatze – oder auch die Nicht-Katze genannt. Es ist ein Charakter, der Mia bereits seit vielen Jahren begleitet. Die Dialoge, die mit Mr. Kindly stattfinden, werden in kursiver Schrift abgedruckt. Nicht, da es sonst verwirrend wäre oder für Klarheit sorgen soll, sondern wahrscheinlich einfach, weil Jay Kristoff diese Katze genauso sehr liebt wie ich und seine Besonderheit so noch einmal zur Geltung gebracht wird. So verpassen wir zu keinem Augenblick das Auftreten der Schattenkatze. Gut, vielleicht ist es auch in kursiv geschrieben, da die Katze aus Schatten besteht und eigentlich kein richtiges Lebewesen ist – und dann wiederum doch! Es ist das faszinierendste Wesen dieser Reihe und ich warte stets begierig auf weitere Szenen, in denen er zum Vorschein kommt. Dabei trägt er für die Geschichte eine besonders tragende Rolle, welche ich hier natürlich nicht näher ausführen werde. Mr Kindly gehört zu meinen absoluten Lieblingscharakteren, allen voran durch seinen trockenen Humor und der Art wie er mit Mia interagiert. Außerdem empfinde ich die Idee einer Schattenkreatur, der so viel Intelligenz und Eigenleben einverleibt wird, absolut großartig und mitunter zur besten, die Jay Kristoff in dieser Romanreihe verbaut hat.

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Fußnoten

Jede Welt hat seine Vergangenheit und hinterlässt seine Geschichten. Jay Kristoff baut diese historischen Weisheiten aus seiner eigenes erfundenen Welt in die Fußnoten mit ein und lässt diesen Roman dadurch noch gewaltiger und überdimensionaler wirken. Es ist beeindruckend über was für Details sich Jay Kristoff Gedanken gemacht hat. Wobei mich manchmal der Eindruck beschlich, dass er manche Fußnoten mit absoluten Schwachsinn gefüllt hat, nur, um uns Leser etwas zu ärgern. Tatsächlich weist er sogar mehrfach daraufhin, wie unpassend doch eigentliche diese Fußnoten sind (was natürlich in den Fußnoten steht), vor allem, wenn Situationen gerade spannend sind und sollte jemand dennoch fleissig jede Zeile lesen, so wäre das ja ziemlich ärgerlich. Die Fußnoten beinhalten eine Bandbreite an Informationen, die für den Handlungsverlauf unterschiedlich wichtig sind. Und gerade in den Fußnoten baut Jay Kristoff seinen persönlichen Humor ein und spricht sehr direkt mit dem Leser. Es sind die Szenen, die mich am meisten zum Schmunzeln bringen und auf die ich mich auch mitunter am meisten freue. Sie lassen diese Romanreihe zu einem unfassbaren Erlebnis werden, mit vielen Geheimnissen und Überraschungen.

Handlungsverlauf

Eines sei gewiss: Jay Kristoff lauert mit Überraschungen auf. Selbst Momente, mit denen ich gerechnet hatte, tauchten plötzlich sehr schockierend auf. Selbst Geheimnisse, die so offensichtlich waren, dass das Wort Geheimnis schon fast lächerlich wirkte, trafen mich dann bei den Enthüllungen mit einem Ausmaß, der mich selbst überforderte. Es ist faszinierend, wie es Kristoff vollbringt, alle Handlungsstränge mit einer beeindruckenden Präzision zu planen und schließlich zu einem finalen Punkt zusammenlaufen zu lassen. Jede Kleinigkeit baut sich zu einem wichtigen Ereignis auf. Charaktere, die man zuerst als unwichtig abgestempelt hat, erweisen sich plötzlich als tragende Rollen. Und vor allem: Alle Vorahnungen, die man während der ersten Kapitel hegt, alle Charaktere, die man glaubt zu kennen, wandeln sich durch die Wendepunkte in unvorhersehbare Vorkommnisse um. Manche Momente sind gar erst für die späteren Romane wichtig und lassen nur erahnen, was sich Jay Kristoff beim Gesamtkonzept für Gedanken gemacht und wie genau er die Geschichte eigentlich geplant hat. Obwohl in keinem Roman alle Geheimnisse und begonnenen Geschichten beendet werden, so hat man nach keinem Ende das Gefühl, irgendwie hinters Licht geführt worden zu sein oder nur eine halbe Story vorliegen zu haben. Es sind keine Cliffhanger, die einem das Gefühl geben, hier hat jemand einfach einen Punkt gesetzt, damit es mehr Bücher werden. Es sind Romane, die für sich stehen, mit einer Spannung, die auf die Folgebände unfassbar neugierig macht und einen mit einer Flut von Antworten und einem Sturm von Fragen zurücklässt.

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Veröffentlichte Werke

Jay Kristoff hat neben den Nevernight-Chroniken noch weitere Reihen geschrieben, die ich euch hier einmal präsentieren möchte. Dabei muss ich gestehen, dass ich bisweilen nur Nevernight 1&2 kenne, bei mir im Regal jedoch schon die Illuminae-Files warten gelesen zu werden.

THE LOTUS WAR Series

A DYING LAND
The Shima Imperium verges on the brink of environmental collapse; an island nation once rich in tradition and myth, now decimated by clockwork industrialization and the machine-worshipers of the Lotus Guild. The skies are red as blood, the land is choked with toxic pollution, and the great spirit animals that once roamed its wilds have departed forever.

AN IMPOSSIBLE QUEST 
The hunters of Shima’s imperial court are charged by their Shōgun to capture a thunder tiger – a legendary creature, half-eagle, half-tiger. But any fool knows the beasts have been extinct for more than a century, and the price of failing the Shōgun is death.

A HIDDEN GIFT 
Yukiko is a child of the Fox clan, possessed of a talent that if discovered, would see her executed by the Lotus Guild. Accompanying her father on the Shōgun’s hunt, she finds herself stranded: a young woman alone in Shima’s last wilderness, with only a furious, crippled thunder tiger for company. Even though she can hear his thoughts, even though she saved his life, all she knows for certain is he’d rather see her dead than help her.

But together, the pair will form an indomitable friendship, and rise to challenge the might of an empire. [Jay Kristoff]

Stormdancer – Book 1
Kinslyer – Book 2
Endsinger – Book 3

Diese Serie ist auf Deutsch bis jetzt leider noch nicht verfügbar.


THE ILLUMINAE FILES Series

For fans of Marie Lu and James Dashner comes the first book in an epic New York Times and internationally bestselling trilogy.

“Never have I read a book so wholly unique and utterly captivating.”
—Marie Lu, New York Times bestselling author of the Legend trilogy

This morning, Kady thought breaking up with Ezra was the hardest thing she’d have to do.

This afternoon, her planet was invaded.

The year is 2575, and two rival megacorporations are at war over a planet that’s little more than an ice-covered speck at the edge of the universe. Too bad nobody thought to warn the people living on it. With enemy fire raining down on them, Kady and Ezra—who are barely even talking to each other—are forced to fight their way onto one of the evacuating fleet, with an enemy warship in hot pursuit.

But their problems are just getting started. A deadly plague has broken out and is mutating, with terrifying results; the fleet’s AI, which should be protecting them, may actually be their enemy; and nobody in charge will say what’s really going on. As Kady hacks into a tangled web of data to find the truth, it’s clear only one person can help her bring it all to light: the ex-boyfriend she swore she’d never speak to again!

Told through a fascinating dossier of hacked documents—including emails, schematics, military files, IMs, medical reports, interviews, and more—Illuminae is the first book in a heart-stopping, high-octane trilogy about lives interrupted, the price of truth, and the courage of everyday heroes. [Jay Kristoff]

Illuminae – Book 1 (Deutsch: Illuminae: Illuminae Akten_01) 
Gemina – Book 2 (Deutsch: Gemina: Illuminae Akten_02)
Obsidio – Book 3 (Deutsch: Obsidio: Illumiae Akten_03)


Nevernight-Chronicles

The first in an epic new fantasy series from the New York Times bestselling author.

In a land where three suns almost never set, a fledgling killer joins a school of assassins, seeking vengeance against the powers who destroyed her family.

Daughter of an executed traitor, Mia Corvere is barely able to escape her father’s failed rebellion with her life. Alone and friendless, she hides in a city built from the bones of a dead god, hunted by the Senate and her father’s former comrades. But her gift for speaking with the shadows leads her to the door of a retired killer, and a future she never imagined.

Now, Mia is apprenticed to the deadliest flock of assassins in the entire Republic—the Red Church. If she bests her fellow students in contests of steel, poison and the subtle arts, she’ll be inducted among the Blades of the Lady of Blessed Murder, and one step closer to the vengeance she desires. But a killer is loose within the Church’s halls, the bloody secrets of Mia’s past return to haunt her, and a plot to bring down the entire congregation is unfolding in the shadows she so loves.

Will she even survive to initiation, let alone have her revenge? [Jay Kristoff]

Nevernight – Book 1 (dt. Nevernight – Die Prüfung)
Godsgrave – Book 2 (dt. Nevernight – Das Spiel)
Darkdawn – Book 3 


LIFEL1K3 Series

Lifel1k3 synopsis

On an island junkyard beneath a cigarette sky, a deadly secret lies buried in the scrap.

Seventeen-year-old Eve isn’t looking for secrets; she’s already too busy looking over her shoulder. The robot gladiator she spent months building is a smoking wreck, and the only thing keeping her grandpa alive was the handful of credits she just lost to the bookies. Worst of all, she’s discovered she can destroy machines with nothing more than her mind, and a bunch of puritanical fanatics are building a coffin her size. If she’s ever had a worse day, Eve can’t remember it.

But when Eve discovers the ruins of a beautiful android boy named Ezekiel buried in the scrap pile she calls home, her entire world is turned upside down. With her best friend and her robotic sidekick in tow, she and Ezekiel will trek across deserts of irradiated glass, battle cyborg assassins, and scour abandoned megacities to save the ones Eve loves . . . and learn the dark secrets of her past.

Even if those secrets were better off staying buried. [Jay Kristoff]

LifeL1k3 – Book 1 

LikeL1k3 gibt es bislang nur auf Englisch.



So, das war es soweit von mir und meiner Liebe zu Jay Kristoffs Reihe Die Nevernight-Chroniken. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass mich die anderen Reihen ebenfalls begeistern werden und ich dann wahrscheinlich einen gesonderten Beitrag nur über Jay Kristoff verfassen werde. Ich freue mich unfassbar darüber, diesen Autor und seine Reihe kennengelernt zu haben. Es ist ein unglaublicher Lesegenuss, den ich mit kaum einer anderen Romanreihe gleichsetzen könnte. Allerdings sein gesagt, dass diese Reihe keineswegs etwas für zartbesaitete ist. Es ist immer noch eine Romanreihe über Mörder und Assassins, allerdings gleicht der Humor die Härte der Bücher meinem Empfinden nach sehr gut aus.


Kennt ihr Jay Kristoff? Welche Romane habt ihr bereits vom Autor gelesen? Seid ihr neugierig geworden? 

 

LoveSarah

10 Antworten auf „Meine Liebe zu den Nevernight-Chroniken

  1. Liebe Sarah,

    ich finde es gibt nichts großartiges, wenn man Menschen begegnet, die sich so sehr in einer Geschichte verlieren können ,wie du es bei Nevernight konntest. Man spürt die Leidenschaft, die du für diese Geschichte hegst, wirklich in jedem Wort und ich kann dir damit wirklich nur zustimmen.

    Zwar hatte ich anfängliche Schwierigkeiten, was die Geschichte angeht und es hat etwas gedauert, bis ich mich wirklich fallen lassen konnte, doch am Ende war auch ich endlos begeistert von dem Buch und vor allen Dingen von Jay Kristoff und seiner ganz besonderen Art, seine Leser mit seinen Worten zu verzaubern.

    Diese Bücher sind einfach etwas ganz anderes; etwas Neues würde ich schon fast behaupten wollen und ich finde es großartig, dass die Fangemeinde immer größer wird :-)

    Mr Kindly hat es mir übrigens auch ganz doll angetan haha mein absoluter Liebling!!!

    Ein wirklich wundervoller Beitrag!

    Liebste Grüße
    Ivy

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Ivy,
      hach vielen lieben Dank für deinen Kommentar und deine lieben Worte :)
      Hach, es freut mich, dass es dir die Nevernight-Chroniken auch so sehr angetan haben :) Jay Kristoff ist einfach richtig großartig! Ich folge ihm auch gerne über Twitter, seine Sprüche sind großartig, hihi und er ist unglaublich aktiv innerhalb seiner Fangemeinde, was ich an Autoren immer sehr hoch zu schätzen weiß.
      Ja, ich denke auch, dass er da eine ganz neue Art hat, Bücher zu schreiben und mit der Sprache spielt, wie es sich wenige nur trauen würden. Vielleicht setzt er da die richtigen Schritte, um weitere Autoren hinterherziehen zu lassen :) Auf seine weiteren Werke bin ich auch schon supergespannt!
      Hach, Mr. Kindly <3 Ganz schlimm verliebt :'D

      Vielen Dank noch einmal!
      Alles Liebe,
      Sarah

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    1. Liebste Becca,
      uuuh ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du dich doch noch dazu entschließt, die Reihe zu beginnen :)
      Ja, ich kann verstehen, dass es dich etwas abschreckt, weil es auch gar nicht wirklich dein Genre ist :) Vielleicht versuchst du es ja wirklich mal mit dem Hörbuch, bei Ivy hat es auf diese Art auch geklappt, den Knoten zu lösen, hehe :) Sie hatte anfänglich auch ihre Startschwierigkeiten und das Hörbuch hat sie dann richtig angespornt, das Buch doch noch zu lesen.
      Love <3

      Gefällt mir

  2. Liebe Buchnachbarin,
    es freut mich unendlich doll, dass du da so begeistert bist <3
    Das reißt total mit. Und es immer schön, wenn man da gemeinsam so drin aufgehen und ausrasten kann, hihi.
    Es motiviert mich, endlich mal mit dem 2. Band weiter zu machen.
    Auch seine anderen Werke möchte ich ganz bald mal lesen.
    Den Beitrag habe ich nun nur überflogen, ich freue mich aber schon darauf, ihn ausführlich zu lesen :)

    Liebe!

    Gefällt 1 Person

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