Meine Liebe zu Rezensionen und warum sie so wichtig sind

Vor kurzem las ich über eine Diskussion, die in den Vordergrund stellte, dass Rezensionen auf Blogs unwichtig seien. Überhaupt würden diese so gut wie gar nicht beachtet werden und Rezensionen wären auch die schwächsten Beiträge auf einem Blog, wenn man das ganze in Klickzahlen analysiere. Da mir persönlich Rezensionen sehr am Herzen liegen und ich unheimlich gerne Rezensionen auf anderen Blogs lese, wollte ich einen Beitrag schreiben, der die Wichtigkeit von Rezensionen und die Gründe, weshalb ich von ihnen so begeistert bin, einmal näher hervorbringt.


Vorurteile und Pauschalisieren

Rezensionen werden eher auf Amazon, Goodreads und Lovelybooks beachtet als auf Blogs, also ist es nicht sinnvoll, diese überhaupt auf dem Blog zu veröffentlichen, immerhin kosten sie nur wertvolle Zeit und Lesern würde so etwas ohnehin nicht interessieren.

Da stellt sich mir zuallererst die Frage, wer die Rezensionen zu Büchern eigentlich zum größten Teil auf diese Plattformen stellt? Genau, Blogger. Blogger setzen sich nämlich mit dem Roman auseinander und schreiben ihre Gedanken in Form einer ausführlichen Rezension nieder. Ein normaler Leser, der keinen Blog hat, liest das Buch und stellt es danach zurück ins Regal. Es kommt eher selten vor, dass daraufhin noch ein Klick ins Internet folgt, um die Meinung auf allen erdenklichen Plattformen zu verbreiten. Selbstverständlich gibt es auch solche Leser, doch die breite Masse greift wahrscheinlich eher zum nächsten Buch, als sich noch weiter mit dem alten zu beschäftigen. Ganz abgesehen davon kannte ich persönlich Goodreads und Lovelybooks vor meiner Bloggerzeit absolut nicht. Auch kam ich nicht auf die Idee, überhaupt Rezensionen auf Amazon zu stellen. Mir war die Wichtigkeit dahinter zum einen nicht bewusst und zum anderen fühlte es sich wie ein Job an, den andere viel besser machen konnten.
Wenn Blogger nun keine Rezensionen mehr auf ihren Blogs posten sollen, weil sie ja ohnehin nicht gelesen werden, dann dürfte auch davon auszugehen sein, dass auf den genannten Plattformen die Rezensionsanzahl ebenfalls sinkt. Denn in erster Linie sind die Rezensionen auf den Portalen minder gesagt eine Folgeerscheinung dessen, dass sie überhaupt erst auf Blogs erschienen sind.

Rezensionen ergeben keine Klickzahlen, die lohnen sich nicht.

Tatsächlich habe ich mal eine Bloggerin, die gerade A Court of Mist and Fury beendet hatte, gefragt, ob denn auch eine Rezension folgen wird. Die Antwort lautete: Nein, bei Reihen lohne sich das nicht. – Ich muss sagen, dass ich persönlich unheimlich gerne Rezensionen von Büchern lese, die mich zum einen interessieren, ich sie jedoch noch nicht besitze und ich mir nicht sicher bin, ob sich ein Kauf lohnt. Zum anderen jedoch vor allem, wenn ich ein Buch schon gelesen habe, um mich dann mit anderen auszutauschen. Gerade wenn ich meine eigenen Rezension abgetippt habe und nach anderen Bloggern suche, die ich darunter verlinken kann, stöbere ich gerne durch allerhand Rezensionen zum selben Buch. Es ist mitunter überhaupt der Grund, weshalb ich so gerne Buchbloggern überhaupt folge: Der gegenseitige Austausch und das Gefühl jemanden vor sich zu haben, der genau versteht, was ich in diesem Roman durchgemacht habe. Natürlich reißt mich nicht jedes Buch mit, entsprechend landen auf meinem Blog und auch auf anderen, sicherlich nicht nur Spitzenrezensionen über groß diskutierte Werke der Literaturszene. Allerdings ist es auch wichtig eben über jene Bücher zu sprechen. Die einen mögen sie langweilig finden, die anderen sind von ihnen begeistert. Und mit der Zeit weiß ich schon sehr genau, wessen Büchergeschmack ich teile und bei wem ich mir jedes Buch, dass dieser Person gefallen hat, ohne zu zögern, auf meine Wunschliste oder vielleicht sogar direkt in den Warenkorb legen kann. Gerade die Euphorie von Bloggern, auf deren Meinung ich viel wert lege, steckt mich schnell an und verleitet mich zu spontanen Bücherkäufen, denen ich nicht widerstehen kann.
Im Übrigen habe ich persönlich nicht das Empfinden, dass Rezensionen wenig angeklickt werden. Eher im Gegenteil. Ich meine: Das hier ist schließlich ein Schreib- und Buchblog. Entsprechend suchen Leser auch Rezensionen. Natürlich kommen die großen Artikel und Beiträge über Themen, die mich bewegen, weitaus besser an, doch die Rezensionen sind in meinen Monatsaufrufen ebenfalls sehr weit oben mit dabei, was die Klickzahlen angeht. Natürlich gibt es auch jene Rezensionen über Bücher, die nicht allzu viele Leser anziehen. Allerdings sind immer zwei drei Bücher bei mir dabei, die das locker wieder ausgleichen.

Das ist bei jedem Blog so. Das interessiert generell niemanden. Rezensionen sind langweilig und blöd.

Pauschalisierungen finde ich ja generell immer richtig herrlich. Nicht. Wieso reflektieren viele ihre eigene Meinung, indem sie meinen, sie spiegele sich in anderen exakt so wieder? Gar die Unterstellung, man würde diese Tatsachen, wie es so schön heißt, nur nicht wahrhaben wollen, ist anmaßend. Jeder Blog ist anders ausgerichtet, jeder Blogger dahinter gewichtet Beiträge unterschiedlich. Entsprechend kann es natürlich sein, dass bei den einen Rezensionen eher in den Hintergrund fallen und nicht allzu viele Klickzahlen raushauen. Andere jedoch legen großen Wert auf ihre Rezensionen, verfallen langen Lobeshymnen oder auch Hasstiraden und investieren viel Zeit, um sie zu schreiben und erhalten entsprechend auch das Feedback. Alles steht immer in Abhängigkeit davon, wie der Blogger seinen Fokus setzt und vor allem inwiefern derjenige überhaupt Werbung macht oder sich für seine Rezensionen einsetzt.
Erst durch die Vernetzung der Rezensionen, durch viele unterschiedliche Meinungen, wird überhaupt mein Interesse geweckt. Ich lese mir wahnsinnig gerne andere Gedanken hinsichtlich Bücher durch, die ich selbst verschlungen habe. So habe ich das Gefühl noch einmal ein Stück länger die Geschichte durchleben zu können. Gerade bei Büchern, die mich wahnsinnig mitgerissen, zerstört oder aufgeregt haben, suche ich händeringend nach Gleichgesinnten und lese mir unzählige Rezensionen durch, um Meinesgleichen zu finden. Oder aber, sollte mich ein Buch entgegen meinen Erwartungen enttäuscht haben, so interessiert es mich brennend, warum andere den Roman hingegen gefeiert haben und lese mir ihre Beiträge dazu durch. Die Art und Weise wie wir Bücher und Geschichte unterschiedlich auffassen, finde ich sehr interessant und beeindruckend zugleich. Mich interessieren die Beweggründe, weshalb den einen eine Geschichte mitreißen und begeistern kann und den anderen wiederum nicht.

Wichtigkeit von Rezensionen

Dass Rezensionen wichtig sind, kann gar nicht oft genug betont werden. Gerade die Leser, die fernab der Bloggerwelt leben, greifen eher zu Büchern, bei denen bereits viele positive Stimmen existieren, die hoch gelobt werden, bei denen man sich sicher sein kann: Das Buch muss gut sein! Wie soll jemand ohne Feedback erahnen, ob das Buch seinen Geschmack trifft? Dabei sind Blogger unfassbar hilfreich. Gerade, wenn man sich in diesem Bereich selbst rumtummelt, lernt man irgendwann den Lieblingsbloggern zu vertrauen und kauft oft auf deren Basis Bücher, die sie selbst gemocht haben.
Das Problem mit Rezensionen ist das Folgende: Man kann ihnen nur insofern vertrauen, als dass man den Blogger dahinter kennt und die Meinung im Allgemeinen was den Büchergeschmack betrifft auch teilt. Andernfalls ist es nun mal so, wie es bei einer persönlichen Wertung immer verläuft: Sie ist subjektiv und kann vollkommen am eigenen Geschmack vorbeigehen.
Hier möchte ich euch gerne meine absoluten Lieblingsblogger vorstellen, bei denen ich wahnsinnig gerne in die Rezensionen reinschnuppere. Sie schreiben allesamt vollkommen unterschiedlich und entsprechend anders fallen deren Rezensionen aus, was bei mir noch einmal einen vollkommen anderen Reiz darstellt.

Beccas Leselichtung

Becca schreibt unfassbar emotional. Ihre Rezensionen sind ehrlich, direkt und leuchten vor Fangirlmomenten auf. Vor allem Rezensionen von Büchern, die sie wahnsinnig gefeiert hat, oder die sie rasend gestimmt haben, blühen regelrecht in ihrem Blog auf.

Buchstabenträumerei

Anna ist eine der ersten Buchbloggerinnen, der ich gefolgt bin und deren Blog ich noch bis heute wahnsinnig gerne besuche. Ihre Rezensionen sind sehr ausführlich und wahnsinnig gut geschrieben. Ich liebe ihre Art, Gedanken zu formulieren und genau auf den Punkt zu bringen. Dabei schätze ich ihre strukturierte und durchdachte Art sehr. Durch sie bin ich auf den Roman Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen aufmerksam geworden, einzig, weil mich ihre Rezension derart in den Bann gerissen hat.

Ivy Booknerd

Ivys Rezensionen sind wahnsinnig ausführlich und wohl mitunter die längsten, die ich jemals gelesen habe. Ihre Ausführlichkeit schätze ich sehr. Ich kann mich in ihren Worten sofort wiederfinden und kann in jedem Satz nachvollziehen, was sie derart an dem Roman begeistert oder enttäuscht hat. Dabei stellt sie in klaren Worten und einer konstruktiven Art sehr deutlich heraus, welche Punkte positiv und welche negativ zum Vorschein gekommen sind.

Letterheart

Jill ist einer der ehrlichsten und mutigsten Menschen, die ich kenne. Das mag im ersten Moment vor allem hinsichtlich des Muts ein eher ungewöhnlicher Charakterzug einer Bloggerin sein, doch wenn man genauer hinblickt, ist es gar nicht so Fehl am Platz. Jill redet über die Dinge, die sie bewegen. Sie sagt, wenn etwas ganz und gar nicht richtig in Romanen verläuft, wenn Romane anmaßend sind, verletzend, rassistisch, homophob, menschenverachtend. Sie traut sich ihre Meinung sehr deutlich niederzuschreiben, ganz gleich, mit wie viel Gegenwind zu rechnen ist.

Stellette Reads

Bei Stella werde ich vor allem über Instagram durch ihre wahnsinnig schönen Bilder auf Bücher aufmerksam. Stella gehört für mich zu den besten Instagrammern. Ihre Fotos setzen die Romane unglaublich gut in Szene und verlocken mich schnell zu Buchkäufen. Genau sind es ihre Rezensionen, die sie mit ihren Fotos ausschmückt und in all ihrer Liebe niederschreibt, weshalb ihr die Bücher gefallen haben.

Trallafittibooks

Nicci hat einen sehr klaren und objektiven Schreibstil. Ihre Rezensionen spiegeln ihr Leseempfinden in einer möglichst distanzierten Art wieder, so dass der Roman die konstruktive Kritik erhält, die er auch verdient hat. In einer sehr ausführlichen und strukturierten Bewertung erhalten wir einen sehr genauen Eindruck über Niccis Leseempfinden. Dabei schreibt sie manchmal auch Kurz-Rezensionen, je nach dem, wie sehr sie die Romane mitgerissen haben.

Rezensionen verfassen

Ich schreibe Rezensionen aus mehreren Gründen. Zum einen, um den Autor und dessen Werk zu unterstützen. Mir ist, dadurch, dass ich selbst bereits veröffentlicht habe, sehr genau bewusst, wie wichtig die Anzahl und die Diversität der Rezensionen sind. Deshalb schreibe ich sie wahnsinnig gerne. Allerdings ist das Schreiben der Part, der mir am meisten Freude bereitet. In der Zeit kann ich die gesamte Geschichte noch einmal durchleben. Ich suche Zitate heraus, blättere noch einmal durch meine liebsten Passagen und verfalle erneut der Geschichte. Ich reflektiere jeden einzelnen Part der mir gefallen oder eben missfallen hat. Danach folgt das große Vernetzen, was mir umso mehr Freude bereitet, wenn ich sehe, wer den Roman bereits gelesen hat, wie diejenigen empfunden haben und natürlich erwähne ich noch die Person, durch die ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin (sollte ich es nicht selbst gewesen sein, haha).


Wie sieht es bei euch aus? Sind euch Rezensionen wichtig? Schreibt ihr sie gerne? Oder nerven sie euch? Lest ihr Rezensionen auf Blogs?

LoveSarah

35 Antworten auf „Meine Liebe zu Rezensionen und warum sie so wichtig sind

  1. Huhu!
    Ein toller, wichtiger Artikel, den ich so direkt unterschreiben kann. Rezensionen SIND wichtig, dazu sind wir doch schließlich Blogger geworden, um unsere Liebe zu gelesenen Büchern mit anderen zu teilen, sie aufmerksam zu machen und dem Buch eine Chance auf dem großen Buchmarkt zu geben. Natürlich interessiert mich auch nicht jede Rezension, aber wie langweilig wäre denn die Bloggerwelt ohne sie?

    Liebste Grüße! ❤️
    Gabriela

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Gabriela,
      hach dankeschön für deinen wundervollen Kommentar!
      Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat :)
      Das ist es eben! Deswegen fängt man doch erst mit dem Bloggen an, um seine Gefühle zu Büchern niederzuschreiben. Und jetzt soll das plötzlich total verkehrt sein? Man möchte jedem sagen: LIES DIESES BUCH! Es hat mein Leben verändert! Los!
      Das ist es :) und gerade die unbekannten Bücher zeigen ganz besondere Schätze, auf die oft nur Buchblogger aufmerksam werden :)

      Alles Liebe,
      Sarah <3

      Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Sarah,
    ich stimme dir da zu! Rezensionen sind so wichtig und noch heute lese ich sie regelmäßig. Außerdem liebe ich es all meine Gefühle und Gedanken in einen Text zu stecken und so andere Menschen zum lesen zu ermutigen.
    VIELEN DANK, dass du mich erwähnt hast. Das bedeutet mir unglaublich viel <3

    Liebe. <3

    Gefällt 1 Person

    1. Liebste Becca,
      ich lese Rezensionen auch unglaublich gerne. Natürlich schaut man sich nicht jede einzelne an, aber eindeutige Favoriten stechen da schnell heraus und verleiten einen zum Lesen.
      Hach, gerne <3

      Love <3

      Gefällt mir

  3. Huhu… Ich glaube, ich weiß genau, auf welchen Beitrag du dich beziehst. 😉
    Ich bin da ganz deiner Meinung…
    Natürlich sehe ich auch, daß ich für „allgemeine“ Beiträge, also Monatsüberblicke, Reiseberichte und Gedanken zu meinem Leseverhalten tendenziell mehr Klicks bekomme, als für Rezensionen. Wenn es dann auch noch um Band wasweißich aus irgendeiner Reihe geht nimmt das Interesse natürlich weiter ab… Da ist halt die Schnittmenge nicht so groß.
    Aber deshalb zu sagen, daß es keinen Wert hat, das zu besprechen finde ich gerade grundverkehrt. Erstens mache ich das ja nicht für die Klickzahlen und zweitens ist meine Freude umso größer, wenn ich ein Buch bespreche, von dem ich denke, daß es bestimmt nur einen kleinen Teil meiner Leser interessieren wird und plötzlich trifft sich jung und alt in der Kommentarspalte und diskutiert.
    Das ist immer ein kleines Highlight für mich.

    Gefällt 1 Person

    1. Ouh das hast du so schön ausgedrückt! Genauso sehe ich das auch :) Das ist es eben: Natürlich achtet man irgendwie auf seine Klickzahlen, aber nur, weil etwas nicht soo toll ankommt, wäre es für mich niemals ein Grund, es deswegen nicht zu schreiben. Dann weiß man, was gut ankommt und was nicht. Aber was mir persönlich viel Spaß bereitet, das schreibe ich ja trotzdem nieder :) Und ja, ist das nicht herrlich? Wenn plötzlich total unerwartet die unterschiedlichsten Leser auf die Beiträge reagieren ist es einfach schön :)

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  4. Huhu Sarah,

    schön, dass Du es mal auf den Punkt bringst – Rezensionen sind wichtig und sollten gelesen werden :) Für mich gehören sie zu einem Buchblog einfach dazu und ich persönlich lese sie gerne, vor allem wenn ich mir unsicher bin, ob ein Buch meinen Lesegeschmack trifft, da ist es hilfreich auf anderen Buchblogs zu stöbern und zu schauen, was gefallen hat oder nicht so gut ankam. Und mit Klickzahlen argumentieren? Sorry, aber ich poste und verbreite Rezensionen vorrangig, um den Autor zu unterstützen und nicht für die Statisik….
    Liebe Grüße aus dem Buchreich ♥

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Mila,
      das hast du großartig geschrieben! Ich kann jeden Punkt so unterstreichen :) Hach, vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Das ist es eben ._. ich mache mir doch nicht vorher Gedanken darum, ob die Rezension mir viele Klicks gibt… ich freue mich einfach, meine Gedanken loszuwerden, zu teilen, mich auszutauschen und wenn die Klickzahlen noch stimmen, na das wäre ja super, und wenn nicht, na dann ist es halt so, aber es wäre für mich niemals ein Grund, DESWEGEN keine Rezensionen mehr zu schreiben.
      Blogs sind so großartig, eben durch ihre Rezensionen. Es ist ja auch nicht so, dass Rezensionen sich gleich lesen würden. Selbst wenn viele Rezensionen zum gleichen Buch zur selben Zeit auftauchen, gerade wenn der Release ansteht – dann interessieren mich all die unterschiedlichen Meinungen dazu. Jeder denkt und liest anders und entsprechend unterschiedlich fallen dann auch die Rezensionen aus :)
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  5. Hach Birdie … Deine Texte … sie sind Musik für mich. So leicht und beschwingt, die feine Wortwahl … Selbst bei einem Text wie diesem klingt es in mir. Du bist eine Meisterin der Wort-Klaviatur. 🎵🎵

    Nichtsdestotrotz herrschte am Anfang Verwirrung: ‚Vorurteile und Pauschalreisen‘. What? 👀 Wie jetzt? Ich denke, es geht um Rezensionen? … 😁 Jaja, wenn das Hirn schneller Worte bastelt, als das Auge liest.

    Rezensionen auf Blogs sind unwichtig? Auf welcher Grundlage wurde denn diese Meinung gebildet? 🙄
    Als Leser, der das Buch nach der letzten Seite wieder ins Regal stellt bzw. der Privat-Bibliothekarin zurück gibt 🤪, kenne ich weder Goodreads noch Lovelybooks. Diese (für mich sind es ’nur‘) Begriffe sind mir überhaupt erst auf Buch-Blogs begegnet. Und Amazon … tja – ein Thema für sich. Die Anonymität auf dieser Plattform gibt mir nicht unbedingt das Gefühl, dass der Schreiber einer Rezension es MIT MIR als zukünftigem Leser gut meint. Da wird gespoilert, sich in Selbstdarstellung geübt oder gar Buch und/oder Autor in übelster Wortwahl nieder gemacht. Natürlich, es gibt sie, die ernst gemeinten und mit Hingabe verfassten Rezensionen. Die es zwischen dem ganzen Wortmüll zu finden gilt, bevor ich die Lust verloren habe.
    Rezensionen auf Buchblogs haben für mich hingegen viel viel mehr Wert. Ich gehe nämlich davon aus, dass dem Blogger etwas an seinen Lesern – und damit auch mir – liegt. Es geht ihm nicht mal eben darum, seinen Senf dazuzugeben, schließlich lebt sein Blog davon, wahr und ernst genommen, im besten Falle auch ‚verfolgt‘ zu werden. Das gelingt nur, wenn er sein Herzblut hineingibt und seinen Blog mit seiner Leidenschaft zum Leben erweckt. Worte, und demzufolge Rezensionen, können mich zu etwas HIN oder von etwas WEG bewegen. Es ist, meiner Meinung nach, (unter anderem) das Anliegen eines Buchbloggers, mir bei der Entscheidungsfindung für oder gegen ein Buch zu helfen. Es ist sicherlich leichter, eine Rezension zu schreiben, die vor lauter Begeisterung und Liebe für das gelesene Werk quasi wie von selbst aus der Tastatur hüpft als für ein Buch, das einen weniger mitgerissen oder so gar nicht berührt hat. Aber genau da wird es spannend für mich. Je ernsthafter ein Blogger bei der Sache bleibt, vor allem die Wertschätzung für die Autorenarbeit hochhält und dem Leser Anhaltspunkte mitgibt, warum er dem Buch eventuell dennoch eine Chance einräumen sollte, desto eher bin ich geneigt, ihm zu vertrauen und seine Rezensionen gezielt für meine Buchauswahl zu Rate zu ziehen. Und dabei ist mir, ehrlich gesagt, piepegal, wieviele Klicks und Follower der Blog hat. 😀

    So. Ich habe gesprochen. Und ganz schön viel, wie ich gerade feststelle. Müssen die nächsten Kommentatoren halt zur nächsten Seite umblättern. 🤣🤣

    Schönen Abend, meine Liebe.❣
    Grüßle, Britta

    Gefällt 2 Personen

    1. Hach allerliebste Britta,
      es freut mich wahnsinnig von dir zu lesen <3 Wie schön, dass du vorbeischaust und diesen gewaltigen Kommentar hinterlässt, vielen lieben Dank!
      Ouh deine Worte rühren mich sehr :o vielen lieben dank! Es freut mich, dass du meinen Beitrag gerne gelesen hast :')
      Es ist so schön zu wissen, dass du so über Buchblogs und Rezensionen denkst :) Bei einem Buchblog weiß ich, dass ein Mensch hintersteckt, der sich viel Mühe und Zeit gegeben hat, eine Rezension zu dem Buch runterzuschreiben und sich damit wirklich auseinandergesetzt hat. Ich vertraue in diese Buchblogger und weiß ihre Arbeit unglaublich zu schätzen und hole mir daher gerne Tipps von ihnen ein. Da stimme ich dir in jedem Punkt nachdrücklich zu <3 Das hast du wirklich wunderbar geschrieben :)

      Ich wünsche dir einen wundervollen Samstag <3
      Alles Liebe,
      deine Sarah

      Gefällt mir

  6. Liebe Sarah,
    ein richtig schöner Beitrag und ein so wichtiger. Ich habe in den letzten Wochen auch vermehrt gehört, dass Rezensionen auf Blogs doch eigentlich gar nicht mehr gewollt sind, was mich unglaublich traurig gemacht hat.
    Rezensionen waren für mich der Auslöser überhaupt mit dem Bloggen anzufangen. Ich wollte meine Gedanken sammeln und mich mit anderen austauschen. Und es macht so viel Spaß!
    Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Rezensionen schlechte Klicks einbringen. Klar gibt es immer Beiträge, die vielleicht beliebter sind als Rezensionen, aber selbst wenn… Ich denke mir immer noch, dass ich für mich blogge. Dass es mir Spaß bringt und da gehört das Rezensieren bei mir ganz weit nach oben :)
    Liebe Grüße und einen wunderbaren Start ins Wochenende,
    Janika

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Janika,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! <3 Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat :)
      Hach, wie schön zu wissen, dass wirklich die deutliche Mehrheit derselben Meinung ist :) Ich finde es auch wirklich sehr skurril, wie man davon ausgehen kann, dass Rezensionen auf Blogs nicht mehr wichtig wären. Es ist tatsächlich auch der Grund gewesen, weshalb ich mit dem Buchbloggen begonnen habe, es macht so viel Spaß sich noch einmal über das Buch auslassen zu können, was man gerade verschlungen hat.
      Das ist es eben: Ich blogge ja in erster Instanz für mich und selbst wenn meine Rezensionen irgendwann nicht mehr viele Klicks bekommen sollten, würde es mich nicht daran hindern, welche zu schreiben :D Der Spaßfaktor ist mir da einfach zu groß, hihi.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :)
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  7. Liebe Buchnachbarin,
    danke für diesen Beitrag <3
    Und vor allem DANKE fürs Verlinken! Es freut mich, dass du meine Rezensionen gerne liest, hihi.
    Da fällt mir wieder ein, dass ich noch einiges nachzuholen habe. Im Moment ist mir eher nach anderen Beiträgen und ich komme ja so schon kaum hinterher haha.
    Aber ich schweife ab. Ich finde Rezensionen sehr sehr wichtig. Und ich würde behaupten, dass fast jeder von uns einen Blog gestartet hat, weil er über Bücher plaudern wollte. Vermutlich, weil er sich zu einem bestimmten Buch mitteilen wollte, abseits von FB und Co. Somit ist bei den meisten von uns doch überhaupt erst über und Dank Rezensionen der Einstieg ins Bloggerdasein erfolgt.
    Zwar sehe ich es auch so, dass Rezensionen weniger Klicks bekommen, als andere Beiträge, aber sie werden gelesen. Und kommentiert. Und geteilt. Sie unterstützen Verlage und Autoren, aber auch Leser, ihre Entscheidungen betreffend.
    Und schließlich wurde ich nur dank meiner Lieblingsblogs auf zahlreiche Bücher überhaupt erst aufmerksam <3

    Superliebe!

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Buchnachbarin,
      danke für deine lieben Worte :)
      Das sehe ich genauso :) Irgendwo hat man ja angefangen und über ein Buch zu reden, was einen berührt hat, ist doch eben das Großartige an dieser Buch-Gemeinschaft.
      Ich denke, dass das bei jedem Blog anders ausfällt und man das so nicht Pauschalisieren kann :) Vermutlich legst du bei dir den Fokus einfach mittlerweile ganz anders, so dass die Rezensionen nicht mehr soo in den Vordergrund geraten. Ich glaube bei jedem Blog fallen die Klickzahlenverteilungen ganz unterschiedlich aus und da können auch durchaus mal die Rezensionen ganz oben stehen :)
      Jaaa das ist es doch, weshalb man so gerne über Bücher schwärmt: Es ist ein so guter Weg, sich bei den Verlagen und Autoren für diese Arbeit zu bedanken :)

      Superliebe <3 !

      Gefällt 1 Person

      1. Gerne <3
        Eben, man legt seinen Fokus ja immer so, wie die eigenen Interessen sind. Liest man auf Blogs hauptsächlich Rezensionen, sucht man sich die passenden raus. Findet man das eher "mau", sucht man andere Blogs. Und zum Glück gibt es ja eine super große Vielfalt, sodass für jeden etwas dabei ist :)

        Da hast du recht <3

        Gefällt 1 Person

  8. Liebe Sarah,

    Was für ein unglaublich toller Beitrag und deine angegebenen Vorurteile kann ich genauso wie du nur mit einem Kopfschütteln kommentieren.
    Durch das Verfassen meiner ersten Rezensionen kam ich erst zum Bloggen. Mein Blog bestand am Eingang nur aus Rezensionen, später erst kamen Tags, wöchentlich erscheinende Beiträge etc. dazu. Ich lese Rezensionen nur bei Bloggern, weniger auf Amazon oder den anderen bekannten Plattformen. Ich finde es einfach auch supercool zu sehen, wie andere die Bücher bewerten, die ich richtig cool finde bzw. wenn ich sie nicht ganz so toll fand, lerne ich durch ihre Rezension auch einen anderen Blickwinkel, mit dem man auf das Buch schauen kann.

    Zudem habe ich erst seit knapp zwei Jahren gelernt, also bevor ich begonnen habe zu bloggen, wie wichtig es für Autoren ist, dass Rezensionen zu ihren Büchern geschrieben werden. Unabhängig von dem Ranking auf Amazon, vielmehr um auch konstruktive Kritik zu ernten, das man bei den künftigen Büchern anwenden kann.

    Daher kann ich immer wieder FÜR Rezensionen plädieren, damit die Autoren in irgendeiner Form eine Rückmeldung erhalten.

    Danke für diesen tollen Beitrag!
    Deine Ümi ❤️😘

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Ümi,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar :) Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat :) <3
      Ja, ich orientiere mich vor dem Kauf auch lieber bei meinen Lieblingsbloggern und gerade durch sie verlängert sich meine Wunschliste immer mehr, haha :D Bei ihnen weiß ich, dass sie ehrlich sind und vor allem, ob wir den gleichen Buchgeschmack haben :)
      Ja, mir war das mit der Wichtigkeit auch vorher nicht so sehr bewusst. Bevor ich selbst mit dem Veröffentlichen und dann mit dem Buchbloggen begann, habe ich mir über Rezensionen nicht allzu große Gedanken gemacht, weshalb die Wichtigkeit von Bloggern noch einen viel höheren Stellenwert bekommt :)

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :)
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  9. Mir sind fremde Rezensionen total wuppe. Ich habe einen ganz anderen Geschmack als die meisten Leute, also ist deren Meinung irrelevant.

    Amazon – die Rezis sind doch von den Verlagen nur noch gekauft, etwas anderes als 5 Sterne sieht man doch kaum noch. Eigentlich könnte Amazon sein Bewertungssystem auch abschaffen oder müsste es so reformieren, dass nur noch Käufer rezensieren dürfen.

    Gefällt mir

    1. Schade, dass du das so siehst :)
      Und ich würde nicht sagen, dass Rezensionen gekauft werden. Blogger erhalten Rezensionsexemplare, die sie ehrlich bewerten. Wir werden dafür nicht bezahlt und können unsere subjektive Meinung zum Roman veröffentlichen, die wir dann auf sämtlichen Plattformen teilen. Und auf Amazon finden sich durchaus reichlich Bücher, die keine 5*-Bewertungen haben. Vor allem, wenn es um Verlagsbücher geht. Da fallen die Rezensionen meist sehr unterschiedlich aus.

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

      1. *logger erhalten Rezensionsexemplare, die sie ehrlich bewerten. Wir werden dafür nicht bezahlt und können unsere subjektive Meinung zum Roman veröffentlichen, die wir dann auf sämtlichen Plattformen teilen. *

        Mir wurde schon mehrfach gesagt: *Bitte keine negativen Rezis auf Amazon veröffentlichen!* Vier Sterne sind für die Verlage schon ein Schlag ins Gesicht, wobei ich mich frage, wie ich dann die wirklich herausragenden Bücher bewerten soll.
        *Gekauft* insofern, als dass es es negative Rezis nicht nach Amazon schaffen. Wobei ich auch nicht wüsste, warum ich ohne Gegenleistung mir die Arbeit machen sollte, sie zu Amazon zu kopieren.

        Gefällt mir

      2. Ich persönlich lese Bücher und schreibe Rezensionen, weil ich sowohl den Autor und den Verlag gerne unterstütze. Und ich habe bereits etliche Bewertungen unter 4* abgegeben, die allesamt aufgrund ihrer Ehrlichkeit von den Verlagen gelobt wurden.
        Dann scheint dies nicht der richtige Bereich für sich zu sein, man muss ja keine Rezensionen schreiben, wenn es einem persönlich keinen Mehrwert gibt.

        Gefällt mir

    2. Mir hat noch nie ein Verlag gesagt, ich dürfe keine Rezension unter 5 Sternen auf Amazon veröffentlichen – ich hinterlasse da durchaus auch welche mit 4, 3, 2… Sternen. Im Gegenteil, ich wurde von Verlagen mehrfach ermutigt, auch negative Rezensionen zu verbreiten.

      Einen Verlag, der von seinen Rezensenten nur Lobhudelei verlangt, würde ich als sehr fragwürdig erachten, und dann würde ich von diesem Verlag wohl keine weiteren Bücher besprechen.

      Gefällt 1 Person

  10. Liebe Sarah,

    ich habe den Beitrag, auf den du anspielst ebenfalls gelesen und mich nicht gerade wenig darüber geärgert. Was ich absolut nicht mag ist es, wenn Menschen ihre eigene Meinung verallgemeinern und sie hinstellen, als wäre es die einzig wahre und richtige Meinung. Der Beitrag war sehr unglücklich formuliert und ich kam aus dem Augenrollen fast nicht mehr raus.

    Vielleicht ist es tatsächlich so, dass Rezensionen weniger angeklickt werden, zumal sie oftmals ja auch nur von denjenigen Lesern gelesen werden, die das Buch z. B. kennen und ihre eigenen Ansichten gerne mit denen anderer Blogger vergleichen möchten; auch, weil viele Leser, die z. B. das Buch nicht kennen, Angst vor Spoilern haben. Mir geht das tatsächlich auch so, ich lese Rezensionen betreffend Bücher die ich noch nicht gelesen habe nur in ganz seltenen Fällen, z. B. wenn ich mir tatsächlich unsicher bin, ob das Buch auch etwas für mich ist. Dann picke ich mir meist Rezensionen von Leuten raus, die einen ähnlichen Buchgeschmack haben … ABER da sieht man mal wieder, wie wichtig Rezensionen eigentlich tatsächlich sind – wie du oben selbst auch schon ausgeführt hast. Man kann sich einfach so gut an ihnen orientieren …

    Aber auch wenn ich Rezensionen vorab selten lese, lese ich die zu Büchern, die ich gerade beendet habe, eigentlich immer. Ich suche dann gezielt nach Blogs, die eben diese bestimmten Bücher rezensiert haben, weil es mich so unfassbar interessiert, wie andere Leser die Geschichte empfunden haben. Gerade dann, wenn man ein Buch wirklich liebt, finde ich es unglaublich wichtig, seine Meinung zu äußern denn – zumindest geht es mir so – möchte man doch genau diese Bücher unter die Leute bringen.

    Meinungen zu Büchern, Rezensionen etc. pp. sind doch gerade das, weshalb wir sicherlich alle einmal mit dem Bloggen angefangen haben, weil wir einfach diskutieren wollten über die Bücher, die wir gelesen; die uns begeistert und die uns vielleicht enttäuscht haben. Dieser Austausch ist doch gerade das wunderbare an dieser Community. Und auch wenn Rezensionen vielleicht tatsächlich weniger Klicks bekommen .. na und? ich werde weiterhin fleißig welche schreiben und insbesondere diese Bücher, die mich unglaublich beeindruckt haben, solange bewerben, bis sie jeder gelesen hat haha :D

    Ich danke dir für diesen Beitrag und noch viel mehr danke ich dir für die Verlinkung und deine wunderbaren Worte! Das macht mich wirklich unglaublich glücklich von jemandem wie dir zu hören <3 Tausend Dank dafür, ich fühle mich unglaublich geehrt!

    Liebste Grüße
    Ivy

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Ivy,
      erst einmal: Vielen lieben Dank für deinen superlangen Kommentar!
      Es freut mich sehr, dass dir meine Verlinkung an deinen Blog gefallen hat, ich spreche da nur meine Gedanken aus <3 Ich bin von deinen Rezensionen sehr begeistert und lese sie wahnsinnig gerne :)

      Du hast jeden Punkt wunderbar beschrieben.
      Das ist es eben: Man schreibt Rezensionen, um seine Begeisterung auszudrücken, um diesen Autor zu unterstützen. Natürlich punkten dabei Rezensionen zu Büchern, die gerade neu erschienen sind, eher als solche, die kaum jemand kennt. Aber gerade das motiviert mich umso mehr, Werbung für dieses Buch zu machen, wenn es mich denn begeistert hat. Ich mag es so unfassbar sehr, Rezensionen zu verfassen und die Geschichte noch einmal zu erleben. Und niedrige Klickzahlen würden mich niemals davon abhalten, diese Rezensionen nicht zu schreiben, dafür habe ich einfach viel zu viel Freude daran, hehe.

      Es freut mich sehr, dass du das alles auch so siehst <3

      Ich wünsche dir einen wundervollen Start in die Woche,
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  11. Hallo Sarah,

    Rezensionen finde ich auch sehr sehr wichtig. Ich finde überhaupt erst Bücher durch Rezensionen und nicht umgekehrt. Daher wüsste ich gar nicht, wie ich ohne Rezensionen an neuen Lesestoff käme (nicht, dass das derzeit ein Problem wäre ^^).

    Ein sehr schöner Beitrag, vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße,
    Nicole

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Nicole,
      hahaha, ich glaube zu wenige Bücher haben wir nie, aber dann kämen wir auch nicht mehr an neue Schätze, da gebe ich dir vollkommen recht. Gerade Buchblogs inspirieren mich zu neuen Buchkäufen :)

      Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat <3

      Ich wünsche dir einen großartigen Start in die neue Woche,
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt 1 Person

  12. Hallo,
    ich finde deinen Beitrag sehr wichtig und kann dem auch voll und ganz zustimmen.
    Ich kenne Menschen, die richten sich nach den Bestsellerlisten ohne sich groß mit den Büchern auseinanderzusetzen sind dann aber enttäuscht, wenn das Buch ihnen nicht gefällt. Es MUSS ja gut sein, wenn es ein Bestseller ist. Rezensionen lesen sie natürlich nicht.
    Ich finde Rezensionen sehr wichtig, allerdings eher jene auf den Blogs selber, als jene auf Amazon, da erstere oft authentischer sind und ich mir sicher sein, kann, dass es sich um eine Person handelt, der etwas an dem Buch liegt (egal ob es sich nun um eine gute oder schlechte Rezi handelt).
    Und ich selbst schreibe Rezensionen gerne, weil ich anderen mitteilen will, was ich von einem Buch halte (auch wenn ich das oft nicht so schreiben kann, wie ich es in einem persönlichen Gespräch ausdrücken würde). Ich schreibe die Rezis auch für die Autoren und Verlage (und ich spreche nicht von Rezensionsexemplaren), denn auch diese wünschen sich Feedback.
    Das meine Rezensionen gelesen werden sehe ich an den Klicks und es sind nicht mehr oder weniger als bei anderen Beiträgen. Kommentare gibt es genauso oft oder wenig, aber hin und wieder bekomme ich persönliches Feedback (Facebook, email, direkten Kontakt) von Autoren, Verlagen, Lesern.
    Und daran erkenne ich, dass Rezensionen wichtig sind und auch gelesen werden.
    Liebe Grüße
    Martin

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Martin,
      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! Es freut mich, dass du das genauso empfindest und sogar anhand von Kommentaren und Feedback auch zu spüren kriegst.
      Ja, das mit den Bestsellerlisten kenne ich nur zu gut. Es muss ja gar nicht sein, dass die Bücher dort nicht gut sind, doch sie müssen auch nicht immer den persönlichen Geschmack treffen. Gerade Buchblogger, die man auch noch näher kennt und deren Geschmäcker sich mit dem eigenen überschneiden, sprechen ganz offen an, was sie an den Büchern mochten und was nicht. Und anhand dessen kann man schließlich beurteilen, ob der jeweilige Roman dann auch für einen etwas ist.
      Wie schön, dass dir das Schreiben von Rezensionen Spaß macht. Das ist es eben! Man möchte ja den Autoren und die Verlage irgendwie unterstützen und das schafft man am besten mit Rezensionen. Dabei müssen sie nicht immer in Lobeshymnen ausfallen und ich glaube das erwarten die Verlage auch gar nicht. Konstruktive Kritik ist in dem Fall wirklich super und hilft beiden Seiten weiter.

      Ich wünsche dir eine schöne Restwoche,
      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  13. Aww Sarah, ich fühle mich geehrt Teil deiner Auflistung sein zu dürfen. Tausend Dank.

    Für mich sind Rezensionen ganz klar wichtig, aber ich denke die Balance macht es auf einem Blog. Abwechslung gehört einfach dazu! Ich persönlich lese super gerne Rezensionen. Natürlich nicht alle, aber alle die mich ansprechen oder auch Meinungen zu Büchern die ich schon gelesen habe um ein anderes Empfinden zu lesen.

    Liebst, Stella ♥

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Stella,
      hach, ich konnte auch absolut nicht widerstehen, dich darin zu erwähnen! Ich liebe deine Bilder einfach sooo sehr! Du hast dafür wirklich ein unglaubliches Händchen und ich bewundere deine Arbeiten jedes Mal aufs Neue :)
      Ja, natürlich. Ich sehe selbst auch, dass die Vielfalt auch entsprechende Leser lockt und ich selbst auch gerne auf Blogs verweile, die mir mehr zu bieten haben.
      Ich lese auch sehr oft Rezensionen zu Büchern, die ich bereits gelesen habe. Oder wenn ich mir super unsicher bin, ob mir das Buch zusagt, oder eben nicht. Manchmal stecken mich Rezensionen regelrecht zum Kauf an :)

      Alles Liebe,
      Sarah

      Gefällt mir

  14. Hallo,

    ein sehr interessanter Beitrag! Für mich sind und bleiben Rezensionen das Herzstück meines Buchblogs, ob sich das von den Klickzahlen her nun lohnt oder nicht. Ich lese auch gerne Rezensionen auf anderen Blogs.

    (Ich habe gerade mal geguckt: im Moment ist bei mir eine Rezension tatsächlich der am meisten geklickte Beitrag.)

    Persönlich stecke ich bei weitem die meiste Zeit in meine Rezensionen, es kann passieren, dass ich über mehrere Tage verteilt über 5 Stunden an einer sitze.

    Einige von deinen Empfehlungen gehören auch zu meinen Lieblingsbuchblogs! :-)

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s