Spontaner Städtetrip Berlin

Zwei Museen, veganes Essen, eine Spritztour durch die Nacht und viele Spaziergänge durch Berlin haben zwei Tage und zwei Nächte gefüllt und uns Berlin mal wieder in vollen Zügen genießen lassen. Was sich gelohnt hat, worauf ihr achten solltet und weshalb wir einen ziemlich coolen Deal mit unserem Hotel hatten, erfahrt ihr hier. 

Das Hotel

Die Idee nach Berlin zu fahren kam relativ spontan. Eigentlich hatten wir für das Wochenende ein Festival fest eingeplant, jedoch fiel das Wetter schließlich so schlecht aus, dass wir uns dagegen entschieden haben. Als ersten Gedanken kam uns direkt Berlin in den Sinn. Eigentlich haben wir nicht mit guten Angeboten gerechnet, die zudem noch zentral gelegen und mit Parkmöglichkeiten versehen sind. Da Zugtickets zu dem Zeitpunkt (es waren drei Tage vor Anreise) zu teuer waren und die Buszeiten einen Aufenthalt fast unmöglich gestaltet hätten, kam für uns nur noch die Autofahrt in Betracht.
Zu unserem Glück fanden wir nach kurzer Suche direkt eine kleine Auswahl, die zwischen 70-90 Euro die Nacht für zwei Personen anboten. Das beste Angebot entdeckten wir beim InterCityHotel-Ostbahnhof: Im Preis von 139 € für zwei Nächte waren zudem Zugtickets innerhalb der Bereiche A-C in Berlin mitinbegriffen. Dazu schienen die Parkgebühren dort am günstigsten zu sein. Am Ende haben wir für zwei Nächte, zwei Zugtickets-Berlin-A-C und Parken 154 Euro für zwei Personen bezahlt. Das finde ich absolut fair, vor allem da wir sehr zentral gelegen waren und durch den Ostbahnhof eine perfekte Anbindung in alle Richtungen hatten.
In den Bewertungen lasen wir bereits heraus, dass es sehr ruhig im Hotel ist, obwohl man sich direkt im Ostbahnhof befindet. Und diesen Eindruck kann ich absolut bestätigen. Wir haben sogar mit offenem Fenster geschlafen und nichts gehört. Es war tatsächlich sehr angenehm. Und was obendrein perfekt war: Die East-Side-Gallery konnten wir innerhalb von wenigen Gehminuten zu Fuß sehr leicht erreichen.

East Side Gallery

Alexanderplatz, Warschauer Straße und der Vöner

Am Ankunftstag haben wir uns zunächst auf dem Weg zu den Plätzen gemacht, die wir bereits kannten. Zum einen, weil der Magen knurrte und zum anderen, da es einfach schön und leicht ist, Orte aufzusuchen, die man bereits kennt und die sich dadurch etwas wie Heimat anfühlen. Daher folgte zunächst der Vöner, ein veganes Fast-Food-Restaurant, welches wir immer wieder gerne aufsuchen, um ausgiebig zu schlemmen. Das Ambiente gefällt mir dort wahnsinnig gut, zudem sind die Mitarbeiter super freundlich und das Essen sehr lecker. In Berlin ist es sehr leicht vegan Essen zu gehen. An fast jedem Restaurant, an dem wir vorbeigingen, ob zentral oder auswärts, wurden hier und dort vegane Gerichte direkt beworben oder waren schnell auf der Speisekarte zu finden.
Daraufhin folgte auf einem kleinen Umweg der Alexanderplatz, den wir zum Spazieren und Bummeln nutzten. Die East-Side-Gallery besuchten wir dann auf dem Heimweg und streunten noch etwas herum, bevor wir uns zurück zum Hotelzimmer begaben.

Fernsehturm Berlin

Museum für Naturkunde,
Das deutsche Technikmuseum
und E-Scooter

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker recht früh: Wir machten uns an einem Sonntag auf dem Weg zum Museum für Naturkunde. Angesichts dessen, dass dort Dinosaurierknochen ausgestellt sind, wollte ich diese Ausstellung unbedingt sehen. Da wir praktisch zum ersten Einlass hin vor Ort waren, standen wir auch in keiner Schlange an. Dass es zudem leicht regnete und das Wetter an dem Morgen eher trüb war, wird wohl auch zu unserem Glück beigetragen haben.
Das Museum ist nicht allzu groß und mit dem Museum für Naturkunde in Wien beispielsweise nicht wirklich zu vergleichen. Der Besuch hat sich dennoch gelohnt! Die Ausstellung ist sehr anschaulich und wirklich interessant gestaltet. Nach knapp zwei Stunden waren wir bereits fertig, was uns jedoch entgegen kam, so konnten wir schließlich auch das Deutsche Technikmuseum aufsuchen.

Tristan.jpg

Das Deutsche Technikmuseum war hingegen so fortgeschritten und interessant wie die deutsche Technik selbst und daher eher unspektakulär. Hier hatten wir oft das Gefühl, dass eher eine Reihe von Sammlungen angeschafft wurde, statt wirklich etwas mit dem Begriff Technik in einem Museum umzusetzen. Dabei gibt es gerade in diesem Bereich so viele Möglichkeiten. Wirklich schade.

Deutsches Technikmuseum.jpg

Abends packte uns die Abenteuerlust. Überall in Berlin trafen uns die E-Scooter an. Selbst in Hamm gibt es diese coolen Transportmittel, allerdings verlockt es mich in der eigenen Stadt doch eher weniger, so etwas wirklich zu nutzen. In Berlin schien es uns, gerade bei Nacht, ein wirklich aufregendes Spielzeug. Schnell die App runtergeladen und schon konnte es losgehen. Die Nutzung der App und die Bedienung der E-Scooter war kinderleicht und es hat mega viel Spaß gemacht!
Bei unserem spontanen E-Scooter-Ausflug sind wir vom Hotel bis zum Brandenburger Tor gefahren. Ganz unerwartet hat uns dort ein Straßenmusiker einen Song auf unsere Vornamen musiziert, ein wirkliches Highlight des abends. Da man die E-Scooter überall abstellen kann, sind wir auf dem Rückweg mit dem Zug wieder zum Hotel zurückgefahren.

Kulturkaufhaus Dussmann

Dussmann ist ein Traum einer Buchhandlung. Über mehrere Stockwerke verteilen sich etliche Abteilungen gefüllt mit Büchern. Es ist so schön! Natürlich konnte ich nicht widerstehen und haben in der English-Books-Sektion zwei Graphic Novels gekauft. Dabei habe ich noch etliche weitere Bücher zum Merken aufgeschrieben und fotografiert. Einen Bookhaul habe ich dazu übrigens schon verfasst:

Bookhaul Berlin: Wichtige Bücher und Graphic Novels


Unternehmt ihr gerne Städtereisen? Wohin verschlägt es euch? Und ward ihr schon einmal in Berlin? Was habt ihr am liebsten gemacht?

LoveSarah

6 Antworten auf „Spontaner Städtetrip Berlin

  1. Hey Sarah,

    ich liebe Berlin so sehr!
    Sie ist für mich „the city“. Ich habe mich hier immer sofort wohlgefühlt. Danke dass du uns nochmal mit in die Stadt genommen hast <3

    LG Lisi

    Gefällt 1 Person

  2. haha, ja, berlin- ich (der autor von #thommisterstory und #terraliberalis) war 2016 ja auch mal dort und ja es war sehr interessant, aber die stadt ist echt riesig- vom alexanderplatz zum kurfürstendamm fährt man schon eine weile, was ich bzw. wir vollkommen unterschätzt haben :D

    Gefällt 1 Person

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