Rezension: We Are Okay

Fakten

Titel: We Are Okay {dt. Alles Okay} | Autorenname: Nina LaCour| Seitenanzahl: 236 | Verlag: Dutton Books for Young Readers| Preis: 16,39 € Hardcover | ISBN: 9780525425892 | Sprache: Englisch (auf Deutsch erhältlich seit 2019) | Erscheinungstermin: 14th Feb. 2017 |
Erworben: Selbst gekauft


Inhalt

You go through life thinking there’s so much you need…

Until you leave with only your phone, your wallet, and a picture of your mother.

Marin hasn’t spoken to anyone from her old life since the day she left everything behind. No one knows the truth about those final weeks. Not even her best friend, Mabel. But even thousands of miles away from the California coast, at college in New York, Marin still feels the pull of the life and tragedy she’s tried to outrun. Now, months later, alone in an emptied dorm for winter break, Marin waits. Mabel is coming to visit, and Marin will be forced to face everything that’s been left unsaid and finally confront the loneliness that has made a home in her heart.
– Goodreads


We Are Okay by Nina LaCour Review.jpg
Lesezeit

Authentisch, ruhig und sensibel.

Nina LaCour schreibt diesen Roman mit einem ruhigen Schreibstil, in einem ruhigen Setting und einer ruhigen Atmosphäre. Diese Stimmung umringt den Leser und hinterlässt das Gefühl, als befände man sich unter Wasser und das einzige, was einem beschäftigt, sind die Sätze zwischen diesen Buchdeckeln. Obwohl die Geschichte langsam erzählt wird und vorsichtig voranschreitet, wirkt sie sehr intensiv und sorgt dafür, dass die eigenen Gedanken beschäftigt sind.

If only I had something to take the edge off the loneliness. If only lonely were a more accurate word. It should sound less pretty.
We Are Okay | Nina LaCour | Seite 7

Das Thema Einsamkeit wird eingehend beschrieben. Dabei wirkt es so echt. Die Einsamkeit schleicht zwischen den Zeilen und ist omnipresent. Und trotzdem fühlt sich der Roman nicht durchweg düster an. Es ist eher berührend, emotional auf eine vorsichtige Art, fast schon zärtlich.
Die Verzweiflung der eigenen Gedanken, das Problem, nicht sprechen zu können und es gleichzeitig zu wollen und der innere Konflikt, alles zu verdrängen, es zu wissen und das Gefühl machtlos zu sein, wird gefühlvoll vermittelt.

I wonder if there’s a secret current that connects people who have lost something.
We Are Okay | Nina LaCour |Seite 68

Dies ist obendrein das erste Buch, welches ich kenne, in dem die Protagonistin Frauen liebt, ohne, dass daraus ein Coming-Out-Roman wird. Es ist einfach normal. Und das ist so schön. Ihre Sexualität steht nicht im Vordergrund und wird entsprechend wie jede andere Liebesbeziehung behandelt.


Fazit

Nina LaCour hat mit Alles Okay ein authentisch und sensibel geschriebenes Buch über Einsamkeit und das Gefühl von Verlorenheit geschrieben. Mit ihrem Schreibstil geht sie behutsam und einfühlsam mit diesen Themen um. Obwohl die Atmosphäre einen düsteren Anklang hat, ist sie unglaublich anschmiegsam und berührend und stößt damit Gedanken an, die wichtig sind.

Soulmate

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LoveSarah

4 Antworten auf „Rezension: We Are Okay

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