Leidenschaft Bloggen

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Heute möchte ich euch etwas über meine große Leidenschaft Bloggen erzählen. Wieso mache ich das eigentlich? Weshalb so viel Zeit in einen Blog investieren, ellenlange Beiträge runtertippen, Fotos drapieren, recherchieren und am Ende noch schön verpacken? Spoiler vorab: Weil ich es liebe.
Dieser Beitrag ist natürlich nicht nur auf meinen Mist gewachsen, es entstand in Zusammenarbeit mit Nicci [Trallafittibooks] und landet unter unsere Rubrik: Die Buchnachbarinnen. Continue reading „Leidenschaft Bloggen“

Die Unmöglichkeit die eigene Meinung zu bändigen

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Es ist wieder so weit. Wieder hat sich ein Thema in eine Diskussion verwandelt, zwischen mir und meiner wundervollen Buchnachbarin [Trallafittibooks]. Über viele Wochen hinweg ist uns etwas mit einem bitteren Beigeschmack aufgefallen, was wir zunächst nur vage im Hintergrund registrierten, wurde mit der Zeit immer deutlicher, geradezu provokant: Die Unmöglichkeit der Mitfreude. Continue reading „Die Unmöglichkeit die eigene Meinung zu bändigen“

Die Buchnachbarinnen: Scheinwelt

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Herzlich willkommen im neuen Jahr! Immerhin ist es noch Januar. In den letzten Tagen habe ich Beiträge über meine buchigen Highlights aus dem Jahr 2017 geschrieben. Nun folgt ein Beitrag mit meiner großartigen Buchnachbarin Nicci, in dem wir all die Menschen, die uns nahstehen, die unser Leben bereichern, die dieses Bloggerleben wundervoll gestalten, hervorheben und euch hier präsentieren wollen.

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Die Idee dahinter entspringt eigentlich einem eher traurigen Anlass. In der vergangenen Zeit wurden vermehrt böse Stimmen laut, die die gesamte Bloggergemeinschaft schlecht geredet haben und das Zusammensein und diese Welt als Scheinwelt bezeichneten. Immer wieder tauchten Beiträge auf, die diese Community in ein schlechtes Licht rücken wollten und immerzu anprangerten, dass die gefundenen Freundschaften, Berichte über solche und Fotos gestellt oder gar inszeniert wären. Alles wäre nicht echt.
In diesem Beitrag möchten wir die großartigen Seiten dieser Bloggerwelt zeigen, wie wir diese Gemeinschaft empfinden und was für wundervolle Menschen uns während der bisherigen Zeit bislang begegnet sind.

Lieblingsmomente

Tausend Fangirlmomente. Eskalationen. Lesenächte. Kaufrauschsituationen. Sprachnachrichten-Euphorie und Skype-Konferenzen. Büchermessen, die ein Zeltlagerfeeling und Klassenfahrtmomente aufleben lassen. Das Gefühl, Menschen kennenzulernen, die verstehen, warum man weint, weil man etwas liest, warum man sich Stunden, (wollen wir mal nicht albern werden), MONATELANG oder auch noch nach JAHREN über eine Geschichte, ein Gefühl, einen Protagonisten oder eine ganze Bücherreihe euphorisch austauschen kann, will oder es sogar muss, ist einfach unbeschreiblich. Es ist ein Hobby, was mein Leben erfüllt und Freunde gefunden zu haben, die die Notsituation verstehen, wenn ich schreibe: DAS BUCH IST DA, LOS RENNEN WIR! ist außergewöhnlich. Wenn wir schreien, weil uns eine Szene so nah geht, wenn jemand zerbricht, weil er fühlt was die Protagonisten durchmachen, wenn wir einzelne Passagen immer und immer wieder durchkauen, weil sie so großartig sind… Es ist das Gefühl verstanden zu werden in der Leidenschaft, die man liebt, die diese Welt so großartig und unvergleichbar macht. Und das Bloggen macht eben dieses Lebensgefühl überhaupt erst möglich. Gleichgesinnte finden sich, lernen sich kennen und lieben und vor allem verstehen! Jemanden gefunden zu haben, der diese Leidenschaft teilt, erfüllt mich mit Glück und dieses Glück teile ich gerne. Ich verbreite es, schreie es in die Welt hinaus und möchte, dass jeder weiß: DIESE MENSCHEN HABE ICH GEFUNDEN! Und ich lasse sie nie wieder gehen. Das mag für Außenstehende vielleicht zunächst etwas eigenartig wirken. Vielleicht etwas übertrieben. Zu viel Liebe? DAS GEHT GAR NICHT, People!

Der Austausch

Sei es in der Bücherwelt oder aber auch in der Schreibwelt, der gegenseitige Austausch bereichert mich um eine Perspektive, ein Blickfeld, eine Sichtweise, die ich ohne diese Vielfalt an Menschen, die ich mich glücklich schätzen darf, kennengelernt zu haben, niemals in Erfahrung gebracht hätte.
Gerade als Autorin sucht man stets Gleichgesinnte, die dieselbe Problematik, den Struggle (#thestruggleisreal), die Blockade nachempfinden können und bereit sind zu motivieren, zu helfen oder die treffende Lösung mit wenigen Worten zu finden. Manchmal reicht einfach nur der reine Wortaustausch oder aber direkte Wortgefechte im Sinne von Schreibabenteuern oder WordWars (wie sie beispielsweise bei der Schreibnacht, der wundervollsten Schreib-Community, die man sich vorstellen kann, angeboten werden).

Viele Stimmen werden laut, die davon sprechen, die Unterstützung wäre fake, es wäre nur gestellt, inszeniert, um sich gegenseitig zu pushen. Ich kann nicht nachempfinden, weshalb es Personen gibt, die solche Unterstellungen tätigen, doch aus meiner Sicht kann ich es nur so erzählen: Ich unterstütze wahnsinnig gerne, weil ich weiß, wie viel es bedeutet, wenn ich hier und dort ein Gewinnspiel, einen Link, ein Cover, Textausschnitte oder den Countdown zum Release einer Autorenfreundin auf meiner Seite teile. Gegenseitige Unterstützung macht Spaß! Ich mache es gerne, weil ich gerne lesen, gerne schreibe und dementsprechend natürlich die Bücher meiner Autorenkollegen lieben gelernt habe und mich für sie und ihr Schreiben interessiere. Gegenseitiges Interesse halte ich für selbstverständlich, immerhin lernt man durch das Bloggen eine Fülle an Menschen kennen, unter anderem Leser und Autoren, Blogger und Verlage, und wenn man diese ins Herz schließt, dann möchte man es auch der gesamten Gemeinschaft wissen lassen. Diese Freude ist es, die verbindet, durch die Leidenschaft und Liebe zur Bücherwelt.

Lieblingsmenschen

Ich wünsche jedem, dass er solche besonderen Menschen in sein Herz schließen kann und offen dafür ist, eben solche kennenzulernen. Es ist unfassbar erfüllend und ich grinse jedes Mal, wenn ich dasselbe Lebensgefühl auch auf anderen Blogs lese und sehe: aha, die versteht mich und ich verstehe sie, weil wir Bücher lieben. Oder das Schreiben. Oder das Essen. Oder Filme gucken. Oder was auch immer! Liebe ist Liebe und diese Leidenschaft mit jemandem teilen zu können, ist wirklich unglaublich großartig und bereichernd. Der Austausch wird erst durch diese Bloggerwelt möglich gemacht.
Meine liebe Buchnachbarin beispielsweise wohnt, wie es der Name bereits vermuten lässt, quasi nebenan. Ich kannte Nicci allerdings zuvor nicht und wir hätten uns auch niemals (es ist zumindest sehr unwahrscheinlich, weil wir beide zwei kleine Stubenhocker sind) (es sei denn wir sind im Thalia) (Oder im Mayersche) (Oder wir suchen etwas zu Essen oder Energydrinks oder in Niccis Fall: KAFFEE) kennengelernt, gäbe es das Bloggen nicht. Ist das nicht verrückt? Erst dadurch haben wir gemerkt: Ouh, die könnte ich aber auch mal in echt kennenlernen, die liest sich schon cool! 
Kurz darauf lernte ich Becca kennen und was soll ich sagen… wir haben gemerkt, dass wir nicht nur die Liebe zu Büchern teilen, sondern noch ein paar andere Fangirl-Bereiche (hihi). Meine großartige Jill kannte ich bereits, bevor ich Nicci, Becca und Michi überhaupt auf dem Schirm hatte, allerdings stand uns immer die gewaltige Entfernung im Wege. DOCH NUN AUCH DAS NICHT MEHR! Einmal in die Arme geschlossen, lassen wir uns nicht mehr los. Und eines sei gewiss: Jill hätte ich niemals kennengelernt, würden wir beide nicht bloggen. ICH MEIN, STELLE MAN SICH DAS EINMAL VOR!
Ich kann mir gar nicht ausmalen, ohne diese großartigen Menschen zu leben, mit ihnen zu fangirlen, mich einfach verstanden zu fühlen.
Neben meiner Büchergang habe ich noch weitere liebevolle, großartige Menschen kennenlernen dürfen und sogar bereits das ein oder andere Abenteuer erlebt! Allein durch die Bücherliebe verbunden, habe ich mich im letzten Jahr mit der wundervollen Laura Labas auf dem Weg nach London gemacht, Jill mit im Gepäck versteht sich, und das Fan-Event von Sarah J. Maas besucht. Dabei sind wir uns allesamt vorher gar nicht in echt begegnet und haben alles blind über dieses Internet geplant! Ist das nicht cool? Fanliebe pur!

Superliebe, Offenheit, Toleranz

Immer wieder werden jedoch hier und dort Stimmen laut. Stimmen, die sich vielleicht ausgeschlossen fühlen, die sich nicht verstanden fühlen, die nicht nachempfinden können, wieso wir uns so gut verstehen, uns Geschenke machen, uns verlinken, uns unterstützen, uns helfen und gemeinsam eskalieren und lieben, was wir tun. Viel zu oft kommt Gegenwind auf, der mich wurmt. Aus dem Grund würde ich gerne jeden aufrufen seine oder ihre Liebesgeschichte über die Bloggerwelt zu schreiben. Wie sähe euer Leben aus, ohne diese großartige Gemeinschaft? Ohne diese Freundschaften? Wen hättet ihr niemals kennengelernt, welche Abenteuer hättet ihr niemals erlebt, welche Bücher vielleicht nie gelesen oder Autoren niemals in Erfahrung gebracht? Lasst uns etwas Liebe streuen! Zeigt her!

Fangirl-Musik

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LoveSarah

 

 

Ein Verriss

Meine Lieben, heute muss ich euch hinsichtlich eines Autors aufklären. Denn ich finde, irgendwo sollten Grenzen gezogen werden, es müsste klar sein, was erträglich ist, was tragbar sein sollte und was ein Autor einem Leser eigentlich zumuten darf.

Zuvor habe ich mich noch nie an einen Verriss getraut, aber ich glaube irgendwann stößt jeder mal an seine Grenzen und meine sind heute erreicht. Vielleicht ist es einfach mal notwendig, diesen Autor auf sich selbst und die Art mit unserer geliebten Sprache umzugehen, aufmerksam zu machen. Es kann möglich sein, dass demjenigen gar nicht bewusst ist, was er der Gesellschaft mit seinen Werken eigentlich zumutet. Oder vielleicht doch?
Ich frage mich ernsthaft, wer eigentlich erlaubt hat, dass dieser Autor Bücher rausbringen darf. Andererseits sollte es mich auch nicht wundern. Immerhin ist dieser Autor Selfpublisher, anscheinend wurde da an der richtigen Stelle nicht die Notbremse gezogen. Wahrscheinlich ist es so gelaufen, dass Verlage sein Manuskript abgelehnt haben und wie ich als Leser merken musste, wohl leider zurecht. Und was denkt er sich dann? Dass er das Buch einfach selbst publiziert? Warum tust du uns das an? Es hätte eine Vorwarnung am Cover kleben müssen: Achtung, Achtung, dieses Buch ist eine einzige Schande, bitte fernbleiben!

Ich kann nicht genau sagen, was mich mehr stört: Die Zeit oder das Geld, welches ich durch den Roman des Autoren verloren habe. Das einzig gute an meinem Kauf ist, dass ich den Roman aus meiner derzeitigen Wut heraus, auch in Brand stecken kann, um so wenigstens etwas Frust abzubauen. Ich kann an dieser Stelle auch nicht abstreiten, dass ich dieses Ding direkt nach dem Ende in die nächste Ecke gepfeffert habe: Es war einfach nicht mehr vertretbar.

Eigentlich wollte ich dem Autor noch eine Chance geben. Ich dachte mir: Vielleicht lernt er ja dazu. Also habe ich mir die gesamte Reihe gekauft. Und es noch mehr bereut. Zudem bin ich mir nicht sicher, was ich eigentlich schlimmer finde: Den Autor, der diesen Text verfasst hat, oder die unzähligen Leser, die ihn in die Bestsellerlisten manövriert haben! Ich schäme mich für all jene fremd, die diesem Roman ernsthaft mehr als einen Stern abgewonnen haben.

Inhaltlich ist es eine reine Zumutung. Es werden unzählige Klischees verbraucht, die zum einen nicht in unsere heutige Zeit passen und zum anderen derart abgegriffen sind, dass es mir persönlich zu peinlich wäre, solche banalen Szenarien zu verwenden. Zudem ist es unfassbar langweilig, nervtötend geradezu. Ich hätte getrost den Klappentext mit dem Schlusssatz verbinden können und tadaaaa: Roman in einer Minute beendet, ohne mir diesen Schinken antun zu müssen. Warum ich nicht abgebrochen habe? Weil ich Hoffnung hatte. Hoffnung, die offensichtlich Fehl am Platz war. Es wurde mit jedem Kapitel immer schlimmer, so dass ich mich gegen Ende hin fragte, was mit dem Autor eigentlich nicht stimmt. Er hätte wohl eher einen eingehenden Psychiater aufsuchen sollen, bevor er uns mit so einem Werk belastet!

Und was die Sprache angeht: Grausig. Habe ich grausig geschrieben? Eine Unverschämtheit! Was unserer Sprache in diesen Werken angetan wird, grenzt bereits an Körperverletzung. Wenn ich solche Bücher lese, denke ich mir, es müsste eine Grammatik-Polizei geben, die uns unschuldige Leser, vor so einem Schund bewahrt. Ich mein: Das hätte ja selbst ein Kind besser schreiben können!

Ich hoffe, dass der Autor zukünftig keine Romane mehr schreiben wird. Damit würde er der Leserschaft einen gewaltigen Gefallen tun! Denn es ist so: Talent steckt nun einmal nicht in jedem von uns und in dir, junger Autor, ganz gewiss nicht.

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Das war ganz schön fies, oder?

Über wen rede ich eigentlich? Hätte ich das zu Beginn schon aufklären sollen? Na, ich verrate es euch ja jetzt! Es handelt sich um… einen fiktiven Autoren. Ja, ganz recht. Ich habe diesen gesamten Text erfunden. Allerdings besteht er inhaltlich nicht vollkommen aus meiner Fantasie: In meiner Kritik an einen fiktiven Autoren, habe ich hier und dort tatsächliche Beispiele aus Rezensionen verwendet, die reale Verrisse darstellten. Ja. Ganz recht. Ähnlich wie dort oben, werden Autoren recht häufig auseinander genommen. Dabei werden nicht nur die Romane, sondern gleich der Autor und – wenn man schon einmal dabei ist – auch die gesamt Leserschaft einmal durch den Dreck gezogen.

Es sind harte Worte. Es sind sehr persönliche Worte. Es sind Worte, die einen Menschen zerstören könnten. Viel zu oft werden wir durch die Tastatur und den Bildschirm geblendet und vergessen, dass sich am anderen Ende ein ganz echter Mensch befindet. Ein Mensch mit Gefühlen. Ein Mensch mit Träumen. Ein Mensch, den wir durch unsere Kritik sehr stark beeinflussen, kränken oder zerstören können.

Warum verfassen wir eigentlich Rezensionen? Eigentlich will man ja ein Werk beurteilen, vielleicht eine Empfehlung aussprechen. Sollte es einem nicht gefallen, wäre es dann nicht angebracht diese Kritik konstruktiv auf den Punkt zu bringen? Ganz ohne persönlich zu werden? Ohne Beleidigungen? Kritik ist insofern sinnvoll, weil es dem Autoren selbst weiterhilft.

Liebe Menschen, überlegt was ihr schreibt, überlegt was ihr sagt, überlegt wie ihr handelt. Mit eurem Tun, könnt ihr einen Menschen so intensiv beeinflussen – positiv wie negativ -, dass ihr damit sein Leben verändern könntet.

Dabei bedanke ich mich an all jene Leser, Schreiber, Rezensenten, Blogger, die objektive, konstruktive Kritiken schreiben, die keine Verrisse glauben schreiben zu müssen, weil dann die Quoten steigen, die Rezensionen schreiben, um einen Autor auf seinem Weg zu helfen und nicht um diesen Weg zu beenden.

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Niccis Beitrag