Meine Liebe zur Freiheit

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Heute findet in Irland eine Abstimmung statt, die mir persönlich sehr wichtig ist: Es findet ein Volksentscheid statt, der darüber abstimmt, ob das umstrittene Abtreibungsverbot nach Paragraph 8 noch weiterhin rechtskräftig bleiben soll oder abgeschafft wird. So manch einer wird sich vielleicht fragen, was das mit Freiheit oder meiner Überschrift zu diesem Beitrag zu tun hat: Meine Liebe zur Freiheit. Nun, ich sehe es als meine Freiheit an, über meinen Körper, mein Leben, meinen Geist und meiner Zukunft selbst entscheiden zu dürfen. Und ja: Dazu gehört auch das Thema Abtreibung. Doch es ist nur der erste Denkanstoß gewesen, der mich zu dem großen Thema Freiheit verleitete. Ich möchte euch hiermit allgemein auf das Thema Freiheit aufmerksam machen, was es für mich bedeutet und vor allem: Welche Freiheiten wir mehr schätzen sollten und für welche wir noch kämpfen müssen. Obwohl Freiheit etwas Selbstverständliches sein sollte, so ist sie es noch lange nicht, ganz entgegen dem, was uns Medien oft vermitteln wollen. „Meine Liebe zur Freiheit“ weiterlesen

10 Dinge, die ich zuletzt gegoogelt habe

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Bei Ivy [Ivy Booknerd] habe ich vor ein paar Wochen einen wirklich witzigen Beitrag entdeckt: 10 Dinge, die ich zuletzt gegoogelt habe. Ihren Beitrag fand ich so gelungen und hatte so unfassbar viel Spaß ihn zu lesen, dass ich mich prompt an meinen eigenen gesetzt habe und es als monatliche Routine einführen möchte. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt. Und los geht’s!


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Woche in Worten: Im Schreibwahn

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Mein letzter Wochenrückblick liegt zwei Wochen zurück. Die Gründe dafür werde ich euch in dem heutigen Woche in Worten Beitrag erzählen! Für mich drehten sich die vergangenen Tage ausschließlich um das Schreiben. Ein paar Bücher habe ich allerdings dennoch beenden und auch kaufen können. Willkommen also zu meinem Leselaunenbeitrag!

 [Eine Idee von Nicci & Buchbunt Blog]

WOCHEinWortenFeb4

Aktuelle Bücher

In den vergangenen beiden Wochen habe ich, durch Becca aufgefordert, die gesamte Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf durchgelesen. Dabei habe ich in der vergangenen Woche Nachtblüte und Tagwind beenden können. Mich konnte von den vier Romanen vor allem der vierte Band Tagwind überzeugen. Allerdings habe ich bei weitem keinen Narren an dieser Reihe gefressen. Es waren schöne Bücher, die sich für Zwischendurch gut weglesen ließen, jedoch fehlte mir in jedem Band das große Ganze und die Intensität, die mich eine Geschichte durchsuchten lässt. Trotzdem waren es wirklich niedliche Bücher, mit Charakteren, die für Spaß und schöne Stunden gesorgt haben.

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Danach habe ich direkt weiter mit John Green gemacht und mich unglaublich in seinen Schreibstil verliebt. WAHNSINN! Ich glaube tatsächlich, dass ich mich zu einem Fan entwickle, bislang gefällt mir Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken, ausgesprochen gut und ich werde mir wohl auch im Anschluss direkt einen weiteren John Green bestellen, um mehr vom Autor und seinem Ideenreichtum zu erfahren.

Leselaune

In den vergangenen Tagen lag mein Fokus vor allem beim Schreiben, so dass ich das Lesen eher hinten dran hängen musste. Dennoch kam ich in den Abendstunden nicht umher, auch mal zu lesen, einfach um etwas zu entspannen. Ich lese derzeit sehr gerne, fühle mich unglaublich erholt dadurch und wie in meiner eigenen Oase, sobald ich in ein Buch abtauche. Dabei halte ich mich absolut nicht an meine Leseplanung, hahaha. Was auch nicht weiter schlimm ist, immerhin vergesse ich so nicht, welche Bücher noch in meinem Regal warten, hehe.

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Leseplanung Februar

Queen of Shadows
Empire of Storms
Tower of Dawn
Assassins Blade
forbidden
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
It ends with us
Vintage

Reading | Read

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Und sonst so?

Was war eigentlich in der vergangenen Woche los? Nun! Ich habe mich auf dem Weg nach Berlin gemacht, um einem angemessenen Schreiburlaub nachzugehen. Mein Manuskript musste ein ordentliches Plotting durchleben, nachdem ich es im November während des NaNoWriMo ohne Planen niedergeschrieben hatte. Die Rohfassung ist dadurch bereits seit Monaten fertig, nur die Feinheiten fehlten noch. IMG_1134.jpg Da ich allerdings Vollzeit arbeite und noch meinem Buchblog und meinem privaten Leben nachgehe, kam das Schreiben in den vergangenen Wochen viel zu kurz. Ich habe mir also bewusst Zeit geschaffen und mir Urlaub genommen, der ausschließlich dem Schreiben galt. Das hat auch unglaublich gut funktioniert! Mein Mann und ich haben uns auf dem Weg nach Berlin gemacht und als wir dann schon einmal dort waren, mussten wir natürlich auch meine allerliebste Jill besuchen. Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich wirklich zum Schreiben diese Woche frei  genommen habe, damit ich nicht jeden Abend mit Jill auf der Couch verbringe, haha. Dafür haben wir uns trotzdem an vier Tagen gesehen, auch wenn es zweimal davon nur sehr kurz war.

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Ich kam wohl gerade zur rechten Zeit nach Berlin, denn am Samstag fand dort ein Berliner Bloggertreffen statt, bei dem ich alte Gesichter, wie die unglaublich liebevolle großartige Melina wiedersehen konnte! Ich habe sie zuletzt in London und gaaaanz kurz auf der Buchberlin gesehen und mich durch ihre wundervolle Art wieder direkt in sie schockverliebt. Schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei! IMG_1124.jpgMit dabei war auch Yvonne, die ich durch Jill bereits im vergangenen Jahr kennengelernt habe und ihr dadurch auch jedes Mal über den Weg laufe! Ich finde es großartig, wie so die Blogger-Community vernetzt ist und dass ich dadurch jedes Mal diese tollen Menschen wiedersehen kann. Persönlich habe ich dann auch die wundervolle Alex von Young Adult – New Adult – Romance getroffen, von der Jill immerzu schwärmt und die ich derweilen nur durch ihren Instagram-Account kannte. Sie ist eine so coole Socke!
Neu kennengelernt habe ich auf dem Bloggertreffen die Autorin Anika Lorenz! Wir sind direkt ins Schnattern geraten und haben uns über unsere Bücher und die Schreibwelt ausgetauscht. Ich habe sie direkt etwas ins Herz geschlossen und freue mich auf viele weitere Gespräche und Treffen. Schaut gerne mal auf ihrer Autorenseite vorbei und schnuppert in ihren Büchern! Sie ist bereits Impress-Autorin und kann sich mit einigen Romanen sehen lassen. Übrigens habe ich mir während des Bloggertreffens, welches praktsicherweise in der Buchhandlung Dussmann stattfand, den neuen Roman von Mona Kasten gegönnt: Save Me. Ich bin supergespannt, vor allem, da es mein erster Roman der Autorin ist und ich sie bereits auf einer Lesung kennenlernen durfte. IMG_1145.jpg
Während des Urlaubs habe ich mir übrigens noch etwas gegönnt: Bei mir sind die Funkopops Frodo und Dr. Strange eingezogen. Als dann am Montag auch noch ES im Mediamarkt vor uns stand, mussten wir direkt die Metall-Edition kaufen. Sieht die Hülle nicht total genial aus? Da wir bei Jill so viel gequasselt haben, kamen wir gar nicht mehr dazu, den Film gemeinsam zu gucken. Wobei mich mittlerweile der Gedanke beschleicht, dass Jills Freund uns irgendwie absichtlich in witzige Gespräche verwickelt hat…Haha.

Was macht das Schreiben?

Durch den Urlaub habe ich mich ausführlich mit meinem aktuellen Romanprojekt auseinandergesetzt und mich tatsächlich bis zu 12 Stunden am Tag mit meinem Schreiben befasst. Dabei habe ich meine Geschichte auf einer Tapetenrolle grob skizziert. Ja, ganz genau! Auf einer Tapetenrolle. Ich dachte mir, dass ich so mal ausreichend Platze habe, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. IMG_6498-2.jpgUnd das hat auch wirklich gut funktioniert! Dadurch konnte ich wilde Theorien aufstellen, Plotlücken entdecken und auch die ein oder anderen Logikfehler beseitigen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, vor allem, da ich mich ausschließlich auf mein Thema fokussieren konnte. Ich schreibe übrigens an einem Jugendroman! Während des Urlaubs konnte ich den gesamten Plot lückenfrei niederschreiben. Mir fehlen nur noch 5 von 25 Kapitel und das Manuskript kann endlich mit dem Wort Ende unterschrieben abgegeben werden. Und zwar an meine Testleser. Ich freue mich schon wahnsinnig auf deren Feedback, auch wenn dabei viel Angst und Sorge mitschwingt. Der Roman wird übrigens ungefähr 100 000 Wörter umfassen und damit fast 30 000 mehr als Einmal im Jahr für immer.

Zitat der Woche

In die Augen kann man jedem sehen. Aber jemand zu finden, der dieselbe Welt sieht, ist ziemlich selten.
– John Green | Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken | Seite 14

Lied der Woche

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Weitere Wochenrückblicke

Beccas Leselichtung mit Lernerei, Musik und eine alte Liebe
Trallafittibooks mit Supergirl und Sonderbox
Letterheart mit Herzensmenschen und Bloggertreffen
Valaraucos Buchstabenmeer mit Die Lust am Lesen
Wiebi Peters mit Magie und Marvel
Umivankebookie mit Lesenacht und Frühjahrsputz
Buchbuntblog mit Leselaunen
Jennys Bücherkiste mit Leselaunen
Buchjunkie
Ivy Booknerd mit Hundebaby und Black Pantha
… weitere folgen

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LoveSarah

Rezension: Abendsonne

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Bei dieser Rezension handelt es sich um den zweiten Band der Jahreszeiten-Reihe. Ich rate dazu, sie nur zu lesen, wenn man den ersten Band bereits kennt.

Den zweiten Roman der Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf habe ich in einem Tag verschlungen. Das Erzähltempo wurde deutlich angeheizt und mehrere Kritikpunkte, die ich noch zuvor bei Morgentau erwähnt hatte, wurden hier perfekt umgesetzt. Die Stimmung ist weitaus geladener und interessanter, obwohl sich nach meinem Geschmack die Geschichte etwas zu sehr nach einer Wiederholung angefühlt hat.

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Fakten

Titel: Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
Autorenname: Jennifer Wolf
Seitenanzahl: 282
Genre: Romance, Fantasy
Verlag: Carlsen
Preis: 7,99 € (TB) 3,99 (E-Book)
ISBN: 978-3-646-60090-2 |

Inhalt

Niemals hätte sich Dahlia träumen lassen, dass sie einst zu den Auserwählten der Jahreszeiten gehören könnte. Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört sie nicht in die Nähe von Göttern, sondern aufs Feld, wo sie von klein auf Lavendelblüten pflückt und ihre Familie unterstützt. Aber die Anweisung der Göttin Gaia hätte klarer nicht sein können: Dieses Mal soll ein Mädchen aus Hemera zu ihren vier Söhnen geschickt werden und sich ein Jahrhundert lang an einen von ihnen binden. Sollte Daliah die Auserwählte werden, für wen würde sie sich entscheiden? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter? [Carlsen]

Meine Lesezeit

Frech. Unverhofft. Interessant. 

In Abendsonne lernen wir als Auserwählte Dahlia kennen, die durch ihre direkte und freche Art, etwas Schwung in die Geschichte der Jahreszeiten gebracht hat. Sie benimmt sich nicht so, wie es von einer Auserwählten erwartet wird, erscheint den Göttern gar merkwürdig und verwirrt jeden durch ihr Verhalten. Sich selbst eingeschlossen. Dahlia ist selbstbewusst und will sich nicht durch einen Gott einschüchtern oder so ihr Leben bestimmen lassen. Diese mutige Art hat mir an ihr am meisten gefallen. Auch die Wortgefechte, die sie sich mit jedem zu liefern schien.

Ich spüre ihre Präsenz, als seien sie ein realer Mensch. Wie ein Geliebter, der mich nachts besucht. Ich spüre Sehnsucht nach einem… Mann? Aber nicht nach irgendeinem, sondern nach dem, den ich in meinen Träumen treffe. Es ist, als würde ein großer, starker Teil von mir ihn lieben… und begehren. Dieses Gefühl saugt mir die Kraft aus den Knochen und meine Konzentration beginnt sehr darunter zu leiden. Genau wie mein Herz. Wie kann man jemanden vermissen, den es gar nicht gibt?
– Seite 83 | Daliah | Abendsonne

Dieses Zitat beschreibt Dahlias Zustand vortrefflich: Sie ist verwirrt und hat seltsame Träume. Sie verfolgen sie Nacht um Nacht und werden immer intensiver. Wer den ersten Roman, Morgentau, gelesen hat, wird bereits wissen, weshalb Dahlia von diesen Träumen heimgesucht wird. Die Art, wie diese Träume in die Geschichte miteingebunden werden, fand ich sehr passend und verliehen der Stimmung einen gewissen Reiz. Vor allem hat es mir gefallen, dass diese Ausschnitte teilweise wirklich sehr kurz waren. Oft spielen sich Träume über mehrere Passagen, meist sogar Seiten in Romanen ab, was manchmal meine Konzentration und mein Interesse in die Flucht schlägt. Doch hier wurden diese Traumfetzen gekonnt von Jennifer Wolf platziert.

Aber manchmal ist es gar nicht falsch, das Bild deines Lebens mit Weiß zu überstreichen und mit neuen Farben zu beginnen. Denn du bist der Pinsel, Dahlia. Du bestimmst, wie das Bild aussieht. Der Rahmen und die Leinwand mögen vorgegeben sein, aber du wählst die Farben und das Motiv.
– Seite 84 | Abendsonne

Es war schön, wieder in diese Welt einzutauchen, die wir zum Bruchteil im ersten Roman kennengelernt haben. Jennifer Wolf hat gekonnt Gebiete und Plätze weiter vertieft, die mich als Leser sehr interessiert haben. Zunächst hatte ich befürchtet, mich am Anfang wieder durch dieselbe Zeremonie wie im ersten Roman lesen zu müssen – doch weit gefehlt. Die Autorin hat sich etwas ganz Besonderes dafür einfallen lassen. Leider schwächte dieser Einfallsreichtum im mittleren Teil. Ich fühlte mich, als würde ich eine ähnliche Geschichte lesen, obwohl sie sich tatsächlich grundsätzlich zum ersten Roman unterscheidet, hatte ich das Gefühl, in einen Trott zu fallen. Lediglich die Wortgefechte und frechen Unterhaltungen von Dahlia, haben meine Stimmung aufrechtgehalten.

Ich mag ein Narr sein, der gerne Wein trinkt, aber ich erkenne die Liebe, wenn sie vor mir steht.
– Abendsonne

Dafür konnte Jennifer Wolf wieder mit einem grandiosen Ende aufwarten. Dort bewies sie wieder Einfallsreichtum und einen spannenden Abschluss, der mich erneut neugierig auf den Folgeband gestimmt hat. Durch die enge Bindung und die intensive Entwicklung Dahlias, habe ich mit ihr und ihrem Schicksal richtig mitfühlen können. Die Geschehnisse trafen mich genauso ins Herz, schmerzten ebenso und fühlten sich überraschend an. Das Ende war nicht vorhersehbar, was mich wirklich positiv gestimmt hat. Jennifer Wolf geht mir ihren Lesern nicht zimperlich um und schreibt die Geschichte genau perfekt, um einen emotional vollkommen zu zerstören, doch mit einem Funken Hoffnung zurückzulassen.

Mein Fazit

Mit Abendsonne hat Jennifer Wolf einen Roman geschrieben, der sich wie ein Zuhause anfühlte. In ihrer erschaffenen neuen Welt fühlte ich mich geborgen und freute mich auf die mir bekannten Gesichter und Orte. Der Anfang und das Ende berauschten mein Leseerlebnis, was vor allem den Wendungen und Überraschungen zuteilwurde, mit denen ich absolut nicht rechnen konnte.

Trotz des Endes und der Protagonistin, die mich wirklich begeistern konnten, fehlte mir das gewisse Etwas. Der Roman liest sich allerdings wunderbar an einem Abend hinweg, bereitet Freude und Genuss. Daher würde ich es als Zwischendurchlektüre jedem ans Herz legen, der eine besondere Geschichte, die nach Zuhause und Freundschaft mit Liebe bespickt schmeckt, zu schätzen weiß.

Friend

Eher selten greife ich zu aktueller Musik aus dem Radio, einfach weil es oft meinen Geschmack nicht trifft. Durch Zufall bin ich dann auf Perfect von Ed Sheeran getroffen, das erste Lied, was ich von ihm zu Hören bekam. Ich habe es bei YouTube entdeckt und es mehrfach angesehen, einfach weil mich dieses Video vollkommen in seinen Bann gezogen hat und diese liebevolle Stimme, die so wahre Worte singt. Das Lied ging mir sehr nahe und passt irgendwie vortrefflich zu diesem Roman. Es erzählt so viel Wahres und ein ganzes Leben voller Liebe und Freundschaft. Es ist einfach perfekt.

Blogger des Vertrauens

Beccas Leselichtung
Bücherschmöcker
Letterheart
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LoveSarah