Autorenwahnsinn – Tag 19: Ein heißes Zitat

Beim Autorenwahnsinn habe ich zu Beginn noch recht regelmäßig zu den jeweiligen Themen einen Beitrag geschrieben. Allerdings fiel mir zu manch so einem Tag nicht besonders viel ein, und ich wollte nicht immer etwas posten, wenn ich keinen Content dazu liefern konnte. Also habe ich mir die liebsten Tage rausgesucht, damit ihr dennoch etwas davon habt und weil so manches Thema witzig ist, wie zum Beispiel das heutige: Ein heißes Zitat.

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Als Mika bei mir zu Besuch war, sind wir die unterschiedlichen Tage des Autorenwahnsinns von Schreibwahnsinn einmal durchgegangen. Dabei mussten wir gerade bei dem heutigen Thema sehr schmunzeln: Tag 19: HOT! HOT! HOT! Ein heißes Zitat. Mika und ich sind nicht gerade die großen Erotik-Roman-Schreiberlinge. Ich finde es beachtenswert, wenn jemand (Sarah J. Maas for instance) es vollbringt eine Sex-Szene nicht grottenschlecht, sondern unglaublich gut zu schreiben. Bei mir klingt das eher nach 15-Jährige-hat-es-versucht. Aus dem Grund gehe ich dieses Genre als Autorin auch gar nicht wirklich an (und weil ich nicht will, dass meine Mama so etwas von mir liest, ich mein – what the hell -, ich müsste den Planeten danach einfach verlassen, Tschüssi und weg bin ich). Dennoch habe ich mir ein kleines bisschen Mühe gegeben, erotisch würde ich das jetzt nicht gerade nennen, aber die Wörter NACKT und UNANSTÄNDIG kommen immerhin drin vor. I see some progress there.

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Was denkt ihr über das Zitat? In welchem Teil im Buch, würdet ihr einschätzen, kommt es vor?

Ich bin gespannt!

Alles Liebe,
Sarah

 

Ein erfrischendes Zitat

Hallo meine Lieben, ich melde mich aus der Urlaubs-Versenkung. Irgendwie bin ich die letzten Tage des Autorenwahnsinns etwas untergetaucht. Mein Urlaub hatte mich fest im Griff, was aber denke ich vollkommen in Ordnung ist. Heute allerdings möchte ich euch unbedingt mit einem Zitat überraschen, was obendrein noch zur Sommeraktion passt.

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Amelie und der Clown erleben gemeinsam so allerhand Dinge. Meist nimmt der Clown diese Aktionen in die Hand. In dieser Szene jedoch ist es Amelie, die sich etwas ausgedacht hat. Um die Aufmerksamkeit des Clowns auf sich zu lenken, weckt sie ihn kurzerhand mit einem Eimer eiskalten Wasser. Ehrlich gesagt, wollte ich so etwas schon immer mal machen. Also jemanden mit einem Eimer Wasser wecken. In mir steckt ein kleiner Teufel, ich weiß.

Was fällt noch bei dem Zitat auf? Der erste Satz:

Es war das erste echte Lachen, seit über fünf Monaten.

Ja, das ist etwas sehr besonderes. Amelie lacht wieder. Sie wird wieder lachen. Denn darauf zielt diese Geschichte ab. Wie es dazu kommt, erfahrt ihr über die Geschichte hinweg.

Wie gefällt euch das Zitat? Wollt ihr eigentlich mehr wissen? Sollten die Zitate vielleicht lieber kürzer sein? Was denkt ihr?

Ich bin gespannt!

Alles Liebe,
Sarah

Musik beim Schreiben

Das heutige Thema spielt ein sehr wichtiges Element in meinem Schreibprozess an: Musik. Was ich gerne höre, was ich bei Einmal im Jahr für immer für eine Playlist laufen ließ und wie ich generell zu Musik stehe, erfahrt ihr in meinem Beitrag zum achten Tag des Autorenwahnsinns von Schreibwahnsinn.

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Musik. Beim Schreiben gibt es selten einen Moment, den ich nicht mit Kopfhörern verbringe. Entweder das, oder die Boxen sind auf volle Lautstärke gestellt. Ich habe das Gefühl erst durch die passende Musik zwischen die Zeilen gelangen zu können. Musik ist so bereichernd, dass ich es kaum in Worte fassen kann, aber ich versuche es.

Musik für Einmal im Jahr für immer

Für meinen Gegenwartsroman, dessen Stimmung größtenteils traurige Elemente mit sich bringt, habe ich tatsächlich die meiste Zeit sehr traurige und düstere Musik gehört. So etwas schlägt oft die Stimmung nieder, aber ich kann auch schlecht bei Ballermann-Musik über den Tod schreiben. Das ist irgendwie nicht so mein Ding.
Dabei muss die Thematik innerhalb des Songs gar nicht mal immer etwas negatives in sich tragen. Es reicht bereits, wenn der Sound etwas melancholisch angehaucht ist und ich tauche direkt ab, in meine Welt zwischen den Seiten. Hier ein Auszug dessen, was mich die letzten Wochen begleitet hat:

Philipp Poisel – Eiserner Steg
Philipp Poisel – Wie kann ein Mensch das ertragen
Philipp Poisel – Mit jedem deiner Fehler
Johnny Cash – Hurt
Gary Jules- Mad World
David Bowie – Space Oddity
My Chemical Romance – Famous Last Words
The XX – Angel
Nirvana – Heart-Shaped-Box
Alt-J – An Awesome Wave (Album)
Bear’s Den – When You Break
Mhokomo – You’re here
Radiohead – Creep
Asteroid – III (Album)

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Musik in meinem Leben

Gerade gestern noch durfte ich ein unglaublich geniales Konzert genießen und ordentlich abrocken! Und zwar ging es aufs Billy Talent Konzert nach Dortmund in die Westfallenhalle. Und es war einfach phenomenal genial toll und hach, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen. Satte 105 Minuten wurde gespielt, die Zugabe war herrlich schön, die Worte über Chester Bennington und Chris Cornell rührend und wachrüttelnd zugleich, die Musik der absolute Wahnsinn.

Hauptsächlich höre ich Rock und in dem Bereich eigentlich so ziemlich jede Unterart. Indie und Psychedelic darf es auch gerne mal zwischendurch sein.

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Und, was für Musik hört ihr so? Wofür könnt ihr euch begeistern?

Alles Liebe,
Sarah

Schreiben bei gutem Wetter

Derzeit habe ich während meines Urlaubs etwas Glück: Das Wetter spielt mit und wir können sonnenbelastete Tage genießen. Das ist echt toll, vor allem, da ich meinem Besuch aus Berlin dann auch etwas zeigen kann. Hah! Wobei heute Indoor-Aktivitäten anstehen: Denn heute geht es aufs Billy Talent Konzert. YEAH!

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Wo schreibe ich bei gutem Wetter. Meist auch dort, wo ich bei schlechtem Wetter sitze: Nämlich an meinem Schreibtisch. Ich weiß, wenig originell. Viele stellen sich Autoren ja in hoch-intelligenter Montur in irgendwelchen schicken Cafés vor einem smarten Laptop vor, versunken in der Schreibwelt, beschäftigt mit den eigenen Geschichten. Tatsächlich habe ich das auch schon mal gemacht. Leider hat meine eigene Heimat keine schicken Cafés, zumindest keine, in denen ich mich mit meinen Schreibsachen reinsetzen würde. Nach meinem Abitur habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht viel zu reisen und bin dann in fremden Städten in fremde Cafés gegangen, habe mich mit Kopfhörern, Notizblock und Laptop dort hingesetzt und den gesamten Tag über geschrieben. Das war echt toll! Dieses wilde Treiben um einen herum bewirkt irgendwie, dass die eigene Konzentration steigt. Dazu existieren bestimmt irgendwelche Studien, die begründen, warum das so ist, hah.
Ansonsten bin ich eher so der Höhlenmensch. Wenn ich in der absoluten Schreibphase bin und das Wochenende ausschließlich dafür nutze, dann ist mein höchstes Ziel vom Bett zum Schreibtisch zu gelangen. Dabei schaffe ich es nicht einmal mich vom Schlafanzug in die Alltagstaugliche Kleidung zu manövrieren.
Draußen irgendwo in einem Park habe ich noch nie geschrieben, ich glaube dafür würde mich die Sonne auch viel zu sehr stören.

Gemeinsam über das Schreiben reden

Was ich allerdings sehr gerne mache, ist zum Beispiel auf einen Spaziergang hinaus in die Welt mit meiner lieben Autorenkollegin Mika über das Schreiben, unsere Texte und den Überarbeitungen zu reden. Das haben wir zum Beispiel auch wieder gestern gemacht. Samt Picknick-Decke und Fahrrädern radelten wir entlang der Lippe (Fluss meiner Heimat, kein Körperteil (in dem Fall)), suchten uns ein Plätzchen und zerfetzten unsere Romane. Das hat echt Spaß gemacht und lässt sich so in der Natur und draußen und so manchmal einfach besser machen. Den Kopf frei kriegen, so nennt sich das glaube ich und das funktioniert draußen meist am besten.

So sehen dann Autoren in freier Wildbahn aus:

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Und das war es auch schon. Wo schreibt ihr denn bei gutem Wetter? Gibt es da etwas total kreatives, was ich noch nicht kenne? Vielleicht einen Trend, dem ich unbedingt nachgehen muss?

Der Autorenwahnsinn wird übrigens von Schreibwahnsinn geleitet. Schaut unbedingt mal vorbei!

Alles Liebe,
Sarah