Rezension: For Good – Über die Liebe und das Leben

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For Good habe ich mir auf dem Drachenfest gekauft und sogar durch Ava signiert bekommen! Richtig schön! Trotz, dass das Buch nicht viele Seiten hat, habe ich mir ein paar Tage für die Lesezeit gelassen. Die Thematik war tiefgründig, so dass ich es unmöglich einfach achtlos verschlingen konnte.

Fakten

Titel: For Good – Über die Liebe und das Leben
Autorenname: Ava Reed
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenzahl: 212 Seiten
Preis Taschenbuch: 12 Euro
Preis E-Book: 3,99 Euro

Inhalt

Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird wie es einmal war.*

Meine Lesezeit

Charlie verliert Ben. Durch den Roman hinweg, erfahren wir abwechselnd Charlies und Bens Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In der Gegenwart wird vor allem der Trauerprozess von Charlie beschrieben, wie sie leidet, wie sie das Gefühl beherrscht, nicht weiterleben, weitermachen zu können.

„Doch was nützt einem alles, was man hat, was interessiert einen, was geblieben ist, wenn das, was man am meisten braucht, vom Sturm mitgerissen wurde …  „

Die Geschichte zwischen Charlie und Ben ist nicht außergewöhnlich. Und das ist es, was diesen Roman so besonders macht. Es ist ein ruhiger Roman, der eine Geschichte erzählt, die eine unglaubliche Echtheit ausstrahlt. Denn Charlie und Ben steht für das Leben, was jeder von uns führt. Es ist keine große Hollywood-Geschichte, die übertrieben kitschig oder unwirklich erscheint. Wir lernen das Leben kennen, wie es ist und das ist so furchtbar brutal. Den Schmerz, den Charlie empfindet, konnte ich so gut nachvollziehen, eben weil es so echt ist. Weil jedem das passieren kann, was Charlie durchleiden muss. Ava Reed zeigt durch eine Echtheit, wie das Leben mit einem spielt und dass auch solche Geschichten ihren Platz finden müssen.

„Mein Körper fühlt sich so schwer an, wie sich mein Herz leer anfühlt.“

Neben Charlie und Ben, lernen wir noch Mai, ihre beste Freundin, kennen. Mia mochte ich sehr! Ihre aufgedrehte Art, hat den Kapiteln sehr viel Leben mitgegeben.

„Wie immer. Es ist, als wäre es wie immer und niemals anders gewesen“

Was mich etwas verwirrt hat, war der Ort, wo die Geschichte spielt: Das weiß ich irgendwie bis jetzt nicht. Ich habe den Eindruck, dass wir uns in England oder den USA aufhalten, aber gleichzeitig Siezen sich die Protagonisten zu Beginn… Aber nun gut, das sind nur Kleinigkeiten, die mir zwischendurch aufgefallen sind und mir ein paar Fragezeichen aufluden. Vielleicht sollte es auch einfach allgemein gehalten werden, weil sich diese Geschichte überall auf der Welt immerzu abspielen konnte.

Übrigens: Ich empfand es als richtig komisch, dass sich alle erst einige Zeitlang Siezten! Vielleicht liegt es an meinem Umfeld, aber so kenne ich das gar nicht, schon gar nicht, wenn man im selben Alter ist, aber interessant, das mal so zu lesen.

Mein Fazit

For Good – Über die Liebe und das Leben ist eine wunderschöne, echte Geschichte für Zwischendurch und das gesamte Leben hinaus. Ava Reed beschreibt den Verlust, den Charlie durchleiden muss, in einer Echtheit, die mich sehr berührt hat.

Blogger des Vertrauens

Agnes von Aliswerk

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Quelle:
Klappentext: Drachenmond Verlag

***Rezension*** Wir fliegen wenn wir fallen von Ava Reed

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Worum geht es?

Yara und Noel kennen sich durch nur einen Menschen: Phil. Er hinterlässt ihnen eine Liste mit 10 Wünschen, die sie gemeinsam erfüllen sollen. Ein Abenteuer, auf dass sie sich nur ihm zuliebe einlassen, denn Yara und Noel können sich eigentlich so gar nicht leiden.

Was mir gefiel

Hach, wo soll ich anfangen?
Es ist das erste Buch, was ich von Ava Reed lese und ich muss sagen, dass ich unglaublich begeistert war und noch immer bin (immerhin habe ich die letzten Zeilen erst in der vergangenen Nacht beendet). Ava’s Art zu schreiben ging mir sehr nah. Ihr Schreibstil ist unglaublich flüssig, locker und lässt einen sofort in die Geschichte versinken. Ich lieben ihren Humor, konnte mir das ein oder andere Lächeln und zwischendurch auch einige Lacher nicht einmal ein bisschen verkneifen. Wobei ich hin und wieder einige fragwürdige Blicke meines Ehemannes in Kauf nehmen musste. Dieses Buch hat mich einfach mitgerissen und nicht mehr losgelassen, bis ich es endlich zu Ende gelesen hatte.
Die Perspektiven wechseln sich von Kapitel zu Kapitel ab, was den Lesefluss die gewisse Spannung verleiht. Dabei hat die Autorin sehr gekonnt den Sprachstil den jeweiligen Charakteren angepasst. Ich muss ja sagen, dass ich vor allem Noel sehr mochte, mit seiner trockenen Art und wer flucht bitte schön nicht gerne? Also ich könnte mir das wahrscheinlich nie abgewöhnen, hehe. Yara ist schüchtern und schlagfertig zugleich, was Ava wirklich sehr gut rübergebracht hat. Die einzelnen Wünsche sind interessant und irgendwie wird man mit jedem weiteren durchgestrichenen Punkt immer trauriger, weil man weiß, dass die Geschichte bald endet.
Die Art, wie sich Yara und Noel nähern ist wunderbar. Ich habe es geliebt über sie zu lesen, wie sie scheiterten, die Achterbahnmomente und dann auch noch aus beiden Perspektiven. Einfach perfekt.
Ich mochte einfach alles an diesem Buch. Anfang. Mitte. Ende. Es fehlt mir an rein gar nichts und ich habe nicht annähernd das Gefühl, dass Ava es irgendwie hätte noch besser machen können, als sie es bereits getan hat. Das Buch ist einfach wunderbar und ich möchte es schon sehr bald noch einmal lesen, weil es einem gut tut diese Welt von Yara und Noel zu betreten.

Was mir nicht gefiel

Alberne frage, ich liebe dieses Buch!

Fazit

Das Cover gibt den Inhalt des Buches und das, was auf einen zukommt sehr gut wieder: Es ist süß, niedlich und irgendwie schön, auch wenn man am Titel einen gewissen melancholischen Anklang spürt und weiß, dass auch traurige Momente folgen werden, so ist gewiss, dass einem diese Geschichte sehr ans Herz gehen wird. Und genau das ist passiert: Diese Geschichte hat mich sehr berührt, ich mag die Charaktere sehr und habe selbst das Gefühl Phil selbst einst gekannt zu haben, so echt schien mir die Geschichte, so nah ging sie mir.

Zwischen Wahnsinn und Liebe in Leipzig

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Und da sind wir auch schon wieder – Zuhause! Leipzig, was warst du Besonders. Meine Güte und wie unglaublich aufregend es gewesen ist. Ein Glück, dass wir ein paar Fotos gemacht haben, andernfalls wäre es mir kaum möglich all die Erlebnisse zusammenzufassen.

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Zu Beginn durchstöberten wir den Sternensand-Verlag. Gleich vor Ort tummelten sich fast alle Autoren mit ihren unglaublichen Büchern. Es warten bereits zwei herrliche Bücher bei mir Zuhause, die unbedingt gelesen werden müssen. Außerdem habe ich ein bisschen Mut gefasst und C.M. Spoerrie um ein Autogramm gebeten, hihi. Schaut unbedingt bei dem Verlag vorbei, ich bin mir sicher, dass wir noch viel von ihnen erwarten können.

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Ein bisschen Glück spielte auch mit, denn ich konnte gerade noch Alexander Kopainksi abfangen, der das Cover zu Die Legenden von Karinth entworfen und sich auch ein bisschen Zeit für ein paar Worte genommen hat.

Danach stöberten wir einmal querbeet über das Messegelände. Was am Samstag allerdings kaum möglich war. Es war kaum zu fassen, wie viele Menschen dieses Jahr die Buchmesse aufgesucht haben. Die Gänge waren derart überfüllt, dass die Security die Durchgänge selbst regeln mussten und Einbahnstraßen erschufen, damit kein Gedrängel entsteht.
Viele Lesungen und Veranstaltungen lagen auf unseren Wegen und die Zeit reichte nicht annähernd, um auch nur einen Bruchteil von dem zu schaffen, was wir gerne miterlebt hätten.
Während der Messezeit selbst habe ich mir in der tat nur ein einziges Buch gekauft. Darüber bin ich selbst etwas schockiert, doch nun ja, was soll ich sagen? Der Stapel Zuhause ist bereits so hoch, dass er mich wohlmöglich irgendwann erschlagen wird, wenn ich nicht mal bald damit anfange mehr Bücher zu lesen, als zu kaufen, hahaha. Mal schauen, wie dieser Plan funktionieren wird. Allerdings konnte ich bei Ava Reed nicht wirklich widerstehen. Für alles andere steht bereits eine unglaublich lange Wunschliste, die ungeduldig wartet aufgekauft zu werden.

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Vor Ort fanden so viele Autogrammstunden statt, dass der Überblick beinahe schwerfiel. Allerdings fielen die Schlangen so lang aus, dass ich mich am Ende nirgends anstellen konnte, meeeh. Dafür war die Zeit leider zu kostbar. Doch es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich die Mühe machten, um all die unglaublichen Autoren treffen zu können. Unfassbar unendlich schienen die Wartezeit zu Sebastian Fitzek zu sein, der gleich mehrere Signierstunden eingeplant hatte und sich für jeden seiner Leser reichlich Zeit nahm und selbst beim letzten Foto sein strahlendes Lächeln nicht verlor. Wirklich beeindruckend und so sympathisch – das konnte ich auch von der Ferne erkennen, hehe. Vielleicht dann beim nächsten. Das neue Buch steht bereits auf der Wunschliste. Ihr merkt, der Stapel wächst, sowohl im echten Leben, als auch der imaginäre. Es nimmt einfach kein Ende, aber ich denke das ist ok.
Ein bisschen was gegönnt habe ich mir dennoch: Ein kleines Fan-Foto mit Julia Adrian. Hihi.

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Nach der Messe ging es dann zur ersten Drachennacht. Was soll ich sagen? Es war wirklich traumhaft schön. Astrid trug eine rührende Rede vor, die Autoren glänzten mit Humor und Talenten, die zuvor wohl noch keiner von uns zu Gesicht bekommen hat und die Schlangen zu den Kassen waren auch hier vor Ort so lang, dass meine Ungeduld sich eher auf den Online-Shop vertagt hat, haha. Eine kurze Zusammenfassung, die nur wage vermuten lässt, wie cool der Abend schließlich gewesen ist: Trommelwirbel, Buchanekdoten, Geheimnisse der Autoren, Interview-Runden, Poetry-Slam, ein Trailer, so unfassbar viele Autoren, dass ich sie alle gar nicht aufzählen kann, flotte Abendgaderobe, total coole Location. Allzu lange konnten wir nicht bleiben, denn das Bett wartete darauf einen langen Schlaf zu tätigen.

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Was auf einer Buchmesse auf keinen Fall fehlen darf, sind knuddelige Wiedersehen mit weit entfernten und trotzdem lieb gewonnenen Freunden: Mika und Stella tummelten sich ebenfalls auf der Messe herum. Mika war dieses Jahr allerdings aus beruflichen Gründen vor Ort, denn sie arbeitet seit einiger Zeit bei Papyrus Autor und hat wacker den Stand verteidigt. Ganz Business-Like! Stella konnte man überall auf der Messe antreffen. Doch wir haben uns erst auf der Drachennacht schließlich wiedergesehen. Es war wirklich herrlich schön und ich kann unser nächstes Wiedersehen kaum abwarten.

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Meine Lieben dort draußen: Geht auf Buchmessen! Lest, liebt und erlebt die Geschichten, die sich dort draußen tummeln. Es sind so unfassbar viele, dass ich hoffe im Leben mal mehr Zeit zu haben, um sie ALLE zu lesen. Ja, ganz recht, hahaha.