Woche in Worten: Erste Woche Anatomie

Meine erste Woche im Medizinstudium ist vorbei, ich habe unglaublich viele großartige Momente erleben dürfen, obendrein fand gestern noch eine Hochzeit von unseren Freunden statt und Bücher sind diese Woche auch eingezogen, yay. Willkommen im Wochenrückblick in Form der Leselaunen.

[EINE AKTION VON TRALLAFITTIBOOKS]

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Blogger gesucht

Meine Lieben, das Jahr geht allmählich zu Ende. Es ist unfassbar viel geschehen. Bevor die letzten Tage vor den Feiertagen beginnen, dachte ich mir, starte ich einen kleinen Ausruf und vergebe 5 Rezensionsexemplare von Einmal im Jahr für immer in Form von E-Books.

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Eckdaten zum Buch

Titel: Einmal im Jahr für immer
Autorin: Sarah Ricchizzi
Seitenanzahl: 342 Seiten
Genre: Gegenwartsliteratur
Verlag: Selfpublishing

Worum geht es?

Was bedeutet eigentlich Leben?

Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?

In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt.
Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will.
Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.

Wer kann sich angesprochen fühlen?

Leser und Blogger, die gerne im Bereich Contemporary und Romance lesen. Mein Roman behandelt die Themen Trauerverarbeitung, Depressionen, Liebe und das Leben an und für sich. Wenn ich Vergleiche mit bekannten Büchern ziehen würde, damit ihr euch ein Bild von der Stimmung des Romans und dem Gefühl der Geschichte machen könnt, würde ich Zwei an einem Tag, P.S. Ich liebe dich und Ein ganzes halbes Jahr nennen.

Dabei ist mir vor allem eure Liebe zu Büchern wichtig. Wie groß euer Blog oder eure Seite ist, spielt vorrangig keine Rolle. Jeder darf sich trauen und seinen Blog vorstellen!

Wie könnt ihr euch bewerben?

Stellt bitte euren Blog vor, verlinkt am besten eure Seiten, damit ich mir direkt ein Bild von euch machen kann. Erzählt mir, wieso gerade ihr ein Rezensionsexemplar erhalten solltet. Dabei könnt ihr entweder hier oder auf Facebook einen Kommentar hinterlassen, oder mir eine Nachricht unter books@ricchizzi.de schreiben.

Der Bewerbungszeitraum geht noch bis zum 24. Dezember!

Alles Liebe,
Sarah Ricchizzi

 

 

 

Der Bloggerolymp: Unsere Lieblingsplätze im Internet

Es ist wieder so weit meine Lieben! Meine allerliebste Buchnachbarin und ich haben durch Rika von Schwarzbuntgestreift eine neue Beitragsidee für unser Projekt Die Buchnachbarinnen entdeckt: Der Bloggerolymp. Rika hat dazu bereits einen coolen Beitrag geschrieben, in denen sie ihre Top 5 aufgestellt hat, wir wollen es ihr gleichtun und euch unsere liebsten Plätze im Internet präsentieren.

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WELCHE BLOGGER ICH LIEBE

Letterheart

Letterheart. Jill von Letterheart liebe ich einfach über alles. Ihr Blog hat mich in wenigen Klicks direkt überzeugt. Seit dem ich sie für mich im April entdeckt habe, bin ich eigentlich fast täglich auf ihrer Seite und stalke ihre Beiträge. Dabei besticht Jill vor allem durch ihre Regelmäßigkeit und der Vielfältigkeit ihrer Beiträge. Sie hat feste Rubriken, an denen ich mich als Leser orientieren kann. Obendrein inhaliert Jill Bücher, wie ich Essen. Es ist so herrlich schön! Jill lesen wir ein Buch zusammen? Ja? OK… ich fange an! Jill: Ich bin fertig. Sarah: Ich bin halt noch bei Kapitel 1. Hahaha. Jills Blog dreht sich um die gesamte Bücherwelt, sie rezensiert regelmäßig einen Monsterberg an Büchern und schreibt dazu wundervolle Texte, in denen ich mich gerne verliere. Am liebsten schaue ich mir ihre YouTube-Videos an, die mittlerweile sogar mein Mann für sich entdeckt habt. Jill hat so eine schöne Art zu reden, dass sie zu meiner Freitags-Abendlichen Routine geworden ist, in der sie mir über ihre Bücher erzählt und ich gebannt mit Kopfhörern zuhöre und dabei meist irgendeinen Berg Essen verdrücke.

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Stellette Reads. Stella kannte ich zuvor nur durch Instagram. Ich LIEBE ihre Bilder so sehr! Ich bin leicht eskaliert, als ich gesehen habe, dass sie meine Roman auch abgelichtet hat. Als ich nach gefühlt hundert Jahren mitbekommen habe, dass sie auch einen Blog führt, musste ich dort auch direkt vorbeischauen. Auch hier liegt sie stilsicher weit vorne. Ich liebe die Aufmachung ihres Blogs, die Regelmäßigkeit ihrer Beiträge, die Art wie sie sie geradezu kunstvoll arrangiert und die Art, wie sie Bücher in Szene setzt.

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Buchstabenträumerei. Anna ist einer der ersten Buchblogger, die ich kennengelernt habe. Sie hat mich durch ihre Wortsicherheit und die unglaubliche Art Rezensionen zu schreiben direkt überzeugt. Anna schreibt sehr ausführlich und auf eine Art, die mich vollkommen in den Bann nimmt. Nicht selten habe ich mir wegen ihr Bücher gekauft und mich blind auf ihre Rezension verlassen. Anna schreibt ehrlich, direkt und verschafft dem Leser einen unglaublichen Eindruck über die Story des Romans, ohne auch nur ansatzweise zu Spoilern. Schaut unbedingt vorbei, ich kann euch ihre Rezensionen dringlichst ans Herz legen, ich liebe sie!

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Bücherschmöcker. Die liebe Michi habe ich zu meiner Schande erst dieses Jahr entdeckt und mich sofort in die Beiträge verliebt. Michi schreibt gezielt, strukturiert und unglaublich informativ. Ich liebe die Aufmachung ihres Blogs und die unterschiedlichen Beiträge. Gerade ihre Buchblogger-1×1-Beiträge sind total genial. Vor ein paar Tagen ging ein neuer Artikel über das 1×1 eines Media Kids online, der gerade für Anfänger einen perfekten Überblick und einen super Leitfaden bietet.

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Trallafittibooks. Oh. Mein. Gott. Ich liebe meine Buchnachbarin glaube ich etwas zu sehr. Geht das? Ich glaube nicht, haha. Als ich Niccis Bücherblog entdeckt habe, dachte ich direkt: Die Frau weiß es einfach. Niccis Blog ist für mich einfach der perfekte Ort, um mich zu bereichern. Neben ihren Rezensionen, liebe ich vor allem ihre Buchkolumnen. Nicci schreibt ausführlich und in einem Schreibstil, der sich sehen lassen kann. Obendrein toppt sie noch alles durch ihr stilsicheres Auftreten und ihren unglaublich tollen Fotos. 

 WELCHE FACEBOOKSEITEN ICH LIEBE

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Fuchias Weltenecho. Anna folge ich bereits eine kleine Weile. Gerade durch ihre Fotos ist sie mir direkt aufgefallen. Sie sind so unfassbar einzigartig und an Coolness kaum zu übertreffen. Sie schießt nicht nur ein Bild und schmeißt einen Filter drüber. Nein. Die Frau macht direkt ein ganzes Kunstprojekt draus. Sie soll ein Buch in Szene setzen? Ok, denkt sie sich und macht direkt eine ganz Foto-Session mit Outfit und anschließender Fotobearbeitung, die sich sehen lassen kann. Dazu mag ich ihre Buchbeiträge auf Facebook, die sie so aus ihrem Alltag berichtet, sie bringen mich nicht selten zum schmunzeln.

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Beccas Leselichtung. Becca habe ich dieses Jahr durch Zufall kennengelernt, als auch wir merkten, dass wir quasi einen halben Fußmarsch auseinander leben. Ich liebe Beccas Humor und die Art, wie sie ihre Alltagsgeschichten mit ihrem Vater mit uns teilt. Es ist herrlich schön. Sie ist das totale Fangirl und weiß einfach, wie sie ihre Leser anstecken kann, um die richtigen Bücher für sich zu entdecken. Denn wenn Becca Bücher liebt, dann zeigt sie es mit Leib und Seele. Vor kurzem hat sie beispielsweise endlich den zweiten Band von Das Reich der sieben Höfe gelesen und kommt aus ihrem eigenen Hype gar nicht mehr raus. Was zuerst in Lobeshymnen anfing, ging dann in Cosplays über und entwickelt sich nun in einer totalen Merchandise-Eskalation. Becca liebt und lebt die Bücher, die sie liest.

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Schreibmeer. Da ich auch Autorin bin, komme ich nicht umher auch Bücherblogs zu stalken und mich durch ihre Seiten bereichern zu lassen. Das Schreibmeer postet jeden Freitag Inspirationen für Autoren anhand eines total mysteriösen Bildes. Ich liebe diese Aktion sehr, hat sie mir manchmal selbst aus einer kleinen Krise geholfen. Darüber hinaus liefert das Schreibmeer auf deren Seite regelmäßig Kolumnen über die Schreibwelt, die umfangreich und höchst informativ sind .

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Schreibwahnsinn. Eine weitere Schreibseite, der ich sehr gerne auf Facebook und dem Blog folge. Den Schreibwahnsinn habe ich durch den Autorenwahnsinn im Januar kennengelernt, in dem Autoren jeden Tag einen Beitrag über das eigene Autorenleben posten sollten. Dieser Wahnsinn wurde im Sommer fortgeführt, an dem ich im August auch teilgenommen habe. Ich liebe die Kreativität der Beiträge und die ausführlichen Kolumnen rund um das Schreibwesen.

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Annika Bühnemann – Vom Schreiben Leben. Annika Bühnemann hat es sich zur Aufgabe gemacht, Autoren zu motivieren und zu beraten. Sie liefert unglaublich viel Ansporn, Motivation und umfassende Beiträge über das Leben als Autor, den Weg dorthin und den Schwierigkeiten, die einem auf den Weg dorthin begegnen können. Dabei empfinde ich sie als größte Hilfe, wenn es darum geht sich Tipps oder Schreibratschläge einzuholen. Gerade durch ihre Regelmäßigkeit, folge ich ihr und ihrer Seite unglaublich gerne.

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Beitrag meiner Buchnachbarin Nicci 

 

Über gesehen & gesehen werden

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Gelegentlich stöbere ich sehr gerne bei anderen Blogs herum. Vor allem bei meinen Lieblingen. Dabei fielen mir zwei Artikel auf, die darauf aufmerksam machten, wie man einen Blog führen sollte und wie eher nicht. Zu Wort hatten sich dabei trallafittibooks und Fuchias Weltenecho gemeldet und niedergeschrieben, was sie an anderen Blogs stört und was man besser machen könnte. Ich fand die Artikel super inspirierend und habe  mir selbst auch ein paar Gedanken dazu gemacht.

Weshalb es wichtig ist, sich Ratschläge einzuholen

Gerade zu Beginn habe ich sehr viel Zeit auf anderen Seiten verbracht, haben sie mich ja eigentlich auch dazu gebracht, selbst auch einen solchen Schreib- und Bücherblog aufzumachen. Diese Menschen, die mir und sicherlich auch euch den Anstoß geben, machen dann immerhin einiges richtig. Es ist wichtig sich diese Dinge genau anzusehen. Weshalb mögt ihr bestimmte Seiten? Was gefällt euch an den Bloggern? Was macht sie aus? Schreiben sie sogar, wie sie was und weshalb machen? Gerade solche, die sehr erfolgreich sind, wissen auch sehr genau, was sie richtig machen und es ist keineswegs anmaßend oder überheblich, wenn sie diese Ratschläge oder gar Kritik erteilen. Denn sie sprechen aus Erfahrung und wissen, was gut ankommt, also seht ruhig genauer hin. Dort sprechen die Experten.

Jammern und Klagen

Nicht nur im Bloggerwesen, sondern auch auf etlichen Facebookseiten wird darüber geklagt, dass die Reichweite so gering wäre. Dabei wundert es nicht, wenn man diesen Personen näher auf den Zahn fühlt und entdeckt, dass sie sich auch nicht sonderlich viel Mühe dabei geben, um auf sich aufmerksam zu machen. Wer seinen Beiträgen nicht die Liebe schenkt, die sie verdient haben, warum sollten dann gerade Fremde die Zeit investieren und sie sich genauer besehen? Es ist wichtig seine Seite oder seinen Blog zu hegen und zu pflegen. Man muss merken und sehen, dass ihr viel Zeit darin investiert, um daraus etwas Besonderes zu machen. In Büchergruppen oder anderen Foren um Aufmerksamkeit zu jammern bringt euch an dieser Stelle nicht sonderlich weiter. Ihr müsst an euch und euren Seiten arbeiten. Denn ja: Bloggen und Schreiben ist Arbeit. Das kann man wohl an dieser Stelle nie oft genug betonen. Und nur weil es Arbeit ist, heißt es ja nicht, dass es kein Spaß bereitet.

Regelmäßigkeit

Es ist wohl einer der häufigsten Punkte, die mir dabei auffallen. So viele Schreiberlinge dort draußen klagen um die Reichweite, dabei posten sie vielleicht zwei Mal im Monat einen Beitrag. Wenn ich bereits auf dem Blog oder der Facebookseite einen Artikel sehe, der länger als zwei Wochen alt ist, triggert mich die Person nicht sonderlich, denn ich weiß, dass ich nicht viel Input von demjenigen erwarten kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr zehnmal am Tag etwas über euch preisgeben sollt, doch wozu habt ihr einen Blog eröffnet, wenn ihr sowieso nicht vorhabt diesen regelmäßig zu nutzen? Natürlich ist es zu Beginn hart, schließlich müsst ihr Beiträge verfassen, die erst einmal ein sehr kleines bis gar kein Publikum ansprechen. Doch auch diese Phasen sind wichtig. Abzuwarten, bis das Publikum um euch herum in tosendem Applaus ausbricht, bringt euch in dem Punkt auch nicht sonderlich weiter. Darüber hinaus: Sollten eure Beweggründe einen Blog oder eine Seite zu eröffnen der große FAME sein, den ihr erhofft zu erlangen, dann solltet ihr euch vielleicht auf etwas anderes fokussieren. In erster Instanz macht Bloggen Spaß und das ist euer Lohn.
Ich schreibe unglaublich gerne Artikel, suche die richtigen Fotos heraus, bearbeite sie, packe alles zu einem Gesamtbild zusammen. Ich liebe es. Natürlich ist es unglaublich wundervoll, wenn es Leser gibt, die all das verfolgen, doch es sollte keineswegs euer Hauptziel sein. Ihr werdet schnell merken, dass eben durch diese nicht erfüllten gewünschten Erfolge schnell eine Flaute daherkommt, die dafür sorgt, dass ihr noch seltener den Wunsch habt einen Beitrag zu verfassen.

Das Wunderland der Fotobearbeitung

So gemein das klingen mag: Aber ja, Aussehen ist in dieser Internet-Welt nun mal wichtig. Und wer kann es denn jemandem verübeln, wenn er es so sieht? Natürlich ist es in erster Instanz Geschmacksache, wer was wie gut empfindet. Allerdings spürt man als Leser sehr wohl, ob jemand in 2 Minuten ein Bild hinklatscht oder jemand eine Stunde investiert, um ein gescheites Foto zu schießen, es zu bearbeiten und dann hochzuladen. Es bedarf keiner teuren Fotobearbeitung, um gute Fotos zu kreieren. Auch kein ganzes Fotoset. Nur Geduld und viel Zeit. Ich selbst nutze zum Beispiel Gimp, um meine Fotos zu bearbeiten. Dieses Programm ist kostenlos und steht somit auch jedem zur Verfügung. Natürlich musste ich mich zunächst einmal eine Zeitlang damit auseinandersetzen, muss es auch immer noch, man lernt schließlich nie aus, doch ich finde, die Zeit hat sich gelohnt. Mal abgesehen davon, dass es mir unheimlich viel Spaß bereitet.
Schaut doch mal auf euren Lieblingsseiten vorbei: Was gefällt euch an dem Design? Wie findet ihr die Fotos? Was macht sie besonders? Und warum gefällt euch gerade das?

Regenbogenfarben und Einhornkotze

Dass ich Farben liebe, kann ich kaum abstreiten, so färbe ich mir immerhin meine Haare intensiv BLAU. Doch nur, weil ich diese Farbe mag, überschütte ich nicht einen ganzen Kanister davon über meine Seite, so dass einem die Augen schmelzen. Wenn ihr eine oder gleich mehrere Farben liebt und sie euch und eure Persönlichkeit irgendwie auch ausmachen, dann ist das echt großartig. Doch vielleicht versucht ihr diesen Vorteil lieber so auszunutzen, dass ihr sie mit Akzenten verseht und nicht mit einer LKW-Ladung. Der Vorteil: Das, weshalb eure Seite besucht werden soll, wird auch etwas mehr Beachtung geschenkt. Denn eure Leser, sollten ja vorrangig eurer Artikel wegen zu euch gelangen, da könnte eine Glitzer-Farb-Party etwas davon ablenken. Natürlich könnt ihr Farben dennoch nutzen, das macht nämlich super viel Spaß. Doch probiert vielleicht etwas herum, wie ihr sie gezielter einsetzen könnt. Vielleicht zum einen, in dem ihr sie als Schriftfarbe verwendet, oder als Hintergrundfarbe, doch vielleicht eher nicht beides. Zum einen fällt es dann schwer den Text zu lesen, wenn sowohl Schrift, als auch Hintergrund bunt sind. Zum anderen sind diese Farben dann plötzlich nichts Besonderes mehr, sondern eher etwas Hinderliches.

Orientierungslos und überfordert

Das ist echt interessant. Also auf manchen Seiten finde ich zum Beispiel überhaupt rein gar nichts. Da entdecke ich beispielsweise eine total coole Rezension und denke mir: WOW die Meinung interessiert mich! Mal sehen, welche Bücher derjenige noch so gelesen hat… hm. Ja. Wo hat sie denn ihre Rezensionen versteckt? Es baut sich dann ähnlich einer Eiersuche auf, bei der man verzweifelt versucht den Ort der Rezensionsversammlung zu finden und dann irgendwo im Nirvana landet. Das ist wirklich schade! Gestaltet euch unbedingt eine Übersicht, zu der man recht schnell gelangen kann. Bei mir habe ich mittlerweile zwei Regionen aufgebraucht: Einmal die Buchwelt, in der ihr meine Rezensionen und Artikel rundum die Bücherwelt finden könnt und zum anderen die Schreibwelt, in der ich über meinen Fortschritt als Schriftstellerin berichte und über meine anstehenden Buchprojekte.
Bei Rezensionen ist es wirklich wichtig, dass ihr eine Liste erstellt, in der man sich als Leser zurechtfindet, um auch eure älteren Rezensionen einzusehen. Natürlich ist das erst einmal etwas Arbeit, doch am Ende lohnt es sich ungemein. Ihr werdet sehen, dass es auch für euch sehr schön sein kann, zu sehen, wie viel ihr eigentlich bereits geschrieben, gelesen und rezensiert habt.

Wer bist du eigentlich?

Ich muss gestehen, dass ich diesen Punkt selbst erst sehr spät eingeführt habe, schlichtweg, weil ich irgendwie gar nicht auf die Idee gekommen bin, mich vorzustellen. Auf diesen Einfall hat mich irgendwann eine Leserin aufmerksam gemacht. Sie meinte, dass sie mir gerne folgen würde, sich jedoch irgendwie von mir noch kein Bild machen kann, wer ich eigentlich bin. So ohne Name, Alter, Interessen und alles, was so zu einem Menschen dazugehört, fällt es schwer, sich mit diesem Menschen zu assoziieren. Die Distanz ist zu groß, man hat nicht das Gefühl diese Person zu kennen. Irgendwie will man auf Dauer schließlich viel Zeit mit der Seite dieser Person verbringen und möchte wissen, wer eigentlich dahinter steckt. Erstellt also einen kleinen Beitrag über euch, dabei muss es sich keineswegs um einen Seelenstriptease handeln, es reicht, wenn ihr kurz etwas über euch preisgebt, damit die Leute wissen woran sie sind. Und es ist auch irgendwie schön, wenn die Welt weiß, dass IHR es seid, die diesen Schreibkram von sich geben, oder?

Ohne Sinn und Verstand

Manchmal kommt es auch vor, dass ich Seiten entdecke, bei denen jemand daran arbeitet, der irgendwie kein Händchen oder vielleicht nicht die nötige Lust verspürt hat, sich mit dem Design und den Optionen, die einem gratis zur Verfügung stehen, auseinanderzusetzen. Das ist super ärgerlich und ich habe in der Hinsicht nur wenig Verständnis. Was ich damit meine: Auf Portalen, die Seiten zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel WordPress, ist es möglich einige Design-Vorlagen gratis zu nutzen. Diese Layouts sind an sich schon fertig. Was jedoch nicht bedeutet, dass man nach dem speichern einfach nichts mehr tun muss und sich nur noch damit beschäftigen kann, reihenweise Beiträge zu verfassen. Ihr müsst das Design noch etwas an eure Seite anpassen. Links richtig einsortieren. Farben und Schriftarten justieren. Ein paar Widges einfügen. So etwas halt. Das ist wirklich nicht sonderlich schwierig, es erfordert allerdings Zeit. Und das nicht zu knapp. Wer sich mit so etwas nicht auskennt, muss nun mal ein Wochenende oder zwei dafür aufopfern, um den Blog zu etwas zu gestalten, was auch nach einem Blog und nicht nach einer Baustelle aussieht. Und dafür muss man kein Informatik-Genie sein. Es ist wirklich Pups-einfach. Dafür muss man sich lediglich einige Dinge durchlesen und den Anweisungen folgen. Das war’s auch schon. Natürlich ist das teilweise etwas zähe Arbeit, doch ohne all das sieht eure Seite einfach nach MURKS aus. Ich kann verzerrte Bilder, ins Nichts führende Links oder nicht-vorhandene Startseiten nicht mehr sehen, nur weil ihr euch mit eurem Design nicht auseinander setzen wollt oder einfach keine Lust gehabt habt, etwas Zeit in euren Blog zu investieren. Ich mein ihr müsst das so sehen: Wenn ihr Gäste bei euch Zuhause erwartet, räumt ihr die Bude schließlich auch vorher auf. Und euer Blog ist so etwas wie eher Zuhaue, nur im Internet, zu dem ihr die gesamte Welt jeden Tag rund um die Uhr einlädt.

Willkommen im Grammatik-Paradies

Selten verbirgt sich hinter einem Blogger auch tatsächlich ein erfahrener Lektor oder jemand, der die deutsche Sprache in irgendeiner Weise studiert hat. Das muss auch nicht unbedingt sein. Doch ein gewisses Gefühl für Grammatik und Rechtschreibung wäre nicht verkehrt. Abgesehen davon, dass es nicht sonderlich professionell wirkt, wenn jedes zweite Wort irgendeinen Fehler aufweist, stört es den Lesefluss auch ungemein, wenn man den Satz nicht einmal vernünftig verstehen kann, weil die Kommata gar nicht oder falsch gesetzt wurden.
Das liebe Internet bietet da reichlich Optionen, um sich ein paar Dinge anzueignen, dafür müsst ihr in Deutsch keine 1+ geschrieben haben. Doch bitte, bitte, googelt doch einfach Begriffe, bei denen ihr euch nicht sicher seid, wie sie geschrieben werden.
Das betrifft auch die Satzzeichensetzung. Ja, Kommasetzung ist nicht einfach. ABER: Dass vor einem DASS MIT DOPPELTEM S EIN KOMMA kommt, sollte doch mittlerweile klar sein. Und solltet ihr nicht wissen, wann ein DAS zwei S hat und wann nicht, dann schaut euch doch Turtorials an oder lest euch Definitionen durch. Es ist wirklich nicht allzu schwer. Genauso dieser Spaß mit seit&seid. Jaha. Das sind zwei unterschiedliche Begriffe mit jeweils unterschiedlicher Bedeutung und mir fallen die Augen aus dem Kopf, wenn sie nicht richtig eingesetzt werden.
Kleine Tippfehler können natürlich immer passieren. Das ist auch nicht weiter wild. Allerdings sollte es nicht so gravierend sein, dass man als Leser das Gefühl hat euch mit einem roten Stift hinterher zu rennen.
Darüber hinaus: Es kann schon einiges helfen, wenn ihr euren Artikel nicht sofort online stellt, sondern später am Abend noch einmal durchlest. Ihr glaubt gar nicht wie viele Fehler ihr allein dadurch beseitigen könnt. Lautes vorlesen hilft auch ungemein, vor allem, um zu merken, ob einige Wörter und Satzkonstruktionen das Geschriebene ins Stocken bringen und umgeändert werden müssen.

Geduld und Liebe

Bleibt dran, steckt viel Herz & Liebe in eure Beiträge, und liebt vor allem das, was ihr tut. Eine große Portion Geduld gehört ebenfalls dazu. Und viel Zeit. Dann wird sich alles von selbst fügen und ihr werdet in der Bloggerwelt euer neues Zuhause entdecken.


Na, wie fing es bei euch an? Habt ihr vielleicht Tips und Ideen, wie man was besser machen könnte? Welche Fehler man nicht begehen sollte oder etwas, was euch bei mir total stört und ihr gerne mit erhobenem Zeigefinger auf mich einschlagen möchtet? Dann nutzt die Gelegenheit und tobt euch gerne aus, verlinkt auch unbedingt eure eigenen Artikel, ich bin gespannt, was ihr mir erzählen könnt.