Rezension: Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit

Bewertung: ★★★★☆

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Fakten

Titel: Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit
Autorin: Veronica Roth
Seitenzahl: 475 Seiten
Verlag: Randomhouse

Worum geht es?

Der Aufstand hat begonnen …

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris‘ Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden…*

Wie hat es mir gefallen?

Die Entwicklung des Romans hat mich sehr überrascht. Tris verändert sich durch ihre Taten in eine Richtung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Dabei überraschte ich mich selbst in einigen Punkten, in denen ich so gar nicht gleicher Meinung mit der Protagonistin war. Dieses Buch regt vielmehr zum nachdenken an. Ich konnte es nicht in einem Rutsch durchlesen, weil so viele Themen hervor sprießten, die ich nicht direkt abschließen konnte. Tod, Trauer, Zwiespalt, Liebe und Loyalität spielen in diesem Band eine große Rolle. Dabei ist es interessant sich selbst zu hinterfragen, wie man in welcher verzwickten Situation reagiert hätte. Dabei fiel es mir in einigen Punkten schwer, Tris Entscheidungen nachzuvollziehen. Allerdings war gerade das auch interessant für mich, dass sie eben nicht so handelte, wie man es von ihr erwartet hätte. So nahm der Roman plötzliche Wendungen an, mit denen ich nicht wirklich gerechnet hatte.
Obwohl die Handlung nicht zu knapp kommt und wir einen weiteren tiefen Einblick in diese Welt der Fraktionen erhalten, fehlte es mir an einigen Stellen etwas an Spannung.
Die Darstellung der Charaktere und die Art, wie sie auf unterschiedliche Weise ihr Leben verarbeiten, hat Veronica Roth unglaublich gut umgesetzt. Jeder agiert für sich anders, es haucht dem Roman ein vielseitiges Leben ein und einem wird bewusst, wie gründlich die Autorin die einzelnen Figuren ausgearbeitet hat.
Die unterschiedlichen Settings gefallen mir zudem auch sehr gut, auch, dass man mittlerweile alle Fraktionen im Detail kennengelernt hat.

Fazit

Ein interessanter Einblick in die Welt der Fraktionen mit unglaublichen Wendepunkten. Hier und dort fehlte mir zwar das gewisse etwas, um mich an den Roman zu fesseln, allerdings machte Veronica Roth diesen Umstand durch die Vielfältigkeit und der Tiefe der Entwicklung der Charaktere wieder gut.
Ich bin gespannt auf den finalen Band, kenne ich schließlich das Ende noch überhaupt nicht!


Na, habt ihr die Romanreihe gelesen? Konnte sie euch überzeugen?


Quelle:
Klappentext: Randomhouse

Rezension: Die Bestimmung

Bewertung ★★★★★ (5/5)

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Fakten

Titel: Die Bestimmung
Autorin: Veronica Roth
Seitenzahl: 475 Seiten
Verlag: Randomhouse

Worum geht es?

Was ist deine Bestimmung?

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…*

Wie lautet der erste Satz?

In unserem Haus gibt es nur einen einzigen Spiegel.

Wie hat es mir gefallen?

Die Reihe habe ich mir gekauft, nachdem ich die Filme gesehen habe. Mir hat der erste Film unglaublich gut gefallen. Dabei war ich sehr verwundert darüber, wie nah sich der Film an dem ersten Roman gerichtet hat. Zwischendurch gibt es zwar ein paar Abwandlungen, doch mir haben diese Veränderungen sowohl im Buch, als auch im Film sehr gut gefallen.

Tris ist eine sehr starke Protagonistin, obwohl sie aus einer Fraktion stammt, in der sie mehr unterdrückt und klein gemacht scheint. Und gerade deshalb bewundere ich ihren Mut. Es erfordert sehr viel Charakterstärke, gerade aus einer selbstlosen Fraktion, in der man sich nicht mit sich selbst beschäftigen darf, zu einer Fraktion zu wechseln, die Mut erfordert und Handlungen, die der Selbstlosigkeit widersprechen.

Die Idee hinter diesem Roman und die Struktur dieser dystopischen Welt ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Mir gefällt die Aufteilung in unterschiedliche Fraktionen und der Gedanke, dass die Familie in dieser Reihe als zweitrangig bezeichnet wird. Es ist interessant zu sehen, wie Menschen darauf reagieren und ich halte das Konzept für sehr glaubwürdig. Dabei ist es erstaunlich, wie man als Leser verwirrt darüber ist, dass die Charaktere nur ihre Eltern kennen. Ihre Großeltern oder andere Verwandten überhaupt nicht. Je mehr sie über ihre Eltern und ihre Vergangenheit herausfinden, desto bewusster wurde mir, dass die Protagonistin vielleicht ihren anderen Familien-mitgliedern niemals begegnet, da in diesem Roman das folgende Motto im Vordergrund steht: Fraktion vor Blut. Und dieses Konzept geht wunderbar auf, da man sich mit Menschen zusammengibt, die dieselben Weltvorstellungen teilen und es einem so leicht fällt sich ihnen hinzugeben. Aus dem Grund ist die Umsetzung und der Gedanke hinter dieser Welt sehr authentisch gelungen und hat mich von Beginn an überzeugt.

Der Roman wurde aus Beatrice Perspektive geschrieben, so dass wir ihrer Gefühlswelt sehr nahe sind. Was mir allerdings im Film etwas besser gefallen hat, war, dass Beatrice mehr trainieren und üben musste, um ihre Ziele zu erreichen. Im Buch hatte sie zwar auch Misserfolge, doch diese konnte sie schnell wieder kippen. Allerdings wurde es überzeugend dargestellt, da ihr Ehrgeiz und ihr Stolz sie vorantrieben. Das hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da es sich bei Beatrice um eine unglaublich starke weibliche Protagonistin handelt, die sich über sich selbst sehr bewusst ist. Sie weiß sehr wohl was sie kann, was sie ausmacht und was ihre Schwächen sind, jedoch ohne dabei in irgendeiner Situation schwach zu wirken.

Die Handlungen sind direkt und brutal. Es wird nie langweilig, da so unfassbar viele Dinge auf einmal geschehen und man sich wundert, was die Autorin als nächstes vorhat. Da ich die Filme schon kannte und das Buch nur wenige Differenzen aufweist, haben sich einige Gedankenzüge von Tris in die Länge gezogen, was allerdings auch einfach daran liegen kann, dass ich alles schon kannte.

Ich freue mich schon auf die Folgebände und bin gespannt, wie die Reihe enden wird. Es ist wirklich schade, dass die Filmreihe nicht zuende gedreht wird, umso neugieriger bin ich wie die Autorin die Rätsel lösen wird.

Fazit?

Eine neue dystopische Welt erwartet uns in dieser Romanreihe. Gespickt wird die Story mit einer Lovestory, die allerdings eher weit im Hintergrund abläuft. Der Fokus liegt sehr eindeutig auf diese Welt, die Entwicklung von Beatrice (Tris) und die Missstände dieses Systems. Die Idee ist sehr gut durchdacht und wirkt authentisch. Ein Lesemuss für alle Fans von dystopischen Romanen á la Tribute von Panem.


Quellen:
Klappentext: Randomhouse
Titelbild: Copyright by Sarah Ricchizzi

Wo ich meine Bücher kaufe

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Früher. So ganz früher. Na, so viel früher nun auch wieder nicht. So viel früher, dass ich den Zeitpunkt meine, als ich meine Bücher kaufte, ohne darüber groß nachzudenken. Dabei verschlug es mich gelegentlich in die Stadt, zu Thalia oder Mayersche. Aus Faulheit tendierte ich schließlich meistens dazu bei Amazon alles zu bestellen. Mittlerweile weiß ich es besser.

Was ist eigentlich los?

Vor kurzem wurde ich öfter darauf angesprochen, wo ich eigentlich meine Bücher kaufe und ich musste erst einmal richtig über diese Frage nachdenken, weil ich mittlerweile nicht einen einheitlichen Ort habe. Leider kann ich auch nicht damit antworten, dass ich eine Buchhandlung meines Vertrauens habe, in der ich eine traumhafte Buchhändlerin kenne, die all meine Wünsche erfüllt und mir Geheimtipps zusteckt. Das wäre ziemlich cool. Ich sollte mich mal umschauen.
Doch ich weiche etwas ab.
Mittlerweile kaufe ich meine Bücher an ziemlich unterschiedlichen Orten und wäge ab, bei wem ich was kaufe. Das hat unterschiedliche Gründe. Es kommt auf den Verlag, das Buch, die Reihe und mein Portmonee ab.

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Der Drachenmond Verlag

Wer beim Drachenmond Verlag direkt auf der Seite bestellt, wird belohnt. Zum einen verdient der Verlag durch direkte Bestellungen mehr, was für mich bereits Grund genug ist, dort einzukaufen, denn ich LIEBE diesen Verlag und möchte sie so viel unterstützen, wie es mein Kontostand zulässt. Darüber hinaus belohnt Astrid (Die Drachenmond-Mama) ihre Leser damit, dass sie Lesezeichen und andere Kleinigkeiten mitgibt. Außerdem kann man beim Drachenmondverlag die DRACHENBOX kaufen. Diese umfasst eine Bücherbox mit einer bestimmten Anzahl von Büchern, in Abhängigkeit für welche Größe der Box man sich entschieden hat, und wird randvoll mit wundervollen persönlichen Kleinigkeiten der Autoren, des Verlags und Süßigkeiten bepackt. Selbst habe ich mir so eine Box noch nicht zugelegt, werde es allerdings irgendwann bestimmt noch nachholen. Definitiv im Verlauf des Jahres.
Außerdem – und das ist ziemlich cool – kann man direkt über den Shop auch signierte Bücher kaufen. Das kostet nichts extra, doch, wenn der Autor nicht gerade „vorrätig“ ist, muss man etwas Wartezeit in Kauf nehmen, was ich überhaupt nicht schlimm finde. Denn schließlich wird das Warten belohnt <3

Kennt ihr eigentlich Arvelle?

Ach du scheiße. Also ich kenne Arvelle erst sehr kurz. Viel zu kurz. Gefühlt blieb eine ganze Welt voller Bücher vor mir versperrt. Arvelle ist ein Online-Shop, der Bücher unglaublich günstig anbietet. Eigentlich besteht in Deutschland das Buchpreisbindungsgesetz, demnach Bücher überall gleichviel kosten. Mit ein paar kleinen Ausnahmen. Zum Beispiel dürfen Bücher, die als Mängelexemplar ausgelegt sind, günstiger verkauft werden. Als Mängelexemplar gehen solche Bücher durch, die durch Lagerung, Transport etc. kleine Mängel im Sinne von Macken erhielten. Dabei gibt es unterschiedliche Abstufungen, die von kleinen Kratzern, bis hin zu fehlenden Seiten reichen. Arvelle jedoch bietet nur Bücher an, die auch wirklich einwandfrei sind, mit Mängeln die vertretbar sind und trotzdem ein schönes Buch herzaubern. Darüber hinaus verkaufen Verlage die Restbestände einer Auflage zu einem geringen Preis an Händler, wie Arvelle weiter. Dabei handelt es sich nicht um Mängelexemplare, was heißt, dass die Bücher einwandfrei sind, nur, dass die Auflage zu Ende geht und der Verlag diese Bücher so auf einen Schlag loswerden kann, um sich etwas Neuem zu widmen, oder eine neue Auflage drucken zu lassen, oder was so ein Verlag sonst so vorhat.
Ich habe mir diese Woche meine erste Bestellung bei Arvelle erlaubt und mir die Reihe Die Bestimmung als Mängelexemplare zugelegt. Und ich bin total begeistert. Diese Seite wird mein Ruin sein, ich weiß es jetzt schon.

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Thalia, Mayersche, Ludwig Buchhandlungen

Es gibt noch reichlich Buchhandlungen dort draußen, die ich unheimlich gerne besuche. Dabei kommt es selten vor, dass ich keine Bücher kaufe. Eigentlich nie.
Und bei Buchhandlungen fällt mir wesentlich öfter etwas in den Warenkorb, als im Internet auf diversen Verkaufsportalen.
Dabei muss ich gestehen, dass ich den Buchhandel in der Form viel zu selten unterstütze und meist eher zum Internet greife. Und das, obwohl Thalia bei mir keine 5 Minuten zu Fuß entfernt ist. Meeeh. Ich bin echt faul, nehme mir allerdings vor, sie öfter aufzusuchen. Das ärgerliche ist einfach, dass sie manchmal nicht die Bücher haben, die ich suche und das Internet hat ALLES.

Amazon

Ja, ich bin nunmal keine Heilige. Und Amazon hat alles. Das coole dabei sind die Indie-Autoren, bei denen ich mich selbst mitzähle. Mit meinem Sandkornzähler bin ich ausschließlich auf Amazon vertreten, was eine ganz spannende Sache ist und für uns Autoren unglaublich wichtig. Dabei können wir Preisaktionen planen und unsere Ebook-Preise leichter variieren. Das ist durch mehrere Plattformen nicht möglich, weil sie überall gleichzeitig erhöht oder gesenkt werden müssen (siehe Buchpreis-bindungsgesetz, welches seit dem 1. September 2016 auch für Ebooks gilt). Darüber hinaus besitzt Amazon nunmal die meisten Bewertungen. Zwar verlasse ich mich mittlerweile nur noch auf meine Buchblogger des Vertrauens, doch auch die können nicht alle Bücher lesen, auf die ich ein Auge geworfen habe, so dass ich auch auf Amazon Bewertungen durchlese, sie jedoch wirklich lese, die guten und die schlechten, um mir einen gescheiten Überblick zu verschaffen.
Neben den Ebooks kaufe ich auf Amazon vor allem gebrauchte Exemplare. Denn die werden dort auch zu einem sehr guten Preis von Drittanbietern reingestellt, wobei man einiges sparen kann, selbst bei Neuerscheinungen.

Rebuy

Das ist natürlich immer so eine Sache. Sie haben nicht immer die Bücher, die ich gerade suche, das ist allerdings wohl mein alleiniges Pech. Dazu kommen noch die Versandkosten. Aus dem Grund lohnt sich ja nur eine Großbestellung. Oder wenn ich etwas unbedingt haben will. Oder, wenn ich mit mehreren bestelle. Oder, wenn die Versandkosten gerade frei sind.
An sich eine gute Verkaufsplattform, allerdings locken mich persönlich die Preise nicht mehr so sehr.

Büchergruppen

Letzter Zeit habe ich etwas Glück bei Facebook-Büchergruppen. Dort habe ich mir erst vor kurzem die OBSIDIAN-Reihe gekauft und jetzt auch noch THESE BROKEN STARS. Augen offen halten, lohnt sich also sehr. Für mein Bücherregal, nicht für meinen Kontostand.


 

Wie schaut es bei euch aus?  Macht ihr euch Gedanken darüber, wo ihr eure Bücher kauft? Habt ihr etwa einen Buchhändler eures Vertrauens? Wie macht ihr das? Oder habt ihr sogar noch mehr Tipps?

Alles Liebe <3
SR


Quellen:
Comic: Sarah Scribbles
Titelbild und Buchbild: Copyright by Sarah Ricchizzi
Bildquellen: Pixabay.com