Rezension: Schmetterlingsblau – Sarah Nisse

Bewertung: ★★★★★

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Fakten

Titel: Schmetterlingsblau
Autorin: Sarah Nisse
Seitenzahl: 312 Seiten
Verlag: Drachenmond-Verlag
Preis: Taschenbuch – 12,90 € // Ebook – 3,99 €

Worum geht es?

„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen…, bis sie irgendwann vergehen.“
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?*

Wie hat es mir gefallen?

Diese Geschichte ist ein wahrer kostbarer Schatz. Sie zu lesen war etwas durchaus besonderes. Hier finden sich keine Klischees, keine Sätze, Zeilen oder Gedanken, die wir nachgemacht wirken. Sarah Nisse erschafft ein Märchen, was so einzigartig ist, dass ich es kaum für möglich halte diese Schönheit richtig wiederzugeben.
Die Autorin nutzt ihre Sprache, um uns die Gefühle der Protagonisten so nah und real wie möglich näherzubringen. Dabei formuliert sie so sagenhaft bildhaft, dass ich es kaum für möglich gehalten habe. Sarah Nisse schreibt wie andere Bilder malen. Es war wirklich traumhaft schön diese Geschichte zu lesen.
Schmetterlingsblau wird aus drei Perspektiven geschrieben, die allesamt sehr wichtig für die laufende Handlung sind. Dabei tauchen noch weitere Personen am Rande auf, die die Autorin so eindrucksvoll zum Ausdruck brachte, dass mir jeder einzelne immer noch sehr deutlich vor Augen schwebt. Einem beschleicht das Gefühl Teil dieser Welt gewesen zu sein und all seine Bewohner sehr genau zu kennen. Alles wirkte echt, ganz gleich wie verrückt so mancher Gedanke auch sein mochte.
Einer der Personen, aus dessen Sicht wir die Geschichte kennenlernen ist Alain Thibault. Sein Charakter ist wirklich faszinierend und ich konnte seine Gedanken und Empfindungen sehr deutlich nachempfinden, obwohl ich selbst in so mancher Situation gänzlich anders gehandelt hätte. Die Autorin stellt ihn und sein Leben, die Art wie er denkt und tut, was er für richtig erachtet, genau richtig in Szene. Dabei konnte ich gelegentlich einige Handlunge nicht recht nachvollziehen, allerdings passten sie perfekt zu seinem Charakter.
Die weitere Protagonistin ist Jade Plessis. Ihr Charakter ist wirklich faszinierend und ihre Wandlung gefällt mir unglaublich gut. Ihre Neugier beflügelt einen und lässt einen sehr genau erahnen, wie sie diese Welt spürt und erlebt. Ich mochte ihre Art zu denken sehr, es fühlte sich nach Freiheit an.
Der dritte im Bunde ist ein Herr, den ich erst weiter nicht erläutern möchte. Er spielt einen interessanten Punkt in dieser Geschichte und steuerte einen spannenden und geheimnisvollen Teil zu dem Ganzen bei.
Ich muss gestehen, dass ich persönlich den Epilog anders gestaltet hätte, doch das ist reine Geschmacksache.

Fazit

Sarah Nisse überzeugt ergreifend mit Sprache und Stil und erzählt uns eine Geschichte die nicht nur inhaltlich, sondern vor allem in ihrer Tiefe vollends einzigartig ist.
Es ist ein Roman, den man langsam lesen und genießen muss. Man selbst wächst mit den Zeilen, denn jeder Satz ist so unglaublich kostbar, dass es eine Verschwendung wäre sie zu schnell an einem vorbeiziehen zu lassen.


Quelle:
Klappentext: Drachenmond-Verlag

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Meine Lieben,
derzeit tummeln sich einige Bücher wieder bei mir ein und werden gelesen. Dabei dachte ich mir, dass ich euch zwischenzeitlich berichte, was derzeit meine Augen durchforsten.

Die Drachenmond-Lesechallenge

Seit Mai nehme ich im Team Meerjungfrauen an der Drachenmond-Lesechallenge teil. In diesem Monat lesen wir Schmetterlingsblau von Sarah Nisse. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mir der Roman zuvor kaum bis gar nicht aufgefallen war und ich nicht einmal annähernd in Erwägung gezogen hatte diesen zu kaufen. Daher kann ich von großem Glück sprechen, dass ich durch die Challenge in diesen Lesegenuss gekommen bin. Derzeit bin ich auf Seite 100. Ich habe mich in den Schreibstil der Autorin verliebt und weiß jetzt schon, dass ich von ihr definitiv mehr Bücher kaufen werde. Für dieses Buch nehme ich mir viel Zeit, genieße die Zeilen und diese malerische Schreibkunst. Denn ja: Sarah Nisse schreibt wie andere Künstler Bilder kreieren. Es beeindruckt mich wie tief ihre Worte meine Gedanken berühren. Ich freue mich bereits auf die nächsten Seiten und bin gespannt, wie die Geschichte weiter verlaufen wird.

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Neben dem Roman geht es in dieser Challenge auch um eine Kurzgeschichte, die wir als Team selbst kreieren. Jeder von uns sollte 10 Worte an Bianca schicken. Daraufhin wurden alle Begriffe unter allen Teilnehmern ausgelost und jeder schreibt abwechselnd Satz um Satz (wobei es bei uns mehr ganze Absätze sind) und fügt so eine ganze Geschichte zusammen. Ich bin gespannt, wie unsere Kurzgeschichte ausgehen wird, sie klingt bereits jetzt total cool.

A Court Of Thorns And Roses

Durch diverse Buchblogs wurde ich auf diese Reihe aufmerksam und bin froh, dass ich mir damals nicht direkt die deutsche Ausgabe geholt hatte. Die englische Ausgabe gefällt mir vom Design her sehr gut & es wurde mal wieder für mich Zeit etwas in Original zu lesen! Die Bücher zu bestellen war zunächst gar nicht mal so einfach gewesen, da die ersten zwei Bände nicht überall vorrätig waren. Doch Büchersüchtige werden schnell fündig und so trudelten bereits gestern und heute der erste und dritte Band bei mir ein. Das zweite Buch soll morgen folgen, ich drücke mir selbst mal die Daumen.
Am Wochenende werde ich mit dem ersten Roman beginnen und in diese fremde Welt eintauchen.

Die Bestimmung – Letzte Entscheidung

Dieses Buch möchte ich diesen Monat noch lesen und rezensieren. Ich bin gespannt wie die Reihe enden wird. Ich kenne von den Filmen her nur den ersten und zweiten Teil und bin daher neugierig was mich im dritten und finalen Band schließlich erwarten wird. Bereits im letzten Band hat Tris eine sehr interessante Entwicklung durchlebt. Das Ende hat viele Fragen aufgeworfen und mich in einer Situation zurückgelassen unter der ich mir kaum vorstellen kann, wohin mich der dritte Roman führen wird.

Gesichtet & empfohlen

Im Thalia wird derzeit die Zirkel-Reihe reduziert angeboten. Den genauen Preis weiß ich gerade nicht, allerdings werde ich wohl morgen dorthin sausen und mir die gesamte Reihe erbeuten. Ich glaube die Trilogie Gebunden für knapp 20 Euro. Ein Schnapper würde ich mal sagen. Also ran an den Wühltisch!


Das war es derzeit von mir! Wie sieht es bei euch aus? Was lest ihr gerade? Macht doch gerne bei der Aktion mit und hinterlasst mir eure Beiträge

Alles Liebe

SR

Wo ich meine Bücher kaufe

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Früher. So ganz früher. Na, so viel früher nun auch wieder nicht. So viel früher, dass ich den Zeitpunkt meine, als ich meine Bücher kaufte, ohne darüber groß nachzudenken. Dabei verschlug es mich gelegentlich in die Stadt, zu Thalia oder Mayersche. Aus Faulheit tendierte ich schließlich meistens dazu bei Amazon alles zu bestellen. Mittlerweile weiß ich es besser.

Was ist eigentlich los?

Vor kurzem wurde ich öfter darauf angesprochen, wo ich eigentlich meine Bücher kaufe und ich musste erst einmal richtig über diese Frage nachdenken, weil ich mittlerweile nicht einen einheitlichen Ort habe. Leider kann ich auch nicht damit antworten, dass ich eine Buchhandlung meines Vertrauens habe, in der ich eine traumhafte Buchhändlerin kenne, die all meine Wünsche erfüllt und mir Geheimtipps zusteckt. Das wäre ziemlich cool. Ich sollte mich mal umschauen.
Doch ich weiche etwas ab.
Mittlerweile kaufe ich meine Bücher an ziemlich unterschiedlichen Orten und wäge ab, bei wem ich was kaufe. Das hat unterschiedliche Gründe. Es kommt auf den Verlag, das Buch, die Reihe und mein Portmonee ab.

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Der Drachenmond Verlag

Wer beim Drachenmond Verlag direkt auf der Seite bestellt, wird belohnt. Zum einen verdient der Verlag durch direkte Bestellungen mehr, was für mich bereits Grund genug ist, dort einzukaufen, denn ich LIEBE diesen Verlag und möchte sie so viel unterstützen, wie es mein Kontostand zulässt. Darüber hinaus belohnt Astrid (Die Drachenmond-Mama) ihre Leser damit, dass sie Lesezeichen und andere Kleinigkeiten mitgibt. Außerdem kann man beim Drachenmondverlag die DRACHENBOX kaufen. Diese umfasst eine Bücherbox mit einer bestimmten Anzahl von Büchern, in Abhängigkeit für welche Größe der Box man sich entschieden hat, und wird randvoll mit wundervollen persönlichen Kleinigkeiten der Autoren, des Verlags und Süßigkeiten bepackt. Selbst habe ich mir so eine Box noch nicht zugelegt, werde es allerdings irgendwann bestimmt noch nachholen. Definitiv im Verlauf des Jahres.
Außerdem – und das ist ziemlich cool – kann man direkt über den Shop auch signierte Bücher kaufen. Das kostet nichts extra, doch, wenn der Autor nicht gerade „vorrätig“ ist, muss man etwas Wartezeit in Kauf nehmen, was ich überhaupt nicht schlimm finde. Denn schließlich wird das Warten belohnt <3

Kennt ihr eigentlich Arvelle?

Ach du scheiße. Also ich kenne Arvelle erst sehr kurz. Viel zu kurz. Gefühlt blieb eine ganze Welt voller Bücher vor mir versperrt. Arvelle ist ein Online-Shop, der Bücher unglaublich günstig anbietet. Eigentlich besteht in Deutschland das Buchpreisbindungsgesetz, demnach Bücher überall gleichviel kosten. Mit ein paar kleinen Ausnahmen. Zum Beispiel dürfen Bücher, die als Mängelexemplar ausgelegt sind, günstiger verkauft werden. Als Mängelexemplar gehen solche Bücher durch, die durch Lagerung, Transport etc. kleine Mängel im Sinne von Macken erhielten. Dabei gibt es unterschiedliche Abstufungen, die von kleinen Kratzern, bis hin zu fehlenden Seiten reichen. Arvelle jedoch bietet nur Bücher an, die auch wirklich einwandfrei sind, mit Mängeln die vertretbar sind und trotzdem ein schönes Buch herzaubern. Darüber hinaus verkaufen Verlage die Restbestände einer Auflage zu einem geringen Preis an Händler, wie Arvelle weiter. Dabei handelt es sich nicht um Mängelexemplare, was heißt, dass die Bücher einwandfrei sind, nur, dass die Auflage zu Ende geht und der Verlag diese Bücher so auf einen Schlag loswerden kann, um sich etwas Neuem zu widmen, oder eine neue Auflage drucken zu lassen, oder was so ein Verlag sonst so vorhat.
Ich habe mir diese Woche meine erste Bestellung bei Arvelle erlaubt und mir die Reihe Die Bestimmung als Mängelexemplare zugelegt. Und ich bin total begeistert. Diese Seite wird mein Ruin sein, ich weiß es jetzt schon.

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Thalia, Mayersche, Ludwig Buchhandlungen

Es gibt noch reichlich Buchhandlungen dort draußen, die ich unheimlich gerne besuche. Dabei kommt es selten vor, dass ich keine Bücher kaufe. Eigentlich nie.
Und bei Buchhandlungen fällt mir wesentlich öfter etwas in den Warenkorb, als im Internet auf diversen Verkaufsportalen.
Dabei muss ich gestehen, dass ich den Buchhandel in der Form viel zu selten unterstütze und meist eher zum Internet greife. Und das, obwohl Thalia bei mir keine 5 Minuten zu Fuß entfernt ist. Meeeh. Ich bin echt faul, nehme mir allerdings vor, sie öfter aufzusuchen. Das ärgerliche ist einfach, dass sie manchmal nicht die Bücher haben, die ich suche und das Internet hat ALLES.

Amazon

Ja, ich bin nunmal keine Heilige. Und Amazon hat alles. Das coole dabei sind die Indie-Autoren, bei denen ich mich selbst mitzähle. Mit meinem Sandkornzähler bin ich ausschließlich auf Amazon vertreten, was eine ganz spannende Sache ist und für uns Autoren unglaublich wichtig. Dabei können wir Preisaktionen planen und unsere Ebook-Preise leichter variieren. Das ist durch mehrere Plattformen nicht möglich, weil sie überall gleichzeitig erhöht oder gesenkt werden müssen (siehe Buchpreis-bindungsgesetz, welches seit dem 1. September 2016 auch für Ebooks gilt). Darüber hinaus besitzt Amazon nunmal die meisten Bewertungen. Zwar verlasse ich mich mittlerweile nur noch auf meine Buchblogger des Vertrauens, doch auch die können nicht alle Bücher lesen, auf die ich ein Auge geworfen habe, so dass ich auch auf Amazon Bewertungen durchlese, sie jedoch wirklich lese, die guten und die schlechten, um mir einen gescheiten Überblick zu verschaffen.
Neben den Ebooks kaufe ich auf Amazon vor allem gebrauchte Exemplare. Denn die werden dort auch zu einem sehr guten Preis von Drittanbietern reingestellt, wobei man einiges sparen kann, selbst bei Neuerscheinungen.

Rebuy

Das ist natürlich immer so eine Sache. Sie haben nicht immer die Bücher, die ich gerade suche, das ist allerdings wohl mein alleiniges Pech. Dazu kommen noch die Versandkosten. Aus dem Grund lohnt sich ja nur eine Großbestellung. Oder wenn ich etwas unbedingt haben will. Oder, wenn ich mit mehreren bestelle. Oder, wenn die Versandkosten gerade frei sind.
An sich eine gute Verkaufsplattform, allerdings locken mich persönlich die Preise nicht mehr so sehr.

Büchergruppen

Letzter Zeit habe ich etwas Glück bei Facebook-Büchergruppen. Dort habe ich mir erst vor kurzem die OBSIDIAN-Reihe gekauft und jetzt auch noch THESE BROKEN STARS. Augen offen halten, lohnt sich also sehr. Für mein Bücherregal, nicht für meinen Kontostand.


 

Wie schaut es bei euch aus?  Macht ihr euch Gedanken darüber, wo ihr eure Bücher kauft? Habt ihr etwa einen Buchhändler eures Vertrauens? Wie macht ihr das? Oder habt ihr sogar noch mehr Tipps?

Alles Liebe <3
SR


Quellen:
Comic: Sarah Scribbles
Titelbild und Buchbild: Copyright by Sarah Ricchizzi
Bildquellen: Pixabay.com

Zwischen Wahnsinn und Liebe in Leipzig

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Und da sind wir auch schon wieder – Zuhause! Leipzig, was warst du Besonders. Meine Güte und wie unglaublich aufregend es gewesen ist. Ein Glück, dass wir ein paar Fotos gemacht haben, andernfalls wäre es mir kaum möglich all die Erlebnisse zusammenzufassen.

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Zu Beginn durchstöberten wir den Sternensand-Verlag. Gleich vor Ort tummelten sich fast alle Autoren mit ihren unglaublichen Büchern. Es warten bereits zwei herrliche Bücher bei mir Zuhause, die unbedingt gelesen werden müssen. Außerdem habe ich ein bisschen Mut gefasst und C.M. Spoerrie um ein Autogramm gebeten, hihi. Schaut unbedingt bei dem Verlag vorbei, ich bin mir sicher, dass wir noch viel von ihnen erwarten können.

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Ein bisschen Glück spielte auch mit, denn ich konnte gerade noch Alexander Kopainksi abfangen, der das Cover zu Die Legenden von Karinth entworfen und sich auch ein bisschen Zeit für ein paar Worte genommen hat.

Danach stöberten wir einmal querbeet über das Messegelände. Was am Samstag allerdings kaum möglich war. Es war kaum zu fassen, wie viele Menschen dieses Jahr die Buchmesse aufgesucht haben. Die Gänge waren derart überfüllt, dass die Security die Durchgänge selbst regeln mussten und Einbahnstraßen erschufen, damit kein Gedrängel entsteht.
Viele Lesungen und Veranstaltungen lagen auf unseren Wegen und die Zeit reichte nicht annähernd, um auch nur einen Bruchteil von dem zu schaffen, was wir gerne miterlebt hätten.
Während der Messezeit selbst habe ich mir in der tat nur ein einziges Buch gekauft. Darüber bin ich selbst etwas schockiert, doch nun ja, was soll ich sagen? Der Stapel Zuhause ist bereits so hoch, dass er mich wohlmöglich irgendwann erschlagen wird, wenn ich nicht mal bald damit anfange mehr Bücher zu lesen, als zu kaufen, hahaha. Mal schauen, wie dieser Plan funktionieren wird. Allerdings konnte ich bei Ava Reed nicht wirklich widerstehen. Für alles andere steht bereits eine unglaublich lange Wunschliste, die ungeduldig wartet aufgekauft zu werden.

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Vor Ort fanden so viele Autogrammstunden statt, dass der Überblick beinahe schwerfiel. Allerdings fielen die Schlangen so lang aus, dass ich mich am Ende nirgends anstellen konnte, meeeh. Dafür war die Zeit leider zu kostbar. Doch es war schön zu sehen, wie viele Menschen sich die Mühe machten, um all die unglaublichen Autoren treffen zu können. Unfassbar unendlich schienen die Wartezeit zu Sebastian Fitzek zu sein, der gleich mehrere Signierstunden eingeplant hatte und sich für jeden seiner Leser reichlich Zeit nahm und selbst beim letzten Foto sein strahlendes Lächeln nicht verlor. Wirklich beeindruckend und so sympathisch – das konnte ich auch von der Ferne erkennen, hehe. Vielleicht dann beim nächsten. Das neue Buch steht bereits auf der Wunschliste. Ihr merkt, der Stapel wächst, sowohl im echten Leben, als auch der imaginäre. Es nimmt einfach kein Ende, aber ich denke das ist ok.
Ein bisschen was gegönnt habe ich mir dennoch: Ein kleines Fan-Foto mit Julia Adrian. Hihi.

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Nach der Messe ging es dann zur ersten Drachennacht. Was soll ich sagen? Es war wirklich traumhaft schön. Astrid trug eine rührende Rede vor, die Autoren glänzten mit Humor und Talenten, die zuvor wohl noch keiner von uns zu Gesicht bekommen hat und die Schlangen zu den Kassen waren auch hier vor Ort so lang, dass meine Ungeduld sich eher auf den Online-Shop vertagt hat, haha. Eine kurze Zusammenfassung, die nur wage vermuten lässt, wie cool der Abend schließlich gewesen ist: Trommelwirbel, Buchanekdoten, Geheimnisse der Autoren, Interview-Runden, Poetry-Slam, ein Trailer, so unfassbar viele Autoren, dass ich sie alle gar nicht aufzählen kann, flotte Abendgaderobe, total coole Location. Allzu lange konnten wir nicht bleiben, denn das Bett wartete darauf einen langen Schlaf zu tätigen.

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Was auf einer Buchmesse auf keinen Fall fehlen darf, sind knuddelige Wiedersehen mit weit entfernten und trotzdem lieb gewonnenen Freunden: Mika und Stella tummelten sich ebenfalls auf der Messe herum. Mika war dieses Jahr allerdings aus beruflichen Gründen vor Ort, denn sie arbeitet seit einiger Zeit bei Papyrus Autor und hat wacker den Stand verteidigt. Ganz Business-Like! Stella konnte man überall auf der Messe antreffen. Doch wir haben uns erst auf der Drachennacht schließlich wiedergesehen. Es war wirklich herrlich schön und ich kann unser nächstes Wiedersehen kaum abwarten.

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Meine Lieben dort draußen: Geht auf Buchmessen! Lest, liebt und erlebt die Geschichten, die sich dort draußen tummeln. Es sind so unfassbar viele, dass ich hoffe im Leben mal mehr Zeit zu haben, um sie ALLE zu lesen. Ja, ganz recht, hahaha.