Beitragsreichweite: Wie komme ich dagegen an?

XXXImmer wieder sehe ich Beiträge oder Ausrufe, die darüber handeln, wieso die Reichweite sinkt, was man dagegen unternehmen kann oder welche Gründe wohl vorliegen, dass diese sinkt oder schwankt oder nicht steigt. Da ich mir selbst natürlich auch Gedanken um meine eigene Reichweite mache, versuche ich auch stets nachzuforschen, und zu prüfen, wie meine Beiträge und die Art wie ich sie online stelle, diese beeinflussen. Heute möchte ich meine Erfahrung gerne mit euch teilen. All das bezieht sich natürlich auf meine ganz persönliche Sicht. Es ist kein Leitfaden, kein Muss, kein Richtig oder Falsch. Nur eine Hilfe für all jene, die vielleicht einen Ratschlag suchen oder gerne ausprobieren möchten, wie sie ihre Reichweite beeinflussen können.  „Beitragsreichweite: Wie komme ich dagegen an?“ weiterlesen

Monatsrückblick

April.png

Der Lesemonat April ist vorbei. Was hat sich bei mir getan? Was ist überhaupt so allgemein bei mir geschehen, sowohl in der Buchwelt, als auch in der Schreibwelt?

Welche Bücher habe ich gelesen?

Aufgrund der Feiertage um Ostern herum, konnte ich einige Bücher lesen, was bei mir neben dem Schreiben doch einiges bedeutet, bei anderen vielleicht allerdings wenig erscheinen mag. Acht Bücher wurden gelesen, verschlungen und einige auch geliebt.
Das wären:

Obsidian
Onyx
Opal
Origin
Opposition
Oblivion
Paper Princess
Wir fliegen, wenn wir fallen

Verschlungen & Geliebt

Im April bin ich der gesamten Obsidian-Reihe verfallen. Ich mag die Geschichte zwischen Daemon und Katy sehr, die Idee hinter den Aliens und die Entwicklung der gesamten Story hat mich mehr als überrascht. Es steckt mehr hinter der Geschichte, als das erste Buch vermuten lässt. Hier lohnt es sich definitiv bis zum Schluss dranzubleiben.
Meine liebsten Bücher wären Band 2 und 4. Der Nervenkitzel in Band 4 hat mich beinahe um den Verstand gebracht und der Cliffhanger in Band 3 ließ mich erleichtert zurück, dass ich zum Glück alle Bände auf einmal gekauft habe und somit nicht unerträglich lange auf die Fortsetzung warten musste.

Meine perfekte Kuschel-Lektüre

Wir fliegen, wenn wir fallen von Ava Reed war einfach nur traumhaft schön. Eine wundervolle Geschichte, die tiefer greift, als es der erste Eindruck erahnen lässt. Dazu noch dieses wunderschöne Cover, einfach perfekt. Die Perspektiven hat die Autorin zudem sehr gut umgesetzt, so dass ich mit der Zeit Yara und Noel wie in einem Film vor mir sehen konnte, wie sie miteinander sprachen, ihre Gedanken zermürbten und mit sich kämpften. Einfach super.

Was leider nichts für mich war

Paper Princess. Geschmäcker sind unterschiedlich und meins hat es leider so gar nicht getroffen. Ich habe mich mit vielen Diskussionen und recht unterschiedlichen Meinungen auseinandergesetzt und bin überrascht über die so gegensätzlichen Fronten. Das beweist allerdings wieder erneut, wie interessant doch die unterschiedlichen Vorlieben sind. Mein Fall war es nicht und ich weiß, dass ich in dem Genre wohl eher nicht Zuhause bin, was allerdings nicht schlimm ist. Ich habe meine Erfahrungen gemacht und es war faszinierend zu beobachten, wie es die Buchwelt polarisiert hat. Etwas schade ist es jedoch, dass es zudem auch zu Streitigkeiten und teilweise auch herablassenden Meinungen kam, die nicht sein müssen. Jeder hat seine Meinung, seinen Geschmack, seine Ideale. Wir sollten niemanden verurteilen. Mir kann niemand einen Vorwurf daraus machen, dass ich der Geschichte nicht verfallen bin, genauso wenig kann ich jemanden dafür belangen, dass er diese Story liebt. Wir sind alle unterschiedlich und das ist auch gut so. Andernfalls wären alle Geschichten gleich und wir hätten nichts, worüber wir berichten könnte, nicht wahr?

Was gibt es noch zu erfahren?

Im Monat April fand wieder das NaNoWriMo-Camp statt. Versunken in Überarbeitungen von meinem fertigen Roman und gleichzeitig vertieft in einem neuen Projekt, hatte ich das Gefühl rein gar nichts geschafft zu haben. Doch dem ist nicht so: Zwar wollte ich 50 000 Wörter schreiben, es sind allerdings nur 35 k geworden. Das ist jedoch nicht schlimm. Im Gegenteil: Ich bin eigentlich ganz zufrieden, waren die Tage im April gefühlt irgendwie viel zu kurz, so sind es doch mehr geschriebene Seiten geworden, als ich im Rückblick gedacht hätte. Da ist es in der tat sehr praktisch, wenn man alles in Wörtern dokumentiert und dann zufrieden zurückblicken kann.
Im April fand die 40. Schreibnacht statt, ein Forum, in dem ich mich mehr als Zuhause fühle. Die Menschen dort sind herrlich, verrückt und einzigartig. Ich liebe sie und könnte dieses Forum nie missen müssen. Über die Schreibnacht und was ich damit verbinde könnte ihr hier mehr lesen.
Darüber hinaus bin ich einer wundervollen Buchgruppe beigetreten. Wir nehmen gemeinsam an einer Drachenmond-Challenge teil, bei der man Kekse sammeln kann. Im Mai werden wir Schmetterlingsblau aus dem Verlag lesen und ich bin schon sehr gespannt, wie es mir gefallen wird.
Außerdem ist bei mir ein niedliches kleines Monster namens Igor eingezogen. Die Idee hat Nion von Monstermotivation gehabt und sogleich für alle zugänglich auf ihrer Seite eine Monstermotivations-Ecke erschaffen. Dort kann sich jeder, der gerne und regelmäßig schreibt und vielleicht dafür einen kleinen Ansporn braucht, ein Monster adoptieren und es mit Wörtern füttern.


Wie verlief euer Monat April? Was habt ihr gelesen und euch vorgenommen? Habt ihr eure Ziele erreicht?

Alles Liebe

Sarah

Rezension: Sieben Raben

Bewertung:  ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

IMG_5567.jpg

Inhalt:
Frana wird ihr Leben lang von Sieben Raben heimgesucht. Sie begleiten sie stets im Alltag und scheinen sie nie wirklich allein zu lassen. Schon länger wundert sie sich, was es mit den Raben auf sich hat. Als dann eins Abends einer dieser Raben in ihr Schlafzimmer eindringt und in den Unterlagen ihrer Mutter stöbert, sollte sich eine Geschichte in ihr Leben entfachen, welche sie so nicht erwartet hat: Auf der Suche nach Antworten, findet sie sich in Tschechien wieder, in einer Ortschaft, in der sie eigentlich noch nie zuvor gewesen ist. Doch plötzlich quellen Erinnerungen hervor. Je weiter sie in ihrer Vergangenheit blickt, desto größer werden die Gefahren um sie herum.

Was mir gut gefiel:
Lange muss der Leser nicht warten und wird direkt in die Handlung gerissen. Dabei passt die Autorin die Spannungspunkte perfekt aufeinander ab. Das Buch wird in zwei unterschiedlichen Zeitzonen geschrieben, was die Neugier umso beständiger steigert. Die mystische Atmosphäre ist der Autorin herrlich düster gelungen. Die Charaktere wurden gut in Szene gesetzt.
Die Geschichte liest sich sehr flüssig, der Schreibstil stimmt perfekt mit der Stimmung überein, so dass der Leser wunderbar in die Geschichte eintauchen kann.
Kleine Anmerkung zur Autorin: Mika M. Krüger ist eine sehr geschätzte Autorenkollegin von mir. Ihr Debüt Sieben Raben hat sie im Selfpublishing veröffentlicht, was bei mir noch einmal einige Extrapunkte erworben hat. Das Buch ist qualitativ allein von der Schreibe her ausgezeichnet. Aus dem Grund hat die Autorin auf dem Cover das Qindie-Logo abgebildet: Es steht für eine gute Qualität von Selfpublisherwerken, auch ohne Hilfe von einem Verlag. Darüber hinaus liest sich der Roman sehr strukturiert, die Autorin hat sich nicht aus dem Konzept bringen lassen und die Geschichte in einer mystisch märchenhaften Umgebung sehr schön eingebettet.

Was mir nicht so gut gefiel:
Der Anfang beginnt für meine Leseverhältnisse etwas plötzlich. Was jedoch seinen guten Reiz hatte, denn dadurch befindet man sich als Leser direkt im Geschehen. An dieser Stelle hätte ich mir vielleicht noch ein bisschen Vorgeschichte gewünscht. Allerdings passt es vielleicht auch besser so zu der düsteren Atmosphäre. Zu viel des Guten könnte ein Buch auch langweilig und schleppend wirken lassen.
Das Ende (Spoiler) ist zwar ein kleiner Klassiker, doch irgendwie passt es zu der Story.

Fazit:
Eine herrliche mystische Märchengeschichte, die sich wunderbar für einen herbstlichen Abend vor dem Kamin bei stürmischen Wetter eignet. Ein bemerkenswerter Debüt einer Selfpublisherin, der gekonnt in Szene gesetzt und stilsicher geschrieben wurde.
Wer könnte dieses Buch lesen? Die Lesergruppe würde ich eher ab 20 einordnen, da die Protagonistin selbst sich mit Fragen des Lebens und ihrem eigenen Hintergrund auseinander setzt. Wer darüber hinaus mystische Elemente und märchenhafte Zwischensequenzen liebt, ist hier genau an der richtigen Stelle.

Rezension: Silber – Das erste Buch der Träume

Bewertung:  ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

IMG_5580.jpg

Inhalt:
Liv Silber liebt Geheimnisse. Als sie einst in einem Traum ihre neuen Mitschüler auf einem Friedhof antrifft, sogar jene, die sie nicht einmal beim Namen gekannt hatte, beginnt sie ihre Träume zu hinterfragen. Eigenartiges tut sich auf. Als dann jedoch ihre Mitschüler genauso Informationen über sie kannten, die sie ihnen im echten Leben noch nie zuvor preisgegeben hatte, brodelt die Neugierde in ihr auf und sie macht sich auf die Suche das Geheimnis der Jungs aufzudecken, dabei ahnt sie nicht, in welch Gefahren sie sich begibt.

Was  mir gut gefiel:
Zuerst einmal hatte mich die Idee angesprochen, dass Träume ein aussagekräftiges Element in dem Roman spielen sollen. Darüber hinaus wurde bereits in dem Klappentext angedeutet, dass sie in Träumen wirklich leben konnte und dem wollte ich auf dem Grund gehen. Die Art und Weise, die Kerstin Gier diese Traumwelten umgesetzt hat, waren herrlich. Die Charaktere stechen durch ihre unterschiedlichen Sprachstile und Eigenschaften deutlich hervor und können wunderbar auseinander gehalten werden. Dabei hat Kerstin Gier sehr unterschiedliche und einzigartige Personen erschaffen, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ließt sich wunderbar. Das Buch wurde in keinem Augenblick langweilig, im Gegenteil: Manchmal musste ich verwundert aufblicken, um festzustellen, dass es bereits viel zu spät geworden war.
Das Ende wurde gut in Szene gesetzt. Es war zwar ein kleiner Klassiker á la Jungfer in Not, doch das macht nichts, es passte zum Genre optimal hinein (und erinnerte mich muss ich gestehen etwas an das Ende des ersten Twilight Buches, wenn ich so recht überlege…). Ein guter Abschluss, der gleichzeitig mehr fordert.

Was mir nicht so gut gefiel:
Nun, viel Kritik, muss ich gestehen, gibt es nicht. Das einzige Manko wäre, dass der Teil mit Arthur (Achtung Spoiler!) und seinem Wahn nach dem Dämon und den Träumen hätte etwas stärker geschildert werden können. Irgendwie kam mir das zu kurz. Allerdings ist das nicht weiter wild, denn ich denke, dass Kerstin Gier in diesem Buch bewusst zuerst die Liebesstory in den Vordergrund gesetzt hat.

Fazit:
Ein Buch für Träumer, definitiv. Mit einigen Geheimnissen und Rätseln, deren Auflösung noch bis hin zu den nächsten Büchern auf sich warten lassen. Das Buch ist optimal für Liebesschmöker, Geheimnisliebhaber, Highschool-Filme-Fans, Twilight der anderen Form, England-Fans und Lesefüchse.