Die Buchnachbarinnen: Scheinwelt

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Herzlich willkommen im neuen Jahr! Immerhin ist es noch Januar. In den letzten Tagen habe ich Beiträge über meine buchigen Highlights aus dem Jahr 2017 geschrieben. Nun folgt ein Beitrag mit meiner großartigen Buchnachbarin Nicci, in dem wir all die Menschen, die uns nahstehen, die unser Leben bereichern, die dieses Bloggerleben wundervoll gestalten, hervorheben und euch hier präsentieren wollen.

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Die Idee dahinter entspringt eigentlich einem eher traurigen Anlass. In der vergangenen Zeit wurden vermehrt böse Stimmen laut, die die gesamte Bloggergemeinschaft schlecht geredet haben und das Zusammensein und diese Welt als Scheinwelt bezeichneten. Immer wieder tauchten Beiträge auf, die diese Community in ein schlechtes Licht rücken wollten und immerzu anprangerten, dass die gefundenen Freundschaften, Berichte über solche und Fotos gestellt oder gar inszeniert wären. Alles wäre nicht echt.
In diesem Beitrag möchten wir die großartigen Seiten dieser Bloggerwelt zeigen, wie wir diese Gemeinschaft empfinden und was für wundervolle Menschen uns während der bisherigen Zeit bislang begegnet sind.

Lieblingsmomente

Tausend Fangirlmomente. Eskalationen. Lesenächte. Kaufrauschsituationen. Sprachnachrichten-Euphorie und Skype-Konferenzen. Büchermessen, die ein Zeltlagerfeeling und Klassenfahrtmomente aufleben lassen. Das Gefühl, Menschen kennenzulernen, die verstehen, warum man weint, weil man etwas liest, warum man sich Stunden, (wollen wir mal nicht albern werden), MONATELANG oder auch noch nach JAHREN über eine Geschichte, ein Gefühl, einen Protagonisten oder eine ganze Bücherreihe euphorisch austauschen kann, will oder es sogar muss, ist einfach unbeschreiblich. Es ist ein Hobby, was mein Leben erfüllt und Freunde gefunden zu haben, die die Notsituation verstehen, wenn ich schreibe: DAS BUCH IST DA, LOS RENNEN WIR! ist außergewöhnlich. Wenn wir schreien, weil uns eine Szene so nah geht, wenn jemand zerbricht, weil er fühlt was die Protagonisten durchmachen, wenn wir einzelne Passagen immer und immer wieder durchkauen, weil sie so großartig sind… Es ist das Gefühl verstanden zu werden in der Leidenschaft, die man liebt, die diese Welt so großartig und unvergleichbar macht. Und das Bloggen macht eben dieses Lebensgefühl überhaupt erst möglich. Gleichgesinnte finden sich, lernen sich kennen und lieben und vor allem verstehen! Jemanden gefunden zu haben, der diese Leidenschaft teilt, erfüllt mich mit Glück und dieses Glück teile ich gerne. Ich verbreite es, schreie es in die Welt hinaus und möchte, dass jeder weiß: DIESE MENSCHEN HABE ICH GEFUNDEN! Und ich lasse sie nie wieder gehen. Das mag für Außenstehende vielleicht zunächst etwas eigenartig wirken. Vielleicht etwas übertrieben. Zu viel Liebe? DAS GEHT GAR NICHT, People!

Der Austausch

Sei es in der Bücherwelt oder aber auch in der Schreibwelt, der gegenseitige Austausch bereichert mich um eine Perspektive, ein Blickfeld, eine Sichtweise, die ich ohne diese Vielfalt an Menschen, die ich mich glücklich schätzen darf, kennengelernt zu haben, niemals in Erfahrung gebracht hätte.
Gerade als Autorin sucht man stets Gleichgesinnte, die dieselbe Problematik, den Struggle (#thestruggleisreal), die Blockade nachempfinden können und bereit sind zu motivieren, zu helfen oder die treffende Lösung mit wenigen Worten zu finden. Manchmal reicht einfach nur der reine Wortaustausch oder aber direkte Wortgefechte im Sinne von Schreibabenteuern oder WordWars (wie sie beispielsweise bei der Schreibnacht, der wundervollsten Schreib-Community, die man sich vorstellen kann, angeboten werden).

Viele Stimmen werden laut, die davon sprechen, die Unterstützung wäre fake, es wäre nur gestellt, inszeniert, um sich gegenseitig zu pushen. Ich kann nicht nachempfinden, weshalb es Personen gibt, die solche Unterstellungen tätigen, doch aus meiner Sicht kann ich es nur so erzählen: Ich unterstütze wahnsinnig gerne, weil ich weiß, wie viel es bedeutet, wenn ich hier und dort ein Gewinnspiel, einen Link, ein Cover, Textausschnitte oder den Countdown zum Release einer Autorenfreundin auf meiner Seite teile. Gegenseitige Unterstützung macht Spaß! Ich mache es gerne, weil ich gerne lesen, gerne schreibe und dementsprechend natürlich die Bücher meiner Autorenkollegen lieben gelernt habe und mich für sie und ihr Schreiben interessiere. Gegenseitiges Interesse halte ich für selbstverständlich, immerhin lernt man durch das Bloggen eine Fülle an Menschen kennen, unter anderem Leser und Autoren, Blogger und Verlage, und wenn man diese ins Herz schließt, dann möchte man es auch der gesamten Gemeinschaft wissen lassen. Diese Freude ist es, die verbindet, durch die Leidenschaft und Liebe zur Bücherwelt.

Lieblingsmenschen

Ich wünsche jedem, dass er solche besonderen Menschen in sein Herz schließen kann und offen dafür ist, eben solche kennenzulernen. Es ist unfassbar erfüllend und ich grinse jedes Mal, wenn ich dasselbe Lebensgefühl auch auf anderen Blogs lese und sehe: aha, die versteht mich und ich verstehe sie, weil wir Bücher lieben. Oder das Schreiben. Oder das Essen. Oder Filme gucken. Oder was auch immer! Liebe ist Liebe und diese Leidenschaft mit jemandem teilen zu können, ist wirklich unglaublich großartig und bereichernd. Der Austausch wird erst durch diese Bloggerwelt möglich gemacht.
Meine liebe Buchnachbarin beispielsweise wohnt, wie es der Name bereits vermuten lässt, quasi nebenan. Ich kannte Nicci allerdings zuvor nicht und wir hätten uns auch niemals (es ist zumindest sehr unwahrscheinlich, weil wir beide zwei kleine Stubenhocker sind) (es sei denn wir sind im Thalia) (Oder im Mayersche) (Oder wir suchen etwas zu Essen oder Energydrinks oder in Niccis Fall: KAFFEE) kennengelernt, gäbe es das Bloggen nicht. Ist das nicht verrückt? Erst dadurch haben wir gemerkt: Ouh, die könnte ich aber auch mal in echt kennenlernen, die liest sich schon cool! 
Kurz darauf lernte ich Becca kennen und was soll ich sagen… wir haben gemerkt, dass wir nicht nur die Liebe zu Büchern teilen, sondern noch ein paar andere Fangirl-Bereiche (hihi). Meine großartige Jill kannte ich bereits, bevor ich Nicci, Becca und Michi überhaupt auf dem Schirm hatte, allerdings stand uns immer die gewaltige Entfernung im Wege. DOCH NUN AUCH DAS NICHT MEHR! Einmal in die Arme geschlossen, lassen wir uns nicht mehr los. Und eines sei gewiss: Jill hätte ich niemals kennengelernt, würden wir beide nicht bloggen. ICH MEIN, STELLE MAN SICH DAS EINMAL VOR!
Ich kann mir gar nicht ausmalen, ohne diese großartigen Menschen zu leben, mit ihnen zu fangirlen, mich einfach verstanden zu fühlen.
Neben meiner Büchergang habe ich noch weitere liebevolle, großartige Menschen kennenlernen dürfen und sogar bereits das ein oder andere Abenteuer erlebt! Allein durch die Bücherliebe verbunden, habe ich mich im letzten Jahr mit der wundervollen Laura Labas auf dem Weg nach London gemacht, Jill mit im Gepäck versteht sich, und das Fan-Event von Sarah J. Maas besucht. Dabei sind wir uns allesamt vorher gar nicht in echt begegnet und haben alles blind über dieses Internet geplant! Ist das nicht cool? Fanliebe pur!

Superliebe, Offenheit, Toleranz

Immer wieder werden jedoch hier und dort Stimmen laut. Stimmen, die sich vielleicht ausgeschlossen fühlen, die sich nicht verstanden fühlen, die nicht nachempfinden können, wieso wir uns so gut verstehen, uns Geschenke machen, uns verlinken, uns unterstützen, uns helfen und gemeinsam eskalieren und lieben, was wir tun. Viel zu oft kommt Gegenwind auf, der mich wurmt. Aus dem Grund würde ich gerne jeden aufrufen seine oder ihre Liebesgeschichte über die Bloggerwelt zu schreiben. Wie sähe euer Leben aus, ohne diese großartige Gemeinschaft? Ohne diese Freundschaften? Wen hättet ihr niemals kennengelernt, welche Abenteuer hättet ihr niemals erlebt, welche Bücher vielleicht nie gelesen oder Autoren niemals in Erfahrung gebracht? Lasst uns etwas Liebe streuen! Zeigt her!

Fangirl-Musik

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Hier geht es zu Niccis Beitrag

LoveSarah

 

 

Woche in Worten: Liebe

Es ist wieder Sonntag. Ich erschrecke mich immer wieder, dass die Zeit so schnell vorbei geht, ehrlich! Allerdings freue ich mich mittlerweile sehr auf meine wöchentliche Routine, dem Leselaunenbeitrag: Meine Woche in Worten. Die Idee dahinter habe ich bei Nicci und Buchbunt Blog aufgeschnappt. Dabei möchte ich euch erzählen, was so in meiner Woche von Sonntag bis Sonntag an buchiges passiert ist.

liebe woche in worten

Aktuelle Bücher

Derzeit lese ich immer noch Heir of Fire von Sarah J. Maas. Der Anfang gefällt mir bereits sehr gut, für Spannung und Humor seitens Celaena ist ebenfalls hervorragend gesorgt. In der vergangenen Woche habe ich keinen Leselaunenbeitrag geschrieben, da WordPress ihn gemeinerweise irgendwie in den Weiten des Internets verschlungen oder versteckt hat. Allerdings habe ich bis auf die Rezension zu Crown of Midnight, auch kein weiteres Buch begonnen oder zu Ende gelesen.

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Leselaune

Die Zeit vergeht so schnell, dass ich in der gesamten Woche nicht eine Seite gelesen habe. Vor allem fehlte mir die Ruhe, um mich mit den Geschichten auseinanderzusetzen zu können. Ich lese ungerne im Rutsch durch Bücher oder zwischen Tür und Angel. Ich muss mich wie ein Teil des Romans fühlen, ansonsten vergeht mir der Grund zu lesen.

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Leseplanung

Hire of Fire
Queen of Shadows
Empire of Storms
Tower of Dawn
Assassins Blade
It ends with us

Ungelesen Lese ich Gelesen

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Und sonst so?

An diesem Samstag hat sich die Büchergang mit Nicci, Becca, Michi und meiner besten Freundin Julia, wieder zusammengefunden und dieses Mal den Comic-Laden unsicher gemacht. Dabei haben wir gefühlt den halben Laden leergeräumt. Ganz aus Versehen habe ich dabei Nicci den Comic I hate Fairyland weggeschnappt, allerdings musste ich ihn einfach haben und konnte nicht widerstehen. Danach haben wir es uns bei mir in der Wohnung bequem gemacht und ordentlich Pizza geschlemmt. Dabei eskalierten vielleicht ein paar buchige Themen ins unermessliche. Wir hatten unfassbar viel Spaß und erneut wurde mir wieder bewusst, wie unfassbar mir diese Menschen ans Herz gewachsen sind und wie dankbar ich bin, sie in meinem Leben gefunden zu haben. Wir verstehen uns auf eine Art, die ich kaum beschreiben kann. Wir kennen uns eigentlich erst wenige Wochen, was ich absolut nicht begreifen kann. Es fühlt sich an, als wären wir bereits unser gesamtes Leben auf der Suche nach uns gewesen, ohne es zu wissen. Dabei merke ich vor allem, dass mir gar nicht bewusst war, wie sehr sie mir fehlten, bis ich sie für mich gefunden habe. Ich wünsche jedem, dass er solche Menschen in seinem Leben findet, die einen wirklich verstehen und das Wort Freundschaft auf eine neue Art definieren.

 

Da mein Leselaunenbeitrag der letzten Woche verschwunden ist, habe ich gar nicht die Gelegenheit gehabt, euch von meiner großartigen Arvelle-Bestellung zu berichten. Ich habe mich dabei etwas in den Magellan Verlag verliebt und jedes Buch gekauft, welches Arvelle von dem Verlag auf Lager hatte.

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Was macht das Schreiben?

In meinem aktuellen Romanprojekt bin ich gerade dabei, etwas Ordnung zu finden. Dabei kann ich jetzt schon sagen, dass es wenigstens 100 000 Wörter umfassen und ein Jugendroman sein wird. Eigentlich ist dieser Wortumfang für einen Jugendroman etwas groß, allerdings möchte ich mich innerhalb der Story nicht einschränken lassen und bin gespannt, was dabei noch alles auf mich zukommen wird.

Die Vorgeschichte von „Einmal im Jahr für immer“ habe ich vorerst auf Eis gelegt. Die Story ist noch nicht wirklich reif und bevor ich die Plotlücken nicht gefüllt habe, werde ich nicht weiterschreiben.

Zitat der Woche

We don’t talk enough
We should open up
Before it’s all too much
Will we ever learn?
Harry Styles – Sign of the Times

Song der Woche

Weitere Wochenrückblicke

Trallafittibooks
Letterheart
Valaraucos Buchstabenmeer

Weitere Beiträge folgen

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