Rezension: Confess

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Wo soll ich bloß anfangen? Colleen Hoover ist für mich eine großartige Autorin, die mit einer unglaublichen Hingabe die größten Emotionen in ihren Romanen hervorrufen kann. Bislang konnte sie mich immer begeistern. Auch mit Confess, allerdings muss ich gestehen, dass es mitunter das schwächste Buch ist, was ich bislang von ihr gelesen habe. Doch ein guter Hoover ist dennoch fantastisch, denn sie konkurriert mit ihren Werken nur sich selbst. Vorab empfehle ich Philipp Poisel, der mit seiner Stimme und seinen Worten genau die Gefühle auslöst, die ich während des Lesens von Confess empfunden habe. „Rezension: Confess“ weiterlesen

Rezension: Vintage

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Bereits das Cover sprach meine Neugier an und weckte mein Interesse an Vintage von Grégoire Hervier. Ein Roman über die Geschichte und Leidenschaft zur Musik, eingebettet in einen Kriminalroman, einer Abenteuerreise durch Amerika und seine Verbindung zur Rockmusik. Meine Freude war schließlich gewaltig als mir der Diogenes Verlag ein Rezensionsexemplar zukommen ließ. Vielen Dank an dieser Stelle für diese Bereitstellung!

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Fakten

Titel: Vintage | Autorenname: Grégoire Hervier | Seitenanzahl: 400 | Genre: Gegenwartsroman | Verlag: Diogenes Verlag | Preis: 20,99 € | ISBN: 978-3-257-60812-0 |

Inhalt

Einem jungen Gitarristen und Journalisten bietet sich der große Deal und die Story seines Lebens: eine Million, wenn er beweisen kann, dass die ›Gibson Moderne‹, die legendärste Gitarre aller Zeiten, tatsächlich existiert hat. Auf seiner Suche begegnet er besessenen Musikliebhabern, leidenschaftlichen Sammlern, zwielichtigen Gestalten und sagenumwobenen Instrumenten. Eine faszinierende Reise quer durch Amerika und die gol­denen Jahre von Blues und Rock. Ob Freak oder Liebhaber, ›Vintage‹ ist eine Geschichte, bei der in jedem eine Saite erklingt. [Diogenes]

Meine Lesezeit
Musikalisch. Abenteuerlich. Leidenschaftlich.

Grégoire Hervier hat mit Vintage einen intensiven Roman über die Leidenschaft zur Rockmusik niedergeschrieben. Dabei ist es ihm auf eine wirklich beeindruckende Art gelungen, unfassbar viele Informationen hinsichtlich der Musikgeschichte in die eigentliche Handlung unterzubringen. Je weiter sich die Geschichte vertieft, desto mehr erfahren wir über die Schaffensart von Gitarren, die Wichtigkeit derer im Verlauf der Rockgeschichte und wie sie zu spielen sind. Dabei vollbrachte es Hervier, ungemein viele Fakten mit einer beeindruckenden Genauigkeit in eine prosaische Ummantelung zu verpacken.

„Keinen Erfolg gehabt?“
„Kann man so sagen.“
„Haben Sie auch eigene Stücke geschrieben?“
„Ja.“
„Musik, die Ihnen gefiel, oder Musik, von der Sie glaubten, sie könnte gut ankommen?“
„Hm. Gute Frage… Ich würde sagen, eher Musik, die mir gefiel.“
– Thomas | Vintage – Grégoire Hervier | Seite 28

Durch die Fülle an Informationen garantiert dieser Roman absolut keine Langeweile. Ich glaube zuvor ist mir noch keine Geschichte untergekommen, die so viel Input lieferte, dass ich zwischendurch versucht war, Schrift zu führen. Es geschieht so viel, dass ich manchmal langsam weiterlesen musste, um der Handlung auch wirklich folgen zu können. Wie selbstverständlich schilderte der Autor eine Hintergrundgeschichte nach der anderen, über bekannte Rockmusiker und Gitarrenbauten. Die Fülle war derart beachtlich, dass der Roman schon fast als Weiterbildung im Bereich Musik gelten könnte, und sei es nur, um etwas Blut in dem Bereich zu lecken.

„Ob man, wie in Ihrem Beispiel, Musik machen will, zu der man nur selbst Zugang hat, oder Musik, die einen Teil des Planeten berührt.“
| Vintage – Grégoire Hervier | Seite 29

Hinter jedem Satz ist die Leidenschaft des Protagonisten deutlich spürbar. Die Musik bestimmt sein Leben, sie nimmt es derart umfassend ein, dass ihm jegliche Mittel auf seinem Weg recht sind, um allem auf den Grund zu gehen. Seine Leidenschaft zur Musik wirkt ansteckend. Nicht selten schlug ich Musiker und Songs nach, über die er in Ekstase verfiel, um selbst nachvollziehen zu können, was ihn reizt und vorantreibt. Dieser Roman ist mehr als eine Geschichte. Es führt den Leser auf eine Entdeckungsreise durch die Musikgeschichte.

„Was nützte mir das Geld, wenn ich nicht einmal die Musik machen kann, um die es mir geht?“
– Seite 269 | Vintage – Grégoire Hervier

In seiner Leidenschaft zur Musik steuerte Grégoire Hervier allerdings die Handlung mitunter in wirklich fragwürdige Richtungen. Was zu Beginn noch nach einer wohl durchdachten Reise klang, auf die er uns mitnehmen wollte, wurde mit der Zeit zu einer Verkettung von Ereignissen, die etwas zu bewusst platziert schienen, um schließlich zum Schluss zu gelangen. Wo Hervier bei der Musik an Details keineswegs sparte, ließ er die eigentliche Handlung eher skurril verlaufen. Gerade das Ende empfand ich etwas merkwürdig und zu gestellt, um es wirklich nachvollziehen zu können, obwohl es mir gleichzeitig ein Schmunzeln abverlangte.

Mein Fazit

Mit Vintage serviert uns Grégoire Hervier eine wahrhaftige Rockkomposition getarnt als Roman ab. Hinter jeder Zeile steckt die Leidenschaft zur Rockmusik, die vor allem durch die Detailtreue und Vielfältigkeit verdeutlicht wurde und dafür sorgte, dass diese Liebe zur Musik auf den Leser überspringt. Die Euphorie wirkte geradezu ansteckend auf mich. Zwar erschien die Handlung zwischendurch etwas fragwürdige Wege zu durchlaufen, dennoch mochte ich den wirren Stil, der den Leser bis kurz vor Schluss nicht ahnen lässt, wohin uns der Autor eigentlich führen möchte. Dieser Roman gibt so viel mehr als eine Geschichte über eine Gitarre her. Gerade zwischen den Zeilen steckt unfassbar viel Liebe zur Musik und eine Botschaft, die einen nachdenklich zurückblicken lässt.

Aufgrund der unglaublichen Leidenschaft, die auch mich zwischendurch ergriffen und in seinen Bann gezogen hat und ja, vielleicht auch, weil ich Rockmusik liebe, wandert dieser Roman in die Kategorie Lover.

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Rezension: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten

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Achtung: Bei dieser Rezension handelt es sich um den finalen Band einer Reihe. Ich rate dazu, sie nur zu lesen, sollten die Inhalte der anderen Bücher bereits bekannt sein.

Nun widme ich mich dem finalen Band der Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf. Dieser Roman hat mir mit Abstand am besten gefallen, dennoch störten mich ein paar Aspekte, die jedoch der liebevollen Geschichte nicht viel abverlangt haben.

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Fakten

Titel: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten
Autorenname: Jennifer Wolf
Seitenanzahl: 288
Genre: Romance, Fantasy
Verlag: Carlsen
Preis: 7,99 € (TB) 3,99 (E-Book)
ISBN: 978-3-551-31616-5

Inhalt

Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Für seine Familie würde er sein Leben geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Die beiden trennen ganze Welten an gelebter Zeit. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern… [Carlsen]

Meine Lesezeit

Dramatisch. Liebevoll. Interessant. 

Von allen Charakteren mochte ich wohl Yannis als Protagonisten am meisten. Wobei mir Nanny als Nebencharakter mitunter am besten gefallen hat. Gerade ihre frechen Sprüche sorgten bei mir zwischendurch für einige Schmunzler und ich war begeistert, als sie sich auch in diesem Band wieder zeigte.

Wirklich, ich liebe meine Familie, aber manchmal wünsche ich sie mir zum Mond.
– Yannis | Seite 67 | Tagwind

Yannis Perspektive zu lesen, war eine willkommene Abwechslung. Er ist wohl mitunter der liebevollste Charakter, der obendrein zum Glück für keine gekünstelte Dramatik sorgte. Die großen Themen richteten sich in diesem Roman auf das Thema Homosexualität. Zwar wusste ich, dass der vierte Band sich um diese Liebe drehen wird, dennoch überraschte es mich, dass sich Jennifer Wolf an dieses Thema herantraute. Allein deswegen ziehe ich meinen Hut vor ihr! Diese Geschichte in eine Reihe einzugliedern, hat mir wirklich gut gefallen und sorgte für Abwechslung. Der große Kritikpunkt, dass sich die drei Romane zuvor zu stark im Handlungsverlauf ähnelten, wurde hier durch die ganz besondere Thematik direkt verändert. Neue Probleme tauchten auf, die der Liebe im Wege standen.

„Ich will auch ein Kleid und mit dir tanzen“, jammert Merkur und drückt sich an mein Bein. „Dafür brauchst du aber doch kein Kleid“, sagte ich sanft und gehe in die Knie. „Ich tanze auch im Anzug mit dir.“ Ich streiche über seine Wange und ein Lächeln erscheint. „Aber es tanzen immer nur Frauen mit Männern. Nicht Männer mit Männer.“ Mercurs Worte treffen mich mehr, als sie sollten.
Yannis | Tagwind | Seite 106

Mir gefiel es, wie Sol und Yannik mit sich selbst haderten und zu verstehen versuchten, was ihre Gefühle füreinander bedeuteten. Dabei ging die Autorin äußerst sensibel mit dieser Thematik um und setzte es so in Szene, dass es nicht gekünstelt wirkte, sondern echt. Die Entwicklung der Story hat mir vor allem im vierten Band sehr zugesagt. Die Spannung ließ nicht lange auf sich warten!

Wieso habe ich mir diese Gefühle gewünscht? Jetzt, wo ich weiß, wie zerstörerisch sie sind, wünsche ich mir, wieder in meine alte Stumpfheit flüchten zu können.
Sol | Seite 140 | Tagwind

Sobald jedoch das wichtige Thema abgehandelt wurde, lässt der Lesefluss etwas nach. Ich finde mich in Gedankenwiederholungen wieder und wunderte mich, gerade ab dem letzten Drittel, wo die Dynamik und die Spannung geblieben sind. Gerade das Ende fand ich leider etwas zu leichtfertig abgehandelt und zu schnell niedergeschrieben. Da hatte mir noch das große Finale gefehlt, damit es sich für mich persönlich wirklich nach einem letzten Band anfühlte.

Einen großen Pluspunkt gibt es für all die Botschaften, die Jennifer Wolf vermittelte. Als Leser merkte man sehr deutlich, wie viel Herz sie in die Bücher steckte. Sie beleuchtete  die Liebe von allen Blickwinkeln und brachte vor allem eine Botschaft in den zentralen Mittelpunkt: Liebe ist Liebe.
Dabei ist mir der Tiefgang bezüglich der Welt, ihrer Entwicklung und der Verbindung mit Gaia etwas zu kurz geraten. Gerade als es hinsichtlich ihrer Form der Bestrafung und des Einhaltens von Regeln interessanter wurde, hat es sich die Autorin etwas leicht gemacht und ist nicht weiter darauf eingegangen. Das fand ich etwas schade, hätte doch so viel mehr noch rausgeholt werden können.

Mein Fazit

Mit Tagwind wird ein wirklich schöner Abschluss durch Jennifer Wolf niedergeschrieben, der vor allem durch die große Thematik, die Botschaft hinter der Liebe und der Liebesgeschichte zwischen Yannis und Sol punkten konnte. Deren Entwicklung und Zusammenspiel hat mich wirklich gerührt und mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet. Dennoch fehlte mir auch in diesem Roman die Liebe zum Detail. Wer jedoch gerne schöne Liebesgeschichten liest, deren Mittelpunkt vor allem das Paar und deren Konflikte darstellt, sollte sich dieser Reihe unbedingt annehmen. Gerade für jüngere Leser ist es eine schöne Bücherreihe, die einem das Gefühl von Familie, Liebe und Zuhause schenkt.

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Rezension: Abendsonne

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Bei dieser Rezension handelt es sich um den zweiten Band der Jahreszeiten-Reihe. Ich rate dazu, sie nur zu lesen, wenn man den ersten Band bereits kennt.

Den zweiten Roman der Jahreszeiten-Reihe von Jennifer Wolf habe ich in einem Tag verschlungen. Das Erzähltempo wurde deutlich angeheizt und mehrere Kritikpunkte, die ich noch zuvor bei Morgentau erwähnt hatte, wurden hier perfekt umgesetzt. Die Stimmung ist weitaus geladener und interessanter, obwohl sich nach meinem Geschmack die Geschichte etwas zu sehr nach einer Wiederholung angefühlt hat.

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Fakten

Titel: Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
Autorenname: Jennifer Wolf
Seitenanzahl: 282
Genre: Romance, Fantasy
Verlag: Carlsen
Preis: 7,99 € (TB) 3,99 (E-Book)
ISBN: 978-3-646-60090-2 |

Inhalt

Niemals hätte sich Dahlia träumen lassen, dass sie einst zu den Auserwählten der Jahreszeiten gehören könnte. Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört sie nicht in die Nähe von Göttern, sondern aufs Feld, wo sie von klein auf Lavendelblüten pflückt und ihre Familie unterstützt. Aber die Anweisung der Göttin Gaia hätte klarer nicht sein können: Dieses Mal soll ein Mädchen aus Hemera zu ihren vier Söhnen geschickt werden und sich ein Jahrhundert lang an einen von ihnen binden. Sollte Daliah die Auserwählte werden, für wen würde sie sich entscheiden? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter? [Carlsen]

Meine Lesezeit

Frech. Unverhofft. Interessant. 

In Abendsonne lernen wir als Auserwählte Dahlia kennen, die durch ihre direkte und freche Art, etwas Schwung in die Geschichte der Jahreszeiten gebracht hat. Sie benimmt sich nicht so, wie es von einer Auserwählten erwartet wird, erscheint den Göttern gar merkwürdig und verwirrt jeden durch ihr Verhalten. Sich selbst eingeschlossen. Dahlia ist selbstbewusst und will sich nicht durch einen Gott einschüchtern oder so ihr Leben bestimmen lassen. Diese mutige Art hat mir an ihr am meisten gefallen. Auch die Wortgefechte, die sie sich mit jedem zu liefern schien.

Ich spüre ihre Präsenz, als seien sie ein realer Mensch. Wie ein Geliebter, der mich nachts besucht. Ich spüre Sehnsucht nach einem… Mann? Aber nicht nach irgendeinem, sondern nach dem, den ich in meinen Träumen treffe. Es ist, als würde ein großer, starker Teil von mir ihn lieben… und begehren. Dieses Gefühl saugt mir die Kraft aus den Knochen und meine Konzentration beginnt sehr darunter zu leiden. Genau wie mein Herz. Wie kann man jemanden vermissen, den es gar nicht gibt?
– Seite 83 | Daliah | Abendsonne

Dieses Zitat beschreibt Dahlias Zustand vortrefflich: Sie ist verwirrt und hat seltsame Träume. Sie verfolgen sie Nacht um Nacht und werden immer intensiver. Wer den ersten Roman, Morgentau, gelesen hat, wird bereits wissen, weshalb Dahlia von diesen Träumen heimgesucht wird. Die Art, wie diese Träume in die Geschichte miteingebunden werden, fand ich sehr passend und verliehen der Stimmung einen gewissen Reiz. Vor allem hat es mir gefallen, dass diese Ausschnitte teilweise wirklich sehr kurz waren. Oft spielen sich Träume über mehrere Passagen, meist sogar Seiten in Romanen ab, was manchmal meine Konzentration und mein Interesse in die Flucht schlägt. Doch hier wurden diese Traumfetzen gekonnt von Jennifer Wolf platziert.

Aber manchmal ist es gar nicht falsch, das Bild deines Lebens mit Weiß zu überstreichen und mit neuen Farben zu beginnen. Denn du bist der Pinsel, Dahlia. Du bestimmst, wie das Bild aussieht. Der Rahmen und die Leinwand mögen vorgegeben sein, aber du wählst die Farben und das Motiv.
– Seite 84 | Abendsonne

Es war schön, wieder in diese Welt einzutauchen, die wir zum Bruchteil im ersten Roman kennengelernt haben. Jennifer Wolf hat gekonnt Gebiete und Plätze weiter vertieft, die mich als Leser sehr interessiert haben. Zunächst hatte ich befürchtet, mich am Anfang wieder durch dieselbe Zeremonie wie im ersten Roman lesen zu müssen – doch weit gefehlt. Die Autorin hat sich etwas ganz Besonderes dafür einfallen lassen. Leider schwächte dieser Einfallsreichtum im mittleren Teil. Ich fühlte mich, als würde ich eine ähnliche Geschichte lesen, obwohl sie sich tatsächlich grundsätzlich zum ersten Roman unterscheidet, hatte ich das Gefühl, in einen Trott zu fallen. Lediglich die Wortgefechte und frechen Unterhaltungen von Dahlia, haben meine Stimmung aufrechtgehalten.

Ich mag ein Narr sein, der gerne Wein trinkt, aber ich erkenne die Liebe, wenn sie vor mir steht.
– Abendsonne

Dafür konnte Jennifer Wolf wieder mit einem grandiosen Ende aufwarten. Dort bewies sie wieder Einfallsreichtum und einen spannenden Abschluss, der mich erneut neugierig auf den Folgeband gestimmt hat. Durch die enge Bindung und die intensive Entwicklung Dahlias, habe ich mit ihr und ihrem Schicksal richtig mitfühlen können. Die Geschehnisse trafen mich genauso ins Herz, schmerzten ebenso und fühlten sich überraschend an. Das Ende war nicht vorhersehbar, was mich wirklich positiv gestimmt hat. Jennifer Wolf geht mir ihren Lesern nicht zimperlich um und schreibt die Geschichte genau perfekt, um einen emotional vollkommen zu zerstören, doch mit einem Funken Hoffnung zurückzulassen.

Mein Fazit

Mit Abendsonne hat Jennifer Wolf einen Roman geschrieben, der sich wie ein Zuhause anfühlte. In ihrer erschaffenen neuen Welt fühlte ich mich geborgen und freute mich auf die mir bekannten Gesichter und Orte. Der Anfang und das Ende berauschten mein Leseerlebnis, was vor allem den Wendungen und Überraschungen zuteilwurde, mit denen ich absolut nicht rechnen konnte.

Trotz des Endes und der Protagonistin, die mich wirklich begeistern konnten, fehlte mir das gewisse Etwas. Der Roman liest sich allerdings wunderbar an einem Abend hinweg, bereitet Freude und Genuss. Daher würde ich es als Zwischendurchlektüre jedem ans Herz legen, der eine besondere Geschichte, die nach Zuhause und Freundschaft mit Liebe bespickt schmeckt, zu schätzen weiß.

Friend

Eher selten greife ich zu aktueller Musik aus dem Radio, einfach weil es oft meinen Geschmack nicht trifft. Durch Zufall bin ich dann auf Perfect von Ed Sheeran getroffen, das erste Lied, was ich von ihm zu Hören bekam. Ich habe es bei YouTube entdeckt und es mehrfach angesehen, einfach weil mich dieses Video vollkommen in seinen Bann gezogen hat und diese liebevolle Stimme, die so wahre Worte singt. Das Lied ging mir sehr nahe und passt irgendwie vortrefflich zu diesem Roman. Es erzählt so viel Wahres und ein ganzes Leben voller Liebe und Freundschaft. Es ist einfach perfekt.

Blogger des Vertrauens

Beccas Leselichtung
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