Review: Loveless

Facts

TITLE: Loveless| AUTHOR: Alice Oseman | NUMBER OF PAGES: 435 | GENRE: Young Adult | PUBLISHED: July 9th 2020 | PUBLISHER: Harper Collins Children’s Books| PRICE: 8,49 € | ISBN: 9780008244125|

About?

The fourth novel from the phenomenally talented Alice Oseman – one of the most authentic and talked-about voices in contemporary YA.

It was all sinking in. I’d never had a crush on anyone. No boys, no girls, not a single person I had ever met. What did that mean?

Georgia has never been in love, never kissed anyone, never even had a crush – but as a fanfic-obsessed romantic she’s sure she’ll find her person one day.

As she starts university with her best friends, Pip and Jason, in a whole new town far from home, Georgia’s ready to find romance, and with her outgoing roommate on her side and a place in the Shakespeare Society, her ‘teenage dream’ is in sight.

But when her romance plan wreaks havoc amongst her friends, Georgia ends up in her own comedy of errors, and she starts to question why love seems so easy for other people but not for her. With new terms thrown at her – asexual, aromantic – Georgia is more uncertain about her feelings than ever.

Is she destined to remain loveless? Or has she been looking for the wrong thing all along?

Goodreads

Reading Time

Important, humorous and profound.

Every teenager should read this book. I mean it. Alice Oseman tells a story about growing up and finding out about sexuality, love, romance and the importance of friendship. Georgia is looking for love. She doesn’t unterstand the way she feels or rather not feels at all. Alice Oseman takes us along Georgias journey through finding everything out about herself. She makes mistakes. And this might be the main reason I love Alice Osemans books. Her protagonists are always realistic and imperfect. Georgia is a normal girl looking for answers. She is young and doesn’t have all the answers. She is trying things out. Which is what live is about: Making mistakes and learning with them.

Give your friendships the magic you would give a romance. Because they’re just as important. Actually, for us, they’re way more important.

Loveless is not only referring to the main character Georgia. It also tells the story of all of her friends. Alice Oseman is great at creating a story which is not focusing on one person alone. In most books the side characters appear to be decorations. At the end of the book they always remain shallow and fall into oblivion. But Alice Oseman thinks through every detail and not only describes the other characters but let them live for real. Every single added person rounds the story up and fills it with more life and importance. Allthough the reader gets to know a lot about Georgias friends, their problems and feelings, it doesn’t feel overloaded.

I’ve learnt some Things. Like the way friendship can be just as intense, beautiful and endless as romance. Like the way there’s love everywhere around me – there’s love for my friends, there’s love for my paintings, there’s love for myself.

Through the book I noticed that I didn’t know anything about the education system of Great Britain. The insight of the collage life has been so interesting. It’s a shame we don’t have a real campus life with different social groups and activities. I love the idea living with a lot of people with similar interests. College delivers so many options to get to live different lifestyles and opportunities to get to know yourself better.

Result

This book reflects the importance of the love within friendship.

LoveSarah

Die Buchnachbarinnen: Scheinwelt

XXX

Herzlich willkommen im neuen Jahr! Immerhin ist es noch Januar. In den letzten Tagen habe ich Beiträge über meine buchigen Highlights aus dem Jahr 2017 geschrieben. Nun folgt ein Beitrag mit meiner großartigen Buchnachbarin Nicci, in dem wir all die Menschen, die uns nahstehen, die unser Leben bereichern, die dieses Bloggerleben wundervoll gestalten, hervorheben und euch hier präsentieren wollen.

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Die Idee dahinter entspringt eigentlich einem eher traurigen Anlass. In der vergangenen Zeit wurden vermehrt böse Stimmen laut, die die gesamte Bloggergemeinschaft schlecht geredet haben und das Zusammensein und diese Welt als Scheinwelt bezeichneten. Immer wieder tauchten Beiträge auf, die diese Community in ein schlechtes Licht rücken wollten und immerzu anprangerten, dass die gefundenen Freundschaften, Berichte über solche und Fotos gestellt oder gar inszeniert wären. Alles wäre nicht echt.
In diesem Beitrag möchten wir die großartigen Seiten dieser Bloggerwelt zeigen, wie wir diese Gemeinschaft empfinden und was für wundervolle Menschen uns während der bisherigen Zeit bislang begegnet sind.

Lieblingsmomente

Tausend Fangirlmomente. Eskalationen. Lesenächte. Kaufrauschsituationen. Sprachnachrichten-Euphorie und Skype-Konferenzen. Büchermessen, die ein Zeltlagerfeeling und Klassenfahrtmomente aufleben lassen. Das Gefühl, Menschen kennenzulernen, die verstehen, warum man weint, weil man etwas liest, warum man sich Stunden, (wollen wir mal nicht albern werden), MONATELANG oder auch noch nach JAHREN über eine Geschichte, ein Gefühl, einen Protagonisten oder eine ganze Bücherreihe euphorisch austauschen kann, will oder es sogar muss, ist einfach unbeschreiblich. Es ist ein Hobby, was mein Leben erfüllt und Freunde gefunden zu haben, die die Notsituation verstehen, wenn ich schreibe: DAS BUCH IST DA, LOS RENNEN WIR! ist außergewöhnlich. Wenn wir schreien, weil uns eine Szene so nah geht, wenn jemand zerbricht, weil er fühlt was die Protagonisten durchmachen, wenn wir einzelne Passagen immer und immer wieder durchkauen, weil sie so großartig sind… Es ist das Gefühl verstanden zu werden in der Leidenschaft, die man liebt, die diese Welt so großartig und unvergleichbar macht. Und das Bloggen macht eben dieses Lebensgefühl überhaupt erst möglich. Gleichgesinnte finden sich, lernen sich kennen und lieben und vor allem verstehen! Jemanden gefunden zu haben, der diese Leidenschaft teilt, erfüllt mich mit Glück und dieses Glück teile ich gerne. Ich verbreite es, schreie es in die Welt hinaus und möchte, dass jeder weiß: DIESE MENSCHEN HABE ICH GEFUNDEN! Und ich lasse sie nie wieder gehen. Das mag für Außenstehende vielleicht zunächst etwas eigenartig wirken. Vielleicht etwas übertrieben. Zu viel Liebe? DAS GEHT GAR NICHT, People!

Der Austausch

Sei es in der Bücherwelt oder aber auch in der Schreibwelt, der gegenseitige Austausch bereichert mich um eine Perspektive, ein Blickfeld, eine Sichtweise, die ich ohne diese Vielfalt an Menschen, die ich mich glücklich schätzen darf, kennengelernt zu haben, niemals in Erfahrung gebracht hätte.
Gerade als Autorin sucht man stets Gleichgesinnte, die dieselbe Problematik, den Struggle (#thestruggleisreal), die Blockade nachempfinden können und bereit sind zu motivieren, zu helfen oder die treffende Lösung mit wenigen Worten zu finden. Manchmal reicht einfach nur der reine Wortaustausch oder aber direkte Wortgefechte im Sinne von Schreibabenteuern oder WordWars (wie sie beispielsweise bei der Schreibnacht, der wundervollsten Schreib-Community, die man sich vorstellen kann, angeboten werden).

Viele Stimmen werden laut, die davon sprechen, die Unterstützung wäre fake, es wäre nur gestellt, inszeniert, um sich gegenseitig zu pushen. Ich kann nicht nachempfinden, weshalb es Personen gibt, die solche Unterstellungen tätigen, doch aus meiner Sicht kann ich es nur so erzählen: Ich unterstütze wahnsinnig gerne, weil ich weiß, wie viel es bedeutet, wenn ich hier und dort ein Gewinnspiel, einen Link, ein Cover, Textausschnitte oder den Countdown zum Release einer Autorenfreundin auf meiner Seite teile. Gegenseitige Unterstützung macht Spaß! Ich mache es gerne, weil ich gerne lesen, gerne schreibe und dementsprechend natürlich die Bücher meiner Autorenkollegen lieben gelernt habe und mich für sie und ihr Schreiben interessiere. Gegenseitiges Interesse halte ich für selbstverständlich, immerhin lernt man durch das Bloggen eine Fülle an Menschen kennen, unter anderem Leser und Autoren, Blogger und Verlage, und wenn man diese ins Herz schließt, dann möchte man es auch der gesamten Gemeinschaft wissen lassen. Diese Freude ist es, die verbindet, durch die Leidenschaft und Liebe zur Bücherwelt.

Lieblingsmenschen

Ich wünsche jedem, dass er solche besonderen Menschen in sein Herz schließen kann und offen dafür ist, eben solche kennenzulernen. Es ist unfassbar erfüllend und ich grinse jedes Mal, wenn ich dasselbe Lebensgefühl auch auf anderen Blogs lese und sehe: aha, die versteht mich und ich verstehe sie, weil wir Bücher lieben. Oder das Schreiben. Oder das Essen. Oder Filme gucken. Oder was auch immer! Liebe ist Liebe und diese Leidenschaft mit jemandem teilen zu können, ist wirklich unglaublich großartig und bereichernd. Der Austausch wird erst durch diese Bloggerwelt möglich gemacht.
Meine liebe Buchnachbarin beispielsweise wohnt, wie es der Name bereits vermuten lässt, quasi nebenan. Ich kannte Nicci allerdings zuvor nicht und wir hätten uns auch niemals (es ist zumindest sehr unwahrscheinlich, weil wir beide zwei kleine Stubenhocker sind) (es sei denn wir sind im Thalia) (Oder im Mayersche) (Oder wir suchen etwas zu Essen oder Energydrinks oder in Niccis Fall: KAFFEE) kennengelernt, gäbe es das Bloggen nicht. Ist das nicht verrückt? Erst dadurch haben wir gemerkt: Ouh, die könnte ich aber auch mal in echt kennenlernen, die liest sich schon cool! 
Kurz darauf lernte ich Becca kennen und was soll ich sagen… wir haben gemerkt, dass wir nicht nur die Liebe zu Büchern teilen, sondern noch ein paar andere Fangirl-Bereiche (hihi). Meine großartige Jill kannte ich bereits, bevor ich Nicci, Becca und Michi überhaupt auf dem Schirm hatte, allerdings stand uns immer die gewaltige Entfernung im Wege. DOCH NUN AUCH DAS NICHT MEHR! Einmal in die Arme geschlossen, lassen wir uns nicht mehr los. Und eines sei gewiss: Jill hätte ich niemals kennengelernt, würden wir beide nicht bloggen. ICH MEIN, STELLE MAN SICH DAS EINMAL VOR!
Ich kann mir gar nicht ausmalen, ohne diese großartigen Menschen zu leben, mit ihnen zu fangirlen, mich einfach verstanden zu fühlen.
Neben meiner Büchergang habe ich noch weitere liebevolle, großartige Menschen kennenlernen dürfen und sogar bereits das ein oder andere Abenteuer erlebt! Allein durch die Bücherliebe verbunden, habe ich mich im letzten Jahr mit der wundervollen Laura Labas auf dem Weg nach London gemacht, Jill mit im Gepäck versteht sich, und das Fan-Event von Sarah J. Maas besucht. Dabei sind wir uns allesamt vorher gar nicht in echt begegnet und haben alles blind über dieses Internet geplant! Ist das nicht cool? Fanliebe pur!

Superliebe, Offenheit, Toleranz

Immer wieder werden jedoch hier und dort Stimmen laut. Stimmen, die sich vielleicht ausgeschlossen fühlen, die sich nicht verstanden fühlen, die nicht nachempfinden können, wieso wir uns so gut verstehen, uns Geschenke machen, uns verlinken, uns unterstützen, uns helfen und gemeinsam eskalieren und lieben, was wir tun. Viel zu oft kommt Gegenwind auf, der mich wurmt. Aus dem Grund würde ich gerne jeden aufrufen seine oder ihre Liebesgeschichte über die Bloggerwelt zu schreiben. Wie sähe euer Leben aus, ohne diese großartige Gemeinschaft? Ohne diese Freundschaften? Wen hättet ihr niemals kennengelernt, welche Abenteuer hättet ihr niemals erlebt, welche Bücher vielleicht nie gelesen oder Autoren niemals in Erfahrung gebracht? Lasst uns etwas Liebe streuen! Zeigt her!

Fangirl-Musik

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LoveSarah