Zeit

Sie rennt, sie flieht, sie eilt geschwind davon und schert sich nicht um jene, die sie brauchen. Ganz schön egoistisch, sollte man annehmen. Doch tatsächlich empfindet sie rein gar nichts. Kaltherzig ist sie auch noch! Gewiss nicht, vielleicht ein wenig zu objektiv, könnte man ihr vorwerfen. An manchen Tagen ist sie zäh, schleicht mühsam vor sich hin und lässt nicht von sich ab. Sie dehnt sich theatralisch und verschwindet einfach nicht. Lästig, könnte man urteilen. Und auch nervig. Unablässig. Und sie ist auch nicht loszuwerden. Sie wird niemals gehen. Erst, wenn alles vorbei ist bleibt sie stehen und dann für immer.

Bewerbung

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Um sich für einen Verlag zu bewerben, müssen mehrere Punkte abgeschritten werden, bevor der Brief oder die Email abgesendet werden kann.

Der richtige Verlag

Natürlich wird nicht nur eine Bewerbung vorbereitet. Es müssen viele Verlage angeschrieben werden, damit ein breites Spektrum das Manuskript erreicht. Um unnötigen Absagen vorzubeugen, sollten vorab Vorkehrungen getroffen werden. Zuerst müssen alle Verlage unter die Lupe genommen und aussortiert werden. Wichtig ist es die Verlage heraus zu suchen, die das Genre vertreten, über welches das eigene Manuskript handelt. Andernfalls fallen mehr Absagen als nötig an. Zudem kommt auch mehr Arbeit auf einen zu, wenn keine Aussortierung vorab stattfindet. Sobald die richtigen Verlage gefunden sind, geht es zu dem nächsten Schritt über.

Die Anforderungen

Jeder Verlag verlangt  für sich bestimmte Voraussetzungen wie eine Bewerbungen um eine Manuskripteinsendung auszusehen hat. Daher wird jede Bewerbung individuell gestaltet werden und so sollte es auch verlaufen. Dabei ist jede Bewerbung in einem Punkt gleich: das Manuskript muss in Normformat gebracht werden. Genauere Angaben dazu bei Wikipedia und dem Literaturcafe.

Das Exposé

Der wichtigste Bestandteil der Bewerbung, noch wichtiger als die Probekapitel. Denn sollte das Exposé nicht Bestand haben, so wird sich auch niemand den Probekapiteln widmen. Das Exposé soll den gesamten Handlungsstrang des Manuskripts zusammenfassen. Dabei sollte keineswegs irgendetwas ausgelassen werden. Es ist dem Lektor und keinem Leser gewidmet und die sind nur an dem gesamten Inhalt und dem Verlauf des Buches interessiert. Das Exposé ist fast schon sachlich und sollte vorrangig vollständig informieren und die Originalität der Geschichte darlegen, sowie die Wendepunkte.

Literaturagenten

Die Bewerbung an Verlage zu verschicken erfordert viel Geduld. Verlage verlangen eher selten unverlangte Manuskripteinsendungen. Sollte daher die Geschichte nicht herausragend sein, so wird, ganz gleich wie gut der Roman geschrieben sein mag, eine Absage garantiert sein. Dies bedeutet nicht, dass man es nicht versuchen sollte. Viele schlagen aufgrund dessen einen zweiten Weg ein und bewerben sich unterdessen auch bei Literaturagenten. In diesem Fall sollten die Agenten sehr gut unter die Lupe genommen werden. Nicht jeder, der sich als Literaturagent ausgibt, ist auch seriös. Dies bedeutet nicht, dass alle Verlage lupenrein sind. Auch unter ihnen können sich schwarze Schafe befinden. Eines ist gewiss: Als Autor muss man niemals für eine Veröffentlichung Geld bezahlen! Daher niemals auf solche Angebote eingehen, und es nicht als letzten Hoffnungsschimmer ansehen!

Warten

Das Überprüfen von unverlangt eingesendeten Manuskripten kann sich über viele Wochen, wenn nicht sogar Monate hinausziehen. Zwischenfragen sind eher unerwünscht, daher sollte von so etwas abgesehen warten. Geduld ist hier das richtige Stichwort.