Was wäre, wenn…

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Für diese Idee muss ich meinem Mann danken, der mit dem Einfall über die Zeit daherkam. Im Moment haben wir die Serie Timeless verfolgt, die sich mit Zeitreisen befasst. Das Thema Zeit steht dementsprechend groß im Vordergrund, weshalb ich mich auf die heutige Frage sehr freue. Die Schreibaufgabe kann wie jede Woche, ganz gleich in welchen Zeitraum und ganz gleich in welcher Form, umgesetzt und hier unter meinem Beitrag gepostet werden. Ich freue mich auf eine große Vielfalt an Beiträgen und viel Kreativität!  „Was wäre, wenn…“ weiterlesen

Meine Liebe zur Freiheit

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Heute findet in Irland eine Abstimmung statt, die mir persönlich sehr wichtig ist: Es findet ein Volksentscheid statt, der darüber abstimmt, ob das umstrittene Abtreibungsverbot nach Paragraph 8 noch weiterhin rechtskräftig bleiben soll oder abgeschafft wird. So manch einer wird sich vielleicht fragen, was das mit Freiheit oder meiner Überschrift zu diesem Beitrag zu tun hat: Meine Liebe zur Freiheit. Nun, ich sehe es als meine Freiheit an, über meinen Körper, mein Leben, meinen Geist und meiner Zukunft selbst entscheiden zu dürfen. Und ja: Dazu gehört auch das Thema Abtreibung. Doch es ist nur der erste Denkanstoß gewesen, der mich zu dem großen Thema Freiheit verleitete. Ich möchte euch hiermit allgemein auf das Thema Freiheit aufmerksam machen, was es für mich bedeutet und vor allem: Welche Freiheiten wir mehr schätzen sollten und für welche wir noch kämpfen müssen. Obwohl Freiheit etwas Selbstverständliches sein sollte, so ist sie es noch lange nicht, ganz entgegen dem, was uns Medien oft vermitteln wollen. „Meine Liebe zur Freiheit“ weiterlesen

Cover-Release: Einmal im Jahr für immer

Meine Lieben, heute ist es so weit. Ich habe mich das gesamte Wochenende über mit der Überarbeitung des Covers beschäftigt und immer wieder herumgewerkelt. Das witzige? Am Ende habe ich mich für den ersten Entwurf entschieden.

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Der erste Entwurf

An sich ist dieses Cover nicht der erste Entwurf, oder die erste Idee, doch von dem Endergebnis ist es schließlich der erste Schnitt gewesen, den ich gemacht habe. Zu Beginn nahm ich an, dass es zu wenig sei. Dass man dem Cover nichts entnehmen könne, kein Hinweis darauf, worum es eigentlich geht. Doch dann dachte ich mir: Muss es das? Denn ich glaube, dass das Cover selbst eine gewisse Atmosphäre widerspiegelt, die dem Leser vermittelt, was man erwarten kann. Durch die erste Coverpräsentation vor ein paar Wochen, habe ich damals einige Meinungen zur Mood einholen können. Die damaligen Eindrücke, ohne zu wissen, was im Klappentext steht, ohne zu wissen, um welches Genre es sich eigentlich handelt, haben meine Vermutung bestätigt: Die Stimmung wird richtig in Szene gesetzt, durch das teils theatralische Königsblau, die verlaufenden Farben und die Nostalgie der Sterne.
Je mehr Details ich dem Cover aussetzte, desto getrübter und gestörter schien die Stimmung zu werden. Zu Beginn hatte ich noch Luftballons gewählt, die allerdings am meisten kritisiert wurden. Danach habe ich mich mit Skylines, unterschiedliche Personenkonstellationen und kleinen Elementen aus dem Buch versucht, doch jedes Mal schien das Bild irgendwie dadurch nur unterbrochen und unstimmig zu sein.
Die Harmonie war nicht mehr vorhanden.
Nachdem ich gestern bis halb fünf Uhr morgens schließlich weiter herum experimentiert hatte, dachte ich mir: Versuch es noch einmal mit dem ersten Entwurf. Und als ich es sah, fühlte es sich einfach richtig an.

Was noch geändert wurde?

Dennoch habe ich, im Vergleich zum ersten Cover-Release, ein paar Details verändert. Zum einen habe ich die Schriftart des Autorennamens und des Klappentextes (damals noch nicht sichtbar) geändert, so dass sie leserlicher sind. Die Schrift des Buchtitels habe ich bewusst so gelassen, da es eine gewisse Leichtigkeit und gleichzeitige Verschwommenheit vermittelt, die ich gerne so beibehalten würde.
Die Luftballons habe ich, wie oben erklärt, entfernt. Sie waren vom ersten Moment an einfach Fehl am Platz.

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Der Klappentext?

Was bedeutet eigentlich Leben?

Math ist tot.
Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll.
Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?

In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt.
Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will.
Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das Haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss.

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Jetzt ist es raus! Was sagt ihr? Wie gefällt es euch? Was denkt ihr über den Klappentext? Stört euch vielleicht noch etwas daran?

Wenn ihr das Cover teilen möchtet: Immer gerne! Ich würde mich sehr freuen, schickt mir gerne euren Link und sagt mir Bescheid!

Alles Liebe,
Sarah

 

Zwischen Leben und dem Schluss

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Mein Schatten schleicht durch die Gassen der Welt, zwischen jedem Schlupfwinkel, kennt alle Menschen und ihre Verstecke. Der Zeitpunkt folgt für sie alle, niemand kann sich davor drücken, mich bestechen oder Ausreden suchen. Es ist ein Zeitpunkt absoluter Ehrlichkeit. Der Moment der Wahrheit.
Obwohl ich meine allgegenwärtige Anwesenheit nicht vor ihnen verberge, benehmen sie sich, als hätte ihnen jemand die Unsterblichkeit geschenkt. Dem ist ganz und gar nicht so.
Denn ich bin der Tod und trachte allen Menschen hinterher, ganz gleich für wen sie sich halten.
Doch manchmal so wünschte ich mir, sie wären sich meiner bewusster. Würden fühlen, wie kostbar ihre Sekunden sind, die ihnen noch hier verbleiben. Manch einer weiß, wann ihn das Schicksal treffen wird und versuchen die Zeit hinaus zu dehnen, jeden Moment in den Erinnerungen zu speichern.
Weshalb, so frage ich mich, benehmen sie sich nicht immer so?
Wieso leben Menschen nicht jeden Tag, erfüllen ihn mit Herzenswünschen und trachten ihrer Leidenschaft hinterher? Weshalb verbringen sie so viel Zeit damit sich zu hassen, andere zu verachten, Streit und Kriege auszulösen, bei denen ich sooft zum Einsatz komme, dass ich mir mit den Jahren der Menschheit Hilfspersonal in Form von Sensenmännern und Sensenfrauen anschaffen musste.
Manchmal verbleibe ich noch einen Moment und sehe den Verbliebenen hinterher. Höre ihre Anklagen, sehe die Tränen und nehme ihre Verwürfe an mich in mir auf. Dabei beobachte ich ihren Schmerz, den Geliebten nie wieder sprechen zu können, nie wieder eine Antwort auf eine Frage zu hören, keine gemeinsamen Momente mehr teilen zu können und wie sie keine gemeinsamen Berührungen mehr fühlen werden.
Ich zerschelle ihr Leben und versuche zu verstehen, was sie durchleben, doch ganz gleich wie viel Leid ich beobachte, wie viele Bücher ich von ihnen lesen werde und wie oft ich sie mit mir nehme und auf die andere Seite führe: Ich werde das Leben der Menschen nie wirklich begreifen können.