Rezension: Origin

Bewertung ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

17976538_1407428245987034_1915687145_o

Fakten

Titel: Origin – Schattenfunke
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: Carlsen

Worum geht es?

Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …*

Wie hat es mir gefallen?

Das Ende von Opal hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Ich habe noch nie zuvor so einen furchtbaren Cliffhanger miterlebt. Innerlich etwas zerstört, wollte ich erst einmal nicht weiterlesen. Irgendwie konnte ich es nicht. Denn eins war sehr gewiss: Zu Beginn würden Katy und Daemon eine Zeitlang getrennt sein und irgendwie hatte ich keine Lust. Keine Lust darauf zu warten, dass der Punkt erreicht ist, wo sie wieder zusammenfinden. Doch die Spannung packte mich. Und wie!
Dieser Teil ist wohl der spannendste dieser Reihe. Aktiongeladen, Nervenkitzel und Grauen spuken durch die Seiten. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht Daedalus, was sie vorhaben, was sie eigentlich genau sind und was sie genau von Katy und Daemon wollen. Dabei geht die Autorin mit unseren Lieblingen nicht gerade zimperlich um. Es wird heftig. Hier werden wir als Leser nicht ein Stück verschont.
Einige Überraschungen lauern auf uns, unvorhergesehenes geschieht. Man wird selbst paranoid, vertraut niemandem und fürchtet hinter jedem Kapitel auf die nächste Katastrophe, die wir mit Daemon und Katy durchstehen müssen. Bis zum Schluss hält die Spannung gnadenlos an. Die Zeilen konnte gar nicht schnell genug verfliegen, ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Musste erfahren, was das Ziel aller sein wird. Alles ist stets ungewiss. Kaum glaubt man, dass man weiß, worauf alles hinausgeht, da lauert die nächste Überraschung auf. Alles läuft sehr schnell vonstatten, es gibt keine langgezogenen Szenen, keine überflüssigen Gespräche. Jede Geschichte wirkt durchdacht, jede Rolle perfekt inszeniert, die Gespräche genau richtig gesetzt.
Mein absolutes Highlight: Die Story wurde dieses Mal aus BEIDEN Perspektiven geschrieben. Die Autorin hat diesen Part unglaublich gut umgesetzt. Die Charaktere wirken durch ihre Sichtweisen noch echter und tiefgängiger als zuvor. Der Sprachstil passt sich perfekt den Zügen der Protagonisten an. Die gesamte Art, wie Daemon denkt, fühlt und sich verhält, wird wirklich grandios umgesetzt. Es wirkt aus beiden Perspektiven authentisch, so dass mir die Hilfen, die an den jeweiligen Kapiteln gesetzt werden, wessen Perspektive nun aufgestellt wird, kaum von Nöten gewesen sind. Man wusste einfach, wessen Gedanken gerade niedergeschrieben wurden.
Darüber hinaus nutzte Armentrout diesen Wechsel taktisch sehr klug. Dadurch wurde die Spannung noch weiter hochgeschaukelt. Wirklich wunderbar in Szene gesetzt.
Das Ende: OH SHIT! Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie das weitergehen soll! Auf den letzten Teil bin ich wahnsinnig gespannt und fürchte mich auch etwas davor, zu erfahren, was für ein Ende allen später bevorsteht.

Fazit

Eine unglaubliche Fortsetzung. Der mitunter spannendste und auch informativste Teil dieser Reihe. So viel sei gesagt: Nimmt euch einen langen Nachmittag dafür Zeit. Wenn ihr die ersten Seiten überwunden habt, euch damit anfreundet, dass wir Katy und Daemon erst einmal getrennt erleben müssen, könnt ihr das Buch absolut nicht mehr aus den Händen legen. Es passiert schlichtweg zu viel und man will alles SOFORT erfahren.


Quellen:
Titelbild: Copyright by Sarah Ricchizzi
Klappentext: Carlsen

Rezension: Opal

Bewertung ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

17968071_1404079492988576_1155212674_o.jpg

Fakten

Titel: Opal: Schattenglanz
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 464
Verlag: Carlsen

Worum geht’s eigentlich?

Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.*

Wie hat es mir gefallen?

Diese Reihe macht mich fertig. Ganz ehrlich.
Ich habe gerade den dritten Band beendet und bin total fertig mit den Nerven.
Zunächst war ich recht zufrieden, schlich sich der Roman zu Beginn erst in eine Kuschelzone, mit der ich mich gut anfreunden konnte. Zwischen Daemon und Katy funkt es gewaltig und ich muss sagen, dass sich Daemon tatsächlich steigert. Katy gefällt mir immer besser. Sie zeigt, was sie kann, lässt sich nicht untermauern und gibt sich nicht als kleines schwaches Mädchen. Darüber hinaus scheut sie sich nicht dafür trotzdem ihre Zweifel und Gefühle zu zeigen. Sie nagt an ihrem Gewissen, hinterfragt, ob sie tatsächlich zu den Guten gehört, oder eher nicht.
Tja und dann taucht Blake wieder auf und ist nervtötender denn je. Niemand weiß, ob ihm zu trauen ist, doch ihnen bleibt keine Wahl. Er bittet sie um Hilfe und bietet ihnen dafür etwas an, was sie nicht ausschlagen können.
Die Darstellung der anderen Charaktere, wie Dee, Dawson, Ash und Andrew ist der Autorin wirklich gut gelungen. Alles wirkt echt und glaubwürdig. Dees Verhalten kann ich vollkommen nachvollziehen. Man merkt ihr an, wie alles an ihr nagt und sie darum kämpft zu erfahren, was das Richtige ist. Dass sie die gewisse Zeit braucht, um mit ihren Gedanken ins reine zu kommen.
Puh und der Verlauf zwischen Daemon und Katy trieb mich zwischendurch regelrecht in den absoluten Wahnsinn. Doch die Autorin erfüllt uns alle Wünsche und ich kann mich am Ende nicht wirklich beklagen.
DAS ENDE. OH. MEIN. GOTT.
Keine Ahnung, was ich getan hätte, wäre ich eine derjenigen gewesen, die die Bücher an den Erscheinungsterminen gekauft und gelesen hätte. Wohlmöglich wäre ich dem Wahnsinn verfallen. WIE KANN SIE NUR? Das Ende ist einfach… ach lest selbst! Ich reiße mir direkt den vierten Band unter. Ein Glück, dass sie hier allesamt schön ordentlich liegen und warten von mir verschlungen zu werden.

Fazit

Zwischendurch passierte zwar nicht allzu viel, doch mir gefiel all das drumherum zwischen Katy und Daemon, dazu noch ein paar Ungeheuerlichkeiten, etwas Nervenkitzel, gekrönt mit einem unglaublichem Ende, was mein Herz zum beben brachte.

Rezension: Onyx

Bewertung: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

 17916514_1404079562988569_905206139_o

Fakten

Titel: Onyx: Schattenschimmer
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: Carlsen

Worum geht es?

Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?*

Wie gefiel es mir?

Es knistert. Und zwar gewaltig.
Daemon zieht alle Register, die er hat, um Katy zu zeigen, was er für sie empfindet. Die beiden haben mich wirklich in den Wahnsinn getrieben. Es hat irgendwie etwas von High-School-Romanze trifft Paranormale Aktivitäten. Und dann taucht da auch noch dieser Kerl auf. Ich muss ja sagen, dass ich ihn auf Anhieb nicht leiden konnte und mich Katy total verrückt gemacht hat. Wobei Daemon in der Hinsicht auch nicht ganz ohne war. Wirklich schade, dass Dee in dem Roman etwas zu kurz geraten ist. Ich hatte die Hoffnung, dass da ein bisschen mehr käme, aber nun gut, dafür gab es reichlich Daemon und Katy. Irgendwie konnte man es kaum abwarten, wann die nächsten Wortgefechte oder kleine Aussetzer folgen würden. Einfach herrlich.
Dieser Teil lies sich gleich viel schneller, als der erste Band. Es war wie elektrisierend und so erfrischend anzüglich, gleichzeitig spannend und mit reichlich Handlung versehen. Hier und dort überraschten mich so einige Wendungen nicht, was die Geschichte allerdings nicht weniger spannend machte. Irgendwie rechnete ich mit einigen Plottwists ja schon und man stellt sich zwischendurch die Frage: Wann passiert es endlich?
Die Idee hinter dem Onyx und wie es zum Einsatz kommt, hat mir sehr gut gefallen. Es nimmt der Romanreihe die Harmlosigkeit, die sonst in anderen Romance-Reihen vorzufinden ist. Hinsichtlich Aktion und Überraschungen geraten wir hier nicht zu knapp. Darüber hinaus geschieht etwas… womit ich wirklich nicht gerechnet hatte und einen stocken lässt.

Fazit?

Die Reihe wächst über sich hinaus, dieser Roman steigerte sich noch mal und die Seiten ließen sich kaum schnell genug lesen. Lasst es euch gesagt sein: Ich weiß der ein oder andere mochte über den ersten Band nicht allzu begeistert zu sein. DOCH LEST WEITER. Unbedingt. Ich bin dem Charme hoffnungslos verfallen.


Quelle:

Klappentext: Carlsen
Titelbild: Copyright by Sarah Ricchizzi

Rezension: Obsidian

 

★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

17902888_1401510606578798_1855295995_o

Facts:

Titel: Obsidian: Schattendunkel
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 400
Verlag: Carlsen

Worum gehts?

Klappentext: Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um „neue Freunde“ zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat …*

Wie es mir gefiel?

Lange habe ich darum gerungen, ob ich mir diese Reihe aneignen soll. Zum einen verlockten zu Beginn die umwerfenden Cover und die herausstechenden Buchtitel. Irgendwie verlockte es mich, doch zuerst stöberte ich mich durch einige Rezensionen, was meiner Entscheidung jedoch nur noch mehr Fragezeichen verlieh. Dass die Reihe fünf Bände umschloss, wog sich bei mir sowohl als Vor- und Nachteil dahin. Zum einen hatte ich mal wieder richtig Lust auf eine etwas längere Buchreihe und obendrein war diese auch noch abgeschlossen, so dass ein klägliches Warten nicht auftreten müsste. Allerdings würde mein Geldbeutel das auch umso schneller zu spüren bekommen, weshalb die Reihe erst einmal nur auf meine Wunschliste landete.
Nun ja, bis jemand bei den Zeilenspringern die Buchreihe verkaufte. Ja, was soll ich sagen? Bei einem Schnäppchen kann ich schlecht nein sagen.

Dass sich das erste Buch der Reihe mit Twilight ähnelte, hätte die Autorin wirklich getrost umgehen können. Tatsächlich ist es etwas überflüssig die Bücher solcher Romantasy-Reihen vollkommen identisch beginnen zu lassen. Es muss einem doch schon beim schreiben der ersten Sätze klar sein, dass das albern ist. Dies ist unter anderem auch eines meiner größten Kritikpunkte: Zu Beginn zieht die Protagonistin (Katy) mit ihrer Mutter in eine winzige kaum bevölkerte Stadt. WHAT?! Da ich diesen unumstößlichen Fakt allerdings schon wusste, war mir immerhin irgendwie klar, worauf ich mich beim Lesen eingelassen hatte. Dennoch hätte man den Anfang wirklich anders gestalten können. Es hätte wohl so machen Twilight-Fan nicht verärgert und vielleicht noch mehr Leser angezogen, als es eigentlich sowieso bereits der Fall war. Ich kann das Ärgernis verstehen, immerhin ist es wirklich albern den Anfang beinahe schon zu kopieren.
Doch tatsächlich entpuppte sich die restliche Lektüre als wirklich interessanten Anklang zu Twilight. Natürlich schwirren in dieser Reihe keine Vampire herum, worauf ich auch ehrlich gesagt auch keinen Nerv mehr gehabt hätte. Ich glaube das Thema ist vorerst wirklich durch.
Der Anfang begann für mich etwas nervtötend, da das Auftreten von Daemon, dem Macho-Bad-Boy der Story, etwas zu schnell vonstatten ging. Ich hatte gar nicht die Zeit überhaupt die Protagonistin kennenzulernen, da stand ER schon auf der Matte und machte einen auf Oh-ich-bin-ja-so-unwiderstehlich. Ja, das war in der tat zu Beginn etwas lästig und wirkte so aufgesetzt, dass ich fürchterte, die Gespräche würden in keiner wirklichen Harmonie enden.
Doch ein Glück, schien sich die Autorin mit jeder Seite zu steigern. Ich konnte das Buch gar nicht schnell genug durchlesen, so dass ich es an einem Tag beendet hatte. Tja, so schnell war es um mich geschehen.
Großes Lob an dieser Stelle gilt vor allem den Wortgefechten zwischen Daemon und Katy, die die Spannung erst recht auflodern ließen und ich mich schon auf die nächsten Gespräche freute und sie gar nicht mehr abwarten konnte. So wie es zwischen den beiden funkte, wollte man selbst dazwischenspringen und sie gegeneinander werfen. Sie trieben mich in den Wahnsinn, ja wirklich. Eine Lovestory, die sich derart auf das Vorglühen bezog, dass man selbst das Gefühl hatte zu explodieren. Wirklich zauberhaft gelungen.
Ein weiterer Pluspunkt: Was Daemon wirklich ist. Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. Dass die Autorin etwas dick aufgelegt hat, hat mich persönlich nicht so wirklich gestört, immerhin passt es ins Genre und die Idee war derart anders, dass ich darüber hinweg schmunzeln konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich vorbereitet in diese Buchreihe stieg und die Kritikpunkte für mich daher nicht überraschend kamen.
Katy selbst mag ich sehr. Ja, wirklich. Hier und dort scheinen sich die Meinungen über sie zu spalten. Einige sind der Ansicht sie würde Daemon nachgeben, doch da muss ich tatsächlich widersprechen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie nach seiner Meinung tanzte, wie es ihm beliebte, sondern ihren eigenen Kopf durchsetzte. Natürlich hat Daemon seine Macho-Art, doch Katy ist in der Hinsicht auch nicht gerade ohne und weiß, was in ihr steckt.
Das einzige, was mich wirklich gestört hat, war, dass sie stets Dinge nicht verstand. So schwer von Begriff kann ja niemand sein. Die Autorin wollte es wohl eher belustigt klingen lassen, doch dadurch wirkte Katy stellenweise etwas fruchtlos.

Wer könnte dieses Buch lesen?

Bevor sich einer unter euch in die Obsidian-Reihe eintauchen möchte, sollte einem zuvor bewusst sein, dass sich in den Büchern keine sonderlichen Überraschungen auftun. Die Handlungen sind größtenteils vorhersehbar, es entstehen keine sonderlichen WOW-Effekte, doch darum geht es doch in Romance auch gar nicht, oder? ;) Die Geschichte zwischen Daemon und Katy verlockt und lässt nichts anbrennen. Wer sich erhofft etwas Neues zu entdecken, ist hier falsch. Wer sich in einer Lovestory verlieren möchte, kommt nicht umher alle Bücher sofort zu kaufen. FÜNF BÜCHER. Ich freue mich. Hach, genießt die Seiten.

SR


Quelle: Carlsen