10 Gründe Children of Blood and Bone zu lesen

Auf Children of Blood and Bone bin ich durch Jill aufmerksam geworden, die diesen Roman bereits seit dem Hype sehnsüchtig erwartet hat. Kaum, dass sie ihn selbst zwischen den Fingern hielt, musste ich auch zulangen. Und.ich.habe.ihn.verschlungen. Warum ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst? „10 Gründe Children of Blood and Bone zu lesen“ weiterlesen

Woche in Worten: Zwischen Magie und Büchern

Es ist wieder Sonntag. Ich erschrecke mich immer wieder, dass die Zeit so schnell vorbei geht, ehrlich! Allerdings freue ich mich mittlerweile sehr auf meine wöchentliche Routine, dem Leselaunenbeitrag: Meine Woche in Worten. Die Idee dahinter habe ich bei Nicci und Blogging Renate aufgeschnappt. Dabei möchte ich euch erzählen, was so in meiner Woche von Sonntag bis Sonntag an buchiges passiert ist.

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Aktuelle Bücher

In dieser Woche habe ich ENDLICH The Last Magician beendet. Hier könnt ihr meine Rezension nachlesen, natürlich spoilerfrei. Ich habe diesen Roman geliebt. Zwar dachte ich bereits zwischendurch, dass mich die Welt total in Bann gezogen hat, doch das Ende hat so viel bereit gehalten, dass ich immer noch sprachlos zurückblicke. Danach habe ich sofort Crown of Midnight in Angriff genommen und bin bereits bei über der Hälfte. Es ist so furchtbar spannend! Ich liebe die Throne of Glass Reihe und bin schon ganz ängstlich, was die weiteren Bände betrifft, es soll noch richtig schrecklich gut werden, habe ich mir sagen lassen!

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Leselaune

Die Woche ist viel zu schnell vergangen. Unerwartet wurde ich auch noch in den Spätdienst eingeteilt, so dass es meine gesamte Zeitplanung aus der Bahn geworfen hat. Ich habe allerdings dennoch in jeder freien Minute Crown of Midnight gelesen, einfach, weil es so viel Spaß macht aus Celaenas Sicht zu lesen und ihre Geschichte zu erfahren. Da ich morgen nach London aufbreche, hoffe ich während der Busfahrt mit dem zweiten Band fertig zu werden. Leider ist auch nach zwei Wochen der vierte Teil nicht bei mir angekommen, ich bin etwas verärgert darüber und hoffe, dass er noch nachrücken wird.

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Leseplanung November

Mein bester letzter Sommer
The Last Magician
Crown of Midnight
Hire of Fire
Queen of Shadows
Empire of Storms

Ungelesen Lese ich aktuell Gelesen

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Und sonst so?

Diese Woche verlief sehr stressig und gleichzeitig ganz wunderbar für mich. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit zum Lesen, der Grund dafür ist aber eigentlich ganz wunderbar: Meine Taschenbuch-Bestellungen sind bei mir eingetroffen und ich konnte allesamt in einem Rutsch signieren und zur Post bringen. Das hat mich total gefreut und erleichtert, da die Bücher dieses Mal etwas länger haben auf sich warten lassen und mich allmählich schon nervös machten. Das Signieren und Verpacken hat mir eine große Freude bereitet, auch wenn es jedes Mal sehr viel Arbeit ist, dafür ist es mit sehr viel Liebe und Konfetti verpackt <3 Ich freue mich bereits jetzt auf die Unpackings und hoffe, dass mich auch dieses Mal einige Fotos erreichen werden!
Weiterhin ist es immer noch möglich bei mir Bücher zu bestellen. Falls sich jemand wundert, weshalb ich das jedes Mal schreibe, wenn es um meine Taschenbücher geht: Ich werde sehr häufig darauf angesprochen, ob solche Bestellungen möglich sind, deshalb erwähne ich es immer mal wieder, um niemanden abzuschrecken. Ich muss mich mal daran machen und einen Button an meine Seitenleiste erstellen, mit dem man direkt zu einem Bestellformular kommt, hehe.

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Heute habe ich noch einen Fan-Beitrag über Sarah J. Maas geschrieben, da es für mich morgen auf nach London geht, um ihre Lesung zu besuchen. Gleich nach London befinde ich mich auf dem Flug nach Berlin mit meiner Jill! Was ich dort mache? Ich werde zur BuchBerlin gehen und etwas die Stände unsicher machen. Ihr könnt mich vor Ort gerne ansprechen! Auch ist es möglich dort eine Taschenbuch-Übergabe zu planen. Ihr müsstet mich nur bis morgen Mittag darauf ansprechen.

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Zitat der Woche

Sometimes, it felt as though the darkness stared back at her –
and the face it wore was her own.
– Crown of Midnight – Sarah J. Maas – S. 164 –

Lied der Woche

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Weitere Wochenrückblicke

Nicci von Trallafittibooks

weitere folgen

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Rezension: The Last Magician

For the english review please click here

Fakten

Titel: The Last Magician // Autorenname: Lisa Maxwell // Genre: Fantasy // Sprache: Englisch // Seitenzahl: 498 Seiten // Verlag: Simon Pulse // Preis: 17,99 EUR (Gebunden)

Inhalt

Stop the Magician. Steal the book. Save the future.

In modern-day New York, magic is all but extinct. The remaining few who have an affinity for magic—the Mageus—live in the shadows, hiding who they are. Any Mageus who enters Manhattan becomes trapped by the Brink, a dark energy barrier that confines them to the island. Crossing it means losing their power—and often their lives.

Esta is a talented thief, and she’s been raised to steal magical artifacts from the sinister Order that created the Brink. With her innate ability to manipulate time, Esta can pilfer from the past, collecting these artifacts before the Order even realizes she’s there. And all of Esta’s training has been for one final job: traveling back to 1902 to steal an ancient book containing the secrets of the Order—and the Brink—before the Magician can destroy it and doom the Mageus to a hopeless future.

But Old New York is a dangerous world ruled by ruthless gangs and secret societies, a world where the very air crackles with magic. Nothing is as it seems, including the Magician himself. And for Esta to save her future, she may have to betray everyone in the past.*

Meine Lesezeit

Abgrundtief. Hinterlistig. Magisch. 

Als ich The Last Magician begann, ahnte ich noch nicht ansatzweise, was für eine Welt dort auf mich zukommt. Es ist so viel. In diesen fast fünfhundert Seiten schlummert eine ganze Welt und hunderte Leben. Dieses Buch habe ich recht lange gelesen. Zum einen nahm mich die Erzählweise von Lisa Maxwell derart ein, dass ich teilweise ganze Absätze noch einmal gelesen habe, um diese Welt zu verstehen, die Gedanken der Protagonisten nachvollziehen zu können und mich zwischen diesen Seiten wie Zuhause zu fühlen. Zu Beginn wird direkt im Prolog etwas essentielles verraten, was einen dazu bringt während des gesamten Buches, immer mal wieder zum Prolog zurückzublättern, um zu kontrollieren, ob die eigenen Theorien mit der Geschichte übereinstimmen, ob man den Prolog nun noch mehr versteht, die Geheimnisse entschlüsseln kann, ob irgendwo zwischen den Zeilen Hinweise versteckt liegen, die einem den Weg zur richtigen Lösung weisen. Es ist ein großes Rätsel, dieses Buch. Denn die Geschichte dreht sich um Magie, allen voran dem Magier, dem letzten Magier. Dabei kann man den gesamten Plot als meisterhaften Zaubertrick zusammenfassen, der den Zuschauer über den gesamten Roman hinweg auf die falsche Fährte legt, einen geradezu durch falsche Hinweise ablenkt und schließlich mit einem gewaltigen Finale in den Bann zieht und fassungslos zurücklässt, mit der Frage: Wie hat der Zauberer, in dem Fall die Autorin, das nur geschafft?

“But then, liars do make the best magicians, and he happened to be exceptional.”

In der Story finden wir uns in New York wieder, zu meiner Begeisterung in zwei unterschiedlichen Zeitetappen, denn in dieser Geschichte spielt ein unglaublich wichtiges Element eine entscheidende Rolle: Zeitreisen. Gerade durch diese Sprünge, verwandelt sich die Story in ein verstricktes Rätsel, was man als Leser zu lösen versucht. Es ist wie die Suche nach dem Trick eines Magiers, der Frage, wie er die Zuschauer in den Bann zieht und was sich genau hinter seinem Geheimnis verbirgt. Genauso verfolgt der Leser diese Geschichte und lässt sich von dieser Stadt und seinen Bewohnern in den Bann ziehen.
Natürlich geht es nicht nur um kleine Taschenspielertricks. Nein. In The Last Magician befinden wir uns in einem Konflikt und einem großen Kampf zwischen Magiern und Menschen. Dabei lernen wir eine große Anzahl an Protagonisten kennen. Zu Beginn ist es noch recht gewöhnungsbedürftig mit so vielen Beziehungen und Konflikten konfrontiert zu sein, doch gerade diese Vielzahl an Protagonisten macht den schlussendlichen Trick von Lisa Maxwell aus: Jeder spielt eine tragende Rolle, jeder hat sein Päckchen zu tragen, in dem es gilt den Leser zu verwirren und die Intentionen eines jeden zu vertuschen. Kaum glaubt man gerade den Durchblick gewonnen zu haben, zu verstehen wohin die Story führt, wer welche Absichten hegt und vor allem, wer Gut und wer Böse spielt, da wirft Lisa Maxwell die Richtung einmal um und enthüllt Geheimnisse, die einen staunend zurücklassen. Nicht selten habe ich innegehalten, war schockiert von den Geschehnissen, der Art, wie ich mit den Charakteren mitfühlte und von der Geschichte mitgerissen wurde.

He wasn’t sorry for using their fears and hopes, their prejudices and their sense of righteousness against them. For distracting them from the truth. He was simply surviving in a world that hated what he was.
– The Last Magician – S. 161 –

Dabei brachten mich vor allem Esta und Harte durch ihre Wortgefechte und unerwarteten Handlungen zum lachen und schluchzen. Doch nicht nur sie tragen die Geschichte, es sind so viele einzelne Schicksale, die teilweise in einer kleinen Passage ihren Platz finden und dennoch ein unglaubliches Gewicht verliehen bekommen haben, dass ich erstaunt darüber bin, bloß eine Geschichte von fünfhundert Seiten gelesen zu haben. Es fühlte sich an wie eine ganze Buchreihe, in denen ich unfassbar viele Leben, Personen, Lieblingsplätze und Schicksale kennenlernte, ohne jedoch das Gefühl zu bekommen, überladen oder unübersichtlich zu wirken.

„So, am I going to be taking the couch, or are you going to be a gentleman and give me your bed?“ she asked, batting her eyes innocently. „The only way you’re getting into my bed is if I’m in there with you,“ he told her.
– The Last Magician – S. 298 –

Zwar glaubt man als Leser zwischendurch zu ahnen, wer welches Spielchen treibt, doch gegen Ende staut sich ein solches Fiasko zusammen, dass ich den Buchdeckel mit Staunen schloss und erst einmal fassungslos dasaß, nicht fassend, wie viele Wendungen eigentlich ein einziges Ende tragen kann. Gerade die Zeitreisen haben den Reiz der Plottwists erst möglich gemacht und dadurch ein Ende mit tosendem Applaus gestaltet, das sich sehen lassen kann.

Because the hope for a different future was that powerful.

Die tragende Rolle in dem Konflikt zwischen Magiern und solche, die keine Kräfte in sich tragen, ist der sogenannte Brink. Eine ausgeklügelte und so geniale Idee, die ich an dieser Stelle einfach erwähnen muss. Der Brink ist so etwas wie eine unsichtbare Mauer, die dafür Sorge trägt, dass all diejenigen, die Magie in sich tragen, Manhattan nicht verlassen können, ohne der eigenen Magie beraubt zu werden und bei diesem Prozess sogar zu sterben. Dieses Werk wird so gut in die Geschichte eingegliedert, dass mir später mit der Zeit selbst ein Schauer durchlief, bei jedem Erwähnen des Brinks. Dabei hat Lisa Maxwell sehr genaue Vorstellungen, wie dieser und die Magie der Stadt überhaupt funktioniert. Hier wurde nicht oberflächlich gearbeitet: Die Autorin hat jeden Schachzug genauestens durchdacht, ohne Logikfehler, ohne Lücken auftreten zu lassen, hier stimmt einfach alles. Ich habe nicht selten über mögliche Theorien nachgedacht, versucht für die Protagonisten einen Ausweg zu finden, doch auf jede Idee meinerseits, fand Lisa Maxwell mit der Zeit immer Antworten, die ein Entkommen aus dieser Stadt fast unmöglich erscheinen ließen. Sie setzt die Elemente dieses Fantasy-Romans sehr gekonnt in Szene, so dass sie nicht nur nachvollziehbar, sondern authentisch wirken.

Übrigens: Ich war begeistert von dem Setting. Anbei hat sich eine Karte von Manhattan befunden, anhand dessen man sich als Leser durch die jeweiligen Schauplätze orientieren konnte. 

Mein Fazit

Lisa Maxwell erschafft mit The Last Magician ein Meisterwerk der Magie. Als Leser wird man in den Bann dieser neuen Welt gezogen, verliebt sich in die Charaktere, schließt sie ins Herz, will sie nicht gehen lassen und endet zerstört am Boden über jedes Schicksal, jede Wendung, jedes gelöste Geheimnis. Das Ende ist unfassbar gut. Es lässt mich zerstört und sprachlos zurück. Ich will mehr. Mehr Magie, mehr Esta und Harte. Und wisst ihr was? Es ist nur der Anfang.

Dieses Buch gehört eindeutig in dir Kategorie:
Soulmate

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Klappentext: Goodreads