Was für eine Autorin bin ich?

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Mika fragte mich Gestern zu meinem Gewinnspiel, was für eine Art Autorin ich denn bin. Diese Antwort möchte ich durch einen neuen Artikel geben.

Am liebsten lese und schreibe ich über Fantasy-Welten. Dabei kann es eine vollkommen neu geschaffene Welt sein mit ganz und gar anderen Lebewesen. Oder aber ich vermische Realität mit einigen erfundenen Fantasie-Wesen oder Fähigkeiten. Es sind Abenteuer und Heldengeschichten, große Reisen und Erzählungen aus einer kleinen verwunschenen Stadt. Gedanken mache ich mir auch über mögliche Thriller oder Krimi Ideen, allerdings hat sich in der Hinsicht noch nichts verfestigt. Letzter Zeit skizziere ich auch die Idee eines dystopischen Romans, doch auch hier hat sich noch nichts einfallsreiches durchgesetzt.
Dabei denke ich mir immer sehr ausführlich die Geschichten hinter den einzelnen Charakteren aus, obwohl der Leser diese manchmal gar nicht erfährt. Auch die sonderbar neue Umgebung der Geschichte beschreibe ich sehr gerne und erzähle von den Merkwürdigkeiten und neuartigen Erfindungen.
Zu meinen schriftstellerischen Vorbildern zählen Walter Moers, J.K. Rowling und Michael Ende. Zu den filmischen Inspirationen gehören natürlich Herr der Ringe, Harry Potter, Alice im Wunderland, Charlie und die Schokoladenfabrik, aktuell auch der Hobbit und durchaus auch sehr gerne die Tribute von Panem.

Titelbild: pixabay

Das bin ich

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So. Da bin ich. Und das bin ich. Nach einiger Zeit habe ich es geschafft ein passables Foto herauszusuchen. Jetzt hat meine Seite nicht nur einen Namen, sondern auch ein Gesicht.

Eckdaten

Mein Name ist Sarah Ricchizzi, ich bin am 22.05.1992 geboren und erfinde in meinen Gedanken schon Geschichten, seit dem ich Denken kann. Bereits in der Grundschule erzählten meine Lehrer meinen Eltern, dass ich eine ganz schöne Ladung Fantasie abbekommen habe. Dass ich gerne und viel erzählte, sollte sich dann später doch von Vorteil zeigen.
Mit 11 Jahren begann ich tatsächlich, durch den Deutschunterricht animiert, einen Krimi zu verfassen. Doch wie das leider im Leben eines Heranwachsenden so ist, landen solche Ideen irgendwann in der hintersten Ecke im Kopf, werden dort in tiefen Kisten vergraben und vergessen. Daraufhin entdeckte ich vielmehr meine Leidenschaft für das Zeichnen und Malen. Daher widmete ich mich eher Comics und Mangas und gestaltete so meine Geschichten.

Der Anfang

Doch dem war nicht genug. Mit 16 Jahren dann fing ich an Bücher zu schreiben. Meine Ideen überhäuften sich und mittlerweile versuche ich mich in dieser Welt des Schreibens zurechtzufinden. Durch das Bloggen und Durchstöbern in diesem bekannten Internet, habe ich einiges herausgefunden, was man als Autor eigentlich so beachten muss, um sich in dieser Welt überhaupt etablieren zu können. Es kommt noch einiges auf mich zu und jeden Moment habe ich vor hier auf meinem Blog mit euch zu teilen.

Der Blog

Diesen Blog habe ich eröffnet, um meinem Schreiben einen großen Raum zu gewähren. Durch eigene Tipps, kleine eigene Werke und neue Menschen, die ich kennen lernen darf, durfte und noch werde, erhoffe ich mir mein Schreiben zu verbessern und mein Repertoire um einiges erweitern zu können. Kritik und Anregungen sind gerne Willkommen!

XX  Sarah

Frankfurter Buchmesse

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Am Samstag habe auch ich die Frankfurter Buchmesse gemeinsam mit meinem Mann besucht. Leider haben wir uns zuvor überhaupt nicht informiert oder vorbereitet, was Lesungen, Signierstunden etc. betrifft. Wir dachten uns, dass sich das alles schon noch ergibt. Nun, beim nächsten Mal ist man bekanntlich immer schlauer.
Ganze sechs Stunden schlenderten wir durch sämtliche Ausstellungen und lernten so einige interessante Verlage kennen. Natürlich waren die großen Verlage wie Carlsen, Fischer, etc. von großem Interesse. Mit einer enormen Präsenz etablierten sie ihre Buchprojekte und nahmen einen gewaltigen Platz in den Hallen ein. Die kleinen Stände, wie üblich, gehen im Schatten der großen natürlich etwas unter. Allerdings muss ich sagen, dass die meisten Independent Verlage auch eher lustlos an ihren Ständen vertreten waren. Das regt mich natürlich dann auch nicht dazu an, mich in ein Gespräch zu verwickeln. Etwas mehr Charisma und Charme wäre in solchen Fällen gewiss nicht verkehrt gewesen. Schließlich ist so ein gemieteter Stand nicht gerade billig, dann sollte man sich auch ein wenig mehr Mühe geben. Natürlich möchte ich damit nicht alle in eine kleine Schublade stopfen. Gewiss hat sich so mancher eine Kleinigkeit einfallen lassen, indem Poster verschenkt wurden, Bücher offen gelegt oder mit auffällig schönen Covern geworben wurde.
Auch interessant: Viele Stände warben mit der Bitte um Manuskriptabgaben. Ich persönlich kannte solche Aufforderungen überhaupt nicht und war recht überrascht, empfand das Angebot allerdings weniger seriös. Verlage sind schließlich eigentlich mehr für die große Flut an Manuskripten bekannt und nicht für ihren mangelnden Bedarf.
Die Schlange zu allen Lesungen schienen ins unermessliche zu gehen, weshalb wir unsere Zeit eher in das Stöbern investierten und keine einzige besuchten. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass unter anderem Kerstin Gier und (einer meiner absoluten Lieblingsautoren) Sebastian Fitzek ebenfalls zu Besuch waren. Es war schade sie verpasst zu haben, doch hätten wir uns an die lange Warteschleife gehangen, so hätten wir leider nicht alles besichtigen können. Nächstes Jahr können dann gewiss Prioritäten gesetzt werden.
Eine schöne Überraschung erbot sich uns daraufhin ganz aus Versehen! Als wir durch die Hallen spazierten fiel uns zwischen zwei Reihen eine etwas längere Schlange auf. Neugierig wem diese Ehre gebührt, verfolgten wir sie und wer sehe da? Joscha Sauer gab eine Autogrammstunde! Neben dem Lesen von Büchern liebe ich Comics, Illustrationen und zwischendurch darf es auch der ein oder andere Manga sein. Ich persönlich finde seine Comics ultrakomisch – ganz gleich wie trocken so mancher Scherz sein darf! Und tada – das lange Warten (eine Stunde!) hat sich gelohnt, hihi.
Es war berauschend die Messe besuchen zu können, auch im nächsten Jahr werden wir hingehen und uns von der Bücherwelt begeistern lassen. Und vielleicht eines Tages, kann auch ich dort irgendwo und irgendwann mein Buch vorstellen, hehe.