Rezension: Ich wollte Liebe und lernte hassen!

Ich wollte Liebe und lernte hassen weckte mein Interesse allen voran deshalb, da uns in diesem Buch ein Lebensbericht antrifft. So erschütternd, so finster und schrecklich, dass ich den Roman immer wieder beiseite legen musste, um all das, was dem Verfasser widerfahren ist, überhaupt verarbeiten zu können.  „Rezension: Ich wollte Liebe und lernte hassen!“ weiterlesen

Cover-Release: Ihr seid gefragt!

CoverRelease.png

Gestern Nacht, 3 Uhr, alles schläft, nur die Sarah nicht. An dem Cover für meinen am 30. August erscheinenden Roman, sitze ich bereits seit einigen Wochen. Dabei habe ich an fünf vollkommen unterschiedlichen Entwürfen gebastelt, bis mir irgendwann gestern gegen 1 Uhr Nachts dann die springende Idee kam. Ein total unpässlicher Zeitpunkt. Egal, wozu gibt es Koffein?

CoverFront.png

AH! DA IST ES!
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt und nervös ich gerade bin. Vielleicht auch etwas ängstlich. Denn hier ist es: Mein Cover für meinen ersten Roman.
Sehr lange habe ich überlegt, ob ich mir für diesen Roman, oder generell dieses Genre, einen anderen Namen zulegen soll. Ein Pseudonym. Doch ich habe mich sehr bewusst dagegen entschieden. Das ist mein Name, darunter schreibe ich , unter dem kennt ihr mich und nun ja, der bleibt. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich ein total mieser Namen-Ausdenker bin.

Welches Genre?

Eigentlich. Ganz eigentlich schreibe ich hauptsächlich Fantasy-Romane, mit leichtem Drang zu Märchen und Dystopien. Dieser Roman hier ist allerdings anders. Es ist ein Gegenwartsroman. Etwas, was das Leben behandelt, im hier und jetzt und ganz nah. Keine fremde Welt, keine magischen Lebewesen. Einfache Menschen, die vielleicht etwas anders sind.
Doch diese Geschichte entstand ganz von allein. Sie schrieb sich und entkam von einem Gedanken, von dem ich gar nicht wusste, dass ich über ihn schreiben möchte. Es gib viele Geschichten, die ich niemandem erzählen werde. Viele, die in meiner Schublade liegen und nicht veröffentlicht werden. Diese hier schon. Diese muss raus, weil sie mir sehr viel bedeutet.

Worum geht es?

Wisst ihr eigentlich, dass Autoren sehr oft ziemlich gemein sind? Und zwar genau jetzt: Ich verrate es noch nicht. Noch möchte ich euch nicht sagen, worum es genau in meinem Roman gehen wird. Zunächst bin ich gespannt, was ihr über den Titel und das Cover denkt. Doch schon sehr bald folgt der gesamte Coverumschlag mit Klappentext.

Was denkt ihr?

Wie gefällt euch das Cover? Was könnt ihr euch darunter vorstellen? Was sind eure ersten Gedanken, wenn ihr es seht? Oder: Stört euch vielleicht etwas? Denkt ihr: BOAH, also DAS DA, da muss noch was weg?
Ich bin wirklich gespannt, was ihr zu sagen habt. Erzählt mir alles, ich will es wissen! Ich bin neugierig, was es in euch auslöst, ob ich damit den richtigen Nerv treffe, oder doch noch ein paar Nächte ohne Schlaf brauche, um das Cover zu beenden.

Ich bin gespannt!

Alles Liebe,

Sarah

 

 

 

Silber – Das zweite Buch der Träume

★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

IMG_5673.jpg

Worum geht es? 

Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben sowohl tagsüber als auch nachts…*

Was mir gefiel?

Der lockere Schreibstil von Kerstin Gier sorgt dafür, dass man die Geschichte in einem Zug wunderbar durchlesen kann. Ach! Was rede ich da: Durchlesen muss! Es liest sich so, als ob man eine nur zu bekannte Geschichte in einem ganz und gar anderem Setting liest.
Die Geschichte über die Träume und die Art, wie sie entdeckt werden können, begeistert mich weiterhin.
Die Art, wie die Autorin mit dem Leser spielt, ihn auf die falsche Fährte führt und so die Geschichte derart in ein Labyrinth verstrickt, lässt die Spannung ein gebanntes Netz ziehen. Und das, obwohl es sich hier nicht um einen Thriller handelt. Allerdings finde ich, dass sich in dem zweiten Teil durchaus gewisse Elemente aus dem Thriller-Genre wiederfinden lassen. Die Idee mit Liv’s Schwester: Grandios! Und fies! Einfach super. Ich habe mit einer derart radikalen Art nicht wirklich gerechnet. Darüber hinaus verstecken sich hier und dort kleine Nebenkonflikte, die der Story das nötige Leben einhauchen.
Die Idee mit dem Bocker: Genial. Gefällt mir unglaublich gut. Die Art, wie sie miteinander umgehen und mich in den Wahnsinn getrieben haben, wirklich herrlich.
Die Geschichte zwischen Liv und Henry: Uuuh! Drama. Ich bin gespannt, wie es weitergeht! So ein Geheimniskrämer!
Ach und was Secrecy angeht: Ich habe da so meine Vermutungen… ob ich sie hier äußere? Hm… nee :D wenn ich falsch liege, wäre das ja doof. Hihi. Super Idee, übrigens. Ein kleines Detektivspiel am Rande, gefällt mir unglaublich gut.

Was mir nicht gefiel?

Lächerliche Frage.

Fazit?

Ein flockiger Fantasyroman, bestückt mit einer Liebesgeschichte, Drama und unterschwelligen Thrillerelementen, hehe.
Unbedingt lesenswert.

*Inhalt von Thalia

Der Sacharow-Preis

Der Sacharow-Preis wird jährlich durch das EU-Parlament vergeben. Der Preis geht an Menschen, die sich für Meinungsfreiheit und Menschenrechte einsetzen. Dieses Jahr wird der Preis an einen Blogger aus Saudi-Arabien vergeben. Raif Badawi heißt der Preisträger. Auf seinem Blog kritisierte er den Islam und stellte sich aktuellen sozialen Themen. Für seine Meinungsfreiheit wurde er 2014 zu 10 Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt! Die ersten 50 wurden in der Öffentlichkeit schon ausgeübt. 

Trotz Bemühungen durch Amnesty International, wurde bislang noch keine Strafminderung oder Aufhebung veranlasst.

Wir in Deutschland kennen so etwas nicht. Ein jeder hat eine Meinung und die kann er auch preisgeben – natürlich auch mit Ausnahmen. Sollten wir beleidigend werden, können wir genauso gut angezeigt und verurteilt werden. Allerdings ist das deutsche Strafmaß mit dem in Saudi-Arabien kaum zu vergleichen. Hier hätte man vielleicht eine Geldstrafe erhalten.

Meinungsfreiheit ist weltweit noch keine Selbstverständlichkeit. Und genau aus diesem Grund sollten wir unsere Freiheit nutzen und sie kundgeben. Schreibt, was ihr denkt, denn jedes Wort zählt.

Quellen:
WikipediaSpiegel