Meine Liebe zur Freiheit

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Heute findet in Irland eine Abstimmung statt, die mir persönlich sehr wichtig ist: Es findet ein Volksentscheid statt, der darüber abstimmt, ob das umstrittene Abtreibungsverbot nach Paragraph 8 noch weiterhin rechtskräftig bleiben soll oder abgeschafft wird. So manch einer wird sich vielleicht fragen, was das mit Freiheit oder meiner Überschrift zu diesem Beitrag zu tun hat: Meine Liebe zur Freiheit. Nun, ich sehe es als meine Freiheit an, über meinen Körper, mein Leben, meinen Geist und meiner Zukunft selbst entscheiden zu dürfen. Und ja: Dazu gehört auch das Thema Abtreibung. Doch es ist nur der erste Denkanstoß gewesen, der mich zu dem großen Thema Freiheit verleitete. Ich möchte euch hiermit allgemein auf das Thema Freiheit aufmerksam machen, was es für mich bedeutet und vor allem: Welche Freiheiten wir mehr schätzen sollten und für welche wir noch kämpfen müssen. Obwohl Freiheit etwas Selbstverständliches sein sollte, so ist sie es noch lange nicht, ganz entgegen dem, was uns Medien oft vermitteln wollen. „Meine Liebe zur Freiheit“ weiterlesen

10 Dinge, die ich zuletzt gegoogelt habe

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Bei Ivy [Ivy Booknerd] habe ich vor ein paar Wochen einen wirklich witzigen Beitrag entdeckt: 10 Dinge, die ich zuletzt gegoogelt habe. Ihren Beitrag fand ich so gelungen und hatte so unfassbar viel Spaß ihn zu lesen, dass ich mich prompt an meinen eigenen gesetzt habe und es als monatliche Routine einführen möchte. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt. Und los geht’s!


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Das darfst du aber nicht! – Tabuthemen

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Durch den Beitrag aus der Kategorie Die Buchnachbarinnen, der den höflichen Umgang miteinander im Netz unter anderem thematisierte, wurde ich zu dem heutigen Beitrag inspiriert. Seit dem ich diesen Blog führe, sind mir immer Mal wieder Kommentare aufgefallen, dir vor allem auf eines abzielten: Den Verbot der eigenen Meinung. „Das darfst du aber nicht! – Tabuthemen“ weiterlesen

#Paris

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Angst, Furcht, Fassungslosigkeit. Unverständnis. Und die große Frage nach dem Warum?

Terror

Vollkommen unerwartet, in Sicherheit gewägt, unter Freunden und Familie hörte ein jeder von uns Gestern am späten Abend von den schrecklichen, kaum zu begreifenden Terroranschlägen, die schon wieder Paris treffen mussten. Angst ergreift jeden, genauso wie Trauer und Wut. Wut gegen jene, die ihren Glauben, eine Ideologie, die Politik oder andere Vorbilder dazu nutzen, um das Leben vieler Menschen zu zerstören. Sie töten willkürlich, radikal und ohne Rücksicht. Schon vor vielen Monaten riefen wir um Beistand bei Je suis Charlie aus, ein weiterer Terroranschlag auf Paris, bei dem damals Journalisten sterben mussten, die für die offene Meinungsfreiheit kämpften. Und erneut musste es Paris treffen, erneut mussten sie viele Opfer zählen, erneut sieht die Welt mit Fassungslosigkeit nach Frankreich. Es ist grausam und lässt meinen Verstand nicht verstehen, warum all dies geschehen musste.

Angst

In solch Momenten beschleicht einem die große Angst. Sind wir sicher? Wird ein Krieg ausbrechen? Was wird geschehen? Und eine grausame Frage kommt auf: Wann folgt der nächste Anschlag? Ist es nur noch ein Warten? Endet das alles überhaupt?

Gewalt darf nicht mit Gewalt enden

Anlässlich dieser 7 Terroranschläge, die am Freitag den 13 gleichzeitig stattfanden, sehen sich viele Rechtsextremisten in ihrem eigenen Hass bestätigt und ersuchen nun selbst eine massive Gewaltbereichtschaft und zwar gegen Flüchtlinge. Zu dieser Stunde dürfen wir uns nicht von unserer Angst, Unsicherheit und Wut überwältigen lassen. Ganz gleich aus welchen Beweggründen getötet wird: Es ist keine Lösung und kann nicht gerechtfertigt werden. Ob Terroristen willkürlich Unschuldige Töten oder Rassisten auf Flüchtlinge losgehen, weil sie glauben einen Schuldigen gefunden zu haben: Es ist falsch und wir müssen gerade zu solchen furchtbaren Stunden auf die Menschlichkeit appellieren.

Menschlichkeit

Zu Zeiten wie diesen ist die Hilfsbereitschaft enorm hoch, genauso wie unser Beileid, Mitgefühl und Empathie. Und diese Menschlichkeit müssen wir stärken und darauf bauen. Wir dürfen nicht unsere böse Seite hervor scheinen und Überhand ergreifen lassen. Wir dürfe nicht urteilen, nicht vorurteilen und verurteilen. Kein Ausländer oder Flüchtling hat Schuld an dem, was um uns herum geschehen ist. Nur, wenn wir unseren Zusammenhalt und das Menschliche in uns nicht unterdrücken, können wir die Kraft schöpfen, um solche Krisen zu überwinden. Sobald wir beginnen gegeneinander zu hetzen, sind wir allesamt verloren.

„Wir haben ein staatliches Haus geerbt, ein großes „Welthaus“, in dem wir zusammen leben müssen – Schwarze und Weiße, Menschen aus dem Osten und aus dem Westen, Heiden und Juden, Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus. Eine Familie, die in ihren Ideen, ihrer Kultur und ihren Interessen übermäßig verschieden ist und die – weil wir nie mehr ohne einander leben können – irgendwie lernen muss, in dieser großen Welt miteinander zu leben.“ – Martin Luther King