Kreatives Schreiben | Was wäre, wenn…

XXXDer Abend beginnt und ich möchte ihn mit meinem zweiten Beitrag zum Thema Kreatives Schreiben: Was wäre, wenn… einleiten. Da ich diese Woche meinen Geburtstag feiere, kam mir der Gedanke, die Vorgabe dieses Mal in diese Richtung zu lenken. Schnell kam die Vorstellung auf, wie ich mich fühlen oder wie mein Leben aussehen würde, hätte ich jeden Tag Geburtstag.  „Kreatives Schreiben | Was wäre, wenn…“ weiterlesen

Was kann die Schreibnacht dir bieten?

Heute geht es um ein Herzensthema: Die Schreibnacht. In dieser Woche zelebriert die Schreibnacht ihr 4-jähriges Jubiläum. Aus dem Grund haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Blogparade, um euch die Schreibnacht vorzustellen, etwas zu plaudern und um diese Woche gebührend zu feiern!

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Bei der Schreibnacht findet einmal im Monat die Schreibnacht statt, bei der wir uns allesamt online zusammenfinden und an unseren Projekten eine ganze Nacht lang schreiben. Dabei wird jedes Mal ein Special Guest eingeladen, dem wir eine Stunde lang Fragen stellen können, die sich rund um das Thema Schreiben drehen. Während der Schreibnacht, folgen Etappen und Aufgaben, bei denen wir freiwillig teilnehmen können, um etwas Motivation zu tanken. Doch neben der monatlichen Schreibnacht, finden regelmäßig auch weitere Aktivitäten statt, die ich euch an dieser Stelle einmal vorstellen möchte.

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Schreibabenteuer

Die Schreibabenteuer haben mich ehrlich gesagt erst zur Schreibnacht gelockt. Unsere liebe KC (Kaeyzie im Forum) ist die Abenteuer-Mama, wie wir sie liebevoll getauft haben. Sie hat diese Schreibabende ins Leben gerufen, bei denen wir gemeinsam ein Abenteuer bestreiten, welche unglaublich zum Schreiben anregen.
Mittlerweile unterstütze ich selbst KC bei den Abenteuern. Es macht mir unglaublich viel Spaß. Leider gerät das Schreiben für mich während der Abenteuer dafür mittlerweile etwas zu knapp, doch dafür kann KC zwischendurch auch selbst an einem Abenteuer teilnehmen und kommt so auch mal zum Schreiben, haha.

Was ist denn nun so ein Abenteuer?

Nun diese Abenteuer stehen meist unter einem Motto. Beispielsweise: Harry Potter, Tribute von Panem, Der Herr der Ringe, Doctor Who… usw. Cool, oder? Neben Fandoms verfasst unsere Abenteuer-Mama auch eigene ausgedachte Geschichten, die es in sich haben! Darunter hat mir „Die Nacht der Serienkiller“ sehr gut gefallen. Ihr seht: Es ist sehr facettenreich und irgendwie ist immer ein Motto für jemandem dabei.
Zu einem gewählten Thema schreibt der Abenteuerleiter eine Story, die in Level eingeteilt werden. Jedes Level beinhaltet eine Schreibzeit und ein Schreibziel. Ein kleines Beispiel:

Es ist das erste Schuljahr in Hogwarts. Wir sind schon total aufgeregt und etwas nervös, denn in wenigen Momenten wird uns der sprechende Hut aufgesetzt, der entscheidet, in welches Haus wir schließlich hinein geraten. 
1. Level: Werdet in ein Haus eingeteilt!
Schreibzeit: 19:00 – 19:15 Uhr, Wordcount posten bis: 19:20 Uhr
Wenn du…
0-100 Wörter schreibst, landest du in Hufflepuff
101-150 Wörter schreibst, landest du in Ravenclaw
151-300 Wörter schreibst, landest du in Griffindore
301-400 Wörter schreibst, landest du in Slytherin
ab 400 Wörter schreibst, kannst du dir dein Haus selbst aussuchen. 

So ein Schreibabenteuer läuft meist über drei Stunden hinweg. Es macht echt Spaß, es zum einen zu Schreiben und auch daran teilzunehmen. Dadurch, dass wir gemeinsam schreiben und man irgendwie ein gewisses Ziel verfolgt, ist man wirklich mehr motiviert sich hinter die Tastatur zu klemmen und etwas auf Papier zu bringen. So manche Blockade kann dadurch echt wunderbar überwunden werden.

Wann finden diese Schreibabenteuer statt?

Regulär finden die Schreibabenteuer jeden zweiten Donnerstag im Monat statt. Diese Abenteuer werden jedes Mal neu geschrieben und tragen ein neues Motto. Zusätzlich dazu leite ich alle zwei Wochen sonntags ein Wiederholungsabenteuer, welches ich aus schon bestehenden Abenteuer durch Abstimmung auswählen lasse und dann selbst leite.  Meistens starten die Abenteuer um 19 Uhr. Manchmal starten wir auch Abenteuer bei Nacht oder an anderen Wochentagen, das ist ganz abhängig davon, ob einer der Abenteuerleiter dafür dann Zeit hat und es zusätzlich zu den Regulären auch einplanen kann.

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Schreibtouren

Ich liebe Schreibtouren. Der Vorteil an den Schreibtouren liegt zum einen daran, dass sie zeitunabhängig sind und zum anderen für den Verfasser schnell zu schreiben sind. Es ist etwas einfacher gehalten, als die Schreibabenteuer, dafür jedoch mindestens genauso effektiv. Außerdem kann sich so jeder selbst die Zeiten und Tage legen, was natürlich sowohl einen Vorteil, als auch einen Nachteil mit sich bringt. So manch einer kann besser unter Druck und Gesellschaft schrieben und mögen es sich zu festen Zeiten zu verabreden. Bei einer Schreibtour schreibt man meist für sich alleine und dann, wann es einem am besten passt. Eine Schreibtour würde zum Beispiel so aussehen:

Schreibe 500 Wörter
Schreibe 10 Minuten
Schreibe 250 Wörter
Schreibe 20 Minuten
Würfle mit zwei Würfeln, höchste Zahl zuerst (z.B. 5 und 3 ergibt 530 Wörter) 
Schreibe 5 Minuten
Schreibe 450 Wörter
Schreibe bis zum nächsten Tausender
Schreibe 10 Minuten
Schreibe 750 Wörter 

Bei der Schreibnacht selbst, verfassen wir zu so einer Schreibtour noch eine Story zu einem bestimmten Thema, welches sich der Verfasser aussucht. Das macht die Schreibtour dann nicht so stumpf und bringt etwas Abwechslung.

Wann finden solche Schreibtouren statt?

Das ist ganz unterschiedlich. Wir haben ein Archiv, in denen die Schreibtouren allesamt abgerufen werden können, falls man eine alte Tour einmal durchschreiben möchte. Neue Touren finden spontan statt, oder durch geplante Events von uns.

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Word Wars

Word Wars sind so cool. Und ich bin so unfassbar schlecht darin! Bei Word Wars geht es darum, sich zu einer Uhrzeit zu verabreden und zu batteln. Dabei schreiben wir innerhalb eines vorgelegten Zeitintervalls gemeinsam um die Zeit, wer am meisten Wörter schreibt, gewinnt die Runde. Ein Beispiel:

Start: 20 Uhr

00-10
15-25
30-40
45-55

Pause

00-15
20-35
40-55

Ende

Wie lange am Ende dann so ein Word War tatsächlich dauert, findet man meist ganz spontan heraus. Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit jeder mitbringt, wie viel man sich überhaupt vornimmt zu schreiben und wie lange die Finger durchhalten. Denn hier geht es um Geschwindigkeit.

Wann finden solche Word Wars statt?

Spontan. Man kann quasi selbst jederzeit dazu aufrufen und einen passenden Thread dazu eröffnen. Angebracht wäre es 20-30 Minuten vorher Bescheid zu geben. Meist findet sich immer irgendwer, der kurz Zeit zum batteln hat.

Warum ich darin so schlecht bin? Nun, ich bin eigentlich absolut kein langsamer Schreiber, ich lasse mich aber so gut ablenken. Meine Konzentration gleicht der eines Kindes, ganz im ernst. Wirklich produktiv bin ich bei solchen Challenges am Ende ungefähr 10 % der Zeit. Was ich dazwischen mache? Fragt Twitter.

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Der WriYoBo – Write Your Book in one year

Über den WriYoBo habe ich zwischendurch ein paar mal bereits berichtet. Hier kommt eine ausführliche Schilderung:
Der Write Your Book In One Year, ist ein Projekt von der unglaublichen Juliana Fabula. Für dieses Event muss man sich im Vorjahr anmelden (ich meine die Anmeldefrist war im letzten Jahr bis zum 30 September, oder so… dieses Jahr steht dazu noch nichts fest). Bei diesem Event gibt es vier Teamleader, die festlegen, wer eine Chance bekommt, um  dabei mitzumachen. Wenn man sich dazu entschließt beim WriYoBo teilzunehmen, muss einem bewusst sein, dass man sich quasi 12 Monate am Stück zum Schreiben verpflichtet. Haha. Klingt eigentlich machbar, oder? Nicht immer. Viele gehen davon aus, dass Autoren eigentlich den lieben langen Tag nichts anderes machen, als zu schreiben. Tatsache ist, dass es eben nicht so ist. Wir arbeiten, haben einen Haushalt und Rechnungen zu begleichen und (man glaubt es kaum) auch ein soziales Leben, fern vom Schreibtisch.
Beim WriYoBo werden wir in vier unterschiedliche Gilden eingeteilt. Jede mit seinem eigenen Motto. Ich selbst bin bei den Schreibmaschinen. Wir sind dafür bekannt, sehr fleissig zu sein, was dazu führt, dass wir die höchsten Wortziele haben und trotzdem sehr weit vorne liegen (HAHAHA *please insert evil laugh*). Ja, dieses Event ist eigentlich mehr, als eine bloße Schreibveranstaltung. All die Schreiberlinge innerhalb der Gilden, wachsen einem unglaublich ans Herz. Das ist mehr als Schreiben, meine Lieben!
Doch zurück zum eigentlichen Thema: Jeden Monat soll ein Ziel von mindestens 10 000 Wörtern erreicht werden. Um das zu kontrollieren, tragen wir unsere Zahlen in ein Online-Dokument ein, am besten täglich. Im Jahr verteilt finden noch mehrere Challenges statt, unter anderem Duelle, bei denen wir extra Punkte sammeln können. Hm, was Punkte? Ja, genau! Allgemein ist es ein Wettbewerb zwischen unseren vier Gruppen, bei denen eine am Ende den Hauspokal gewinnt. Ja, das ist sehr bewusst an Harry Potter angelegt. Ja, wir fühlen uns ziemlich cool dabei.

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So viel zu meinem Bericht über die Schreibnacht. Ihr seid neugierig? Ihr möchtet noch mehr erfahren? Nun, schaut dann unbedingt bei den weiteren Bloggern vorbei, die sich dem vierten Jubiläum gewidmet haben:

19.08.2017 – www.schreibnacht-magazin.de – Interview mit Jennifer Jäger
20.08.2017 – wwwww.sarahricchizzi.com – Was kann die Schreibnacht dir bieten?
21.08.2017 – Bellasie – Erste Erfahrungen – ein Rückblick
22.08.2017 – irinaverene – Vom Einzelgänger zum Community- Schreiber
23.08.2017 – www.paulinawrites.weebly.com – Glücksmomentesammlung
24.08.2017 – www.katesbuecherregal.de – Interview mit Kat Reid
25.08.2017 – Abschluss der Schreibnacht Jubiläumsblogtour: Der Tag danach

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Mein Motivationsmonster Igor

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Igor. Na, wenn das kein Traumkerl ist, dann weiß ich auch nicht. Keine Sorge, Darling. Dein Nebenbuhler ist ein ganz harmloses Kerlchen. Denn der liebe Igor ist ein Motivationsmonster. Genauer gesagt: Mein Motivationsmonster.

Was ist eigentlich los?

Tja nun. Da gibt es diese Seite. Sie heißt: Monstermotivation. Nion gehört dieser Blog, auf dem sie uns mit Motivation anreichern möchte und die Monster ins Leben gerufen hat. Die Monster sind unsere kleinen Schreib-Haustiere, die uns Autoren daran erinnern sollen, dass wir schreiben sollen. Dabei füttern wie unsere Monster mit – natürlich – Wörtern. Ich mag mir nicht so recht vorstellen, was passiert, wenn wir mal nicht schreiben und somit keine Wörter zum Festmahl bereit stehen, doch kann mir vorstellen, dass einem dann das Sorgerecht entzogen wird.
Denn die Monster werden von uns adoptiert. Ja, ganz recht. Dabei steht eine große Auswahl zur Verfügung. Jedes kleine Monster hat seine eigenen Vorlieben und sieht obendrein noch total unterschiedlich aus. Da ich gerne wieder in einen täglichen Schreibrythmus hineingeraten möchte, habe ich mir IGOR ausgesucht. Denn Igor möchte gerne täglich mit 600 Wörtern gefüttert werden. Das ist ein Ziel was ich sehr schön finde und hoffe es auch jetzt jeden Tag zu erreichen. Wenn nicht… nun, dann gibt es von der Monstermama garantiert viel Ärger und das möchte ja niemand.

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Ist er nicht schnuckelig? <3

Warum brauche ich ein Monster?

Die Frage wäre wohl eher: Wer braucht keins? Dieses Monster kann ich wohl mit dem inneren Schweinehund vergleichen, den es zu überwinden gilt. Und nun ja. Autoren müssen auch manchmal einen kleinen Arschtritt kriegen, um irgendwie vorwärts zu kommen. Gerade, wenn man neben dem Schreiben noch einen anderen Beruf ausübt, dazu noch Familie, Freunde, Haushalt und Netflix (ja, …), kann es schnell dazu kommen, dass das Schreiben irgendwie auf der Strecke bleibt. Es gibt Zeiten, und dies sind zum Glück die Guten, da fließen die Texte, die Geschichte formt sich, als hätte sie bereits ewig gewartet niedergeschrieben zu werden. Doch auch Autoren sind nur Menschen und das Schreiben läuft nun mal nicht jeden Tag so. Auch wir haben mal eher nicht so gute Tage, eher mal auch beschissene Tage. Und dann wieder in den Flow zu gelangen, kann sich schleppend voran bewegen. Doch so ein netter Igor, den besucht man gerne am Tag. Und der Igor, der sorgt dafür, dass das schlechte Gewissen zu nagen beginnt, wenn der liebe Schreiberling Prokrastination auf höchstem Niveau ausübt, statt zu schreiben. So wie zum Beispiel gerade jetzt. In diesem Moment schreibe ich diesen Beitrag über mein Monster Igor, statt in meinem Manuskript das Schlusswort zu finden. Denn viel fehlt nicht mehr, um meinem nächsten Roman den Grundriss zu verschaffen, doch irgendwie graut es mir davor mich im Moment mit dem Text zu beschäftigen. Igor hingegen sieht das anders. Denn Igor hat HUNGER. Igor möchte essen. Eigentlich ergeht es Igor genauso wie mir, wahrscheinlich esse ich noch ein kleines bisschen (viel) mehr und daher wäre es ihm gegenüber auch ungerecht, wenn ich ihm seine wohlverdienten 600 Wörter nicht heute noch überreiche.
Also. Los geht es.
Denn-
Sollten wir nicht alle gerade eigentlich schreiben?


Kennt ihr die Motivationsmonster? Habt ihr selbst eines adoptiert? Schaut unbedingt bei der lieben Nion vorbei. Dort wird alles genau erklärt, was eigentlich los ist und wie ihr auch so ein schnuffeliges kleines Monster bekommt.

Lasst die Tasten krachen,

SR

 

Camp NaNoWriMo

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Zitat aus meinem aktuellen Projekt <3

Hallo liebe Wortakrobaten und Buchstabentänzer <3,

diesen Monat ist es wieder soweit. Gemeinsam schlagen wir die Tastatur nieder, bekämpfen den Buchstabensalat, um das Wort Ende unter unseren Projekten setzen zu können.

Doch warum diesen Monat?

Diesen Monat findet das Camp NaNoWriMo statt.

Was ist das der NaNoWriMo?

Bedeutet: National Novel Writing Month. Eigentlich findet dieser im November statt. Es ist ein Aufruf an alle Autoren weltweit, um gemeinsam einen Monat lang zu schreiben. Ziel ist es 50 000 Wörter niederzuschreiben. Dabei muss es sich nicht zwangsweise um einen Roman handeln. Es gibt primär darum überhaupt zu schreiben und das Schreiben wieder in unsere Zeit zu etablieren, damit auf das geschriebene Wort wieder aufmerksam gemacht werden kann. Es ist ungemein motivierend seinem exakten Ziel entgegenzustreben. In allerhand Blogs, unterschiedlichen Fb-Seiten und vielen Websiten berichten Autoren, Schreiberlinge und Manuskriptebezwinger von ihren Erfolgen und  Misserfolgen, es folgen ungemein viele Motivationen, die einem dabei helfen sein Ziel zu erreichen. Auf dem Weg konnte ich bereits viele neue Autorenkollegen kennenlernen & neue Freundschaften schließen. :)

Und was ist dann der Camp NaNoWriMo? Es ist doch gar nicht November!?

Ja, ganz recht. Ich leide keineswegs an einer Zeitstörung. Gewiss, es ist Juli. Denn im Juli findet das Camp statt. Anders als im November wird kein allgemeines Ziel festgesetzt. Jeder Schreiberling soll selbst bestimmen, welche Wortzahl er am Ende erreichen möchte. Dabei findet man sich in sogenannten Cabins zusammen. Es sind Gruppierungen, die in einem eigenen Chatroom gemeinsam Motivation tanken und sich über ihre Projekte austauschen. Meine Writing-Buddies sind Mika und Stella. Ich freue mich wahnsinnig auf unsere gemeinsame Schreibzeit :3

Mein Projekt

Derzeit sitze ich an der Überarbeitung meines Manuskripts, welches ich im November begonnen habe. Es umfasst zur Zeit 98 593 Wörter und soll in diesem Monat beendet werden. Das ist zumindest mein Ziel. Ich gehe davon aus, dass ich noch 25 000 Wörter benötige, um das tatsächliche Wort Ende dort nieder tippen zu dürfen. Was danach geschieht? BETALESER-ALARM :O. Und danach? Mal sehen!

  • SR