Woche in Worten: Geisterstunde unter Freunden

Es ist wieder Sonntag. Ich erschrecke mich immer wieder, dass die Zeit so schnell vorbei geht, ehrlich! Allerdings freue ich mich mittlerweile sehr auf meine wöchentliche Routine, dem Leselaunenbeitrag: Meine Woche in Worten. Die Idee dahinter habe ich bei Nicci und Blogging Renate aufgeschnappt. Dabei möchte ich euch erzählen, was so in meiner Woche von Sonntag bis Sonntag an buchiges passiert ist.

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Aktuelle Bücher

Derzeit lese ich The Last Magician von Lisa Maxwell und Crown of Midnight von meiner absoluten Lieblingsautorin Sarah J. Maas. The Last Magician wird mit jedem Kapitel fesselnder, packender, echter. Vor allem diese magische Welt und die Zeit, in der sie spielt, begeistert mich zunehmend. Ich mag die Art, wie Lisa Maxwell erzählt, vor allem die unterschiedlichen Längen der Kapitel und die Protagonisten. Ich habe immer noch keinen wirklichen Liebling, was echt interessant ist, da ich sonst ziemlich schnell an jemanden hängenbleibe.

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Leselaune

Dadurch, dass der National Novel Writing Month eingetreten ist, kann ich kaum ans Lesen denken. Mich zieht es zwar in die Geschichten, die noch offenstehen, doch im moment kann ich fast nur an meine Schreibprojekte denken, so dass ich wohl vorerst kein Buch beenden werde. Oder vielleicht doch? Mal sehen. Mein Beitrag zu meiner Leseliste für den November, steht noch leider aus, ich hoffe, dass ich ihn morgen aufholen kann, genauso meinen Monatsrückblick.

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Und sonst so?

Diese Woche fand unsere alljährliche Halloween-Party statt, auf die ich mich jedes Mal unglaublich freue. Ich liebe es mich zu verkleiden und eine Party zu organisieren. Unsere Wohnung wird auch immer dementsprechend aufpoliert, so dass kaum ein Fleck von der gruseligen Dekoration verschont blieb. Mit von der Partie waren natürlich auch meine Buchnachbarin Nicci und Becks. Auf dem Foto seht ihr übrigens auch meine beste Freundin Julchen, die sich total genial in Harley Quinn verwandelt hat. Und meint ihr nicht auch, dass ihr die pinken Haare unglaublich gut stehen?
FunFact: Mein Mann konnte sich für ein Kostüm nicht entscheiden, weshalb er zuerst seinen ganzen Kopf mit Klebeband zugekleistert hat, um nach einer Stunde zu merken, dass man so ja weder Essen noch Trinken kann. Danach ging er als Etwas, was bis heute nicht ganz enträtselt wurde, es war aber auf jeden Fall gruselig, haha.

Was macht das Schreiben?

In diesem Monat findet der National Novel Writing Month statt, in dem ich versuchen werde um die 100 000 Wörter zu schreiben. Im Moment bin ich noch gut im Rhythmus und genieße das Schreiben. Nachts  kriege ich kaum ein Auge zu, weil mir die ganze Zeit neue Ideen und Handlungsverläufe in den Sinn kommen. Mein aller neustes Schreibprojekt TAP ist bereits so weit, dass ich mich selbst manchmal erschrecke. Das freut mich sehr, dafür lässt die Vorgeschichte zu Einmal im Jahr für immer, etwas auf sich warten. Das macht aber nichts, die kriegt auch noch ihre Zeit. Derzeit liege ich bei 15 000 Wörtern, heute versuche ich noch einige dazuzuschreiben, da meine Woche ziemlich voll wird.

Außerdem habe ich heute noch etwas zusätzliche Inspiration beim Herbstleuchten geschöpft. Ich liebe das Herbstleuchten. Mein Mann und ich besuchen es jedes Jahr aufs neue und sind jedes Mal total begeistert. Ich liebe es, wie dort mit Licht und Schatten gespielt wird, es erschafft seine ganz eigene Atmosphäre.

Zitat der Woche

He wasn’t sorry for using their fears and hopes, their prejudices and their sense of righteousness against them. For distracting them from the truth. He was simply surviving in a world that hated what he was.
– The Last Magician – S. 161 –

Lied der Woche

Weitere Wochenrückblicke

Nicci von Trallafittibooks

Becks von Beccas Leselichtung

Marion von Valaraucos Buchstabenmeer

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NaNoWriMo 2017: Ziele und Projekte

In wenigen Tagen findet der National Novel Writing Month 2017 statt. Was ich mir vornehme, was ich schreiben möchte und warum jeder Schreiberling dabei mitmachen sollte, erfahrt ihr in meinem Beitrag.

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Was ist eigentlich los?

Jedes Jahr findet im November der National Novel Writing Month statt. Es ist ein Ereignis, bei dem es gilt 50 000 Wörter zu schreiben. Und das alles im Monat November. Jeder, der diese Wortzahl knackt, zählt zu den Gewinnern. Wobei es eigentlich schon wunderbar ist, wenn man sich überhaupt an die Tastatur setzt und versucht zu schreiben. Ob man das Ziel schließlich erreicht, spielt finde ich überhaupt keine Rolle. Das Gefühl mit so einer großen weltweiten Gemeinschaft zu schreiben, ist überwältigend. Es motiviert ungemein. Und so manch einer gelangt erst durch dieses Unterfangen zum Schreiben. Das ist so genial!

Mein Ziel: 100 000 Wörter

In diesem Jahr nehme ich zum dritten Mal an diesem Schreibmarathon teil. Im letzten Jahr habe ich Einmal im Jahr für immer in der Rohfassung schreiben können, gerade der düstere Monat November eignete sich perfekt für die Stimmung im Roman.
Nach der Veröffentlichung am 30. August, musste ich durch das Marketing erst einmal die Zeit zum Schreiben deutlich kürzen. Mit der Zeit fühlte ich mich auch etwas leergeschrieben. Nach all den Monaten der Überarbeitung, des Schreibens und Plottens, wollte ich für einige Zeit erst einmal Luft zum Denken schaffen. Zwar notierte ich mir hier und dort ein paar Ideen, doch einen richtigen Drang zum Schreiben konnte ich nicht wirklich spüren. In der Zwischenzeit habe ich dafür unglaublich gerne gelesen. Vielleicht etwas Inspiration tanken? Keine Ahnung. Meine Schreibwelt lag für ein paar Wochen stillschweigend da und hat gewartet. Bis zur letzten Woche. Da sprudelten plötzlich ganz unverhofft wieder Ideen rein. Vielleicht lag es an der eingetretenen Ruhe? Oder weil der Sturm sich seicht gelegt hat? Eigentlich eher nicht, denn es stehen immer noch allerhand Dinge an, doch dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.
Doch ich fühle mich wieder unglaublich motiviert. Gerade euer Feedback, eure Rezensionen und Meinungen zu meinem Roman, haben mir einen gewissen Kick gegeben, um den Popolus hochzuhieven und wieder etwas zu Papier zu bringen. Dabei sind zwei große Plottideen entstanden, die ich hier gerne mit euch teilen möchte:
Im nächsten Jahr möchte ich gleich zwei Geschichten im Bereich Jugendroman veröffentlichen. Das erste Projekt bleibt geheim. Das zweite erzähle ich euch gerne: Es soll die Vorgeschichte zu Einmal im Jahr für immer werden. Details zum Inhalt werdet ihr noch im Dezember erfahren, vielleicht noch vor Weihnachten? Das überlege ich mir noch, haha.
Um die vergangenen Wochen etwas aufzuholen und weil ich gleich zwei Roman-Projekte unter einem Hut bringen will, habe ich mir ganz waghalsig ein Wortziel von 100 000 Wörtern gesetzt. Ob ich das schaffen werde? Mal sehen. So eine hohe Wortzahl habe ich mir noch nie gesetzt. Vielleicht schaffe ich es absolut nicht. Vielleicht doch. In jedem Fall bin ich froh, es überhaupt versucht zu haben und etwas über dem eigentlichen Ziel hinauszuschießen.

Motivation

Für Viele klingt 50 000 Wörter in einem Monat nach unfassbar viel Arbeit. Vielleicht etwas, das im ersten Moment nicht zu schaffen erscheint. Doch das täuscht. 50 000 Wörter im November, bedeuten 1667 Wörter am Tag. Das geht eigentlich, oder? Selbst, wenn es nicht 50 000 Wörter werden, wenn ihr 1000 Wörter (oder 100) jeden Tag schreibt: Es zählt. Es bringt euch jeden Tag ein paar Wörter an eurem Ziel, den Schlusspunkt setzen zu können. Und das ist doch wunderbar!

Dadurch, dass überall, weltweit und zu jeder Zeit, unglaublich viele Schreiber sich gleichzeitig an ihre Projekte setzen, erschafft das eine total elektrisierende Atmosphäre. Ihr werdet in allen möglichen Social-Media-Bereichen Gesellen finden, die euch motivieren, die mit euch schreiben, die sich ein Wettrennen mit der Zeit liefern. Es ist kaum vorstellbar, aber es motiviert ungemein, zu wissen, dass irgendwo noch jemand die selben Plotlücken zu füllen versucht, vielleicht verzweifelt, weint oder die Geschichte feiert. Dass jemand fertig wird. Dass jemand das Wort Ende unter dem Skript setzt. Dass man eben nicht alleine ist, mit dem, was man tut.

Ich selbst bin in unterschiedlicher Form unterwegs. Man findet mich auf Twitter, wo ich gewiss hier und dort ein Update posten werde. Und im Schreibnacht-Forum, wo wir eine eigene kleine Ecke eingerichtet haben und uns gegenseitig versuchen zu pushen, zu motivieren und zu drillen. Damit jeder sein Ziel erreicht. Es ist echt genial, schaut gerne vorbei und schnuppert etwas herum. Gewiss werde ich auch hier und auf Facebook zwischendurch ein paar Updates posten.

Quantität vor Qualität

Dann gibt es natürlich auch die Gegenseite, die von diesem Event nicht allzu viel hält. Wie soll etwas Gutes herauskommen, wenn man nur um des Schreibenswillen schreibt? Schreiben, um die Wortzahl zu knacken? Kommt dabei also nur Unsinn rum? Schreiben wir nur, um zu gewinnen, nicht um eine Geschichte aufs Papier zu bringen?
Ich sehe es etwas Zwiegestalten. Natürlich sollte man nicht einfach schreiben, nur damit die Wortzahl stimmt. Das wäre schade, denn dann wird die Überarbeitung umso mühseliger. Und das frustriert. Andererseits würde dieser Teil des „einfach-schreiben-um-zu-schreiben“ dadurch erleichtert werden, wenn vor November ein ausreichendes Plotting stattfindet.

Plotten: Halbe Miete.

Um möglichen Blockaden aus dem Weg zu gehen und zu verhindern, dass man nur des Drucks Willen schreibt, wäre es ratsam vor November den Inhalt zu plotten. Was bedeutet das? Grob oder auch fein den Inhalt des Romans (oder der Romane, oder der Blogbeiträge, für was auch immer einen Text ihr euch auch entschließt) niederschreiben. Skizzieren. Charaktere analysieren. Inhaltsverzeichnisse erstellen. Eine Kapitelübersicht einrichten. Ungefähr aufschreiben, was ihr vorhabt zu machen. Einen roten Faden entdecken. Danach ist der Rest meist nur noch bloßes „runterschreiben“. So könnt ihr verhindern, dass ihr unerwartet ins Stocken geratet und dabei vielleicht etwas frühzeitig die Motivation verliert, überhaupt weiterzuschreiben, wenn ihr erst einmal in Verzug gerät. Es ist nur ein Tipp. Es gibt reichlich Schreiber, die einfach drauflosschreiben, ohne vorher einen Plan festzulegen und diese kommen mit dieser Methode ebenso wunderbar zurecht. Ein Richtig oder Falsch gibt es also nicht.

Übrigens: Im letzten Jahr habe ich die 50 000 nicht geschafft. Es sind knapp 47 000 geworden. Und ich hätte glücklicher nicht sein können. Also habt keine Angst davor euer Ziel nicht zu erreichen. Das Schreiben zählt, nicht die Zahl dahinter. 

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Was steht bei euch an? Was wollt ihr schreiben? Wollt ihr überhaupt daran teilnehmen? Oder sagt ihr: Nee unter Druck schreibe ich nicht? Wie steht ihr dazu?

Dann sag ich mal: Lasst die Tastatur krachen und los geht es!

Alles Liebe,
Sarah

 

Die BuchBerlin – Aufregende Stunden

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In der Tat, die Buch Berlin ist bereits ein paar Tag vorbei. Allerdings kann ich auch nichts dafür, dass der NaNoWriMo unbedingt im gleichen Monat stattfindet, wie die Buch Berlin. Und da musste (und muss immer noch… ahem. Tick.Tick. ich schreibe mal schneller) ich erst einmal einige Wörter nachholen (so fast alle.).

Wie dem auch sei!

Gemeinsam mit meinem Liebsten (Nino <3) habe ich mich auf dem Weg nach Berlin gemacht. Dabei sind wir ganz bequem mit dem FlixBus gefahren, so dass wir beide am Laptop sitzen, schreiben und Filme gucken konnten, hehe. Super Sache, so eine Busfahrt!

Zur Buch Berlin zu gehen war keine zufällige Begebung: Meine Autorenkollegin Mika M. Krüger feierte vor Ort ihren Release von ihrem Dystopie-Roman Totenläufer! Ich kann euch gar nicht sagen, wie unglaublich cool der Roman ist. Ich hatte die Ehre einer der Betaleser sein zu dürfen und ordentlich rumzumäkeln – allerdings gab es da nicht viel zu kritisieren, weil die Story einfach wunderbar war und durch eine unglaublich intensive Überarbeitung von Mika einfach nur perfekt geworden ist. Schaut gerne bei ihr vorbei, das Buch lohnt sich! In der nahen Zukunft könnt ihr  bei Buchstabenträumerin eine Rezension nachlesen <3 Auf dem Foto sehr ihr: (Links) Stella, Mika & ich! 15202696_367596843573968_3656665173700791889_n

Neben Mika habe ich noch weitere Autoren getroffen und bei so einigen Verlagen durchgeschnuppert. Hach, es war einfach herrlich. Ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein werden. Durch die schnuckelige Atmosphäre wirkten all die tollen Verlage (aaaah Drachenmond <3 hach, ich hätte am liebsten den ganzen Stand leergekauft) sowie Autoren wie eine kleine Familie mit der man gemütlich plaudern konnte. Wirklich empfehlenswert. Darüber hinaus ist es so wunderbar für Selfpublisher, denn rein preislich ist es auch für sie erschwinglich sich dort einen Tisch zu ergattern und unter die Menge zu begeben.

Darüber hinaus hat sich vor Ort ein kleines feines Schreibnachttreffen ergeben! Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, doch für ein Foto reichte es allemal.

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Na, war einer von euch vor Ort?

-SR