Weekly throwback

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I am already writing a weekly throwback on sundays in German for several months so far. Now I’d like to start writing a post once a week about my bookish week in a throwback in english. Because Saturdays seem to be the perfect day to look back into the week, I think I start at that point and observe how things will work out. I am looking forward to your feedback, so feel free to comment and tell me how you like the idea of it. – So what happened last week in the bookish world? „Weekly throwback“ weiterlesen

Leseplanung April

Es ist April und dank der Feiertage, finde ich gerade flink die Zeit, um meine Leseplanung für den April runterzuschreiben.
Mir macht das Planen meiner zu lesenden Bücher sehr viel Spaß. Vor allem erinnert mich die Planung daran, welch wunderbare Bücher ich noch in meinem Regal stehen habe und welche unbedingt verschlungen werden müssen. Dann will ich mal loslegen!

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Rezension: Oblivion – Lichtflimmern

Bewertung: ★★★★☆

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Fakten

Titel: Oblivion – Lichtflimmern
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 368 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag

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Worum geht es?

Daemon hat alle guten Vorsätze in den Wind geschlagen: Statt dafür zu sorgen, dass seine neue Nachbarin Katy sich von den Lux fernhält, kennt sie nun ihr Geheimnis. Statt sich selbst von ihr fernzuhalten, hat er sie geheilt und ist seitdem durch ein geheimnisvolles Band mit ihr verbunden. Statt auf seinen Verstand zu hören, folgt Daemon seinem Herzen – und beschwört damit neue Gefahren herauf. Denn seit ihrer Heilung verfügt Katy über ähnliche Kräfte wie die Lux. Kräfte, die sie genauso wenig kontrollieren kann wie ihre Gefühle für Daemon …*

Wie hat es mir gefallen?

Hach ja.

Ich muss ja sagen, dass ich seit April diesen Jahres ein totaler Fan dieser Reihe bin. Mit der Geschichte um Daemon und Katy hat die gute Frau Armentrout zwar das Rad nicht gerade neu erfunden, dennoch überzeugte ihr flüssiger und humor durchtränkter Schreibstil. Sie weiß eine Geschichte spannend zu schreiben, mit einer guten Ladung Gefühl, Aktion und knackigen Dialogen. Die Beziehung zwischen Katy und Daemon hob sich gerade durch den gegenseitigen Schlagabtausch in dieser Szene sehr hervor. Ich liebe die beiden einfach so sehr. Die Story mit dem VM und allem, was dazu gehört, hat dem ganzen die nötige Dramatik verliehen, und mich mit den beiden leiden lassen.

Dass ich mir nun auch die Bände aus Daemons Perspektive nicht habe entgehen lassen können, ist einzig ein Fangirl-Mood-Moment. Denn: Es ist SO WITZIG. Daemons Humor ist einfach wunderbar herrlich. Die Story aus seiner Perspektive zu lesen, hat mir bereits unglaublich gut in Oblivion – Lichtflüstern gefallen.
Nun, in diesem Band allerdings, fehlte mir irgendwie der Tiefgang. Ich fand es eher weniger schön geschrieben, weniger Humor, weniger Gefühl, weniger alles irgendwie. Das war wirklich schade. Natürlich kennt man die Story und natürlich entdeckt man hier kaum neues, auch wenn ich die Autorin Mühe gegeben hat noch Nebenhandlungen miteinfließen zu lassen, die uns zuvor enthalten geblieben sind, so fehlte mir hier irgendwie das gewisse Etwas. Es war zu oberflächlich. Die Gefühle waren eher lauwarm. Das Knistern eher mäßig vorhanden. Irgendwie war es zu lasch.
Dennoch habe ich das Buch in schnellen Zügen durchgelesen. Warum? Weil Armentrout einfach einen unvergleichbar lockeren Schreibstil hat und man die Seiten gar an sich vorbeifliegen sieht, so schnell geht das Lesen. Daemons Humor strahlte ebenfalls in den besten Facetten, weshalb auch hier der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Schön fand ich die  kleinen Nebengeschichten, die noch eingebettet wurden, um dem Ganzen eine andere Perspektive zu verleihen.

Fazit?

Für Fans dieser Reihe: Ein Must-Have. Für alle anderen: Muss man nicht unbedingt gelesen haben. Es war schön, wieder in diese Welt einzutauchen, ich liebe die Story um Daemon und Katy. Doch irgendwie hätte man den Band feuriger gestalten können, da habe ich mir etwas mehr erhofft, so wirkte es mehr nacherzählt, als wirklich erlebt.


Quelle:
Klappentext: Carlsen

Rezension: Oblivion – Lichtflüstern

Bewertung ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)

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Fakten

Titel: Oblivion – Lichtflüstern
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 384 Seiten
Verlag: Carlsen

Worum geht es eigentlich?

Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du dich so schnell bewegen? Was BIST du? Die Antwort darauf ist ein Geheimnis, das niemals gelüftet werden darf. Doch Katy bringt Daemon vom ersten Tag an aus der Fassung. Er will ihr nahe sein, aber diese Schwäche kann er sich nicht erlauben. Sich in Katy zu verlieben würde nicht nur sie in Gefahr bringen – es könnte auch das Ende der Lux bedeuten.

Wie es mir gefiel?

Ja, es ist ein absolutes Fan-Buch. Allerdings hat es sich die Autorin nicht so einfach gemacht und nur die Dialoge zwischen Katy und Daemon kopiert und eingefügt. Wir erfahren in diesem Buch die gesamte andere Seite der Lux. Das Leben, was sie führen. Was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wo steckte Dee zwischendurch im ersten Band, wenn sie mal ein paar Abende fort war? Oder Daemon? Über was redeten sie, während Katy nicht in der Nähe war?
Das Buch setzt früher an, als es aus Katys Perspektive erzählt wurde. Und zwar am ersten Tag ihrer Ankunft. Daemon beobachtet sie unentwegt, regt sich darüber auf,  dass Menschen in die Siedlung gezogen sind und stalked Katy, bevor sie ihm überhaupt zum ersten Mal begegnet war. Dabei wirkt Katy aus Daemons Sicht automatisch deutlich weniger abgehärtet. Und das, obwohl er von ihrer Art, ihm zu kontern, doch recht beeindruckt war, so merkt man durch seine Perspektive und die Sicht, wie er sie wahrnimmt, deutlich wie verletzlich sie eigentlich ist. Doch das empfand ich wirklich gut, denn so nimmt Daemon Katy schließlich wahr: Ein Mädchen, das er beschützen will.
Der Schreibstil wurde komplett auf Daemons Art abgestimmt, so dass der ganze Roman authentisch wirkt. Natürlich geschieht hier nichts sonderbar Neues, das sollte einem allerdings auch klar sein, wenn man einen Roman aus zweiter Sicht liest.
Es ist wirklich amüsant die Geschichte so noch einmal zu erleben. Allerdings wäre es kaum möglich den Band zu lesen, wenn man die Story zuvor nicht bereits aus Katys Perspektive kannte. So kam es mir beim lesen zumindest vor, dass ich bei einigen Stellen die Stirn runzelte und mich wunderte, wie ein Außenstehender so manche Situation ohne den gesamten Kontext nachvollziehen sollte. Natürlich wurden wieder hier und dort die Begrifflichkeiten und die Welt der Lux erklärt, allerdings stürzt man als Leser direkt in Daemons Welt und könnte so durchaus etwas zu durcheinander sein, was so manche Fähigkeit betrifft. Die richtige Aufklärung folgt nämlich erst später, wenn nämlich auch Katy herausfindet, was eigentlich los ist.
Wie man Daemon kennt, nennt er die Dinge stets beim Namen, was einen wirklich zum schmunzeln bringt und ich es genossen habe die Sicht eines derart starken Charakters zu lesen. Dadurch wurde der Geschichte überwiegend ein humoristischer Teil verliehen, der so bei Katy eher romantische Anklänge hatte.
Dennoch war es für mich unglaublich unterhaltsam und ich bereue keineswegs das Buch ebenfalls der OBSIDIAN-Reihe hinzufügen zu können.
Der Schreibstil ist wie immer flüssig und die Geschichte liest sich locker leicht hinweg.
Es dauerte nicht lange und das Wort ENDE rückte immer näher.

Was ich etwas schade empfand?

Nun ein bisschen was zu meckern habe ich allerdings schon. Allerdings richtet sich die Kritik vorrangig an das Lektorat und Korrektorat. Zum einen schienen mir manche Momente, in denen Katy in eine Unterhaltung eintritt oder überhaupt Daemon etwas beoabachtet, die tatsächliche Handlung zu fehlen. Irgendwie erschien Katy manchmal einfach auf der Bildfläche oder es wurde vergessen zu berichten, wie sie reagierte, oder dass sie sich überhaupt genähert hatte. Dabei standen eher die Dialoge im Vordergrund und die Gedanken von Daemon, als die Handlung. So gravierend waren die Punkte zwar nicht, doch es trat vereinzelt auf und verwirrt ungemein, vor allem, wenn man die Story noch nicht kennen sollte.
Darüber hinaus bin ich über Carlsen dann doch etwas enttäuscht. Es ist nicht nur dieser Roman der Obsidian-Reihe, doch in Oblivion hat mich dieser Umstand am meisten aufgeregt: Überall gibt es Fehler im Roman. Meine Güte! Ich schreibe selbst und mich regt diese Unachtsamkeit wirklich enorm auf. Da wird Selfpublishern unentwegt vorgeworfen, wenn etwas in Punkto Lektorat und Co. nicht stimmt und dann patzt so ein großer Verlag an so einigen Stellen ordentlich herum. Zum einen wurde recht häufig und das durch all die Romane hinweg, die wörtliche Rede manchmal gar nicht gesetzt. Schwub. Einfach vergessen. So dass man manchmal die Gedanken von Katy und die wörtliche Rede ihres Gegenübers gar nicht auseinander halten konnte. Darüber hinaus wurde bei Oblivion zwischendurch einfach die Perspektive gewechselt! Es scheint mir, als wären Dialoge einfach von Katy auf Daemon kopiert worden und dann hat jemand vergessen, statt sagte er, sagte ich zu schreiben. Das ist wirklich nicht so schön gelungen und kam mehr als häufig zur Geltung. Es stört den Lesefluss zwischendurch und nervt einfach. Das darf schlichtweg nicht vorkommen. BASTA! Doch dafür kann die Autorin bei weitem nichts, so dass ich in dem Punkt einzig den Verlag kritisiere und dem Buch deshalb keinen Punkt abziehen möchte. Schade, Carlsen, ich mag eure Bücher wirklich sehr. Doch irgendwie kleckert da jemand an Stellen, die nicht sein müssen.

Fazit?

Ein absolutes MUSS für alle Daemonfans und überhaupt Fans dieser Reihe. Es ist ein unterhaltsamer Perspektivwechsel, der uns einen durchaus sympathischen Eindruck und mehr Einblicke in die Welt der Lux verschafft. Aus dem Grund werde ich mir auch den im Sommer folgenden zweiten Band aus Daemons Sicht ergattern. Dafür lohnt es sich einfach viel zu sehr dieser Reihe nicht zu entkommen.


Quellen:
Klappentext: Carlsen