Ein kindliches Kribbeln

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Große dicke Flocken fallen sorglos und leicht, fast gewichtslos vom finstren Himmel hinab. Und plötzlich fühlt sich die Welt ganz anders an, plötzlich wechselt sie zu einem Sein, welches vorher nicht da war, plötzlich schleicht sich das Glück heran. Für den Augenblick, da sind wir ganz woanders. Ein Moment lang scheint alles im Reinen zu sein. Die Zeit sie verläuft wieder richtig, als gäbe es Unheil nicht oder das Böse unter uns. Die reinen weißen Flocken, in sich verwirrlich gestrickt, wie ein nicht ergründbares Puzzle, wie kleine Einhörner der Klarheit, lassen sich seicht und zärtlich auf die Erde herab. So recht können wir es nicht ergründen, doch dieser Schnee, diese gewaltigen Flocken, die in einer beeindruckenden Masse auf uns hinab rieseln, bescheren eine Schönheit, die kaum in Worten zu fassen ist. Dieser Eindruck der Vollkommenheit konnte nicht in einem schnellen Foto oder gar einem Bild erfasst werden. Die Augen, sie sehen nicht nur den bloßen Schnee, sondern spiegeln auch die Gefühle dahinter wieder und lassen uns spüren, dass diese weißen Purzelchen mehr sind als gefrorenes Wasser, was vom Himmel fällt. Gemeinsam bedecken sie die dunkeln Flecken dieser Welt mit einer großmütterlichen unschuldig reinen weißen Decke und lassen uns die nächste Zeit neu beginnen.

 

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Sarah

Merry Christmas ❤️

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Es weihnachtet sehr, wir knuddeln und kuscheln mit der Familie, es wird geschmaust, geschlemmt, gelacht und gelümmelt. Die Augen glänzen aufgeregt im Antlitz  der Geschenke, mit kribbelnden Fingerspitzen reissen wir die schön verpackten Geschenke auf und freuen uns. Die herrlichen Lichter der Nacht verströmen Schönheit und Besinnlichtkeit. Und weit oben am Himmelszelt erahne ich die ersten Flocken.

Ich wünsche euch allen frohe und vor allem schöne Weihnachtstage ❤️

Sarah

Bild: pixabay

Winterschlaf

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Die Tage neigen sich schneller der dunklen Nacht. Sie fühlen sich kürzer an. Müdigkeit überfällt uns schneller als geahnt. Auch die Arbeitstauglichkeit lässt zu wünschen übrig.
Die Winterzeit finde ich gleichsam inspirierend, durch sein mystisches, finstres auftreten, etwas romantisch mit ein bisschen Schnee ist es obendrein auch, doch vor allem gerate ich in den gefährlichen Kuschel-Modus. Und dann wird überhaupt nichts mehr gemacht.

Statt am Manuskript herum zu werkeln, liegen wir kuschelig bequem, eingemuckelt in Decken und Kissen, vor dem Fernsehr und sehen uns alle Harry Potter Teile an. Star Wars war schließlich letzt Woche schon durch. Und wenn Harry fertig ist, dann folgen Hobbit und Herr der Ringe. Ihr seht, voll beschäftigt.

Zu gerne neigen wir uns der Kuscheligkeit, dabei ist es ja dieses Jahr eigentlich viel zu warm, um sich einkuscheln zu wollen, hehe. Doch die Jahreszeit und vor allem die weihnachtliche Vorfreude lassen sich von ein bisschen Sonnenschein schon nicht verdrängen. Mein Motto: Je mehr Weihnachts-Deko, desto mehr fühle ich mich schließlich auch wie Weihnachten, ganz gleich, was das Wetter draußen sagt.

Doch jetzt wird in die Tasten gehauen, jetzt wird weiter geschrieben, denn ich habe noch vor ein Manuskript zu beenden. Es fehlen (voraussichtlich) noch vier Kapitel!