LEIPZIGER BUCHMESSE: Samstag+Sonntag

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Die Buchmesse hat ihr Ende am Sonntag gefunden. Obwohl wir sonntags früh abgereist sind, haben wir dennoch reichlich erlebt. Etwas froh war ich dann schon, als wir zeitig Zuhause wieder eingetrudelt sind und mich die eigenen vier Wände begrüßten. Dennoch packt mich der Messeblues vollkommen innig und lässt mich die Stunden, Tage und vor allem all die Menschen schrecklich vermissen.

LBM SA SO

SAMSTAG

In meinem ersten Teil des Messeberichts könnt ihr alles über den Donnerstag und Freitag erfahren. Bereits Freitagfrüh hat es zu schneien begonnen, was mich erfreut strahlen ließ. Trotz vieler böser Stimmen, gebe ich gut und gerne zu, dass ich Schnee liebe. Und ich habe den Schnee vermisst. Zwar hat es in diesem Winter etwas geschneit, trotzdem ist es irgendwie nie wirklich ein weißer Winter gewesen. Der wurde jetzt Mitte März gebürtig nachgeholt. In Leipzig. WAHNSINN! Es hörte bis Sonntag nicht auf zu schneien! Leider hatte es auch zur Folge, dass viele Züge ausfielen und sehr viele Besucher die Messe nicht erreichen konnten oder den Heimweg gar nicht erst antreten konnten. Das ist superärgerlich und tut mir für all jene, die es betroffen hat, wahnsinnig leid! Ich hoffe, dass am Ende jeder irgendwie Heim gefunden hat und die Kosten irgendwie erstattet bekommt. Wir sehen uns dann nächstes Jahr!

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Am Samstag haben Becca, Jill und ich uns auf dem Weg zur Signierstunde von Sebastian Fitzek gemacht. Zu unserem unfassbaren Glück waren wir die ERSTEN vor Ort! Wir haben uns unglaublich darüber gefreut und erst einmal ein kleines Zeltlager aufgeschlagen. IMG_2167Da Sebastian Fitzek recht flott mit seinem ersten Termin durchgekommen ist, hat er die Signierstunde prompt um eine halbe Stunde vorverlegt, so dass er uns bereits um halb 12 mit den Worten „Entschuldigung, da müsste ich einmal durch“, begrüßte und wir zwischen peinlich-berührt und hysterisch-aufgeregt vom Boden aufstanden. Es war ein Fest! Wir plauderten ein wenig, schossen Fotos und ließen unsere mitgebrachten Romane signieren. Ich ließ „Flugangst 7a“ für mich und meinem Mann signieren, woraufhin Fitzek meinte: „Und, wo ist nun der Nino?“ Und ich dann: „Ja, der ist lernen. Er hat bald eine Prüfung.“IMG_1865.jpg Schockierter Blick. „Er lernt HIER auf der Messe?“ Ich nicke. Er lacht. – Das nächste Buch sollte für Jill signiert werden, die eigentlich nur ganz schnell an die frische Luft wollte, immerhin konnte niemand ahnen, dass der Spaß doch so früh beginnen würde. Sebastian Fitzek meinte daraufhin direkt: „Dann soll Jill mich mal ranwinken, sobald sie zurück ist. Ein Foto kriegt sie auch noch von mir!“ Und wisst ihr was? Das hat sie auch! Es ist einfach unfassbar, wie liebenswürdig und großartig Fitzek ist. Mir ist kaum ein Autor bekannt, der sich derart intensiv und locker mit seinen Fans abgibt. Seine Bodenständigkeit und die Nähe zu seinen Fans finde ich ausgesprochen bewundernswert. Jede Messe immer wieder gerne!

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Nach der Signierstunde von Fitzek haben wir kurz Yvonne getroffen. Es war ein totaler Glücksfall, da sie gerade vom Carlsen-Bloggertreffen gekommen ist und bei uns Jill abgepasst hat, damit sie sich gemeinsam zum Fischer-Treffen aufmachen konnten. Trotz, dass dieses Treffen von kurzer Dauer war, hatten wir noch die Zeit, ein Foto zu schießen.

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Danach ging es für uns zum SPLITTER-Verlag. Ein Comicbuch-Verlag für Erwachsene. Die Comics sind Nicci, Becca und mir bereits in Andis Comicbuchladen aufgefallen. IMG_2168Becca hatte damals direkt END gekauft und verschlungen.
Als uns Rika schließlich zu Max, dem Pressekoordinator von SPLITTER, brachte und uns ihm als Blogger vorstellte, waren wir hin und weg. Er stellte uns den Verlag einmal genauer vor und gab uns umgehend zwei Rezensionsexemplare mit. Zum einen nahm ich auf Beccas Empfehlung END mit, und jeder von uns erhielt zudem noch GRÜN, einem Comic, der von Frauke Berger gezeichnet wurde, die zudem noch paralllel eine Signierstunde hielt. Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen und ließen auch unsere Comics von ihr unterschreiben. Und nicht nur das: Sie zeichnete uns auch noch jedem eine Figur rein! Ich wünschte mir Luna Lovegood von Harry Potter. Sieht sie nicht großartig aus? Ich bin total angetan! Und gespannt auf den Comic!

6b640b2d-42c8-495c-a98a-98cd074bc0d5.jpgIm Anschluss machten wir uns auf dem Weg zum Schreibnachttreffen, welches um 14 Uhr an der Fantasy-Leseinsel stattfand. Leider war es zu dem Zeitpunkt unglaublich voll, die unterschiedlichen Wege zu den Hallen wurden in Einbahnstraßen verwandelt, so dass wir nur mit großer Verspätung ankamen. Dennoch war noch genug Zeit vorhanden, um mit den ein oder anderen in ein Pläuschchen zu geraten. IMG_2057.JPGAllzu lange konnten wir nicht verweilen, da wir uns direkt auf den Weg zur Wonder Woman Party des dtv-Verlags machen mussten. An sich war die Party leider ehe ermüdend gewesen. Bis auf die Lesung des ersten Kapitels ist an sich nicht wirklich etwas aufregendes geschehen. Obendrein standen absolut keine Sitzplätze zur Verfügung, was bei einem dreistündigen Aufenthalt dann doch etwas anstrengend wurde und wir unsere Runden auf den Boden verlegen mussten. Dafür hat dieser Abschnitt des Tages dann das aufeinandertreffen mit all den Bloggern vor Ort verschönert! Es waren so viele bekannte und neue Gesichter darunter, wir hatten mal richtig Zeit miteinander zu quatschen und es hat einfach superviel Spaß gemacht, IMG_2021.jpgso jeden Mal etwas näher kennenzulernen.
Ein weitere Pluspunkt war die Fotowand, bei der wir uns mit unseren Kostümen drapieren und ablichten konnten. Wirklich cool! Leider habe ich im Nachhinein mitbekommen, dass ich bei dem Gewinnspiel vor Ort gewonnen habe, Dtv dann jedoch einfach neu ausgelost hat, obwohl es zu Beginn hieß, dass Gewinner, die gezogen werden aber nicht anwesend sein konnten, am nächsten Tag ihren Gewinn am Stand abholen können. Tja, etwas dürftig durchdacht. Macht aber nichts, trotz alledem hatten wir eine großartige Zeit miteinander.

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Danach haben wir uns auch schon auf den Weg ins Hotel gemacht, um den letzten gemeinsamen Abend gemeinsam zu verbringen. Dabei gab es erneut Lasagne, was mir eine große Freude bereitete. Jill ist derweilen auf einer Lesung mit Laura Kneidl und Mona Kasten gewesen, was mich für sie unglaublich gefreut hat. Bei einer Nacht-und-Schnee-Aktion haben wir sie schließlich abgeholt und noch eine schöne Autofahrt erlebt, mit anschließendem Mitternachtssnack im Gemeinschaftsraum.

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SONNTAG

Am Sonntag dann stand das große Packen an. Wir verließen gegen 10 Uhr unser Hotel und machten uns auf den Weg zur Messe. Jill musste uns leider bereits direkt vor Ort verlassen und machte sich auf den Weg zurück nach Berlin. Mit Becca, Nicci und meinem Mann begab ich mich dann schließlich noch ein letztes Mal auf das Messegelände. Wir schlenderten durch die Hallen und sahen uns noch einmal ein letztes Mal die Stände und Verlage an, bevor auch wir schließlich gegen Mittag die Heimreise antraten. IMG_1958Die gewonnen Eindrücke waren wirklich großartig. Vor allem bleiben mir das großartige Treffen mit dem Diogenes-Verlag und dem SPLITTER-Verlag in Erinnerung. Gerade beim Diogenes-Verlag gefiel mir die Aufmachung des Treffens, vor allem, da wir uns dort (Freitag) in einem eigenen Raum mit Sitzreihen befanden und in gemütlicher Atmosphäre über das bevorstehende Programm plaudern konnten. Ein großes Lob dafür an dieser Stelle. Beim SPLITTER-Verlag gefiel mir vor allem, dass die Arbeit mit Bloggern so hoch geschätzt wird. Generell finde ich es beeindruckend, wie hoch die Verlage die Zusammenarbeit mit Bloggern ansehen. Vielen lieben Dank dafür.
Abends dann angekommen, habe ich mir zunächst einmal all meine Messeschätze angesehen. Und wisst ihr was? Ich habe mir nur ein einziges Buch in diesem Jahr gekauft, und zwar Ava Reed Die Stille meiner Worte. Ein wundervolles Mitbringsel.

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Erzählt mal: Wie war eure Messe? Wer war alles dort? Wen habe ich verpasst? Was habt ihr erlebt? Teilt gerne mit mir eure Beiträge, ich stöbere gerne!
Übrigens haben wir folgende Bands und Songs immer wieder gehört: Beim abendlichen Schlemmen lief Opernmusik, vorzugsweise Pavarotti, im Auto AnnenMayKantereit, Reinald Grebe, Bodo Wartke, Foo Fighters, Audioslave, Nirvana, Serj Tankian und Yann Tiersen.

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LoveSarah

 

 

 

 

Was kann die Schreibnacht dir bieten?

Heute geht es um ein Herzensthema: Die Schreibnacht. In dieser Woche zelebriert die Schreibnacht ihr 4-jähriges Jubiläum. Aus dem Grund haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Blogparade, um euch die Schreibnacht vorzustellen, etwas zu plaudern und um diese Woche gebührend zu feiern!

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Bei der Schreibnacht findet einmal im Monat die Schreibnacht statt, bei der wir uns allesamt online zusammenfinden und an unseren Projekten eine ganze Nacht lang schreiben. Dabei wird jedes Mal ein Special Guest eingeladen, dem wir eine Stunde lang Fragen stellen können, die sich rund um das Thema Schreiben drehen. Während der Schreibnacht, folgen Etappen und Aufgaben, bei denen wir freiwillig teilnehmen können, um etwas Motivation zu tanken. Doch neben der monatlichen Schreibnacht, finden regelmäßig auch weitere Aktivitäten statt, die ich euch an dieser Stelle einmal vorstellen möchte.

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Schreibabenteuer

Die Schreibabenteuer haben mich ehrlich gesagt erst zur Schreibnacht gelockt. Unsere liebe KC (Kaeyzie im Forum) ist die Abenteuer-Mama, wie wir sie liebevoll getauft haben. Sie hat diese Schreibabende ins Leben gerufen, bei denen wir gemeinsam ein Abenteuer bestreiten, welche unglaublich zum Schreiben anregen.
Mittlerweile unterstütze ich selbst KC bei den Abenteuern. Es macht mir unglaublich viel Spaß. Leider gerät das Schreiben für mich während der Abenteuer dafür mittlerweile etwas zu knapp, doch dafür kann KC zwischendurch auch selbst an einem Abenteuer teilnehmen und kommt so auch mal zum Schreiben, haha.

Was ist denn nun so ein Abenteuer?

Nun diese Abenteuer stehen meist unter einem Motto. Beispielsweise: Harry Potter, Tribute von Panem, Der Herr der Ringe, Doctor Who… usw. Cool, oder? Neben Fandoms verfasst unsere Abenteuer-Mama auch eigene ausgedachte Geschichten, die es in sich haben! Darunter hat mir „Die Nacht der Serienkiller“ sehr gut gefallen. Ihr seht: Es ist sehr facettenreich und irgendwie ist immer ein Motto für jemandem dabei.
Zu einem gewählten Thema schreibt der Abenteuerleiter eine Story, die in Level eingeteilt werden. Jedes Level beinhaltet eine Schreibzeit und ein Schreibziel. Ein kleines Beispiel:

Es ist das erste Schuljahr in Hogwarts. Wir sind schon total aufgeregt und etwas nervös, denn in wenigen Momenten wird uns der sprechende Hut aufgesetzt, der entscheidet, in welches Haus wir schließlich hinein geraten. 
1. Level: Werdet in ein Haus eingeteilt!
Schreibzeit: 19:00 – 19:15 Uhr, Wordcount posten bis: 19:20 Uhr
Wenn du…
0-100 Wörter schreibst, landest du in Hufflepuff
101-150 Wörter schreibst, landest du in Ravenclaw
151-300 Wörter schreibst, landest du in Griffindore
301-400 Wörter schreibst, landest du in Slytherin
ab 400 Wörter schreibst, kannst du dir dein Haus selbst aussuchen. 

So ein Schreibabenteuer läuft meist über drei Stunden hinweg. Es macht echt Spaß, es zum einen zu Schreiben und auch daran teilzunehmen. Dadurch, dass wir gemeinsam schreiben und man irgendwie ein gewisses Ziel verfolgt, ist man wirklich mehr motiviert sich hinter die Tastatur zu klemmen und etwas auf Papier zu bringen. So manche Blockade kann dadurch echt wunderbar überwunden werden.

Wann finden diese Schreibabenteuer statt?

Regulär finden die Schreibabenteuer jeden zweiten Donnerstag im Monat statt. Diese Abenteuer werden jedes Mal neu geschrieben und tragen ein neues Motto. Zusätzlich dazu leite ich alle zwei Wochen sonntags ein Wiederholungsabenteuer, welches ich aus schon bestehenden Abenteuer durch Abstimmung auswählen lasse und dann selbst leite.  Meistens starten die Abenteuer um 19 Uhr. Manchmal starten wir auch Abenteuer bei Nacht oder an anderen Wochentagen, das ist ganz abhängig davon, ob einer der Abenteuerleiter dafür dann Zeit hat und es zusätzlich zu den Regulären auch einplanen kann.

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Schreibtouren

Ich liebe Schreibtouren. Der Vorteil an den Schreibtouren liegt zum einen daran, dass sie zeitunabhängig sind und zum anderen für den Verfasser schnell zu schreiben sind. Es ist etwas einfacher gehalten, als die Schreibabenteuer, dafür jedoch mindestens genauso effektiv. Außerdem kann sich so jeder selbst die Zeiten und Tage legen, was natürlich sowohl einen Vorteil, als auch einen Nachteil mit sich bringt. So manch einer kann besser unter Druck und Gesellschaft schrieben und mögen es sich zu festen Zeiten zu verabreden. Bei einer Schreibtour schreibt man meist für sich alleine und dann, wann es einem am besten passt. Eine Schreibtour würde zum Beispiel so aussehen:

Schreibe 500 Wörter
Schreibe 10 Minuten
Schreibe 250 Wörter
Schreibe 20 Minuten
Würfle mit zwei Würfeln, höchste Zahl zuerst (z.B. 5 und 3 ergibt 530 Wörter) 
Schreibe 5 Minuten
Schreibe 450 Wörter
Schreibe bis zum nächsten Tausender
Schreibe 10 Minuten
Schreibe 750 Wörter 

Bei der Schreibnacht selbst, verfassen wir zu so einer Schreibtour noch eine Story zu einem bestimmten Thema, welches sich der Verfasser aussucht. Das macht die Schreibtour dann nicht so stumpf und bringt etwas Abwechslung.

Wann finden solche Schreibtouren statt?

Das ist ganz unterschiedlich. Wir haben ein Archiv, in denen die Schreibtouren allesamt abgerufen werden können, falls man eine alte Tour einmal durchschreiben möchte. Neue Touren finden spontan statt, oder durch geplante Events von uns.

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Word Wars

Word Wars sind so cool. Und ich bin so unfassbar schlecht darin! Bei Word Wars geht es darum, sich zu einer Uhrzeit zu verabreden und zu batteln. Dabei schreiben wir innerhalb eines vorgelegten Zeitintervalls gemeinsam um die Zeit, wer am meisten Wörter schreibt, gewinnt die Runde. Ein Beispiel:

Start: 20 Uhr

00-10
15-25
30-40
45-55

Pause

00-15
20-35
40-55

Ende

Wie lange am Ende dann so ein Word War tatsächlich dauert, findet man meist ganz spontan heraus. Es kommt immer darauf an, wie viel Zeit jeder mitbringt, wie viel man sich überhaupt vornimmt zu schreiben und wie lange die Finger durchhalten. Denn hier geht es um Geschwindigkeit.

Wann finden solche Word Wars statt?

Spontan. Man kann quasi selbst jederzeit dazu aufrufen und einen passenden Thread dazu eröffnen. Angebracht wäre es 20-30 Minuten vorher Bescheid zu geben. Meist findet sich immer irgendwer, der kurz Zeit zum batteln hat.

Warum ich darin so schlecht bin? Nun, ich bin eigentlich absolut kein langsamer Schreiber, ich lasse mich aber so gut ablenken. Meine Konzentration gleicht der eines Kindes, ganz im ernst. Wirklich produktiv bin ich bei solchen Challenges am Ende ungefähr 10 % der Zeit. Was ich dazwischen mache? Fragt Twitter.

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Der WriYoBo – Write Your Book in one year

Über den WriYoBo habe ich zwischendurch ein paar mal bereits berichtet. Hier kommt eine ausführliche Schilderung:
Der Write Your Book In One Year, ist ein Projekt von der unglaublichen Juliana Fabula. Für dieses Event muss man sich im Vorjahr anmelden (ich meine die Anmeldefrist war im letzten Jahr bis zum 30 September, oder so… dieses Jahr steht dazu noch nichts fest). Bei diesem Event gibt es vier Teamleader, die festlegen, wer eine Chance bekommt, um  dabei mitzumachen. Wenn man sich dazu entschließt beim WriYoBo teilzunehmen, muss einem bewusst sein, dass man sich quasi 12 Monate am Stück zum Schreiben verpflichtet. Haha. Klingt eigentlich machbar, oder? Nicht immer. Viele gehen davon aus, dass Autoren eigentlich den lieben langen Tag nichts anderes machen, als zu schreiben. Tatsache ist, dass es eben nicht so ist. Wir arbeiten, haben einen Haushalt und Rechnungen zu begleichen und (man glaubt es kaum) auch ein soziales Leben, fern vom Schreibtisch.
Beim WriYoBo werden wir in vier unterschiedliche Gilden eingeteilt. Jede mit seinem eigenen Motto. Ich selbst bin bei den Schreibmaschinen. Wir sind dafür bekannt, sehr fleissig zu sein, was dazu führt, dass wir die höchsten Wortziele haben und trotzdem sehr weit vorne liegen (HAHAHA *please insert evil laugh*). Ja, dieses Event ist eigentlich mehr, als eine bloße Schreibveranstaltung. All die Schreiberlinge innerhalb der Gilden, wachsen einem unglaublich ans Herz. Das ist mehr als Schreiben, meine Lieben!
Doch zurück zum eigentlichen Thema: Jeden Monat soll ein Ziel von mindestens 10 000 Wörtern erreicht werden. Um das zu kontrollieren, tragen wir unsere Zahlen in ein Online-Dokument ein, am besten täglich. Im Jahr verteilt finden noch mehrere Challenges statt, unter anderem Duelle, bei denen wir extra Punkte sammeln können. Hm, was Punkte? Ja, genau! Allgemein ist es ein Wettbewerb zwischen unseren vier Gruppen, bei denen eine am Ende den Hauspokal gewinnt. Ja, das ist sehr bewusst an Harry Potter angelegt. Ja, wir fühlen uns ziemlich cool dabei.

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So viel zu meinem Bericht über die Schreibnacht. Ihr seid neugierig? Ihr möchtet noch mehr erfahren? Nun, schaut dann unbedingt bei den weiteren Bloggern vorbei, die sich dem vierten Jubiläum gewidmet haben:

19.08.2017 – www.schreibnacht-magazin.de – Interview mit Jennifer Jäger
20.08.2017 – wwwww.sarahricchizzi.com – Was kann die Schreibnacht dir bieten?
21.08.2017 – Bellasie – Erste Erfahrungen – ein Rückblick
22.08.2017 – irinaverene – Vom Einzelgänger zum Community- Schreiber
23.08.2017 – www.paulinawrites.weebly.com – Glücksmomentesammlung
24.08.2017 – www.katesbuecherregal.de – Interview mit Kat Reid
25.08.2017 – Abschluss der Schreibnacht Jubiläumsblogtour: Der Tag danach

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Mein Schreibziel für den August

Heute sind wir bereits beim zweiten Tag des Autorenwahnsinns von Schreibwahnsinn. Das heutige Thema: Mein Schreibziel für den August. Dabei schneidet dieses Thema ein etwas Größeres in meinem Leben an, nämlich den Write Your Book 2017. – Ähm, was? 

Autorenwahnsinn2

Worum geht es eigentlich?

Hier und dort werde ich wohl mal die Schreibnacht erwähnt haben. Dabei handelt es sich um ein Schreibforum, bei dem sich allerlei Schreiberlinge (vorrangig Autoren) austauschen, gegenseitig Tipps geben und vor allem zum Schreiben anstacheln. Dabei nutzen wir unterschiedliche Formen, um uns gegenseitig dezent liebevoll in den hübschen Hintern zu treten.

Schreibabenteuer

Ich liebe Schreibabenteuer. Dadurch bin ich erst überhaupt bei der Schreibnacht heften geblieben. Bei Schreibabenteuern wird eine kleine Geschichte geschrieben. Ein kleines Erklärungsbeispiel: Rotkäppchen läuft in den Wald. Im ersten Level müssen 500 Wörter in 15 Minuten geschrieben werden, damit sie den Weg in den Wald überhaupt erst findet. Und so weiter und sofort. Im nächsten Level würde man dann darum schreiben, dass sie dem Wolf entkommt. So spindelt sich eine kleine Geschichte, in der wir gemeinsam zur selben Zeit schreiben und die Geschichte durch einen Abenteuerleiter weiterfortgeführt wird. Das geht meist um die drei Stunden. Dabei kommen viele Worte zusammen, weil man irgendwie gemeinsam ein Ziel verfolgt und es durch die Story irgendwie ganz schön viel Spaß macht.

Schreibtour

Bei einer Schreibtour handelt es sich um eine Reihenfolge, die abgeklappert wird, um zu schreiben. Das ist eigentlich sehr praktisch und gleichzeitig hat man feste Zeiten und Vorgaben feststehen, die man immer dann, wenn einem danach ist, angehen kann. Ein Beispiel: 1. Schreibe 500 Wörter. 2. Schreibe 15 Minuten. 3. Schreibe bis zum nächsten Tausender… usw. Da gibt es eigentlich einige Möglichkeiten, um das etwas abwechslungsreicher zu gestalten, was vor allem dann sehr hilfreich ist, wenn man sich so gar nicht aufraffen kann und durch diese Etappen dann immer ein Ziel abstecken kann. Irgendwie hat man das Gefühl dann richtig etwas zu schaffen. Und man ist Zeitunabhängig. Das Schreibabenteuer zum Beispiel findet zu festen Zeiten statt, weil aktiv daran geschrieben wird.

WordWars

OHA. Ich liebe WordWars. Sie sind allerdings sehr zeitabhängig und auch Partnerabhängig, denn alleine geht der Spaß nicht. Dabei verabredet man sich zu einer Uhrzeit und schreibe gemeinsam auf Kommando innerhalb eines Zeitinverfalls. Zum Beispiel: Start 20 Uhr bis 20:15 Uhr. Wer am meisten Wörter in der Zeit geschrieben hat „gewinnt“ die Runde. Dabei schreibt man manchmal um die zwei-drei Stunden gemeinsam, was echt cool ist. Zwischendurch steigen auch welche für eine Etappe ein und das ganze wird dann erst richtig interessant. Und irgendwen trifft man immer im Forum an, der dazu  gerade Lust und Zeit hat.

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Write Your Book

Dabei handelt es sich innerhalb der Schreibnacht um ein, man könnte sagen, Schreibwettbewerb, bei dem es dabei geht, sehr viel zu schreiben (Ja, ich weiß. Wenig kreativ formuliert). Und das gemeinsam in Gilden. Und am Ende gewinnt das beste Team den HAUSPOKAL. MUHAHAHA. Ja, das ist sehr bewusst an Harry Potter angelehnt. JA, das ist ziemlich cool! Ich bin in der absoluten Streber-Elite mit dabei, wir nennen uns die Schreibmaschinen.
Beim Write Your Book geht es darum wenigstens monatlich 10 000 Wörter zu schreiben. Womit mein monatliches Pflichtziel dieses Jahr tatsächlich auch genau dort liegt. Ich habe es allerdings auf 12 000 justiert. Bis auf den letzten Monat, konnte ich das (glaube ich,… hm) immer gut einhalten. Da ich aber viel überarbeiten musste und wir Autoren wohl irgendwie für die Sommerflaute bekannt sind, kam da nicht mehr so viel bei rum. Das macht aber nichts, Winter is coming (das war eine sehr unbewusst bewusste Anspielung auf Game of Thrones) und wir Autoren verkrümeln uns dann gerne in unsere Höhlen und schreiben unwahrscheinlich viel.

Mein Ziel für den August

Eigentlich 12000 Wörter, uneigentlich weiß ich allerdings, dass das sehr wahrscheinlich nichts wird. Ich denke es werden eher 6 000, und das auch nur mit viel Willenskraft. Es kann sogar sein, dass so gut wie kein Wort zustande kommt, da die Veröffentlichung von Einmal im Jahr für immer zu viel Zeit aufessen wird und dazu möchte ich im August auch noch ein paar Bücher lesen und vielleicht auch etwas Schlafen, aber das stelle ich an letzter Tagesordnung.

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Na, macht ihr auch beim Autorenwahnsinn mit? Wie viel schreibt ihr im Monat? Habt ihr ein festes Ziel im August, oder generell?